DE486557C - Wassergasanlage mit selbsttaetiger Drosselung der Dampfzufuehrung - Google Patents
Wassergasanlage mit selbsttaetiger Drosselung der DampfzufuehrungInfo
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- DE486557C DE486557C DEB128134D DEB0128134D DE486557C DE 486557 C DE486557 C DE 486557C DE B128134 D DEB128134 D DE B128134D DE B0128134 D DEB0128134 D DE B0128134D DE 486557 C DE486557 C DE 486557C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
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Description
- Wassergasanlage mit selbsttätiger Drosselung der Dampfzuführung Um den Dampfverbrauch bei Wassergasgeneratoren wirtschaftlich zu gestalten und zugleich auch bei sinkender Temperatur der Kokssäule -ein gutes Wassergas zu erhalten, ist es erforderlich, die Dampfzuführung zum Generator entsprechend dem Temperaturabfall in der Kokssäule gegen Ende der Gasezeit zu drosseln. Es ist bereits vorgeschlagen worden, zwischen Dampferzeuger bzw. einer Abdampfstelle und dem Wassergaserzeuger einen Dampfspeicher einzuschalten, wodurch bei dessen Entladung eine selbsttätige Drosselung der Dampfzuführung erreicht wird.
- Es ist oft erwünscht, in Wassergasgeneratoren dieser Art aus wirtschaftlichen Gründen Abdampf für den Generatorprozeß zu verwenden. Sind die A-bdampfmengen geringer wie die Dampfmenge, die zur Speisung der Generatoren erforderlich ist, so muß Frischdampf aus einem beliebigen Kessel zugesetzt werden. In der Regel wird der Frischdampf eine höhere Spannung als der Abdampf haben. Um den Abdampf zusammen mit dem höher gespannten Frischdampf unter gleichzeitiger Ausnutzung der- durch die Anwendung von Dampfspeichern erzielten Vorteile verwenden zu können, bedarf es einer besonderen Regelung des Spannungsabfalles zwischen Hochdruckdampf und Abdampf. Dieser Forderung wird die Erfindung in einem besonders lriinstigen Maße gerecht.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar bei einer Anlage mit mehreren Gaserzeugern.
- Mit a sind die Wassergasgeneratoren, mit b die Abhitzedampfkessel zur Ausnutzung der in den Blasegasen der Wassergaserzeuger enthaltenen freien und gebundenen Wärme und mit c die Dampfspeicher bezeichnet, die durch die Rohrleitungen d unter Zwischenschaltung eines Absperrgliedes e mit den Dampfkesseln b in Verbindung stehen. Die Rohrleitungen f mit den Absperrgliedern g dienen als Dampfzuführung zu den Generatoren a. Der Niederdruckdampfspeicher h erhält durch die Rohrleitung i Abdampf von einer beliebigen Dampfquelle 1z. Er steht mit den übrigen drei Dampfspeichern c durch die Rohrleitungen 1, die mit Dampf reduzierventilen na versehen sind, in Verbindung. Die Absperrventile g und e werden von dem Umsteuergestänge des Wassergaserzeugers gesteuert.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Während der Heißblaseperioden der Wassergaserzeuger a werden die Dampfspeicher c durch die Abhitzekessel b mit Dampf aufgeladen. Hierbei werden die Ventile e von den Steuerorganen des Wassergaserzeugers geöffnet und bei Beendigung der Blasezeit geschlossen. Die Abdampf liefernde Quelle k lädt den Dampfspeicher h auf geringen Druck auf. Nach Beendigung der Blasezeit, während welcher -die Speicher c geladen werden, haben diese stets einen wesentlich höheren Druck wie der Speicher h. Bei Beginn der Gasezeit wird durch das Steuerorgan des Wassergaserzeugers das Ventilg geöffnet, und es strömt Dampf vom Dampfspeicher c durch die Rohrleitung f zum Wassergaserzeuger.
- Der Wasserinhalt der Speicher c ist nun so bemessen, daß der Speicher c nach einer bestimmten Zeit den gleichen Druck erreicht hat wie der Speicher h. Die Gasezeit des Generators ist dann jedoch noch nicht beendet. Es tritt jetzt aus dem Speicher h Dampf über das Reduzierventil m zum Generator gemeinsam mit dem Dampf aus dem Speicher c. Speicher c und h liefern jetzt so lange niedriggespannten Dampf zum Wassergasgenerator, bis die Gaseperiode beendet ist, d. h. bis die Kokssäule im Generator so weit abgekühlt ist, daß eine hinreichende. Zersetzung des Wasserdampfes nicht mehr eintritt.
- Wird nun während der darauffolgenden Blasezeit einer der Dampfspeicher c durch das Ventil d und Rohrleitung e vom Abbitzekessel b wieder aufgeladen, so erhöht sich der Druck im Speicher c, und das Reduzierventil Uta verhindert einen Dampfübertritt vom Speicher h nach Speicher c.
- Da sämtliche Generatoren in der Regel nacheinander heißgeblasen werden und dann gasen, wiederholt sich ,der eben beschriebene Vorgang bei allen Generatoren gleichmäßig.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. W assergasanlage mit selbsttätiger Drosselung der Dampfzuführung unter Einschaltung eines Dampfspeichers zwischen Dampferzeuger bzw. Abdampfquelle und Wassergaserzeuger, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zu jedem Dampferzeuger zugeordneten, .in Verbindung mit einem Niederdruckspeicher stehenden Hochdruckspeicher zur Ausnutzung einer an sich ungenügenden Abdampfmenge bei jeder einer Gaseperiode entsprechenden Entladungsperiode zunächst der Dampf so lange entnommen wird, bis dessen Druck gleich dem des im Niederdruckspeicher :enthaltenen ist, von welchem Zeitpunkt ab der Dampf beiden Speichern bis zum Ende der Gaseperiode parallel entnommen wird. a. Wassergasanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die für jeden Gaserzeuger vorgesehenen Hochdruckspeicher ein gemeinsamer Niederdruckspeicher vorgesehen ist. 3. Wassergasanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochdruckspeicher nur während der Blasezeit des dazugehörigen Generators aufgeladen wird. ¢. Wassergasanlage mit selbsttätiger Drosselung der Dampfzuführung nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrorgane (d und g) in. den Rohrleitungen, die die Dampfspeicher mit den Dampfquellen und den Generatoren verbinden, in Abhängigkeit von der Generatorsteuerung zwangsläufig gesteuert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB128134D DE486557C (de) | 1926-11-04 | 1926-11-04 | Wassergasanlage mit selbsttaetiger Drosselung der Dampfzufuehrung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE486557C true DE486557C (de) | 1929-11-21 |
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ID=6997061
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|---|---|---|---|
| DEB128134D Expired DE486557C (de) | 1926-11-04 | 1926-11-04 | Wassergasanlage mit selbsttaetiger Drosselung der Dampfzufuehrung |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE486557C (de) |
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1926
- 1926-11-04 DE DEB128134D patent/DE486557C/de not_active Expired
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