DE485234C - Blasinstrument mit Schieber - Google Patents
Blasinstrument mit SchieberInfo
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- DE485234C DE485234C DEL70082D DEL0070082D DE485234C DE 485234 C DE485234 C DE 485234C DE L70082 D DEL70082 D DE L70082D DE L0070082 D DEL0070082 D DE L0070082D DE 485234 C DE485234 C DE 485234C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D9/00—Details of, or accessories for, wind musical instruments
- G10D9/04—Valves; Valve controls
- G10D9/053—Valves; Valve controls with continuous change of tonal pitch
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Description
- Blasinstrument mit Schieber Gegenstand der Erfindung ist ein Blasinstrument mit Schieber, dessen Körper dem Körper einer Saxtuba o. dgl. ähnlich und mit einer Längsöffnung versehen- ist, die vorteilhaft die Form eines länglichen Trapezes aufweist, über der ein mit einem starren Blatt versteifter Verschlußstreifen angeordnet ist, der mit einem beweglichen Schieber so zusammenwirkt, daß der Schieber den Streifen so --über die Öffnung bringt, daß diese in der Längsrichtung allmählich verschlossen bzw. freigelegt wird, um die Bildung von verschiedenen Tönen zu ermöglichen. Erfindungsgemäß ist der Schieber mit einem Hubglied versehen, das mit der unteren Fläche des Verschlußstreifens in gleitendem Eingriff steht und auf der dem Schalltrichter zugekehrten Seite eine gute Freilegung der Öffnung gewährleistet, während der Schieber das Schließen der Oftnung auf der dem Mundstück zugekehrten Seite bewirkt.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstatldes, und zwar ist Abb. i eine schaubildliche Darstellung dnes erfindungsgemäß ausgeführten Musikinstrumentes.
- Abb.2 und 3 sind zwei Schnitte durch dasselbe nach A-A bzw. B-B der Abb. i. An dem in der Längsrichtung geöffneten Körper a des Instrumentes ist ein flacher Rahmen b dicht befestigt, der mit einer trapezförmigen Längsöffnung c versehen ist. Ein aus Gummi bestehender, mit einer Federlamelleci!l versehener Verschlußstreifend ist bei d. am Anfang der Öffnung e befestigt. Die Äbmessungen des Streifens d sind so gewählt, daß dieser Streifen (Abb.2) sich derart in die Öffnung c legen kann, daß diese hiercLurch vollständig verschlossen wird, während die etwas breitere Lamelle dl auf dem Rahmen b ruht. Der Verschlußstreifen d, dl ist bei d., am schmalen Ende der Öffnung c am Rahmen b befestigt. Das andere Ende desselben wird von einer Federe gehoben, die einerseits an einem mit dem Körper a verbundenen Fuß f und anderseits an der Lamelle dl befestigt ist, welche hierdurch gespannt und gehoben gehalten wird. Zwischen den Längsgliedern eines Schiebers g sind zwei Rollen drehbar gelagert, von welchen die eine, h, unter dem Streifen d ein- geschoben ist, der hierdurch in seiner angehobenen Stellung auf der dem Schalltrichter a1 zugekehrten Seite gehalten wird, während die andere Rollei die Lamelle d, in entgegengesetzter Richtung derart drückt, daß der Streifen d auf der dem Mundstück zugekehrten Seite in die Öffnung c eindringt und diese verschließt. Der Schieber g wird in dieser Lage durch ein Schieberohr j gehalten, das mit dem Schieber verbunden ist und auf einer Führung k gleitet. Die Führung k ist an beiden Instrumentenenden auf zwei Füßen f und f 1 verschraubt.
- Durch Bewegen des Schiebers g ist der Spieler imstande, die Öffnung c mehr oder weniger freizulegen und somit beliebige Töne hervorzurufen.
- Der Rahmen b kann durch zwei Rohre oder zwei Metallstangen von passenden Abmessungen ersetzt werden, die auf den Längsrändern der Öffnung dicht befestigt und so angeordnet sind, daß sie einen dichten Abschluß des Verschlußgliedes und ein Gleiten des Schiebers gewährleisten.
- Die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehene Verstärkungslamelle kann durch eine Lamelle aus steiferem Gummi als der Gummi des Verschlußstreifens ersetzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Blasinstrument mit Schieber, bestehend aus einem Instrumentenkörper mit einer Langsöffnung, vorzugsweise in Form eines Trapezes, und mit einem nachgiebigen, durch ein starres Blatt versteiften Verschlußstreifen, der über der Öffnung angeordnet ist, in Verbindung mit einem längs einer Führung beweglichen Schieber, der den Verschlußstreifen allmählich auf die Öffnung bringt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (g) mit einem Hubglied (h) versehen ist, das mit dem Verschlußstreifen (d, dl) in gleitendem Eingriff steht. z. Blasinstrument nach Anspruch i, da. durch gekennzeichnet, daß das Verschlußglied für den Schieber (g) als Walze (i) ausgebildet ist, die auf dem starren Blatt (til) drehbar gelagert ist, während das Hubglied durch eine Walze (h) gebildet wird, die unter dem nachgiebigen Streifen (d) drehbar angeordnet ist. 3. Blasinstrument nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß, das starre Blatt (dl) des Verschlußstreifens breiter als der biegsame Streifen (d) und so angeordnet ist, daß es sich in der Verschlußstellung auf die Ränder der öffnung (c) stützt. q.. Blasinstrument nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenränder der Öffnung (c) halbzylindrisch ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR639453T | 1927-08-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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Country Status (6)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19832596B4 (de) * | 1998-07-09 | 2004-04-22 | Bernhard Schimpf | Vorrichtung zur Längenveränderung einer Luftsäule in einem Resonator |
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1927
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- 1928-07-27 AT AT114589D patent/AT114589B/de active
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Also Published As
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| GB292044A (en) | 1928-06-14 |
| US1722249A (en) | 1929-07-23 |
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