DE484600C - Selbsttaetig wirkende Glaettvorrichtung, insbesondere fuer zerknuellte Hemdkragen, Selbstbinder usw - Google Patents
Selbsttaetig wirkende Glaettvorrichtung, insbesondere fuer zerknuellte Hemdkragen, Selbstbinder uswInfo
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Description
- Selbsttätig wirkende Glättvorrichtung, insbesondere für zerknüllte Hemdkragen, Selbstbinder usw. Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätig wirkende Glättvorrichtung, insbesondere für zerknüllte Hemdkragen, Selbstbinder usw., bei welcher das zu glättende Kleidungsstück der Länge nach auf eine biegsame Unterlage gelegt und auf dieser festgeklemmt wird, worauf man die Unterlage mitsamt dem zu glättenden Kleidungsstück zu einer Schleife biegen kann, die gegen Aufrollen durch einen Verschluß gesichert ist.
- Das Neue besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Enden der biegsamen Unterlage mittels federnder Schleifen derart gegen die Unterlage zurückgebogen sind, daß sie die Enden des zu glättenden Stückes festklemmen.
- Die Zeichnung veranschaulicht beispiegweise zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
- In den Abb. i bis 3 einer ersten Ausführungsform ist mit a ein federndes Stahlband, mit b der auf die Fläche c desselben gelegte ungestärkte oder jedenfalls nur wenig gestärkte Hemdkragen bezeichnet, welcher durch das Tragen tagsüber zerknüllt und unansehnlich wurde und nun am Abend mittels des Gerätes vor allem geglättet und dadurch für den folgenden Tag wieder benutzbar gemacht werden soll.
- An seinen beiden Enden d und d' ist das Stahlband a schleifenartig zurückgebogen, wie aus den Abb. 2 und 3 ersichtlich ist, wobei die so gebildeten Schleifen e und e' federnd auf die Fläche c drücken. Aus dem Baustoff der Schleife e' ist ein Haken f heraüsgebogen, und in der Schleife e am entgegengesetzten Bandende ist eine Ausnehmung g vorgesehen. Die äußersten Enden d und d' sind zu Schlaufen m und m' zusammengerollt.' .
- Das Gerät kann wie folgt gebraucht werden: Der durch dasTragen unansehnlich gewordene, wenn im übrigen auch noch unbeschmutzte Hemdkragen b, der vielleicht in der vorangegangenen Wäsche leicht eingegangen ist, wird unmittelbar nach dem Abnehmen, beispielsweise vor dem Zubettegehen, gegebenenfalls infolge leichter Schweißabsonderung seines Trägers noch in etwas feuchtem Zustande, auf die Fläche c des Bandes a gelegt und unter Anheben der Schlaufe m', die als Handhabe dient, mit dem einen Kragenende unter das zurückgebogene Ende d' eingeschoben. Infolge der starken Federung von e' wird dieses Kragenende kräftig auf die Fläche c gepreßt. Hierauf schiebt man das andere Kragenende nach Anheben des entgegengesetzten Bandendes e unter dieses, wobei man vor der Freigabe dieses letzteren den aufgelegten Kragen mit der freigebliebenen einen Hand glatt streicht. Der Kragen b ist nun zwischen den Enden e und e' einerseits und der Fläche c des Bandes a in ge--streckter Form eingespannt und sicher gehalten. Hierauf biegt man das Gerät unter entsprechender Kraftaufwendung zu einer Schlaufe so zusammen, daß der Kragen sich außen befindet, und läßt den Haken f in die Ausnehmung g eingreifen. Infolge der Biegung des Bandes a wird dauernd ein Zug auf den auf die Fläche aufgelegten eingespannten Kragen b ausgeübt, derart, daß bis zum andern Morgen, wenn der Kragen wieder umgelegt werden soll, alle Falten und.Fältchen aus demselben gewichen sind und er auch nach Abnehmen vom Gerät, welches durch aufeinanderfolgendes Hochheben der federnden Enden e und e' erfolgt, ein durchaus glattes Aussehen hat. Vor dem Abnehmen des Kragens wird das Bandende e' zweckmäßig aus der Ausnehmung g enthakt, worauf sich das Band wieder selbsttätig flachlegt.
- Infolge des auf den Kragen während seiner Einspannung ausgeübten Zuges hat der Kragen b gleichzeitig auch eine gewisse Streckung erfahren, welche die allfällige Verkürzung, die er in der vorangegangenen Wäsche erfahren haben mag, wieder ausgleicht.
- Es ist übrigens möglich, an dem einen oder an beiden Enden e und e' Teilstriche anzubringen, welche als Kennmarken für das Auflegen des Kragens b dienen und mittels welcher sich daher die erreichte Streckung feststellen läßt.
- Die Vorrichtung nach der zweiten Ausführungsform (Abb. 4) ist ebenfalls aus einem einzigen Band aus Federstahl hergestellt. Das Band von reichlich doppelter Länge eines Kragens wird zusammengelegt, - wobei es eine Schlaufe e' bildet, an welcher eine (in der Zeichnung nicht ersichtliche) Ausnehmung, ähnlich der Ausnehmung g der ersten Ausführungsform, vorgesehen ist. - Dabei reicht der Bandteil h nicht ganz bis ans Ende des Bandteiles i, sondern nur nahe an einen aus dem Baustoff des letzteren herausgedrückten Anschlag k. Das äußerste Ende des Bandteiles i bildet einen Haken f.
- Die Benutzung der Vorrichtung nach dieser zweiten Ausführungsform erfolgt in der Weise, daß der zu glättende Kragen zwischen die beiden Bandteile h und i eingelegt wird, wobei zuerst das eine Kragenende unter die federnde Schleife e' eingeklemmt und der Kragen hernach glattgestrichen wird. Darauf wird das Ganze zu einer Schlaufe zusammengebogen und der Haken f in die am anderen Bandende hierfür vorgesehene Ausnehmung eingehängt. Der Bandteil h stößt hierbei auf den Anschlag k und drückt infolgedessen kräftig auf den äußeren Bandteil i bzw. auf den zwischengelegten Kragen.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach dieser Ausführungsform ist ähnlich der erstbeschriebenen, nur ist der eingelegte Kragen nunmehr auf seinen beiden Breitseiten von Flächen begrenzt, welche gegeneinander drücken und solcherweise den Kragen beiderseitig glätten.
- Es sind noch andere Ausführungsformen der Vorrichtung möglich, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszufallen. So könnte der dauernde Zug durch besondere, auf das Band aufgebrachte Zugfedern ausgeübt werden. Man könnte auch, wenn das Gerät ähnlich der zweiten Ausführungsform aus einem zusammengelegten Stahlband hergestellt wird, den einen Bandteil h dicker wählen als den andern, um den Kragen einer größeren Zugkraft und einem stärkeren Druck auszusetzen. Es braucht weder der verwendete Baustoff in allen Fällen elastisch zu sein und das Gerät im Gebrauch vollständig zusammengebogen zu werden, noch ist es notwendig, als federnd nachgiebigen Baustoff Stahl zu wählen.
- Zweckmäßig wird, sofern metallischer Werkstoff benutzt wird, dabei zu einer nichtrostenden Legierung gegriffen oder die Vorrichtung galvanoplastisch mit einem nichtrostenden Belag versehen. Auch ein Überzug aus Stoff wäre denkbar.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätig wirkende Glättvorrichtung, insbesondere für zerknüllte Hemdkragen, Selbstbinder usw., bei welcher das zu glättende Kleidungsstück der Länge nach auf eine biegsame Unterlage gelegt und auf dieser festgeklemmt wird, worauf man die Unterlage mitsamt dem zu glättenden Kleidungsstück zu einer .Schleife biegen kann, die gegen Aufrollen durch einer< Verschluß gesichert ist, -dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (d, d') der biegsamen Unterlage (a) mittels federnder Schleifen (e, e') derart gegen die Unterlage (a) zurückgebogen sind, daß sie die Enden des zu glättenden Stückes festklemmen.
- 2. Glättvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zurückgebogenen Enden (d, d') zu Schlaufen (in, m') zusammengerollt sind, mittels deren sie von der Auflagefläche (c) für den Kragen (b) abgehoben werden können, um das Einschieben der beiden Kragenenden zu ermöglichen.
- 3. Glättvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens das eine Ende der Auflagefläche (c) für den Kragen (b) Kennmarken aufweist, um nach denselben den auf den aufgelegten Kragen (b) wirksam werdenden Zug und Druck zu bestimmen.
- 4. Glättvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem einzigen Stahlband hergestellt ist, wobei in dem einen der umgelegten Bandenden (e') ein hakenförmiger Lappen (f) aus dem Bandstoff herausgedrückt und in dem anderen Bandende (e) eine Ausnehmung (g) vorgesehen ist, in welche dieser Haken (f) nach dem Zusammenbiegen des Stahlbandes eingehängt werden kann. g.
- Glättvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei den Kragen (b) beiderseitig begrenzende Flächen (h, i) aufweist, zwischen welche der zu glättende Kragen eingelegt werden kann.
- 6. Glättvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Flächen (h, i) aus einem einzigen zusammengelegten Stahlband gebildet werden.
- 7. Glättvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der Flächen (h, i) einem Bande oder Bandteil angehört, welcher dicker ist als das andere Band oder der Bandteil, welchem die andere der die Kragenbreitseiten begrenzenden und einen Druck auf sie ausübenden Flächen angehört. ß. Glättvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Stahlbandes (a). hakenförmig (f) ausgebildet ist und an einer schleifenartigen Umbiegungsstelle desselben eine Ausnehmung für die Aufnahme dieses Hakens (f) vorgesehen ist. g. Glättvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des Hakenendes (f) des Stahlbandes (i) ein Anschlag (k) angeordnet ist, gegen welchen sich das Ende des umgebogenen, etwas kürzeren Bandteiles (h) beim Zusammenbiegen der Vorrichtung abstützen kann, um eine größere Druckwirkung auf den zwischengelegten Kragen auszuüben. io. Glättvorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (k) aus dem Baustoff des Stahlbandes (h, i) selbst herausgedrückt ist.
Priority Applications (1)
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| DE484600C true DE484600C (de) | 1929-10-21 |
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| DED54256D Expired DE484600C (de) | 1927-11-09 | 1927-11-09 | Selbsttaetig wirkende Glaettvorrichtung, insbesondere fuer zerknuellte Hemdkragen, Selbstbinder usw |
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1927
- 1927-11-09 DE DED54256D patent/DE484600C/de not_active Expired
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