DE473538C - Durch ein mechanisches Gestaenge bewegter Rohrschieber, der von der Leitungsfluessigkeit allseitig umflossen wird - Google Patents
Durch ein mechanisches Gestaenge bewegter Rohrschieber, der von der Leitungsfluessigkeit allseitig umflossen wirdInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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- F16K1/12—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with streamlined valve member around which the fluid flows when the valve is opened
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Description
- Durch ein mechanisches Gestänge bewegter Rohrschieber, der von der Leitungsflüssigkeit allseitig umflossen wird Absperrorgane mit in der Rohrachse be--,N eglichem, rohrförmigem Abschlußkörper wurden auch bisher schon in der Weise ausgeführt, däß der Absperrkörper durch je einen Schirm vor und hinter sich vor der -dynamischen Wirkung der Flüssigkeit geschützt ist. Dabei hatte der Abschlußkörper entweder zwecks Druckausgleiches für den mechanischen Antrieb einen durchbrochenen Boden, oder er war für den hydraulischen Antrieb als voller Körper ausgebildet. Während dadurch die erstere Bauart von vornherein auf die Vorteile eines geschlossenen Absperrkörpers verzichtete (Vermeidung von unverläßlichen, schwer zugänglichen Dichtungen für vollkommenen Abschluß sowie Verwendung des auf die ganze Fläche wirkenden Druckes zur Anpressung des Absperrkörpers gegen den Gehäusesitzring), ist die zweite Bauart (hydraulischer Antrieb) gegenüber jener mit mechanischem Antrieb dadurch im Nachteil, daß man zur Beherrschbarkeit der Bewegungsgeschwindigkeit wiederum von oft nur -schwer zugänglichen Dichtungen abhängig ist.
- Die vorliegende Erfindung vereinigt nun in sich die Vorteile beider obenerwälinten Bauarten bei gleichzeitig strenger Vermeidung ihrer Nachteile. Es wird nämlich bei Anwendung eines geschlossenen Absperrkörpers der Druckausgleich zwischen den von diesem und den beiderseitigen Schirmen gebildeten geschlossenen Räumen durch eine mit einem Absperrorgan versehene Leitung hergestellt, nach deren Abschluß die Flüssigkeit aus dem in der Fließrichtung hinter dem Absperrkörper befindlichen, geschlossenen Raum durch eine kleine öffnung entweichen kann, so daß der ganze auf die Bodenfläche wirkende Druck den Absperrkörper gegen den Gehäusesitzring anpreßt.
- In der Abb. i ist eine einfache Ausführung dargestellt. In einem aus den zwei Teilen i und 2 bestehenden Gehäuse ist ein geschlossener Körper 3 zwischen zwei kegelförmigen Schirmen 12 und 13 mittels der Spindel q. in den Lagern 5 und 6 längsverschiebbar gelagert und kann sich mit seiner Sitzfläche 7 gegen den Gehäusesitzring 8 legen. @ Der Antrieb geschieht hier beispielsweise durch übertragung einer Drehbewegung der nach außen führenden Welle 9 mittels des Hebels io und zweier Gleitsteine i i auf die Spindel q.. Durch Verbindung der durch Körper 3 und Schirm 13 einerseits und Körper 3 und Schirm 12 andrerseits gebildeten Räume 14 und 15 durch eine Umleitung 16, 17 wird der Absperrkörper entlastet. In die Umleitung ist ein Absperrorgan 18 eingebaut; die Umleitung kann auch so ausgebildet sein, daß eine im Körper 3 befindliche öffnung durch eine Ventilplatte absperrbar ist. Nach Abschluß des Hauptabsperrkörpers 3 wird das Absperrorgan 18 geschlossen, so daß die im jetzt geschlossenen Raum 15 befindliche Flüssigkeit durch eine kleine Öffnung 1g abfließen kann i:nd der ganze auf den Körper 3 wirkende Überdruck den Absperrkörper gegen seinen Sitzring drückt.
- Bei der Konstruktion nach Abb. i ist der Absperrkörper im ganz offenen Zustand vollkommen entlastet. Dagegen wird bei fortschreitender Schließbewegung die Geschwindigkeit im Spalt zwischen den beiden Sitzflächen zunehmen und daher gleichzeitig der Druck abnehmen. Es ergibt sich dadurch sowie durch den auf die Spindelfläche wirkenden Überdruck eine immer größer werdende Kraft in der Schließrichtung, welche bei kleinen Drücken vom Antriebsmechanismus aufgenommen werden, bei hohen Drücken aber eine gewisse Größe annehmen kann. In dem nach Abb. 2 ausgeführten Rohrschieber wird auch diese Kraft aufgehoben. Auf der Spindel 4 sitzt ein Kolben 2o, dessen Fläche gleich groß- ist mit der Sitzfläche, vermehrt um die Spindelfläche iin Lager 5. Der Kolben 2o gleitet in dem mit dem Gehäuse verbundenen Zylinder 21, dessen eine Seite gegen den Raum 14 offen ist. Die andere Seite steht in der -oberen Hälfte der Abb. 2 durch eine Umleitung 2:2,:22', den Ringraum 23 'und mehreren von diesem aus den Gehäusesitz durchbrechenden Kanälen 24 mit dem zwischen beiden Sitzringen befindlichen Raum in Verbindung. Die Umleitung 22-22' kann durch .ein Absperrorgan 25 geschlossen werden. In der unteren Hälfte von Abb.2 ist die Verbindungsleitung 26 direkt im Absperrkörper 3 angebracht und mündet in die Sitzfläche 7. Bei kleineren Rohrschiebern wird es entsprechend Abb. 3 genügen, einfach die Spindel q. zu durchbohren, da ja der vor dem Antriebsende der Spindel vorhandene Druck dem zwischen den Sitzringen befindlichen ähnlich sein wird.
- Bei Verwendung der Rohrschieber nur zum Absperren ist es- möglich, die in die Urileitungen eingebauten Absperrorgane nach Abschluß des Hauptabschlußkörpers selbsttätig zu schließen. Als Beispiel diene der in Abb. 2 angegebene Schieber 18'. Auf der Spindel befindet sich ein Differentialkolben 27, dessen dem Schieberkeil zugewendete größere Fläche durch die Leitung 28 mit dem Raum hinter dem Sitz 7 und dessen kleinere Fläche durch 29 mit dem Raum vor dem Sitz 7 in Verbindung steht, so daß im Betrieb der Schieber offen ist. Reißt nun beim Schließen des Abschlußkörpers die Flüssigkeitssäule ab, so sinkt der Druck auf die größere Kolbenseite derart, daß der Schieber abschließt. Um diese Bewegung zü verzögern, damit nicht etwa der LTmleitungsschieber vor dem Hauptabschlußkörper abschließt, ist in die Leitung 28 ein Regulierungsventil 30 eingebaut.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Durch ein mechanisches Gestänge bewegter Rohrschieber, der von der Leitungsflüssigkeit allseitig umflossen wird und von der Strömung durch ein ihn umschließendes Gehäuse entlastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Rohrschiebers geschlossen ist und die dadurch zwischen dem Absperrkörper (3) und den beiderseitigen Schirmen gebildeten geschlossenen Räume (14,15) durch eine mit einem - Absperrorgan (18) versehene Druckausgleichsleitung (16-I7) verbunden sind, nach deren Abschluß die Flüssigkeit aus dem in der Fließrichtung hinter dem Absperrkörper (3) befindlichen, geschlossenen Raum (15) durch eine kleine Öffnung (1g) entweichen kann, so daß der ganze auf die- Absperrkörperfläche wirkende Druck den Absperrkörper (3) gegen den Gehäusesitzring (8) preßt.
- 2. Rohrschieber nach Anspruch I, da-- durch gekennzeichnet, daß zwecks vollständiger Entlastung des Absperrkörpers (3) auf dessen Spindel ein mit der Sitzfläche, vermehrt um den Spindelquerschnitt flächengleicher, in einem durch das Gehäuse gebildeten Zylinder (21) gleitender Kolben (ZO) sitzt, dessen eine Seite unter dem auf beiden Kegelseiten lastenden Druck steht, während die andere Seite durch eine äußere oder innere Umleitung (22=22', 26) dem jeweils zwischen Gehäuse (2) und Sitzfläche des Absperrkörperl (7) bestehenden Druck ausgesetzt ist.
- 3. Rohrschieber nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, däß die die eine Kolbenseite mit dem zwischen den beiden Sitzflächen (7,8) befindlichen Raum verbindende Umleitung durch eine Durchbohreng der Spindel ersetzt ist.
- 4. Rohrschieber nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei den in die Umleitungen eingebauten Absperrorganen (r8, 25.) bei Überschreitung eines j gewissen Druckunterschiedes zwischen Rohrleitung vor und hinter dem Absperrorgan -bei fortschreitender Bewegung des Hauptabsperrkörpers. (3) die Schließbewegung selbsttätig, z. B: mittels eines Diffe- i rentialkolbens (27), eingeleitet wird.-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT473538X | 1925-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE473538C true DE473538C (de) | 1929-03-18 |
Family
ID=3674794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST41953D Expired DE473538C (de) | 1925-12-21 | 1926-12-16 | Durch ein mechanisches Gestaenge bewegter Rohrschieber, der von der Leitungsfluessigkeit allseitig umflossen wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE473538C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140150B (de) * | 1960-03-02 | 1962-11-22 | Escher Wyss Gmbh | Ringschieber fuer Wasserkraftanlagen |
| US4094334A (en) * | 1977-06-23 | 1978-06-13 | Taylor Julian S | Ocean thermal energy conversion valve |
| DE10303985A1 (de) * | 2003-02-01 | 2004-08-05 | Daimlerchrysler Ag | Vorrichtung zur Steuerung der Fluidströmung in einem Kanal |
| DE102005058319A1 (de) * | 2005-12-07 | 2007-06-28 | Richard Haffner | Regelventil mit axialem Durchgang |
-
1926
- 1926-12-16 DE DEST41953D patent/DE473538C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140150B (de) * | 1960-03-02 | 1962-11-22 | Escher Wyss Gmbh | Ringschieber fuer Wasserkraftanlagen |
| US4094334A (en) * | 1977-06-23 | 1978-06-13 | Taylor Julian S | Ocean thermal energy conversion valve |
| DE10303985A1 (de) * | 2003-02-01 | 2004-08-05 | Daimlerchrysler Ag | Vorrichtung zur Steuerung der Fluidströmung in einem Kanal |
| DE102005058319A1 (de) * | 2005-12-07 | 2007-06-28 | Richard Haffner | Regelventil mit axialem Durchgang |
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