Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1927 ab Die Erfindung
betrifft eine Druckknopfmatrize, welche aus einem mittels einer Gegenplatte am Stoff
zu befestigenden Federgehäuse mit an seiner dem Stoff zugekehrten offenen Seite
angeordneten Führungslappen und Befestigungszinken besteht. Die Lösung eines mit
solcher Matrize versehenen Druckknopfverschlusses kann nur durch Kippen des Verschlußteiles
in einer bestimmten Richtung erfolgen. Derartige Ausführungsformen für Druckknopfmatrizen
sind an sich bekannt.Patented in the German Empire on December 24, 1927 from the invention
relates to a press-stud die, which consists of a by means of a counter-plate on the fabric
to be fastened spring housing with on its open side facing the fabric
arranged guide tabs and fastening prongs. The solution to one with
Such a die provided snap fastener can only be done by tilting the fastener part
be done in a certain direction. Such embodiments for snap fastener matrices
are known per se.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Führungslappen auf
dem ganzen Umfang des Federgehäuses derart angebracht sind, daß sie sich zu einer
ringförmigen Oberfläche zusammenschließen und die Befestigungszinken die Fortsetzung
der betreffenden Führungslappen bilden. Dadurch, daß die Befestigungszinken die
Fortsetzung der Führungslappen bilden und erst in einiger Entfernung vom Rand des
Gehäuses rechtwinklig umgebogen sind, wird erreicht, daß die Durchtrittsstellen
der Befestigungszinken durch den Stoff, z. B. Tuch, Leinewand oder Leder, nicht
sichtbar sind. Denn bei längerem Gebrauch der mit den üblichen Matrizen versehenen
Druckknopfverschlüsse hatte sich herausgestellt, daß sich die Löcher in dem weichen
Stoff durch die Zugbeanspruchungen beim Lösen des Druckknopfverschlusses sehr weiten,
so daß diese Durchtrittslöcher durch den Stoff bei den älteren Verschlüssen, bei
welchen sich die Befestigungszinken direkt von der Außenkante erstrecken, sichtbar
werden.The invention is characterized in that the guide tabs on
the entire circumference of the spring housing are attached so that they become a
join together annular surface and the fastening prongs the continuation
of the relevant guide tabs. The fact that the fastening prongs the
Form continuation of the guide flaps and only at some distance from the edge of the
Housing are bent at right angles, it is achieved that the passages
the fastening prongs through the fabric, e.g. B. cloth, canvas or leather, not
are visible. Because with prolonged use the one provided with the usual matrices
Snap fasteners had found the holes in the soft
Stretch the fabric very wide due to the tensile stresses when loosening the snap fastener,
so that these holes through the material in the older closures, at
which the fastening prongs extend directly from the outer edge, visible
will.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
und zwar an einem Druckknopfverschluß; welcher nur durch eine Kippbewegung nach
einer Seite zu öffnen ist, und zwar zeigt Abb. i eine Rückansicht des Verschlusses,
Abb.2 einen senkrechten Schnitt durch den Verschluß nach der Linie 2-2 der Abb.
i, Abb. 3 eine Innenansicht des Gehäuses, Abb.4 einen Schnitt durch den äußeren
Rand des Verschlusses nach der Linie 4-4 der Abb-. i und 3 und Abb. 5 einen Schnitt
nach der Linie 5-5 der Abb. i.In the drawing, an embodiment of the invention is shown,
on a snap fastener; which only by a tilting movement
can be opened on one side, namely Fig. i shows a rear view of the closure,
Fig.2 a vertical section through the closure along the line 2-2 of Fig.
i, Fig. 3 is an interior view of the housing, Fig. 4 is a section through the exterior
Edge of the closure along the line 4-4 of Fig-. i and 3 and Fig. 5 a section
according to the line 5-5 of Fig. i.
Der Knopfteil des Verschlusses, welcher z. B. an einer Automobilwand
2 befestigt wird, besteht aus dem Schaft 16, dem Hals i und dem Kopf 13.
Die Matrize selbst besteht aus dem Federgehäuse 3 und bildet eine äußere Deckwand
i i, welche an ihrem Umfang nach innen umgebogen ist und dabei die ringförmige Oberfläche
B bildet, welche aus verschiedenen Führungslappen C besteht. Von diesen haben z.
B die Lappen io die Aufgabe, die Sperrfeder 4 in dem Federgehäuse 3 festzuhalten.
Die Zinken 9 begrenzen die Feder in ihren seitlichen Bewegungen. Die Befestigungszinken
6 sind so gestaltet, daß sie erst einen kurzen Führungslappen i2 bilden, welcher
der Deckwand ii parallel läuft, worauf sie dann senkrecht zur Deckwand umgebogen
sind. Auf das Gehäuse wird der zu befestigende Stoff 5 aufgelegt. Dieser ist vorher
mit der Lage der Befestigungszinken 6 der Grundplatte 7 @entsprechendien öffnungen
und einer großen, mittleren Durchtrittsöffnung 8 für den Knopf versehen worden.
Auf den Stoff 5 legt sich dann die Grundplatte 7, welche ebenfalls über die Befestigungszinken
6 geschoben wird und zu diesem Zweck mit entsprechenden Öffnungen 17 versehen ist.The button part of the closure, which z. B. is attached to an automobile wall 2, consists of the shaft 16, the neck i and the head 1 3. The die itself consists of the spring housing 3 and forms an outer cover wall ii, which is bent inward at its periphery and thereby the forms annular surface B, which consists of different guide tabs C. Of these z. B, the task of the tabs is to hold the locking spring 4 in the spring housing 3. The prongs 9 limit the spring in its lateral movements. The fastening prongs 6 are designed so that they first form a short guide tab i2 which runs parallel to the top wall ii, whereupon they are bent over perpendicular to the top wall. The substance 5 to be fastened is placed on the housing. This has previously been provided with the position of the fastening prongs 6 of the base plate 7 corresponding openings and a large, central passage opening 8 for the button. The base plate 7, which is also pushed over the fastening prongs 6 and is provided with corresponding openings 17 for this purpose, then lies on the fabric 5.