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DE473177C - Siebmaschine zur Pruefung der Kornfeinheit von Stoffen aller Art - Google Patents

Siebmaschine zur Pruefung der Kornfeinheit von Stoffen aller Art

Info

Publication number
DE473177C
DE473177C DEC36892D DEC0036892D DE473177C DE 473177 C DE473177 C DE 473177C DE C36892 D DEC36892 D DE C36892D DE C0036892 D DEC0036892 D DE C0036892D DE 473177 C DE473177 C DE 473177C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
movement
sieve
screen
drive
sliding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC36892D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHEMISCHES LAB fur TONINDUSTR
Cramer E GmbH
H SEGER PROF DR
Original Assignee
CHEMISCHES LAB fur TONINDUSTR
Cramer E GmbH
H SEGER PROF DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHEMISCHES LAB fur TONINDUSTR, Cramer E GmbH, H SEGER PROF DR filed Critical CHEMISCHES LAB fur TONINDUSTR
Priority to DEC36892D priority Critical patent/DE473177C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE473177C publication Critical patent/DE473177C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/02Investigating particle size or size distribution
    • G01N15/0272Investigating particle size or size distribution with screening; with classification by filtering

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Siebmaschine zur Prüfung der Kornfeinheit von Stoffen aller Art Die Erfindung betrifft eine Siebmaschine zur Prüfung der Kornfeinheit von Stoffen aller Art, bei der dem Sieb abwechselnd eine hin und her gehende Bewegung in einer Richtung und nach Stillegung dieser Bewegung eine durch Stöße unterbrochene gleitende Bewegung in der Querrichtung erteilt wird.
  • Die bisher bekannt gewordenen Siebmaschinen wirken in der Weise, daß neben der hin und her gehenden Bewegung des Siebes in der einen Richtung gleichzeitig eine Hinundherbewegung quer zu dieser erfolgt und die Schüttelbewegungen in ihrer Reihenfolge und Zahl unveränderlich sind. Der wesentliche Unterschied der Siebmaschine nach vorliegender Erfindung gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen besteht, wie bereits angedeutet, darin, daß jeweils nur eine Bewegung ausgeführt wird und daß die Periode, in der sich die Bewegungen abwechseln, verändert werden kann.
  • Eine solche Veränderung in der Reihenfolge und Anzahl der beiden sich kreuzenden Schüttelbewegungen ist für Siebmaschinen, die zur Reinigung oder Prüfung der Kornfeinheit der verschiedensten Stoffe dienen, von wesentlicher Bedeutung, da es hierdurch möglich wird, die Siebbewegungen (lern jeweils auszusiebenden Material und seinem Zustand anzupassen.
  • Die hin und her gehende Bewegung wird dem Siebgestell durch einen an demselben unmittelbar angreifenden Schwingarm erteilt. Die Kurbelwelle für den Schwingarm wird von einer Hauptantriebswelle aus durch Vertnittlung eines Vorgeleges angetrieben.
  • Die Querbewegung wird von der Antriebswelle aus über dasselbe Vorgelege bewirkt. Durch Anwendung einer Klauenkupplung mit Rückstoßfedern wird die Querbewegung ungleichmäßig gestaltet.
  • Durch den Hauptantrieb wird außerdem noch eine Kurvenscheibe getätigt, welche eine Riemengabel in der Weise steuert, daß abwechselnd der Antrieb entweder für die hin und her gehende Bewegung bzw. den Schwingarm oder für die Querbewegung bewirkt wird.
  • Wesentlich für die neue Maschine ist noch, daß die Schwingendes Siebträgers in derselben Ebene liegen wie die Antriebsteile für die Querbewegung.
  • Die Zeichnung zeigt die neue Maschine in vier Abbildungen.
  • Abb. i stellt eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Schnitt bzw. Ansicht in Richtung des Siebträgers, Abb. 3 das Siebgestell und Abb..I einen Grundriß dar.
  • Auf der Grundplatte i läuft in zwei Lagern 2 die Hauptwelle 3 ; diese trägt die feste und die lose Scheibe i und 5, eine Schnecke 6, eine breite Riemenscheibe 7 und eine zweite Schnecke B. In der Mitte der Grundplatte sind die Übertragungswellen 9 und io montiert, hinter diesen die Kurbelwelle i i. Die Grundplatte trägt außerdem vier Lager 12 für vier Schwingen 13, die das Siebgestell 14. tragen. An der Kurbelwelle i i, welche im Lagerbock i5 ruht, greift der Schwinghebel 16 an.
  • Die weitere Beschreibung ist zweckmäßig mit der Darstellung der Wirkungsweise der Maschine zu verbinden.
  • Beim Antrieb der Maschine an der festen Scheibe 4 wird die Haupt@velle 3 in Umdrehung versetzt. Der auf der breiten Riemenscheibe 7 laufende Riemen 17 wirkt auf die Übertragungswelle 9. Von hier wird die Drehbewegung mittels des zweiten Riemens 18 auf die Kurbelwelle i i übertragen, die die Schwingkurbel 16 in Bewegung versetzt. Die Schwingkurbel wirkt mittels eines Gelenkstückes i9 auf das Siebgestell 1¢. Auf diese Weise wird die hin und her gehende Siebbe-,vegung erzielt.
  • Die auf der Hauptwelle 3 befindliche Schnecke 6 setzt das Schneckenrad 2o in Umdrehung. Das Schneckenrad trägt auf seiner Unterseite zwei Kurven verschiedenen Durchmessers, die ineinander übergehen. In der gezeichneten Stellung liegt die Steuerungsstange 21 mit ihrer Rolle 22 an der kleineren Kurve an. Nach einer halben Umdrehung des Schneckenrades wird die größere Kurve zur Anlage gebracht und die Steuerungsstange nach links verschoben. Hierdurch wird der Hebe123 um die Achse 2.4 gedreht und bewirkt, daß die Riemengabel 25 den Riemen über die lose Scheibe 26 auf die feste Scheibe 27 verschiebt, die die Übertragungswelle io in Umdrehung versetzt, während die Übertragungswelle 9 nunmehr stillsteht. Am rechten Ende der Übertragungswelle io befindet sich eine Riemenscheibe 28. Diese wirkt mit einer Riemenschnur 29 auf die Riemenscheibe 3o, die am Siebgestell 14 gelagert ist. Diese Riemenscheibe setzt eine Kupplung 31 in Umdrehung, die durch ihre schraubengangförmige Stirnfläche den Siebträger 32, der einen entsprechend ausgebildeten Kupplungsteil 33 trägt, in gleitende Bewegung versetzt. Die Rückbewegung des Siebträgers 32 geschieht durch die beiden Federn 3q., die an zwei lappenförmigen Ansätzen des Siebträgers 32 angreifen. Hat das Schneckenrad 2o abermals eine halbe Umdrehung gemacht, so kommt die Steuerungsstange 21 durch die Feder 35 mit ihrer Rolle 22 zum Anliegen an die kleinere Kurve des Schneckenrades. Der Umsteuerungshebel 23 wird hierdurch in seine Anfangsstellung zurückbewegt und verschiebt den Riemen derart, daß die übertragungswelle 9 in Umdrehung versetzt wird, während die Übertragungswelle io in Ruhe bleibt. Hierdurch wird von neuem die erste Siebbewegung durch die Schwingkurbel 16 bewirkt.
  • Die auf der Hauptachse befindliche Schnecke 8 treibt ein Zählrad 36, das die Umdrehungen der Hauptwelle zählt. Von der Gangzahl der Schnecke 6 sowie der Zähnezahl des Schneckenrades 2o hängt es ab, nach wieviel Schüttelungen in einer Richtung eine Umkehr der Schüttelbewegung in eine um go° andere Richtung erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Siebmaschine zur Prüfung der Kornfeinheit von Stoffen aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sieb abwechselnd eine hin und her gehende Bewegung in einer Richtung und nach Stillegung dieser Bewegung eine durch Stöße unterbrochene gleitende Bewegung in der Querrichtung erteilt wird und die Zeitabschnitte der Schüttelungen in beiden Richtungen veränderlich sind.
  2. 2. Sieb- und Rüttelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Siebes in der einen Richtung durch die Antriebswelle (3), Vorgelegewelle (9) und Kurbelwelle (i i) mittels Schwingarm (16) erfolgt, die Ausschaltung der Vorgelegewelle (9) und der Antrieb der Welle (io) für die Querbewegung des Siebes durch Verschieben des Antriebriemens mit Hilfe einer Steuerstange (21) erfolgt, auf die eine Kurbelscheibe einwirkt, deren Drehung durch eine Schnecke (6) und Schneckenrad (2o) bewirkt wird, und-die Stöße in der Querbewegung des Siebes durch eine Klauenkupplung (3i, 33) mit Rückstoßfedern (3q.) oder eine Schwing- bzw. Schubkurbel erfolgen.
  3. 3. Sieb- und Rüttelmaschine nach Anspruch i und 2; dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen (13), die das Siebgestell tragen, sich in derselben Ebene bewegen wie die Antriebsteile (28, 30) für die Querbewegung.
DEC36892D 1925-07-02 1925-07-02 Siebmaschine zur Pruefung der Kornfeinheit von Stoffen aller Art Expired DE473177C (de)

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DEC36892D DE473177C (de) 1925-07-02 1925-07-02 Siebmaschine zur Pruefung der Kornfeinheit von Stoffen aller Art

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE473177C true DE473177C (de) 1929-03-12

Family

ID=7022527

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DEC36892D Expired DE473177C (de) 1925-07-02 1925-07-02 Siebmaschine zur Pruefung der Kornfeinheit von Stoffen aller Art

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DE (1) DE473177C (de)

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