DE472916C - Verfahren und Vorrichtung zum Sintern mulmiger Erze und Huettenerzeugnisse - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Sintern mulmiger Erze und HuettenerzeugnisseInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Sintern mulmiger Erze und Hüttenerzeugnisse Die Erfindung betrifft ein Verfahren und die zu seiner Durchführung brauchbare Vorrichtung zum Sintern mulmiger Erze und Hüttenerzeugnisse durch Verblasen unter gesonderter Lagerung des Brennstoffes, wobei die Verblaseluft zuerst eine glühende Brennstoffschicht durchstreicht.
- Es ist bekannt, das zweckmäßig mit einer gewissen Menge Reduktionskohle gemischte Erzgut in der Weise zu verblasen, daß die Verblaseluft zunächst eine glühende Kohlenschicht durchstreicht, «-elche über oder unterhalb der Erzschicht angeordnet ist, wobei die Kohleschicht so bemessen wird, daß vor der Siiiterung der Erzschicht nur möglichst kohlenoxvdreiche Verbrennungsgase, nicht aber der Luftsauerstoff mit dem Erzgut in Berührung kommt. Dabei können mehrere miteinander abwechselnde Schichten von Erzgut und Kohle in der Verblasevorrichtung übereinander angeordnet sein. Auch ist es bekannt, die Chargierung von Erz und Brennstoff derart vorzunehmen, daß der Brennstoff in dem Röst- oder Sintergut in säulenförmigen, senkrechten, parallel zum Luftstrom gerichteten Schichten angeordnet wird.
- Demgegenüber besteht das neue Verfahren darin, daß der Brennstoff auf der in Richtung des durchziehenden Luftstromes von einem mittleren, aus grobkörnigen Stücken bestehenden Kern durchzogenen Röst- oder Sintergutsäule geschichtet ist und daß die Luftableitung mit einsetzender Verbrennung bis auf den unbedingt notwendigen Kaminabzug gedrosselt wird. Den bekannten Verfahren gegenüber erzielt man dadurch einerseits, daß die unter Überdruck in die Kernsäule getriebenen heißen Verbrennungsgase das Röst-oder Sintergut über seine ganze Schichthöhe gleichmäßig und strahlenförmig durchziehen, während sich anderseits die Chargierung des Ofens wesentlich vereinfacht, weil das Röst-oder Sintergut in einer Säule um den Kern herum verfüllt wird und das umständliche Einbringen der sich abwechselnden Erz- und Brennstoffsäulen nunmehr fortfällt. Dadurch, daß die Verbrennungsgase unter Überdruck in die gasdurchlässige Kernsäule getrieben werden, kann das Röst- oder Sintergut viel höher als bei den bekannten Verfahren geschichtet werden, wodurch größere Mengen als bisher bei einer Ofenfüllung gesintert werden können. Die ausgiebigste Sinterung wird erfahrungsgemäß in einem Ofen erzielt, dessen Höhe etwa dem doppelten Durchmesser entspricht, während der Durchmesser der Kernsäule etwa =/, des Ofendurchmessers beträgt.
- Der Blasofen zur Ausführung des Verfahrens ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsheispiel schematisch dargestellt: a ist der mit Rost b zum Aufschichten der aus grobkörnigen Stücken bestehenden Kernsäule c- versehene armierte Ofensockel, an welchen nach unten zu die regelbare Luft- Ableitung d, f abnehmbar anschließt. Der in der \ -erlängerung der Kernsäule sitzende Stutzen d der Luftableitung ist mit einer am Ofensockel befestigten Verschlußklappe ä zur Aschenentleerung und zum Ablassen des Reinigungswassers versehen. Der auf dem Sockel a ruhende Ofenmantel lt umschließt das um die Kernsäule herum geschichtete mulinige Röst- oder Sintergut p, auf welchem der Brennstoff i geschichtet ist. Die den Luftstrom zentrisch in den Ofenschacht h einführende Abschlußhaube k ist mit Anheizöffnungen ni versehen, -welche gleichzeitig als Schaulöcher dienen. Die Abschlußhaube ist abnehmbar auf dem nach oben sich zweckmäßig etwas verjüngenden Ofenmantel befestigt. Zur bequemen Leerung des Ofens noch vollzogener Sinterung wird der Ofenmantel h hochgezogen und zwecks anschließender neuer Füllung wieder herabgelassen. Anstatt den Ofenmantel hochzuziehen, kann der Bodenverschluß n des Ofensockels a zwecks Leerung des Ofens zweckmäßig auch nach unten zu klappbar angeordnet sein.
- Die Handhabung ist folgende: Nachdem der Ofenschacht h um die in bekannter Weise eingebrachte Kernsäule c herum mit Röst- oder Sintergut p mulmiger Art verfüllt und die Brennstoffschicht i aufgebracht ist, wird der Ofen angeblasen. Mit giebig einsetzendem Verbrennungsprozeß # ausl.
- wird die Luftableitung bis auf den unbedingt notwendigen Kaminabzug gedrosselt, was zur Folge hat, daß die heißen Verbrennungsgase von der Kernsäule aus das umliegende mulinige.-Gut gleichmäßig und strahlenförmig durchziehen. Nach vollzogener Sinterung wird der Ofen entleert und alsdann wieder von neuem beschickt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum Sintern mulmiger Erze und Hüttenerzeugnisse durch Verblasen unter gesonderter Lagerung des Brennstoffes, wobei die Verblaseluft zuerst eine glühende Brennstoffschicht durchstreicht, dadurch gekennzeichnet, claß der Brennstoff (i) auf der in Richtung des durchziehenden Luftstromes von einem mittleren, aus grobkörnigen Stücken bestehenden Kern (c) durchzogenen Röst- oder Sintergutsäule (p) geschichtet ist, und daß die Luftableitung mit Einsetzen der Verbrennung bis auf den unbedingt nötwendigen Kaminabzug gedrosselt wird, so daß die unter Überdruck in die Kernsäule getriebenen heißen Verbrennungsgase das Röst- oder Sintergut über seine ganze Schichthöhe gleichmäßig und strahlenförmig durchziehen. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z, bestehend aus dem armierten Sockel mit Luftableitung, dem darauf ruhenden Ofenmantel und der den Luftstrom einführenden abnehmbaren Abschlußhaube, dadurch gekennzeichnet, -daß der das Röst- oder Sintergut (p) einschließende Ofenmantel (h) lose auf dem Sockel (a) aufsitzt und zwecks Leerung des Ofens hochgezogen werden kann. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, bestehend aus dem armierten Sockel mit abnehmbar anschließender Luftableitung, dem darauf befestigten Ofenmantel und der den Luftstrom einführenden Abschlußhaube, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenv erschluß (n) des, Ofensockels (a) zwecks Leerung des Ofens aufklappbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED52151D DE472916C (de) | 1927-01-25 | 1927-01-25 | Verfahren und Vorrichtung zum Sintern mulmiger Erze und Huettenerzeugnisse |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE472916C true DE472916C (de) | 1929-03-07 |
Family
ID=7053945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED52151D Expired DE472916C (de) | 1927-01-25 | 1927-01-25 | Verfahren und Vorrichtung zum Sintern mulmiger Erze und Huettenerzeugnisse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE472916C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124985B (de) * | 1959-01-05 | 1962-03-08 | Dingler Werke Ag | Schachtsinterverfahren |
| US3083091A (en) * | 1959-01-05 | 1963-03-26 | Schenck Hermann | Shaft furnace sintering method |
-
1927
- 1927-01-25 DE DED52151D patent/DE472916C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124985B (de) * | 1959-01-05 | 1962-03-08 | Dingler Werke Ag | Schachtsinterverfahren |
| US3083091A (en) * | 1959-01-05 | 1963-03-26 | Schenck Hermann | Shaft furnace sintering method |
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