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DE472129C - Einrichtung zur Regelung elektrischer Groessen mittels eines Zitterrelais mit nur einem beweglichen Teil - Google Patents

Einrichtung zur Regelung elektrischer Groessen mittels eines Zitterrelais mit nur einem beweglichen Teil

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Publication number
DE472129C
DE472129C DET29976D DET0029976D DE472129C DE 472129 C DE472129 C DE 472129C DE T29976 D DET29976 D DE T29976D DE T0029976 D DET0029976 D DE T0029976D DE 472129 C DE472129 C DE 472129C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
variable
ratio
opening
change
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET29976D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF MAYER DR
Telefunken AG
Original Assignee
RUDOLF MAYER DR
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUDOLF MAYER DR, Telefunken AG filed Critical RUDOLF MAYER DR
Priority to DET29976D priority Critical patent/DE472129C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE472129C publication Critical patent/DE472129C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Regelung elektrischer Grüßen mittels eines Zitterrelais mit nur einem beweglichen Teil Die gebräuchlichen Schnellregler benötigen für ihren Betrieb die feine Einstellung von Federn und Gewichten. Da das Nachstellen der Federn nur von speziell dafür geschultem Personal ausgeführt werden kann, so bedeutet dies einen Nachteil für den Betrieb.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll dieser Nachteil dadurch vermieden werden, daß bei .dem Zitterrelais das indifferente Gleichgewicht, das zur Aufrechterhaltung dar jedesmaligen Veränderung der Mittellag° des Zitterschalters bei jeweils beendeter Regelungsperiode erforderl:@rh ist, durch eine zusätzliche, den Zitterschalter elektromagnetisch entweder unmittelbar :oder über eine Elektronenröhre beeinflussende Kraft hervorgebracht ist, die ihrerseits von der Versteilung der Mittellage des Zitterschalters abhängig und ihr im gewünschten Sinne angepaßt ist; @es wird hierdurch @ermöölicht, daß alle Vorgänge der Schnellregelung auf rein elektrischem Wege erfolgen, und :daß der Zitterschalter eine möglichst einfache mechanische Konstruktion erhält.
  • Der Erfindungsgedanke wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels t Abb. i l näher erläutert.
  • Es bedeutet darin i ,einen Gleichstromgenerator, dessen. Spannung dadurch konstant gehalten werden soll, daß der mittlere Strom in der Erregerwicklung 8 durch periodisches Kurzschließen. des Widerstandes 9 geändert wird.
  • Dieses Kuxzschheßen wird durch einen Relalszvtterschalter z über den Kontakt m bewirkt, der durch die Ströme von vier Wicklungen b^einflußt wird. Der Strom. der Wick'.ang 3 ist proportional der konstant zu haltenden Spannung. In der Wicklullg 4 fließt ein konstanter Gleichstrom, der dem Strom in der Wicklung 3 entgegenwirkt -und zum Vergleich mit der konstant zu haltenden Spannung dienen kann. In 5 fließt ein Strom, der in regelmäßiger Folge zwischen zwei Werten schwankt, so: daß ein reäelmäßiges öffnen und Schließen des Relais a gewährleistet wird. In 6 fließt ein Strom, der sich entsprechend dem Verhältnis von der öffnungs- zur Schließungszeit des Kontaktes m ändert, und zwar im gegebenen Falle derart, daß er bei der Zunahme dieses Verhältnisses, also, bei der Abnahme des mittleren Erregerstromes .der Wicklung 8, zunimmt. Die gewünschte. Abhängigkeit des Stromes der Wicklung 6 von dem Verhältnis der öffnungs- und Schließungszeiten des Kontaktes m kann z. B. dadurch erreicht werden, daß der Zitterschalter z :einen weiteren Kontakt n steuert, der im Stromkreise von 6 liegt, und der gegebenenfalls sich an einer Seite des Zitterschalters als der Kontakt in befindet, so daß für den Kontakt rt das Verhältnis der öffnungs- zur S.chließungsz.eit abnimmt, wenn dieses Verhältnis für den Kontakt m zunimmt.
  • Um die durch das periodische Öffnen und Schließen des Kontaktes n vürursachten Schwankungen des Stromes der Wicklung 6 abzuflachen und diesem möglichst einen Gleichstromcharakter zu verleihen, kann man irgendwelche zu diesem Zweck sonst gebrauchte Anordnung verwenden, z. B. eine im betreffenden Stromkreise liegende, passend bemessene, aus Seriendrosseln und Parallelkondensatoren bestehende Szebkatte io. Natürlich kann man eine beliebig weitreichende Abflachung des Stromes in 6 nur dann erreichen, wenn eine vollkommene Unt;xbrechung dieses Stromes beim Öffnen des Kontaktes n vermieden wird, was in bekannter Weise durch überbrückung des Kontaktas n durch einen passend bemessenen N,Vi,d2rstand r bewerkstelligt werden kann.
  • Die Richtung der Kräfte, die die Ströme der Wicklungen 3 bis 6 auf den Zitterschalter ausüben, ist durch die Pfeile angLdeutet.
  • Das Zusammenwirken der vier Strörne sei an Hand der Abb. a erläu:ert. Hier ist der zeitliche Verlauf der in Betracht kommenden Ströme aufgetragen. Durch die nach unten gerichteten Pfeile wird angedeutet, daß die betreffenden Ströme -auf den Zitterschalter im Sinne des Öffners des KontaktLs m wirken. Die nach oben gerichtaten Pfeil deuten die Wirkung im Sinne des Schließens des Kontaktes m an. Hat die zu regelnde Spannung gerade einen solchen Wert, daß der von ihr in der Wicklung 3 erzeugne, im Sinne des Öffners des Kontaktes in wirkende Gleichstromi3 sich in seiner Wirkung mit dem konstanten, im Sinne des Schließens wirkenden Vergleichsstrom i¢ aufhebt, so sind noch die zwei anderen Ströme auf das Zitterrelais wirksam. Der eine von diesen, nämlich der Stromfis in der Wicklung 6, hat -(bei genügender Abflachung durch die Siebkette) angenähert den Gleichstromverlauf. Seine Wirkung im Sinne des öffneus des Kontaktes m wird durch seinen Mittelbetrag is gemessen.
  • Der Strom 15 der Wicklung 5 wirkt firn Sinne des Schlneßens des Kontaktes in und hat angenähert den in der Abb. z dargestellten periodisch pulsierenden Verlauf. Der eckige Verlauf dieses Stromes, der durch den Neeffs.chen Hammer 7 gesteuert wird, bann durch eine große vorgeschaltete Selbstinduktion i i erzielt werden. Die kombinierte Wirkung der Ströme i5 und 1s ergibt eine veränderliche Resullante, die während der Zeitdauer T1 - während der i5 den Strom is überwiegt - durch den Verlauf des Teiles der eckigen Kurve über der Horizontalenaa gegeben wird und im Sinne des Schließens wirkt und während der Zeit T2 - während der die Wirkung von 15 kleiner als-,die von is ist - durch den Verlauf des Teiles der zackigen Kuu ve unter der Horizontalen« gegeben wird und im Sinne das Öffners wirkt. Das Verhältnis bestimmt den Wert des durch den Regler gesteuerten Erregerstromes in der Wicklung 8 der Maschine.
  • Wenn nun die konstant zu haltende Maschinenspannung aus irgendeinem Grundre ansteigt, so wird dann der Strom i3 in seiner Wirkung ,nicht mehr durch den konstanten Strom i4 ausgeglichen, sondern .ergibt einen gewissen Rest im Sinne des Öffners des Kontaktes in. Dadurch wird die für die Länge der S,chLeßungs- und Öffnungszeiten maßgebende Nullinie der Zickzackkurve aus der Lage aa in die Lage bb verschoben. Die S.chkeßungszelt T'1, während der die neue Zickzacklinie über der normalen Nullinieaa liegt, hat sich somit gegenüber dem vorhergehenden Wert Tl verkleinert, und in ähnlicher Weise wird die neue Öffnungszeit T' größer als die vorherige T2. Durch die eingetretene Verkleinerung des -Verhältnisses der Schließungsdauer zur Öffnungsdauer wird der mittlere Erregerstrom der- Wicklung 8 der Maschine verkleinert und die Spannung auf ihren Sollwert hinunterreguliert. Zugleich aber wächst der Strom in der Wicklung, 6, denn für seinen Kontakt n ändert sich das Verhältnis der S.chäeßungs- zur öffnungsdauer im umgekehrten Sinn als das entsprechende Verhältnis für den Kontakt in und wird also jetzt größer. Da die Vergrößerung des Stromes 1s auf den Zitterschalter in demselben Sinne wirkt wie die Vergrößerung von 1,3, so kann 16, auch na-chdern 1.3 wieder auf den Sollwert gesunken ist, die Nullinie in der Lage bb und das jetzt erford3rliche Verhältnis der Schließungs- zur Öffnungszeit gleich aufrechterhalten. Dieser Beharrungszustand dauert so lange, bis durch irgendeine Änderung der Betriebsverhältnisse die Dynamospannung wieder eine Änderung erleidet, die dann sofort in der oben beschriebenen Weise automatisch nachgeregelt wird. Man :sieht, daß diese Regelung dadurch zustande kommt, daß die jedesmal zur Einhaltung des erforderlichen Verhältnisses der Schließungs- zur Öffnungszeit nötige Verlagerung der Mittellage des Zitterschalters zunächst durch die zu regelnde Spannung bzw. den von ihr erzeugten Strom i.- veranlaßt rund dann nach erfolgter Korrektur der Spannung weiter durch den Strom 1s aufrechterhalten wird, da dieser letztere selbst van der Verstellung der Mittellage des Zitterschalters im gewünschten Sinne, abhängig gemacht worden. ist. Es sei zu der oben beschriebenen Ausführung noch bemerkt, daß die Wicklungen 4 und 5, da sie im gleichen Sinne wirken, unter Umständen zu einer einzigen kombiniert werden können.
  • In Abb. 3 sei noch eine andere Ausführung desselben Erfindungsgedankens dargestellt, die durch Verwendung einer Elektronenröhre die Einstellung einer viel größeren Empfindlichkeit ermöölicht.
  • Es bedeutet p die Primärwicklung eines Transformators, der an die konstant zu haltende Wechselspannung angeschlossen ist. Die Spannung der Sekundärwicklung s wird auf das Gitter der Röhre v geschaltet.
  • Durch eine Brückenschaltung cdv f Z wird die Gitterspannung mit der konstanten Spannung der Batterie 15 verglichen. In dem Diagonalzweige der Brückenschaltung liegt die Wicklung i1 des Zitterschalters z, der in ähnlicher Weise- wie heim vorigen Ausführungsbeispiel_ zwei Kontakte m und n steuert. Auch diese letzteren haben die ähnliche Bedeutung wie in der Abb. i.
  • Natürlich können sie, wenn größere Leistungen gesteuert werden müssen, das Öffnen und Schließen der Widerstände auch indirekt etwa durch Zwi=schenrelais betätigen.
  • Auf den Relaisschalter Y wirkt außerdem die Wicklung 13, die de=r Wicklung 5 in Abb. i entspricht. Die dort durch Wicklung 6 bewirkte Rückführung erfolgt hier durch eine Gittervorspannung, die durch den Relaiskontakt n in Abhängigkeit von dem Verhältnis der öffnungs- zur Schließungszeit gebracht wird. Auch hier kann man zur Ver-Rachung der von dem Kontakt n gesteuerten Gittervorspannung dieselben Mittel wie beim vorigen Ausführungsbeispiel, z. B. Siebkette, benutzen. Man würde sie in diesem Fall entweder in dem Kreise der die Vorspannung lirfernden Batterie b und des Kontaktes tt oder an den Endklemmen des Widerstandes 12, von welchem diese Vorspannuug ab-ezweigt ist, anordnen oder auch an beid°n genannten Stellen. In der Abb.3 ist eine derartige, die Spannung verflachende. Anordnung durch die Drosseln /t und den Kondensator! angedeutet. Die Empfindlichkeit der Anordnung kann dadurch gesteigert werden, daß die von der Batterie b geliefertei, von dem Widerstand 12 abgezweigte Gittervorspannung für einen bestimmten normal,-n Betriebszustand, z. B. bei gleichen Öffnungs-und Srhließungszerot@en des Kontaktes ni, durch eine Batterie 1 4. aufgehoben wird. In dieseln Fall mußte der Brückenstrom der Wicklung I I bei diesen normalen Betriebsverhältnissen und richtiger Spannung gleich Null und der Strom in der Wickl=ung 13 zur Betätigung des Schalterschwingers ein Wechselstrom sein.
  • Wie bekannt, sind die Anordnungen zur Regelung von Generatoren auf konstante Spannung im allgemeinen auch zur Regelung von Motoren auf konstante Drehzahl verwendbar, wenn man den Sieles der in der aschine durch den Regler zu betätigenden 2 Feldänderung entsprechend dem Arbeitscharakter der Maschine in richtiger Weise trifft. Das gilt natürlich auch für die vorher beschriebenen Anordnungen. So könnte man z. B. die Schaltung nach Abb. i auch ohne weiteres zur Konstanthaltung der Drehzar eines Motors eines Leonardantriebes verwenden, wenn i in dieser Schaltung den zu regelnden Motor und 8 die Feldwicklung der ihn speisenden Dynamo, bedeutet. Man müßte in diesem Fall nur die Wicklung 3 mit einem von der Motordrehzahl abhängigen Strom speisen, z. B. von .einer auf der Motorwelle sitzenden Tachometerdynatno.
  • Im Fall, daß der Motor vom Netz gespeist und 8 seine eigene Feldwicklung ist, müßte man außer der Speisung der Wicklung 3 von einer Tachometerdynamo die Schaltung noch sinngemäß so ändern, daß das Verhältnis .der Schließungs- zur Öffnungsdauer für den Kontakt m im gleichen Sinne wie für den Kontakt n geregelt wird, was z. B. eadurch erreicht werden kann, daß der erstere auf dieselbe Seite des Zitterschalters wie der letztere gegebenenfalls nach oben versetzt wird.
  • Die beschriebene automatische Schnellregelung wird wegen ihrer Empfindlichkeit mit Vorteil. zur Konstanthaltung der Drehzahl von Hochfrequenzumformern, wo es auf ein=e möglichst genaue Einhaltung der Solldrehzahl ankommt, verwendet. Zu, diesem Zweck wird ein empfindlicher Tourenindikator benutzt, der bei einer Abweichung der Drehzahl von dem Sollwert oder bei überschreitung des Empfindlichkeitsbereiches das Relais zum Ansprechen bringt, welches den Antriebsmotor in entsprechendem Sinne beeinüußt. Umeine Verlagerung der Drehzahl bei Änderung des Verhältnisses der öffnungs- zur Schließungszeit zu vermeiden, wird hierbei ebenfalls eine Rückführung verwendet, welche das Relais so beeinflußt, daß es für jedes Verhältnis der Zeiten im Gleichgewicht ist.
  • Eine derartige Verwendung zur genauen Konstanthaltung der Drehzahl eines Umformers, insbesondere eines Hochfrequenzumformers, ist in. der Abb.4 veranschaulicht. Die Schaltung ist ,ähnlich der nach Abb.3, nur ist hier der Brückenzweig gf durch eine weitere Vakuumröhre v2 und Vors.chaltwiderstand c2 ersetzt. Die Anordnung und Wirkmigsweise der übrigen. Teile ist nach dem vorher Gesagten ohne weiteres verständlich. Der von. dem Zitterschalter gesteuerte Kontakt m ist hier nicht zur Darstellung gebracht, da @er je nach dem Betriebscharakter entweder, wie bei der Abb. 3, auf der andren Seite als der Kontakt n oder bei unmittelbarer Beeinflussung der Motorfeldwicklung auf derselben Seite des Zitterreglers wie der Kontaktn angebracht wird. Werden zur Speisung der Gitter Gleichstromspannungen verwendet, so könnte die Spannung E1 durch eine Tachon7,eterdynamo und die Spannung E2 durch :eine konstante Vergleichsquelle geliefert werden, so daß hier bei der übereinstimmtuig dieser beiden Spannungen in der Brückenwicklung i i genau wie bei der Schaltung nach der Abb.3 bei. normalen Verhältniesien entweder ein bestimmter konstanter Strom oder (bei der Verwendung einer Batterie 14 zur Kompensierung der Gittervorspannung ) kein Strom fließt. Besser ist es jedoch, die beiden. Gitterspannungen Ex 'und F'2 in der Weise, wie dies bei denn bekannten Phasensprungindikator von Siemens & Halske (s. >;Wissenschaftliche Veröffentlichungen aus dem Siemens-Konzexnn« Band 1, 1920-i922, Verlag von Julius Springer, Berlin, i. Heft, Aufsatz von K. Boedeker & H. Rieger über »Frequenz-Relais« Seke 126 u. ff. oder such »Telefunken-Zeitung« VII. Jahrgang, Oktober 1925, Nr. q.o/q.1 Seite 33) geschieht, so von der Drehzahl abhängig zu machen, daß bei geringsten Abweichungen der Drehzahl von denn Sollwert .die beiden Spannungen stark voneinander nicht nur nach der Phase, sondern auch nach denn Betrag abweichen, so daß durch die Brückenwicklung i i des Relais je nach dem Abweichungssinn .ein Strom in der einen Moder in der anderen Richtung fließt. Durch diesen. Strom wird dann im gewünschten Sinne das Verhältnis der Schliießungs- zur öffnungszelt des vom Zitterschalter-- gesteuerten Kontaktes m geändert; und nach .der erfolgten Drehzahlnachregelung wird die notwendige Verlagerung der Mittellage des Relais 2 auch durch die vom Köntakt n gesteuerte Gittervorspannung und den dadurch in der Wicklung i i unterhaltenen Strom weiter aufrechterhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Regelung elektrischer Größen. mittels eines Zitterrelais mit .nur .einem beweglichen Teil, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Relais zu der jeweils bei beendeter Xegelungsperiode notwendigen Aufrechterhaltung der jedesmaligen unmittelbar vorher eingestellten. ;erforderlichen Änderung des Verhältnisses , der Schließungs- `' zur Öffnungszeit eine zusätzliche, auf den Zitterschalter elektromagnetisch entweder unmittelbar oder über eine Elektronenröhrenvorrichtung wirkende Kraft dient, die ihrerseits von der Einstellung des erwähnten Verhältnisses abhängig und ihr im gewünschten Sinne angepaßt ist.
  2. 2. Einrichtung zur Regelung elektrischer Größen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß außer der Aufrechterhaltung der Änderung des Verhältnisses auch der Vergleich der zu regelnden Größe mit einer konstanten oder beliebig einstellbaren Größe auf rein elektromagne+i:-sch.em Wege erfolgt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Relais, das unmittelbar oder als Vorrelais das periodische Kurzschließen eines Widerstandes bewirkt, vier verschiedene magneto-motarische Kräfte derart einwirken, daß die erste und zweite magneto,-motarische Kraft der zu regelnden Größe und der Vergleichsgröße entsprechen (3 und die .dritte magneto,-motorische Kraft (s), die von einem Neeffschen Hammer o. dgl. besteuert wird, ein. periodisches Öffnen und Schließen des Relais bewirkt und die vierte magneto-motoris-che Kraft (6) von dem Verhältnis der öffnungs- zur Schließungszeit .des Relaisoder von der unmittelbar beeinflußten Größe (Erregerstrom oder Spannung) abhängt. q.. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der magneto-motorischen Kraft (6), die zur Aufrechterhaltung der Änderung des Verhältnisses des Zitterschalters bei ;erfolgter Regelungsbetätigung dient, durch das Relais selbst :oder die vom Relais unmittelbar beeinflußte Größe unter Zwischenschaltung einer integrierenden Einrichtung (Siebkette) geschieht. .5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleich der zu regelnden Größe mit einer konstanten oder beliebig einstellbaren Größe mit Hilfe einer Brückenschaltung erfolgt. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch .gekennzeichnet, daß die Erzeugung der für den Vergleich und für die Aufrechterhaltung der Änderung des Verhältnisses notwendigen Ampere:vindungen unter Zwischenschaltung-einer Elektronenröhre derart ;erfolgt, daß die zur Aufrechterhaltung der Änderung von notwendigen Amperewindungendurch eine Gittervorspannung erzeugt werdan, ,die dem Verhältnis von Öffnungs- zur Schließungszeit des Relais oder der davon unmittelbar beeinflußten Größe entspricht. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei -einem bestimmten Verhältnis von Öffnungs= zur Schließungszeit oder bei einem bestimmten Wert der davon unmittelbar beeinflußten Größe eine konstante zusätzliche Vorspannung die Gittervorspannung aufhebt. B. Einrichtung nach Anspruch i und 5, insbesondere zur Regelung der Drehzahl von Hochfrequenzumformern, dadurch gekennzeichnet, - daß zur Steuerung des Zitterrelais zwei Elektronenröhren in Brückenschakung dienen, deren Gitterspannungen Ei und E@ in denn. einen oder in dein. anderen Sinne voneinander abweichen, entsprechend einer positiven oder negativen Abweichung der zu regelnden Größe von ihrem Sollwert.
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