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DE471958C - Doppelseitige, mehrspindelige Fraesmaschine, insbesondere zum Bearbeiten von Rippenplatten fuer Eisenbahnoberbau - Google Patents

Doppelseitige, mehrspindelige Fraesmaschine, insbesondere zum Bearbeiten von Rippenplatten fuer Eisenbahnoberbau

Info

Publication number
DE471958C
DE471958C DEM95718D DEM0095718D DE471958C DE 471958 C DE471958 C DE 471958C DE M95718 D DEM95718 D DE M95718D DE M0095718 D DEM0095718 D DE M0095718D DE 471958 C DE471958 C DE 471958C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milling
machine
sided
double
milling machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM95718D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Froriep Maschf GmbH
Maschinenfabrik Froriep GmbH
Original Assignee
Froriep Maschf GmbH
Maschinenfabrik Froriep GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Froriep Maschf GmbH, Maschinenfabrik Froriep GmbH filed Critical Froriep Maschf GmbH
Priority to DEM95718D priority Critical patent/DE471958C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE471958C publication Critical patent/DE471958C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C1/00Milling machines not designed for particular work or special operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

Das Fräsen von Rippenplatten für den Eisenbahnoberbau geschieht bisher in der Weise, daß die Platten auf einer besonderen Fräsmaschine vorgefräst und auf einer zweiten nachgefräst werden. Dies hat den Nachteil, daß von dem einen zum anderen Arbeitsvorgang die Platten umgespannt werden müssen. Da aber die zulässigen Toleranzen im Schlitz außerordentlich gering sind, macht es große Schwierigkeiten, die roh gewalzten, auf der Schere geschnittenen Platten in der zweiten Maschine nach dem vorgefrästen Schlitz wieder auszurichten.
Es wurde deshalb schon vorgeschlagen, beide Arbeitsgänge, ohne die Platten umspannen zu müssen, auf einer Fräsmaschine auszuführen, die zu diesem Zwecke mit zwei Frässpindeln., und zwar mit einer wagerechten zum Vorfräsen und einer senkrechten zum Fertigfräsen, ausgerüstet ist. Auf der wagerechten Spindel werden so viel Fräser angebracht, wie Platten auf dem gemeinsamen Arbeitstisch aufgespannt sind. Der Arbeitsvorgang ist der, daß, nachdem das Vorfräsen beendet ist, die Platte unter die senkrechte Spindel zum Fertigfräsen kommt, so daß also das Vor- und Fertigfräsen in einer Aufspannung nacheinander geschieht. Die Anordnung einer senkrechten Spindel zum Fertigfräsen hat aber große Nachteile.
Ein weiterer Vorschlag geht dahin, die Fräsmaschine mit mehreren senkrechten Vorfrässpindeln und wagerechten Fertigfrässpindeln auszurüsten. Eine solche Maschine ist aber im Verhältnis zu den Unkosten, die ihre Anfertigung erfordert, nicht leistungsfähig genug.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, eine doppelseitige Fräsmaschine zu verwenden, die auf jeder Seite mit je zwei senkrechten und seitlich von diesen mit je zwei wagerechteii Spindelpaaren versehen ist, deren Antrieb von einer
in Richtung der
Maschinenachse gelagerten Welle aus erfolgt, und daß auf beiden Längsseiten der Maschine je zwei Aufspannvorrichtungen für die Werkstücke angeordnet sind. Die wagerecht gelagerten Spindelpaare sind so angeordnet und ausgebildet, daß jede Spindel an beiden Enden mit Fräswerkzeugen versehen, werden kann.
Dadurch wird, ohne die Herstellungskosten der Maschine wesentlich zu erhöhen, die doppelte Anzahl der Arbeitsstellen zum Fertigfräsen geschaffen. Außerdem wird, da sich die Maschine sehr eng bauen läßt, an Platz gespart sowie ihre Bedienung bedeutend vereinfacht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Fräsmaschine in
Abb. ι im Aufriß und in
Abb. 2 im Grundriß dargestellt;
Abb. 3 veranschaulicht die Rippenplatte im Grundriß und Abb. 4 im Seitenriß;
Abb. 5 zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 3.
An dem Bett 6 der Fräsmaschine sind auf beiden Seiten je zwei Auf spanntische 7 und 8 S auf Führungen 9 und 10 verschiebbar angeordnet. In den beiden Spindelstöcken 11 und 12 sind zwei Paar senkrechte Frässpindeln 13 und 14 gelagert, während rechts und links von diesen in den Spindelstöcken 15 und 16 je zwei wagerechte Frässpindel 17 und 18 angeordnet sind, von denen jede an beiden Seiten mit Fräswerkzeugen 19 versehen ist. Alle Spindeln werden von einer gemeinsamen, in Richtung der Maschinenachse gelagerten Welle aus angetrieben.
Das Fräsen eines Werkstücks, z. B. die Nut in einer für den Eisenbahnoberbau verwendeten Rippenplatte (Abb. 3, 4 und 5), geschieht auf folgende Weise.
Nachdem die Platte auf einem Aufspanntisch befestigt ist, werden mittels der auf den beiden senkrechten Frässpindeln 13, 14 befestigten Scheibenfräser 20 die Nuten 21 in den beiden Rippen 22, 23 der Platte vorgefräst. Dann wird der Aufspanntisch, um das Werkstück in den Bereich der beiden an einer Seite der wagerechten Spindeln 17, 18 befestigten Fassonfräsern 19 zu bringen, verschoben, und die Nuten werden von zwei Profilfräsern fertiggefräst.
Durch die Anordnung von je zwei Auf-' spanntischen auf jeder Seite der Fräsmaschine und durch die Schaffung von vier Arbeitsstellen zum Fertigfräsen ist es möglich, gleichzeitig auf beiden Seiten ein Werkstück vor- und ein zweites fertigzufräsen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Doppelseitige, mehrspindelige Fräsmaschine, insbesondere zum Bearbeiten von Rippenplatten für Eisenbahnoberbau, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seite in der Mitte mit je zwei senkrechten Spindeln (13, 14) und seitlich von diesen mit je zwei wagerechten Spindelpaaren (17,18) versehen ist, deren Antrieb von einer gemeinsamen, in Richtung der Maschinenachse gelagerten Welle aus erfolgt, und daß auf beiden Längsseiten der Maschine je zwei Aufspannvorrichtungen (7,8) für die Werkstücke angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM95718D 1926-08-10 1926-08-10 Doppelseitige, mehrspindelige Fraesmaschine, insbesondere zum Bearbeiten von Rippenplatten fuer Eisenbahnoberbau Expired DE471958C (de)

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DEM95718D DE471958C (de) 1926-08-10 1926-08-10 Doppelseitige, mehrspindelige Fraesmaschine, insbesondere zum Bearbeiten von Rippenplatten fuer Eisenbahnoberbau

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE471958C true DE471958C (de) 1929-02-19

Family

ID=7323072

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM95718D Expired DE471958C (de) 1926-08-10 1926-08-10 Doppelseitige, mehrspindelige Fraesmaschine, insbesondere zum Bearbeiten von Rippenplatten fuer Eisenbahnoberbau

Country Status (1)

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