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DE471728C - Optisches Geraet zum Bildwurf in den freien Raum mittels mehrerer Lichtstrahlenbuendel - Google Patents

Optisches Geraet zum Bildwurf in den freien Raum mittels mehrerer Lichtstrahlenbuendel

Info

Publication number
DE471728C
DE471728C DEA49792D DEA0049792D DE471728C DE 471728 C DE471728 C DE 471728C DE A49792 D DEA49792 D DE A49792D DE A0049792 D DEA0049792 D DE A0049792D DE 471728 C DE471728 C DE 471728C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light beams
optical device
projection
free space
projecting images
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA49792D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA49792D priority Critical patent/DE471728C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE471728C publication Critical patent/DE471728C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F19/00Advertising or display means not otherwise provided for
    • G09F19/12Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects
    • G09F19/18Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects involving the use of optical projection means, e.g. projection of images on clouds

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Marketing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Optisches Gerät zum Bildwurf in den freien Raum mittels mehrerer Lichtstrahlenbündel Die Erfindung betrifft ein optisches Gerät, mit dessen Hilfe zwecks Reklame usw. Zeichen in den Raum projiziert «-erden können, die jedermann deutlich sichtbar sind, ohne <laß ein sichtbarer bzw. greifbarer Hintergrund oder Projektionsschirm erfordeiiich ist.
  • Gemäß der- Erfindung werden mehrere Lichtstrahlenbündel zusammen mit mehreren Reflektoren und Vorrichtungen zur wechselweisen Färbung der Lichtstrahlenbündel verwendet. und zwar wird eines der Licht strahlenbündel zur Projektion des optischen Bildes verwendet und so angeordnet. daß zusammen mit den übrigen Lichtstrahlenbündeln ein sichtbares Bild ini Raum zustande kommt.
  • Zur Projektion des auf einem Transparent, auf einer Schablone o. dgl. befindlichen Bildes wird wenigstens eines der Lichtstrahlenbündel ver\%-endet, während die übrigen Licht-#trahlenbündel durch geeignete Vorrichtungen wechselweise verschieden gefärbt werden.
  • Die Strahlengänge sollen zwecketitsprechend so angeordnet werden, daß sie sich in einem gemeinsamen Punkte einmal schneiden oder sich auch mehrere Male in gemeinsamen Punkten schneiden müssen. In entsprechender Anordnung sind die schon einmal erwähnten Reflektoren vorgesehen, die mit den notwendigen Mitteln zu ihrer jeweiligen Ein-,tellung ausgerüstet sind.
  • Die Lichtstrahlenbündel werden so tniteinander cereit». @laß ein optisches Bild entsteht, das z. B. aufwärts in den Raute projiziert und an einer bestimmten Stelle im Raum deutlich sichtbar wird. Die für das optische Bild jeweils in Frage kommenden, miteinander zu vereinenden Lichtstrahlenbündel können vor der Projektion in dem Raum gereinigt werden, es kann aber auch jedes Lichtstrahlenbündel getrennt in den Raum projiziert werden, so claß die Strahlen sich in einem gemeinsamen Punkte im Raum schneiden und in jenem Punkte ein sichtbares optisches Bild entstehen lassen. Die vorgängirc Vereinib ng der Strahlen nahe bei den Lichtquellen erleichtert das Einstellen der Bilder.
  • Die Erfindung soll im folgenden mit Bezug auf beiliegende Zeichnung näher beschrieben werden.
  • Abb. r zeigt eine verhältnismäßig einfache Ausführung eines Gerätes, mit dessen Hilfe Zeicheü in den Raute projiziert werden können.
  • Abb. 2 bringt einen Längsschnitt durch die Mitte des Gerätes und zeigt die Anordnung einer der Projektionslampen und der zugehörigen Teile.
  • Abb.3 stellt die Anordnung einer der äußeren Projektionslampen dar.
  • Abb. :I und 5 zeigen den universell verstellbaren Reflektor im Schnitt von der Seite und von der Rückseite gesehen.
  • Abb. 6 stellt schematisch dar, wie die einzelnen Lichtstrahlenbündel durch mehrere Reflektoren so reflektiert werden können, daß sie sich wiederholt in mehreren Punkten schneiden, bevor das Bild sichtbar in den Raum projiziert wird.
  • Abb. i zeigt ein Grundbrett i, auf welchem mehrere, z. B. drei Projektionslampen 2 angeordnet sind. Jede Projektionslampe?, ist verstellbar auf einem Fuß 3 angeordnet. Mit dem Fuß 3 kann die Lampe längs der Führungen 4 verschoben werden. Diese Führungen 4. sind zueinander in bestimmten Winkeln angeordnet, zweckentsprechend so, daß sie auf einen gemeinsamen Punkt gerichtet sind und die Lichtstrahlenbündel aller Projektionslampen sich in einem gegebenen Punkte schneiden müssen. Die Führungen q. mögen auf der Grundplatte i so gelagert werden, daß ihre Winkelstellung zueinander gegebenenfalls geändert werden kann.
  • Eine der Projektionslampen :2 hat das zur Schau zu stellende Bild oder Zeichen zu projizieren; nach Abb. i soll hierzu die mittlere Projektionslampe bestimmt sein. Ein Längsschnitt- durch die mittlere Projektionslampe wird unter Abb. 2 dargestellt. Wie nun insbesondere aus dieser Abb. 2 zu ersehen, befindet sich vor der Projektionslampe 2 ein Schieber 5 in Form eines Transparentes, einer Schablone oder einer Schablone, auf der das jeweils zur Schau zu stellende Bild sich befindet. Das Objektiv 7 sitzt verstellbar auf einem Wagen 8, der selbst in den schon einmal erwähnten Führungen q. vor dem Transparent 5 verschiebbar ist. Zur Einstellung ist das Objektiv mit einer besonderen Einstellvorrichtung 7" versehen. In der Linsenfassung des Objektivs befindet sich eine Blende g, die verstellbar oder auswechselbar lein soll. Vorteilhaft wird eine sogenannte Irisblende verwendet, die durch Drehung eines außen auf der Linsenfassung sitzenden Ringes io sich verstellen läßt.
  • Am entgegengesetzten Ende, . unmittelbar gegenüber der mittleren Projektionslampe 2, ist auf der Grundplatte i ein Spiegel bzw. Reflektor i i angeordnet. Dieser Spiegel i i wird mit einem Fuß 12 getragen, der eine allseitige Verstellung bzw. Einstellung des Spiegels zuläßt. Zur Einstellung ist eine Schnecke mit einem am Spiegel sitzenden Zahnsegment in Eingriff gebracht. Mit dieser Vorrichtung läßt sich die Winkelstellung des Spiegels in der Richtung des Strahlenganges verändern, während die Winkelstellung seitlich oder quer zum Strahlengange durch eine zweite Stellvorrichtung 14 geändert werden kann. Der Fuß selbst kann schließlich um seine vertikale Achse verstellt werden, und zwar mit Hilfe der aus Schnecke und Zahnrad bestehenden Stellvorrichtung 15. Mit dieser Vorrichtung kann also der Spiegel auch noch um eine vertikale Achse gedreht werden. Neben der Bildprojektionslampe 2 ist wenigstens noch eine Hilfsprojektionslampe 2 vorzusehen. Die Anordnung nach Abb. i sieht indes zwei solcher Hilfsprojektionslampen je zu einer Seite der mittleren Projektionslampe vor. Die Anordnung der Hilfsprojektionslampen und der zugehörigen Teile ist aus Abb.3 ersichtlich. Vor der Projektionslampe ist eine Blende 2o angeordnet, deren Öffnung dem Umriß des Bildes bzw. der Fläche des durch die mittlere Lampe 2 projizierten Bildes entspricht. Vor der Blende 2 befindet sich ein rotierendes Farbfilter 21. Es ist auf einer Spindel 22 drehbar gelagert. Die Spindel selbst wird mit einem Halter 23 auf der Grundplatte i abgestützt. Zur Drehung des Farbfilters 21 wird eine geeignete Vorrichtung, z. B. ein Elektromotor 2q., vorgesehen. Sollten nicht nur eine, sondern wie nach Abb. i mehrere Hilfsprojektionslampen 2 vorgesehen sein, so wird der Antrieb des einen Farbfilters 21 mit dem Antrieb des anderen Farbfilters verbunden, damit die Filter sich gemeinsam und synchron bewegen. Jedes Farbfilter 2i ist in zwei oder mehr verschiedenfarbige Segmente geteilt, so daß bei Drehung der Filter die Färbung des Lichtstrahlenbündels dauernd wechseln muß. Die Farbfilter werden nun vorteilhaft so angeordnet und miteinander synchron bewegt, daß sich die Farben der von jedem Hilfsprojektionsapparat ausgehenden Lichtstrahlenbündel abwechseln. Unter Zugrundelegung einer Ausführung, wie sie unter Abb. i dargestellt wird, und mit der Voraussetzung, daß alle Farben der Filter rot und grün gewählt sind, wären also beide Farbfilter 2i in rote und grüne Abschnitte passender Größen zu teilen. Das die Farbfilter antreibende Getriebe wird nun so angeordnet, daß z. B. der Farbfilter der rechtsseitigen Projektionslampe die rote Farbe in den Strahlengang bringt, während der Filter der linksseitigen Projektionslampe die grüne Farbe in den Strahlengang stellt, und umgekehrt.
  • Vor jedem Farbfilter 21 wird ein Objektiv 25 in einer Fassung 26 mit Einstellvorrichtung 27 angeordnet. Die Linsenfassung des Objektivs wird auf einem verstellbaren, in den Führungen 4. sitzenden Schlitten 28 gelagert. Am anderen Ende der Grundplatte i gegenüber den Hilfsprojektionslampen 2 wird je ein Spiegel ii angeordnet, der ähnlich dem gegenüber der mittleren Projektionslampe 2 stehenden Spiegel ist. Auch dieser Spiegel wird mit Einstellvorrichtungen versehen; die eine allseitige Verstellung ermöglichen. Eine genauere Darstellung der Einstellvorrichtungen für die Spiegel bzw. Reflektoren ist unter Abb. q. und 5 gegeben. Jeder einzelne Spiegel ii kann jedenfalls tim eine vertikale Achse gedreht und des weiteren unter jeden beliebigen Winkel zur optischen Achse des Lichtstrahlenbündels gestellt werden.
  • Das Lichtstrahlenbündel 31 des mittleren Projektionsapparates 2 wird auf den zugehörigen Spiegel ii gerichtet, der den Strahlengang aufwärts in den Raum bzw. ins Freie lenkt. Die Lichtstrahlenbündel 32 der Hilfslampen 2 schneiden bzw. kreuzen den Strahlengang 31 der mitleren Projektionslampe in einem gemeinsamen Punkte 33. Die Lichtstrahlenbündel 32 fallen dann auf die zugehörigen Spiegel ii, welche auch diese Strahlen aufwärts in den Raum bzw. ins Freie lenken. Die Reflektoren sind so eingestellt, daß sich die Lichtstrahlenbündel 32 mit dem Lichtstrahlenbündel 31 in einem gemeinsamen Punkte 3:1. je nach Einstellung irgendwo im Raume schneiden und ein sichtbares optisches Bild entsprechend dem Transparent 5 entstehen lassen.
  • Gegebenenfalls können die Lichtstrahlenbündel 31 und 32 durch Anordnung von Hilfs- oder Zwischenspiegeln so gelenkt werden, daß sie sich mehrmals schneiden, bevor sie im Punkte 34 das optische Bild im Raume ergeben. Abb.6 zeigt schematisch die Anordnung derartiger Hilfs- oder Zwischenspiegel. Die Projektionslampe 2 mit allem Zubehör und die Reflektoren i i werden auf (lern Grundbrett i wieder genau so angeordnet, wie es bei der Anordnung nach Abb. i geschehen ist. Die Lichtstrahlenbündel 31 und 3:` werden sich also zunächst wieder in einem gemeinsamen Punkte 33 schneiden. Die Reflektoren ii werden jedoch winklig so eingestellt, daß sie die Lichtsstrahlenbündel 31 und 32 auf andere Reflektoren 4o zurückwerfen. Die reflektierten Strahlenbündel 41 und 42 schneiden sich dann bei 4.3. Die Reflektoren 4o mögen die Strahlenbündel wiederum auf andere Reflektoren 5o werfen, so daß sich die Strahlengänge 51 und 52 ebenfalls wieder schneiden müssen, und zwar in dem mit 53 bezeichneten Punkte. Das kann beliebig oft wiederholt werden; es wären dann noch «eitere Spiegel oder Reflektoren in der durch Abb.6 angedeuteten Art und Weise anzuordnen. Von den letzten Reflektoren 5o werden die Lichtstrahlenbündel 61, 62 so reflektiert, daß sie sich in einem gemeinsamen Punkte 64 schneiden und hier ein sichtbares optisches Feld entstehen lassen.
  • Die Stellung der rotierenden Farbfilter kann nach Belieben geändert «-erden. So können die Farbfilter z. B. hinter der Blende 2o oder auch vor dem Objektiv 25 bzw. in jeder anderen zweckentsprechenden Stellung untergebracht werden, um das betreffende Lichtstrahlenbündel wirksam zu färben. Die Irisblende o. dgl. kann entweder innerhalb der Linsenfassung bzw. auch vor oder hinter der Linsenfassung so angeordnet werden, daß die Lichtstärke den Erfordernissen entsprechend geregelt werden Tann, z. B. um die Stärke der einzelnen Lichtstrahlenbündel unter sich auf die jeweils beste Wirkung einzustellen. Gegebenenfalls können Farbfilter in Verbindung mit örtlich festliegenden oder pendelnden Sammellinsen oder Streulinsen zwecks Lichtverteilung nach verschiedenen Richtungen vorgesehen «-erden. Des weiteren mögen Irisblenden im Zusammenhang mit den Farbfiltern vorgesehen werden, um die Lichtstrahlenbündel so abzublenden, daß beliebige Farbenverbindungen und damit sichtbare, optische, äußerst wirksame Bilder geschaffen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Optisches Gerät zum Bildwurf in den freien -Raum mittels mehrerer Lichtstrahlenbündel, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionslampen und die Reflektoren derart angeordnet sind, daß die Lichtstrahlenbündel einander kreuzen und schneiden, bevor sie in den Raunl geworfen werden.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionslampen und die Reflektoren auf einer gemeinschaftlichen Grundplatte angeordnet sind.
DEA49792D 1927-01-16 1927-01-16 Optisches Geraet zum Bildwurf in den freien Raum mittels mehrerer Lichtstrahlenbuendel Expired DE471728C (de)

Priority Applications (1)

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DEA49792D DE471728C (de) 1927-01-16 1927-01-16 Optisches Geraet zum Bildwurf in den freien Raum mittels mehrerer Lichtstrahlenbuendel

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DEA49792D DE471728C (de) 1927-01-16 1927-01-16 Optisches Geraet zum Bildwurf in den freien Raum mittels mehrerer Lichtstrahlenbuendel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE471728C true DE471728C (de) 1929-02-19

Family

ID=6937065

Family Applications (1)

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DEA49792D Expired DE471728C (de) 1927-01-16 1927-01-16 Optisches Geraet zum Bildwurf in den freien Raum mittels mehrerer Lichtstrahlenbuendel

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DE (1) DE471728C (de)

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