DE470823C - Elektrischer Anlasser fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Elektrischer Anlasser fuer VerbrennungskraftmaschinenInfo
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- DE470823C DE470823C DER72824D DER0072824D DE470823C DE 470823 C DE470823 C DE 470823C DE R72824 D DER72824 D DE R72824D DE R0072824 D DER0072824 D DE R0072824D DE 470823 C DE470823 C DE 470823C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N11/00—Starting of engines by means of electric motors
- F02N11/08—Circuits specially adapted for starting of engines
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve Device For Special Equipments (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Anlasser für Verbreimungskraftmaschinen, bei
denen ein von einem Elektromotor angetriebenes Ritzel durch Axialverschiebung elektromagnetisch
mit einem Teil in Verbindung gesetzt wird, der mit der Kurbelwelle in
zwangläufiger Verbindung steht oder auf ihr befestigt ist. Bei den meisten dieser Anordnungen
wird das Ritzel beim Anspringen der Maschine durch schraubenförmige Keile oder Zähne ausgeworfen. Dabei entsteht, wenn der
Fahrer nicht augenblicklich den Strom ausschaltet, ein rasselndes Geräusch, weil das
Ritzel versucht, wieder !einzuspringen. Das Gerausch ist nicht nur unangenehm, sondern die
Zähne können auch Schaden leiden.
Zur Abhilfe ist folgende Anordnung vorgeschlagen worden:
Die Anlage hat einen Hauptstromkreis zwisehen Batterie und Elektromotor und drei
Steuerstromkreise, die sämtlich parallel geschaltet sind und durch Schließen eines
Schalters, zweckmäßig eines Druckknopfs, vom Fahrer geregelt werden. Der erste Stromkreis
hat einen geschlossenen, die beiden anderen Stromkreise haben je einen offenen
Schalter. Der erste Stromkreis enthält ein Solenoid oder einen Elektromagneten, der das
Ritzel einrückt, die Ankerwicklungen und eine Hilfsmagnetwicklung des Motors. Wenn der
erste Stromkreis geschlossen wird, greift das Ritzel ein, und der Motor beginnt langsam
umzulaufen. Die Axialbewegung der Ritzelwelle schließt den Schalter des zweiten Stromkreises,
und dies erregt einen Elektromagneten, der den Hauptstromkreis schließt. Der geschlossene Hauptstromkreis oder der zweite
Stromkreis, mit denen immer der dritte Stromkreis zusammenarbeitet, erregt einen
Elektromagneten, der den Schalter des ersten Stromkreises öffnet und den Schalter des
dritten Stromkreises geschlossen hält oder schließt.
Der Erfindungsgegenstand ist der beschriebenen Anlage grundsätzlich ähnlich, aber einfächer
und zuverlässiger.
Gemäß der Erfindung erfolgt das Öffnen des Schalters im ersten Steuerkreis und das
Schließen des Schalters im dritten Steuerkreis nicht unmittelbar durch einen Elektromagneten
oder ein Solenoid, sondern über eine mechanische Verbindung mit dem
Schalter des Hauptstromkreises in solcher Weise, daß beim Schließen des Hauptstromschalters
die Schalter im ersten und dritten Steuerkreis geöffnet oder geschlossen werden,
während die umgekehrte Bewegung des Hauptstromschalters die Schalter des ersten und dritten Kreises nicht beeinflußt.
Gemäß der Erfindung kann auch eine besondere Einrichtung, Solenoid oder Elektromagnet,
ram Einrücken des Ritzels in Wegfall korn-
men, indem das Ritzel axial verschiebbar auf einer Welle in der Verlängerung des Motorankers
angeordnet ist und gegen die Wirkung einer Feder, die es außer Eingriff mit dem
angetriebenen Teil zu halten sucht, samt dem Anker durch eine mit der Ankerwicklung in
Verbindung stehende Hilfsmagnetwicklung eingerückt wird. Wenn die Maschine anläuft,
nimmt sie den nur langsam laufenden Motor ίο mit, wodurch die Stromstärke im Anker und
auch in der Hilfsmagnetwicklung nachläßt, so daß die Feder das Ritzel wieder auswerfen
kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Der Verlauf der Stromkreise ist durch Pfeile
angedeutet.
Pfeil ohne Feder: Hauptstromkreis, Pfeil mit einer Feder: erster Steuerkreis,
Pfeil mit zwei Federn: zweiter Steuerkreis, Pfeil mit drei Federn: dritter Steuerkreis.
Der Hauptstrotnkreis vierbindet die Batterie α mit dem Motor b. Auf .einer Verlängerung
der Motorwelle sitzt das Ritzel δ1, dessen Verbindung mit der Welle eine Axialverschiebung
des Ritzels zulassen kanu, es aber stets zwangläufig mitdreht. Das Ritzel
wird durch eine Feder δ4 auf seiner Welle
außer Eingriff mit dem anzutreibenden Teil δ2 gehalten. Die Zähne beider Teile können
etwas schraubenförmig ausgebildet sein, um den Eingriff zu erleichtern. Am anderen Ende
der Motorwelle befindet sich ein Anschlag δ3, der, wenn die Hilfswicklung δ5 erregt wird und
gegen die Wirkung der Feder δ4 das Ritzel δ1
einwirft, einen Schalter c im zweiten Steuer kreis schließt. Der zweite Steuerkreis enthält
ein Solenoid oder einen Elektromagneten c1
mit Widerstände2. In einem Halterd8 ist um
einen Zapfen d1 ein doppelarmiger, leitender j Kontakthebel d gegen die Wirkung einer j
Federt9 schwingbar gelagert. Er trägt am . einen Ende einen Kontakt d2 des dritten, am '
anderen einen Kontakt^3 des ersten Steuerkreises.
Auf demselben Zapfend1 sitzt der Anker«?4 des Solenoids oder Elektromagneten
c1, der mit einer Nase//5 über das den
Kontakt ä?3 tragende Ende des Schwinghebels d
greift, einen Kontakt d6 für den Hauptstrom kreis trägt und von einer Feder«?7 am Solenoid
oder Elektromagneten c1 gegen einen Anschlag 6?10 am Gestell ds gedruckt wird.
Die Nase«?5 ist gegen den Schwinghebel«5?
so angeordnet, daß, wenn der Anker £?4 nach
unten geht, um den Kontakt d6 im Hauptstromkreis zu schließen, die Nase den Schwinghebel
d erfaßt, den Kontakt ifi?3 im ersten
Steuerkreis öffnet und den Kontakt ds im
dritten Steuerkreis schließt. Wenn aber der Anker φ nach oben geht, stört er den Schwinghebel
d nicht.
Der dritte Steuerkreis enthält ein Solenoid e, dessen Kontakt ex vom Kontakt«?2 am
Schwinghebel^ geschlossen wird. Wenn das Solenoid erregt ist, hält es den Schwinghebeld
fest.
Der Fahrer regelt den Anlasser durch den Kontakt/. Wird dieser geschlossen, schließt
er den ersten Steuerkreis. Da dieser die Ankerwicklungen des Motors ö und die Hilfsmagnetwicklung
δ5 enthält, läuft der Motor langsam an, während gleichzeitig seine Welle
durch die Hilfswicklung ö5 nach links gezogen wird. Dies bringt das Ritzel δ1 in. Eingriff mit
dem Teil δ2 und schließt durch den Anschlag δ3 den Kontakte. Dadurch wird der
zweite Steuerkreis geschlossen, das Solenoid oder der Elektromagnet c1 erregt, der Anker di
gegen, die Wirkung der Federn?7 angezogen
und durch die Nase//5 der Schwinghebeld
so gedreht, daß der Kontakt dP im ersten Steuerkreis geöffnet und der Kontakt i?2 im
dritten Steuerkreis geschlossen wird.
Sobald die Maschine anläuft, wird der durch die Wicklung δ5 fließende Strom zunächst
geschwächt, so daß die Federö4 das
Ritzel δ1 wieder ausrückt und den Kontakte
zum Öffnen freigibt. Das Solenoid oder der Elektromagnetc1 wird stromlos, die Federt7
dreht den Ankert* nach oben bis zum An- go
schlagdia und öffnet den Kontakt ds im Hauptstromkreis.
Das Solenoid oder der Elektromagnet e hält aber den Schwinghebel d noch
so lange angezogen, den Kontakt ί?2 im dritten
Steuerkreis geschlossen und den Kontakt £?* im
ersten Steuerkreis geöffnet, bis der Fahrer den Kontakt/ freigibt und .die Feder«?9 den
Schwinghebel^ in die gezeichnete Lage mit geschlossenem Kontakt ds und geöffnetem
Kontakt^2 zurückbringt. Die Folge davon ist, daß das Ritzel δ1 auch dann nicht wieder einzuspringen
sucht, wenn, der Fahrer den Kontakt / nach dem Anspringen der Maschine
nicht sofort wieder freigibt, da der erste Stromkreis mit der Wicklung δ5 am Kontakt^?3
geöffnet bleibt.
Claims (3)
- Patentan Sprüche:i. Elektrischer Anlasser für Verbrennungskraftmaschinen mit einem Haupt-Stromkreis und drei Steuerkreisen, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der dritte Steuerkreis einen gemeinsamen Schwinghebel (d) haben, der in einar Stellung den einen Kreis öffnet und den anderen schließt, in der anderen Stellung umgekehrt schaltet und mit dem Anker - (d4=) eines den Schalter des Hauptstromkreises steuernden Solenoids oder Elektromagneten (e1) so in Vierbindung steht, daß der Schwinghebel vom Anker nur in. einer Richtung mitgenommen wird. ~ .47082a
- 2. Anlasser nach gekennzeichnet, daß und der Anker (φ) Achse drehbar sind.
- 3. Anlasser nach gekennzeichnet, daßAnspruch 1, dadurch der Schwinghebel^) um eine gemeinsameAnspruch 1, dadurch der Schwinghebel (d)als Doppelhebel, der Anker (φ) als einfacher Hebel ausgebildet ist und am freien Ende eine Nase (d5) trägt, die bei Drehung der beiden Hebel gegeneinander in bestimmter Richtung den Schwinghebel (d) mitnimmt.laHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB470823X | 1926-11-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE470823C true DE470823C (de) | 1929-01-30 |
Family
ID=10443646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER72824D Expired DE470823C (de) | 1926-11-18 | 1927-11-15 | Elektrischer Anlasser fuer Verbrennungskraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE470823C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2689310A (en) * | 1953-03-25 | 1954-09-14 | Scintilla Ltd | Electric starting motor for internal-combustion engines |
-
1927
- 1927-11-15 DE DER72824D patent/DE470823C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2689310A (en) * | 1953-03-25 | 1954-09-14 | Scintilla Ltd | Electric starting motor for internal-combustion engines |
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