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DE470289C - Mahlvorrichtung fuer festes Mahlgut - Google Patents

Mahlvorrichtung fuer festes Mahlgut

Info

Publication number
DE470289C
DE470289C DEL64374D DEL0064374D DE470289C DE 470289 C DE470289 C DE 470289C DE L64374 D DEL64374 D DE L64374D DE L0064374 D DEL0064374 D DE L0064374D DE 470289 C DE470289 C DE 470289C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grist
crusher
housing
crushed
racket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL64374D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HENRY G LYKKEN
Original Assignee
HENRY G LYKKEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HENRY G LYKKEN filed Critical HENRY G LYKKEN
Priority to DEL64374D priority Critical patent/DE470289C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE470289C publication Critical patent/DE470289C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Mahlvorrichtung für festes mahlgut Die Erfindung bezieht sich auf eine Mahlvorrichtung für festes Mahlgut. Es ist bekannt, das zu zerkleinernde Gut durch ein Brechwerk vorzubrechen und es dann einer Schleuder- oder Schlagmühle zuzuführen, die über ein mit Armen versehenes Schlägerwerk verfügt, das ohne wesentlichen Spielraum genau passend in einem zylindrischen Gehäuse angeordnet ist, so daß das Mahlgut im wesentlichen durch die Schlagkraft der umlaufenden Schläger zerkleinert wird.
  • Gemäß der Erfindung wird jedoch die Zerkleinerung des Mahlgutes mit Hilfe eines Luftwirbels durchgeführt, der durch das mit Armen versehene Schlägerwerk erzeugt wird. Die Zerkleinerung des Mahlgutes wird dabei so weit getrieben, daß es in ein Pulver verwandelt wird, das in irgendeiner Weise aus der Vorrichtung entfernt wird. Die Mahlvorrichtung der Erfindung wird zur Erreichung dieses Zieles mit an sich bekannten Mahlvorrichtungen, nämlich einem Brechwerk und einem mit Armen versehenen Schlägerwerk, versehen, die in einem Gehäuse vereinigt, aber durch eine Fangplatte voneinander getrennt sind. Der Schlägerraum ist so groß, daß ein Teil des vom Brechwerk zerbröckelten Mahlgutes von dem durch die Schläger hervorgerufenen Luftwirbel zur Erzielung einer Reib- und Zerkleinerungswirkung mit den an den Wänden liegenden, nicht mitgerissenen Mahlgutteilchen mitgerissen und infolge der Aufeinanderwirkung weiter zerkleinert wird. In der Auslaßöffnung des Schlägerraumes sind Anschlagflächen angeordnet, die sich über die ganze Breite des Gehäuses erstrecken und gegen die das Schlägerwerk das zerkleinerte Mahlgut schleudert, damit es aus seiner kreisenden Bewegung abgelenkt und abgeführt werden kann.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar; Abb. i ist ein senkrechter Querschnitt durch die Mahlvorrichtung. und Abb.2 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
  • In dem Gehäuse i der Mahlvorrichtung ist ein mit Armen q. versehenes Schlägerwerk 2 mittels einer Welle 3 drehbar gelagert. Die Seitenwände des Gehäuses i liegen in einem größeren Abstand von den äußersten Enden der Arme q., so daß in dem Gehäuse bei Drehung des Schlägerwerks 2 ein Luftwirbel entsteht, der einen Teil des Mahlgutes mit sich reißt und ihn in Reibungseingriff mit den Mahlgutteilchen 6 bringt, die am Boden und den Wänden des Gehäuses sowie an einer Fangplatte ,5 liegen, welch letztere den oberen Teil des Schlägers 2 überdeckt.
  • An dem oberen Ende des Gehäuses i sitzt ein Trichter 7, in den das Mahlgut 8, z. B. Kohle, eingebracht wird. Das Mahlgut wird durch eine Brechwalze 9 zerbröckelt, die gegenüber einer um eine Achse schwingbar angeordneten Platte i o sitzt. An der Platte i o ist eine Stange 12 befestigt, an der einstellbar ein Gewicht 13 angeordnet ist. Eine Stütze i q: ist an der Außenseite des Gehäuses i befestigt, auf der die Stange 1z liegt. wodurch die Platte 1 o in der richtigen Läge mit Bezug auf die Brechwalze 9 gehalten wird. Das zerbröckelte Mahlgut wird in einen Raum 15 hineingeleitet, in dem eine Walze 16 derart auf das Mahlgut einwirkt, daß es in kleineren Mengen' dem Schlägerraum zugeführt wird, als es durch das Brechwerk dem Raum 15 zugeführt wird. .Es häuft sich also das Mahlgut in dem Raum 15 an, -und dieses angehäufte Mahlgut wird durch eine Ahdämmwand 17 nochmals dem Brechwerk zugeführt. Wenn ein nicht genügend zerkleinertes Stück Mahlgut von der Walze 16 erfa.ßt wird, dann öffnet sich eine Klappe 18, die für gewöhnlich durch eine Feder i9 geschlossen gehalten wird, so daß das Stück Mahlgut die Walze 16 passieren kann, ohne sie zu beschädigen. Wenn irgendwelche nicht zerbrechbaren Mahlgutstücke in den Schlägerraum geführt werden, dann werden sie durch die Arme q. in den unteren Teil des Gehäuses 1 geschleudert, von wo sie durch eine Öffnung 25 von Zeit zu Zeit entfernt werden.
  • Das zerkleinerte Mahlgut wird von dem Schlägerwerk über die ganze Breite des Schlägerraumes sich erstreckende Anschlagglieder ?,1, 22 und 43 geschleudert, die das zerkleinerte Mahlgut aus der kreisenden Bewegung ablenken und es in den oberen Raum 26 des Gehäuses eintreten lassen.
  • Oberhalb der Öffnung 25 ist in dem -unteren Teil des Gehäuses z ein Lufteinlaß angeordnet. Oberhalb des Raumes 26, in den das zerkleinerte Mahlgut eintritt, ist eine Ausdehnungskammer 27 einer Sichtvorrichtung !, vorgesehen. Diese Kammer 27 hat leine Deckwand 28, durch die ein Rohrstutzen 9,9 hindurchführt, der eine Abschlußplatte: 30 und eine seitliche öffnung 31 hat, die mit einer Rohrleitung 5o verbunden ist. Die Rohrleitung führt zu einem Saugventilator 51, der das zerkleinerte Mahlgut durch die Sichtvorrichtung hindurchsaugt und es einem Verwendungsort zuführt. In der Kammer 27 ist ein Trichter 32 angeordnet, der an dem unteren kleineren Ende eine Auslaßcffnung 34 hat. Dieser Trichter 32 hängt an einer Stange 35, die durch das am Trichter befestigte Gestell 36 hindurchgeht. An dem unteren Ende der Stange 35 sitzt ein doppelkegelförmiges Glied 37, dessen obere Kegelfläche 38 in der Auslaßöffnung 34 des Trichters 32 liegt. Das obere Ende der Stange 35, das durch die Abschlußplatte 3o hindurchragt, ist mit Gewinde versehen, um eine Flügelmutter q.o aufzunehmen, mit deren Hilfe der Trichter 32 in der Kammer 27 in senkrechter Richtung verstellt werden kann.
  • In dem oberen Teil der Kanuher 27 sind radial verlegte Flügel 41 angeordnet, die bei 42 'an der Innenwand der Kammer 27 befestigt sind. Das in den Raum 26 hineingeschleuderte zerkleinerte Mahlgut, das pulverförmig ist, wird durch den nach aufwärts gehenden Luftzug an der Außenseite des Trichters und durch die Flügel 41 nach aufwärts bewegt und wird im oberen Teil der Kammer 27 radial nach einwärts abgelenkt, um in den: Stutzen 29 und die Rohrleitung 50 einzutreten. Hierbei fallen die schwereren, noch feuchten Mahlgutteilchen in den Trichter 32 und verlassen denselben aus der unteren Auslaßöffnung 3q., um nochmals an der Außenseite des Trichters 32 nach aufwärts bewegt zu werden, bis sie so weit getrocknet sind, daß der Luftzug sie mit in die Rohrleitung- 5o hineinreißt.
  • Durch Senkung oder Anhebung des Trichters 32 kann der Durchgangsquerschnitt zwischen dem oberen Ende 33 des Trichters und der Deckwand 28 der Kammer 27 geändert werden, um den Austritt des Mahlgutes aus der Sichtvorrichtung zu verzögern oder zu beschleunigen.
  • Die Arme q. an dem Schläger 2 arbeiten nicht nur als Schlagglieder, wie bei den bekannten Schlägermühlen, sondern sie dienen hauptsächlich dazu, einen starken Luftwirbel zu' erzeugen;- der" einen Teil der- zerkleinerten Mahlgutteilchen mit sich reißt, so daß diese durch Reibung an den nicht mitgerissenen Mahlgutteilchen, die in der Nähe der Wände des Gehäuses i und der Fangplatte 5 liegen, weiter zerkleinert werden.
  • Die Mahlvorrichtung wird von einem auf einem Fundament -53 sitzenden' Motor 52 angetrieben, dessen Ankerwelle mittels einer Kupplung 54 mit der Schlägerwelle 3 verbunden ist. Ein von der Welle 3 angetriebenes Vorgelege 59, 6o dient dazu, die Walzen 9 und 16 mit der gewünschten -Geschwindigkeit und Drehrichtung anzutreiben. Die Welle 3 ragt auch am anderen Ende aus dem Gehäuse 1 heraus und trägt dort das Flügelrad des Ventilators 51. Durch den - Auslaß des letzteren gelangt das pulverförmige Mahlgut zu einem Sammelbehälter oder unmittelbar zu einer Verwendungsstelle, z. B. dem Feuerraum eines Kessels. '

Claims (3)

  1. PATE NTANSPRÜCRE: i. -Mahlvorrichtung für festes Mahlgut, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Mühlengehäuse (i) an sich bekannte Mahlvorrichtungen, ein Brechwerk (9, io) und ein mit Armen (q:) versehenes Schlägerwerk (2), vereinigt, aber durch eine Fangplatte (5) getrennt sind; wobei der Schlägerraum (6) so groß ist, daß ein Teil des vom Brechwerk zerbröckelten Mahlgutes von dem durch die Schläger hervorgerufenen Luftwirbel zur Erzielung einer Reib- und Zerkleinerungswirkung mit den an den Wänden liegenden, nicht mitgerissenen Mahlgutteilchen mitgerissen und infolge der Aufeinanderwirkung weiter zerkleinert wird. a.
  2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine in der Auslaßöffnung des Brechwerkes (9, 1o) zwischen der Fangplatte (5) und einer Gehäusezwischenwand angeordnete Walze (16), die dem Schlägerraume weniger Mahlgut zuführt, als vom Brechwerk zerbrochen wird, und durch eine Abdämmwand (17), die das überschüssig zerbröckelte Gut nochmals dem Brechwerk (9, io) zuleitet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auslaßöffnung des Schlägerraumes Anschlagflächen (z1, 2a, 43) über die ganze Breite des Gehäuses (i) sich erstrecken, gegen die das Schlägerwerk (z) das zerkleinerte Gut schleudert, damit es aus seiner kreisenden Bewegung abgelenkt und abgeführt werden kann.
DEL64374D 1925-11-03 1925-11-03 Mahlvorrichtung fuer festes Mahlgut Expired DE470289C (de)

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DE470289C true DE470289C (de) 1929-01-10

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DEL64374D Expired DE470289C (de) 1925-11-03 1925-11-03 Mahlvorrichtung fuer festes Mahlgut

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DE (1) DE470289C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764515C (de) * 1940-07-05 1953-03-30 Rheinmetall Borsig Ag Mit einem Sichter vereinigte Schlaegermuehle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE764515C (de) * 1940-07-05 1953-03-30 Rheinmetall Borsig Ag Mit einem Sichter vereinigte Schlaegermuehle

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