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DE479367C - Fliehkraftanlasser fuer Elektromotoren - Google Patents

Fliehkraftanlasser fuer Elektromotoren

Info

Publication number
DE479367C
DE479367C DEB127954D DEB0127954D DE479367C DE 479367 C DE479367 C DE 479367C DE B127954 D DEB127954 D DE B127954D DE B0127954 D DEB0127954 D DE B0127954D DE 479367 C DE479367 C DE 479367C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
centrifugal
starter
electric motors
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB127954D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH BOLLER
Original Assignee
JOSEPH BOLLER
Publication date
Priority to DEB127954D priority Critical patent/DE479367C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE479367C publication Critical patent/DE479367C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/06Switches operated by change of speed
    • H01H35/10Centrifugal switches

Landscapes

  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Fliehkraftanlasser für Elektromotoren Damit ein Fliehkraftselbstanlasser, insbesondere für Drehstrommotoren, dem praktischen Betrieb genügt, muß er folgenden Bedingungen genügen: z. Er muß in jedes Motorenfabrikat leicht einzubauen sein.
  • a. Der Motor muß stoßfrei anlaufen und dabei das vorgeschriebene Drehmoment entwickeln.
  • 3. Der Anlasser darf keine leicht versagenden Feder- oder Gleitkontakte haben.
  • q.. Er darf bei Tourenschwankungen nicht die Widerstände wieder vorschalten.
  • Der Fliehkraftselbstanlasser nach der Erfindung, der in zwei Abbildungen dargestellt ist, genügt diesen Bedingungen vollständig und besteht in seinen wesentlichen Teilen aus einem Gehäuse A, den Schaltkörpern B und dem Abschlußdeckel C.
  • In ein rundes Gehäuse A aus beliebigem leitenden Material wird je nach Größe des Motors eine verschiedene Anzahl von Schaltkörpern B eingebaut, die anisoliertenTragstützendsghwingbar gelagert sind. Diese können an der Rückwand e oder am Kranz f des Gehäuses befestigt sein. Die Schaltkörper B enthalten in einem Konstruktionsteil Fliehkraftschalter, Widerstand und Ventilatorenflügel. Die Aufhängung der Schaltelemente im Scharnier i ist derart, daß der Schwerpunkt der Schaltkörper und ihr Drehpunkt in der Tragstütze etwa in die Richtung der Fliehkraft fallen, bevor der Selbstanlasser in Tätigkeit tritt: Auf diese#jWeise läßt sich nicht nur ein großer Kontaktdruck erzielen, sondern wird auch das Wiedervorschalten der Widerstände selbst bei starken Tourenschwankungen verhindert.
  • Die Abschaltung der Widerstände in den einzelnen Phasen kann entweder gleichzeitig oder nach der sogenannten uvw-Schaltung vor sich gehend eingestellt werden. Um ein Wiedervorschalten der Widerstände sicher zu verhindern, können an denjenigen . Schaltkörpern, die unmittelbar mit der Rotorwicklung verbunden sind, Haltemagnete angebracht werden.
  • Beim Inbetriebsetzen eines Drehstrommotois mit Fliehkraftselbstanlasser wird bekanntlich die Statorwicklung an die Stromquelle gelegt, worauf sich der Motor in Bewegung setzt und die Schaltelemente entsprechend ihrer Einstellung durch die Federzüge k gleichzeitig oder nacheinander ihre Widerstände aus dem Rotorstromkreis herausnehmen, indem daran befestigte Kontakte k sich gegen die Gehäusewand f legen. Der Widerstand L ist in Glimmer eingebettet und steht über biegsame Kupferlitzenm mit der Läuferwicklung w und den benachbarten Schaltkörpern in Verbindung, während das Gehäuse den Nullpunkt bildet.
  • Setzt man die Schaltkörper, wie gezeichnet ist, mit ihrer breiten Fläche parallel zur Motorachse und bringt in dem Gehäuse die erforderlichen Öffnungen an, dann wirken sie als Lüfter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Fliehkraftanlasser für Elektromotoren, bei dem eine Reihe gleichartiger Schaltelemente in einem Gehäuse schwingbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß je einen Widerstand enthaltende, der Fliehkraft unterworfene Schaltkörper (B) an vom Gehäuse isolierten Tragstützen (d) gelagert sind und je einen Kontakt (k) tragen, der sich nach Ausschwingen der Schaltkörper bei der eingestellten Drehzahl an die Gehäusewand anlegt und dadurch seinen Widerstand kurzschließt. a. Fliehkraftanlasser nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkörper als Ventilatorenflügel ausgebildet und das Gehäuse mit Öffnungen versehen ist.
DEB127954D Fliehkraftanlasser fuer Elektromotoren Expired DE479367C (de)

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DEB127954D DE479367C (de) Fliehkraftanlasser fuer Elektromotoren

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DE479367C true DE479367C (de) 1929-07-16

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ID=6997024

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