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DE47921C - Selbstthätiger Verkaufsapparat - Google Patents

Selbstthätiger Verkaufsapparat

Info

Publication number
DE47921C
DE47921C DENDAT47921D DE47921DA DE47921C DE 47921 C DE47921 C DE 47921C DE NDAT47921 D DENDAT47921 D DE NDAT47921D DE 47921D A DE47921D A DE 47921DA DE 47921 C DE47921 C DE 47921C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
pull rod
coin
goods
rack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47921D
Other languages
English (en)
Original Assignee
5. SCHINDLER in Berlin S., Sebastianstrafse 65
Publication of DE47921C publication Critical patent/DE47921C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/16Delivery means
    • G07F11/20Pushers actuated directly by hand

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
SIEGMUND SCHINDLER in BERLIN. Selbstthätiger Verkaufsapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1889 ab.
Der vorliegende selbsttätige Verkaufsapparat sichert durch Einfachheit der Ausführung eine zuverlässige, nicht aussetzende Wirkung und verhütet eine mifsbräuchliche Benutzung und Entziehung der im Apparat enthaltenen Waare.
Der Münzeinwurf geschieht auf gebräuchliche Weise durch einen der Gröfse des einzuwerfenden Geldstücks entsprechenden Spalt und die Münze gelangt durch eine Rinne h, welche mit bekannten Vorrichtungen zum Ausscheiden fremder, mifsbräuchlich eingeworfener Körper ausgerüstet sein kann, in einen taschenförmigen, hinten offenen Behälter d am hinteren Ende eines in Körnerspitzen e oder auf ähnliche Weise gehaltenen zweiarmigen Hebels, an dessen vorderem Hebelarm dl ein Sperrzahn befestigt ist, der in die Verzahnung einer an der Zugstange α befestigten Zahnstange f eingreift. Der Hebel d dl ist so : aufgewogen, dafs die Münze von vorschriftsmäfsigem Gewicht, sobald sie in den Behälter d fällt, den hinteren Hebelarm herabdrückt und den Sperrzahn des vorderen Hebelarmes d1 aus der Zahnstange f auslöst. Die mit der Zahnstange fest zusammenhängende Zugstange α kann nun mittelst des vorn aus dem Gehäuse vorstehenden, mit Knopf oder Griff α1 versehenen Endes ausgezogen werden, wodurch die auf die Stange i aufgewundene Feder k mittelst eines an der Zugstange befestigten, gabel- oder ringförmigen Ansatzes zusammengedrückt wird, um die Zugstange selbstthätig zurückzubewegen, nachdem man den Knopf al losgelassen hat.
An der Zugstange α ist seitlich ein Zapfen b befestigt oder angeformt, welcher in einen Schlitz (Coulisse) des Förderhebels C eingreift; letzterer schwingt auf einem in Trägern gelagerten Zapfen / und ist oben eigenartig gestaltet, indem ein tiefer Ausschnitt in der ganzen Breite des Hebels angebracht und der über diesem Ausschnitt befindliche hammerförmige Theil vorn verkürzt ist. Die hierdurch gebildete vorspringende Kopffläche cl dient als Ruhefläche für den hinteren Theil der im Schacht A des Apparates nachsinkenden Waare, welche zur Ausgabe gelangen soll; das vordere Ende des untersten Stückes dieser Waare ruht auf dem Winkel D1 des Ausfallbleches D. Der Hebel C ist mit seiner Drehungsachse so gelagert, dafs er schliefslich mit seinem Ausschnitt über das Lagerblech D1 greift und dadurch ein vollständiges und sicheres Herausschieben der Waare bewirkt.
Es ist leicht ersichtlich, dafs der um den Zapfen Z nach vorn schwingende Hebel C mit seinem hammerförmigen Kopf C2 das unterste, auf der Fläche c1 ruhende Stück der Waare über den Winkel D1 nach vorn ausschieben kann, wo es alsdann auf dem schrägen Ausfallblech D durch die Oeffnung der Vorderwand des Apparates herausgleitet. Die Klappe E wird durch das vom Hammer C2 vorgeschobene Stück B gehoben und legt sich dann wieder vor das nächste Waarenstück B, damit letzteres nicht etwa durch Haken oder Zangen von der Ausfallöffnung aus erfafst und unbefugter Weise herausgezogen werden kann.
Beim Herausschieben des untersten Waarenstückes B schiebt sich die Oberfläche des Hammers oder Hebelkopfes C2 unter das nächstfolgende Stück B und, wenn das unterste Stück aus der von der Klappe E geschlossenen
Oeffhung herausbefördert ist, ruht das nächste Stück auf dem nach hinten mit breiter Ausladung versehenen Hebelkopf C2, und wenn der Hebel C von der losgelassenen, unter Federwirkung stehenden Zugstange α wieder zurückbewegt wird, gleitet das oben auf der Fläche C2 liegende Stück B in die durch Fig. ι angegebene Stellung, aus welcher es bei der nächsten Hervorziehung der Stange a, wie bereits beschrieben, zur Ausgabe gelangt.
Um nun zu verhindern , dafs die Zugstange a, nachdem der Sperrzahn des Hebelarmes d1 ausgehoben ist, mehrmals hin- und herbewegt wird, wodurch nach einmaligem Münzeinwurf mehrere Waarenstücke B zur Ausgabe gelangen würden, ist an der Zugstange α ein auf der Halsschraube drehbarer Winkelarm g befestigt, Fig. 3, dessen vorderes breiteres Ende nach vorn schräg auf die Zahnstange f herabgeführt und durch den Druck einer Feder m niedergehalten wird. Nachdem der Sperrzahn am Hebelarm d1 aus der Zahnstange f ausgehoben ist, gleitet er beim Anziehen der Zugstange α auf der sich mit letzterer bewegenden schrägen Fläche des Armes g hinan, wodurch der hintere Hebelarm d herabgekippt wird und die in ihm liegende Münze abwirft. Nun sinkt der vordere Hebelarm d1 mit Sperrzahn, nachdem er den höchsten Punkt des Winkels g überschritten hat, an der hinteren schmalen Stelle dieses Winkels, Fig. 3, herab und legt sich wieder auf die Zahnstange, die aber an ihrem hinteren Ende keine Zähne mehr trägt. Der Sperrzahn gleitet also auf dem glatten Ende der Zahnstange f entlang, während die Zugstange α vollends vorgezogen wird. Beim Rücklauf der Zugstange α gleitet der Sperrzahn am Hebelarm d1 über den Rücken der Zähne hinweg, wird jedoch durch den federnd aufdrückenden Winkel g fest auf die Zahnstange f aufgedrückt, so dafs bei einem Versuch, die Zahnstange a wiederum vorzuziehen und wiederholt ohne Einwurf einer neuen Münze Waare zu entnehmen, sofort und sicher Sperrung erfolgt und der Versuch mifslingen mufs.
Der Schlitz (Coulisse) des Hebels C, in welchem der Zapfen b gleitet, ist so bemessen, dafs beim Anzug der Stange α nicht sofort Bewegung des Hebels C und Vorschub der Waare B erfolgt, sondern erst, nachdem die Stange α bereits einen kurzen Theil ihres Vorschubs zurückgelegt hat.
(Münzen oder fremde Körper, welche leichter sind als die für den Einwurf bestimmte Münze, heben den Sperrzahn nicht aus der Zahnstange f aus; Münzen oder Körper, welche das normale Gewicht überschreiten, bringen den Hebel d d1 sofort zum Kippen und werfen die Münze aus, noch ehe die Stange α angezogen ist, so dafs der Sperrzahn wieder einfällt, ehe noch die Sperrklinke auf die schräge Fläche g aufläuft.)

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Em selbsttätiger Verkaufsapparat, in welchem die unterste Lage der im Waarenschacht über einander liegenden auszugebenden Waare durch einen Hebel C, der um einen Zapfen / derart schwingt, dafs er bei seiner Drehung mittelst eines tiefen Ausschnittes über das Lagerblech D1 greift, auf das Ausfallblech geschoben wird, wenn die den Förderhebel in Bewegung setzende Zugstange α durch Auslösung der Sperrung mittelst MUnzeinwurfs freigemacht wird.
2. An dem im Anspruch 1. bezeichneten selbsttätigen Verkaufsapparat die Einrichtung des Winkelarmes g an der Zugstange α, zu dem Zwecke, durch Kippung des Sperrklinkenhebels d d1 die Münze sofort abzuwerfen und den Sperrzahn danach wieder mit der Zahnstange f in Berührung zu halten, so dafs die Zugstange a bei einmaligem Münzeinwurf nicht wiederholt hin- und hergeschoben werden kann
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47921D Selbstthätiger Verkaufsapparat Expired - Lifetime DE47921C (de)

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DENDAT47921D Expired - Lifetime DE47921C (de) Selbstthätiger Verkaufsapparat

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