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DE479147C - Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Beschickung von elektrischen OEfen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Beschickung von elektrischen OEfen

Info

Publication number
DE479147C
DE479147C DED49310D DED0049310D DE479147C DE 479147 C DE479147 C DE 479147C DE D49310 D DED49310 D DE D49310D DE D0049310 D DED0049310 D DE D0049310D DE 479147 C DE479147 C DE 479147C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
forwards
furnace body
backwards
tilted
furnace
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED49310D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DED49310D priority Critical patent/DE479147C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE479147C publication Critical patent/DE479147C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/52Manufacture of steel in electric furnaces
    • C21C5/527Charging of the electric furnace
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Beschickung von elektrischen Öfen Es ist bekannt, daß bei Elektroöfen zwecks mechanischer Beschickung der Ofendeckel zurückgeklappt wird und der Schmelzraum freigelegt wird. Es wird dann mittels Kranes ein mit vorgewärmten Schrott gefüllter, ausgemauerter zylindrischer Behälter von gleichem Durchmesser wie der Herdraum des Elektroofens über diesen gefahren und in den Schmelzraum entleert.
  • Ein derartiges Verfahren hat den Nachteil, daß der Deckel sich rasch und stark abkühlt, was die Haltbarkeit der Steine beeinträchtigt. Auch der Schmelzraum kühlt sich hierbei übermäßig ab, was sich in hohem Stromverbrauch beim nachherigen Einschmelzen bemerkbar macht. Schließlich ist die Bauart der Klappvorrichtung (die Elektroden und ihre Halter sowie ihr Bewegungsmechanismus müssen gemeinsam mit dem Ofendeckel zurückgeklappt werden) verwickelt und kostspielig.
  • Es ist weiter bekannt, daß beim Betriebe von Nathusiusöfen mit frei hängenden Elektroden nach Hochziehen derselben der Deckel abgehoben und Schrott in den nun offenen Schmelzraum eingesetzt wurde. Auch hierbei kühlen Deckel und Schmelzraum sich stark ab.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß zwecks mechanischer Beschickung des Elektroofens der Deckel auf besonderen Säulen oder Auslegern fest angeordnet wird und in seiner Lage verharrt, während der kippbare Ofenkörper darunter nach vorn oder nach hinten gekippt wird. Hierbei wird man den Ofenkörper zweckmäßig viereckig bauen, wobei die zwei Seitenwände sich dem Kreisbogen des Kippkreises anpassen müssen. Das Gewölbe muß auch entsprechend hoch gewölbt werden. Es entstehen dann beim Kippen nach vorn oder nach hinten Offnungen zwischen Deckel und Ofenkörperseitenwand, die gerade so groß sind, daß eine durch eine Elektrohängebahn o. dgl. über den Ofen geführte Beschickungsmulde mit ihrer Mündung in den Schmelzraum hineingeführt werden und ihren Inhalt in diesen entleeren kann. Der Elektroflaschenzug kann so eingerichtet werden, daß er in an sich bekannter Weise wie ein Rüttler die Beschickungsmulde schüttelt, damit der Schrott leichter in den Ofen hineinrutscht.
  • Will man möglichst bei der bisherigen Gestaltung der Elektroöfen verbleiben, so kann man eine Ausführung wählen, bei der der an den Säulen oder Auslegern aufgehängte Deckel nur gerade so weit gehoben wird, daß der Ofenkörper darunter hindurch nach vorn oder nach hinten etwas gekippt werden kann, bis der Schmelzraum so weit freigelegt wird, daß die Mündung der Chargiermulde hineinpaßt.
  • Bei dieser Art mechanischer Beschickung bleibt der Deckel möglichst über dem glühenden Schmelzraum; beide werden nicht so stark abgekühlt als bisher. Auch ist keine verwickelte Beschickungsvorrichtung notwendig, weil die Kippvorrichtung zum Entleeren des Ofens sowieso am Ofenkörper vorhanden sein muß.
  • Beim Abkippen der Charge kann man zur Vermeidung des Abkühlens der Charge oder der Änderung ihrer chemischen Zusammensetzung durch Zutritt von Luft die Aufhängung des Deckels aushaken, so daß in diesem Falle der Deckel mitkippt, d. h. der Ofen geschlossen bleibt. Nach Entleerung des Ofens wird er dann zurückgekippt, der Deckel wird wieder eingehakt und mit der Aufhängevorrichtung so weit angehoben, als erforderlich, um den Ofenkörper so weit nach vorn oder hinten zu kippen, daß die Mündung der Beschickungsmulde zwischen Deckel und Ofenkörper in den Schmelzraum hineingeschoben werden kann.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist die Art der Beschickung elektrischer Ofen in der hier gekennzeichneten Art beispielsweise dargestellt.
  • Die Abb. x bis q. erläutern eine Ausführungsform, bei der der Ofendeckel beim Kippen des Ofenkörpers in seiner Lage verharrt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch einen Ofen, der nach vorn gekippt wird, Abb. 2 einen Längsschnitt durch einen Ofen, der nach hinten gekippt wird, Abb. 3 eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Abb. i und Abb. q. eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Abb. 2.
  • Die Kipp- und Beschickstellung des Ofens ist in Abb. i und 2 strichpunktiert eingezeichnet. Die Abb. 5 bis 8 erläutern eine Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, bei der der Deckel gehoben wird.
  • Beim Kippen und Beschicken werden die Elektroden hochgezogen.
  • Bei den Abb. i bis q. ist a der kippbare, auf Rollen gelagerte Ofenkörper, b ist der Deckel, c sind die den Deckel tragenden Säulen, d ist die mittels der glektrohängebahn fortbewegte Beschickungsmulde.
  • Es ist bei den Abb. 5 bis 8 f der auf Rollen gelagerte, kippbare Ofenkörper, g der in Ketten lt an den Säulen i aufgehängte, jedoch aushakbare Deckel, h die mittels Elektrofiaschenzugseils 1 fortbewegte Beschickungsmulde. Die Kufen oder Segmente m, auf denen der Ofenkörper beim Kippen nach vorn oder nach hinten rollt, können vorteilhaft so gestaltet werden, daß der Ofenkörper gleichzeitig mit dem Kippen etwas nach vorn oder rückwärts gleitet. Der Deckel braucht dann weniger gelüftet zu werden, um die Mündung der Beschickungsmulde in den Schmelzraum einführen zu können.
  • Zum Anheben des Deckels kann motorische Kraft, wie in den Abbildungen angedeutet, verwendet werden. Es kann aber auch durch einfache Zahnradübertragung oder ähnliches von Hand geschehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Verfahren zur mechanischen Beschikkurig von elektrischen--Öfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Ofenkörpers gegenüber dem in seiner Lage verharrenden Ofendeckel derart verändert wird, daß eine Öffnung entsteht, durch welche die Beschickungsmulde in den Schmelzraum eingeführt werden kann.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet; daß der Ofenkörper nach vorn oder nach hinten gekippt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, .daß -der Deckel während des Kippens des Ofenkörpers nach -vorn oder nach hinten so weit angehoben wird, daß der Ofenkörper darunter gekippt werden kann. q.: Ofen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i -bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurve der Kufen oder Segmente durch deren Abwicklung auf den Rollen der Ofenkörper nach vorn oder nach hinten gekippt wird, eine solche Form erhält oder sonst eine Vorrichtung angebracht wird, daß der Ofenkörper beim Kippen nach vorn oder nach hinten gleichzeitig etwas nach vorn oder nach hinten zurückgleitet, damit der Deckel weniger gehoben werden muß, um einen bestimmten freien Raum zur Einführung der Mündung der Beschickungsmulde in den Schmelzraum zu erhalten.
DED49310D 1925-11-24 1925-11-24 Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Beschickung von elektrischen OEfen Expired DE479147C (de)

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DED49310D DE479147C (de) 1925-11-24 1925-11-24 Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Beschickung von elektrischen OEfen

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DE479147C true DE479147C (de) 1929-07-10

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DED49310D Expired DE479147C (de) 1925-11-24 1925-11-24 Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Beschickung von elektrischen OEfen

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