[go: up one dir, main page]

DE478223C - Einrichtung zur Fuehrung der Rauchgase bei Kacheloefen - Google Patents

Einrichtung zur Fuehrung der Rauchgase bei Kacheloefen

Info

Publication number
DE478223C
DE478223C DEK107961D DEK0107961D DE478223C DE 478223 C DE478223 C DE 478223C DE K107961 D DEK107961 D DE K107961D DE K0107961 D DEK0107961 D DE K0107961D DE 478223 C DE478223 C DE 478223C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
floor
pipe
flue gases
pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK107961D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEMER KRUK DR
Original Assignee
ELEMER KRUK DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELEMER KRUK DR filed Critical ELEMER KRUK DR
Application granted granted Critical
Publication of DE478223C publication Critical patent/DE478223C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
    • F24B5/02Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Führung der Rauchgase bei Kachelöfen Bei den bekannten Ofen geben die Rauchgase, rasch durch den Ofen strömend, einen Teil ihrer Wärme im oberen Teil des Ofens, vorwiegend an den Deckel ab und verlassen heiß den Ofen, während der untere Teil des Ofens zu Beginn des Heizens kalt bleibt. Man war bestrebt diesem Nachteil dadurch vorzubeugen, daß man in den Weg der Rauchgase Lenkplatten, zickzackförmige Leitkanäle u. digl. einbaute. Der Nachteil dieser Lösung ist eine bedeutende Verringerung des Zuges, ein schweres Reinigen des Ofens und ein verhältnismäßig rasches Ausbrennen der ersten Abschnitte des Rauchkanals, also die Notwendigkeit häufiger Ausbesserungen.
  • Die Erfindung will diese Übelstände beheben. Sie besteht darin, daß der Ofenkörper durch wagerechte Scheidewände in übereinanderliegende, die Wärme abgebende Räume, Stockwerke geteilt ist, und daß den unteren Teil eines jeden Stockwerkes mit dem oberen Teil des darüber befindlichen Stockwerkes ein die zwischenliegende wagerechte Scheidewand durchsetzendes Rohr oder ein Kanal verbindet, so daß die Rauchgase aufwärts geleitet werden und infolge Abkühlung im ganzen Querschnitt des Ofens frei sinken. Die Wärmeübergabe geschieht dabei gleichzeitig in den einzelnen Stockwerken, erreicht im unteren Raum ihr Höchstmaß und nimmt in den oberen Stockwerken allmählich ab, ist jedoch innerhalb eines Stockwerkes ganz gleichmäßig. Im Wege des Rauchgases ist keine Drosselung, der Zug wird nicht beeinträchtigt, es genügt auch ein schwacher Zug zur Sicherung des Ofenbetriebes, da die Rauchgase nur aufwärts, in der durch die Hitze beförderten, natürlichen Strömungsrichtung durch die Rohre oder Kanäle strömen, während sie auf einem großen Querschnitt, unter Einwirkung der Abkühlung von selbst sinken, also beim Weg nach abwärts keine bedeutende Zugarbeit benötigen. Der verwickeltste Teil des bisherigen Ofens, das eingebaute innere ,Rauchkanalsystem, welcher nur durch Facharbeiter hergestellt werden konnte, fällt weg.
  • Eine Abänderung der Einrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß der die Wärme abgebende Raum- durch senkrechte Wände in mehrere in gleicher Höhe liegende Kammern geteilt ist, welche mittels Rohre oder Kanäle derart miteinander verbunden sind, daß die Rauchgase aus dem unteren Teil :der einen Kammer in den oberen Teil der benachbärten Kammer treten, in derselben abkühlend frei sinken und aus dem unteren Teil der Kammer durch ein Rohr in den oberen Teil der in der Reihe nächsten Kammer oder des nächsthöheren Stockwerkes treten.
  • Die Anzahl der Stockwerke und der in einer Höhe liegenden Kammern ist beliebig. In der Zeichnung sind vier Ausführungsformen der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt eines Kachelofens.
  • Abb.2 ist ein wagerechter Querschnitt nach der Linie II-II, teils der Alb. r, teils der Abb. 3.
  • Abb.3 ist ein senkrechter Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform.
  • Abb. 4 zeigt eine weitere Abänderung der Rohranordnung, während Abb. 5 die Anwendung der Erfindung bei Zwergzwillin gsöfen darstellt.
  • In den Abb. r und 2 ist der Mantel des Kachelofens, der eigentliche Ofenkörper mit i, der Feuerraum mit 2, der Aschenraum mit 3, dier Rost mit 4 bezeichnet. Der Innenraum dies Ofens ist durch die wagerechten, zweckmäßig pyramidienstumpfförmigen Platten 5a, 5b, 5c in drei Stockwerke unterteilt.
  • Von diesen Stockwerken ist das untere mit 6, das mittlere mit 7, das obere mit 8 bezeichnet. Der Ofen ist oberhalb der Platte 5c mit einem durchbrochenen Deckel g abgeschlossen. Die Platten 5a, 5b, 5c werden durch die stufenförmig angeordneten inneren Gesimse des Ofenkörpers i getragen.
  • Der untere Raum 6 umgibt den Feuerraum von drei Seiten in U-Form (Abb.2). In den den Feuerraum--, begrenzenden Seitenwänden sind oben, unmittelbar unter der wagerechten Platte 5a, Öffnungen 2a, 2b vorgesehen, durch welche die Rauchase in den Raum 6 treten. In der Sohle des Ofens ist innerhalb des Raumes 6 eine Vertiefung re angeordnet. Von der #,bb.2 abweichend kann die Vertiefung 1o im Bodenteil des Raumes 6 auch ringsherum, also in U-Form ausgebildet werden. Das senkrechte Rohr i i durchsetzt die in der Platte 5a vorhandenc Öffnung und leitet die Rauchgase aus dem unteren Teil des Raumes 6 bzw. aus der Vertiefung 1o in den oberen Teil des Raumes 7. Das Rohr oder der Kanal 12 verbindet, die Öffnung der Platte 5b durchsetzend, den unteren Teil des Raumes 7 mit dem oberen Teil des Raumes 8, während lie Rauchgase aus dein unteren Teil des Raum.es 8 durch das Knierohr 13 aus dem Ofen treten. Die aus gebranntem Ton, Beton oder Eisenblech bestehenden Rohre 1i, I2 sind an ihren Enden mit Seitenöffnungen versehen oder sie können auf die Kanten von liegenden, dreiseitigen Prismen gestellt werden.
  • Der von den Rauchgasen im Ofen zurückgelegte Weg ist folgender: Im Feuerraum 2 steigen die Gase aufwärts und gelangen durch die Öffnungen 2a, 2b in den oberen Teil des Raumes 6. Einen Teil ihrer Wärme übergeben die Rauchgase der Platte 5a und den den Raum 6 begrenzenden, von der Zlimmerluft gekühlten Seitenwänden. Infolge der Abkühlung tritt entlang der Wände des Raumes 6 eine Strömung nach unten ein. Die nach unten strömenden Rauchgase ziehen unter Einwirkung des --Zuges in die Vertiefung 1o und treten, .durch das Rohr i i mach oben strömend, in den oberen Teil des Raumes 7. Im Raum 7 übergeben sie einen Teil ihrer Wärme der Platte 5b und den Seitenwänden des Raumes 7 und kühlen sich weiter ab, so daß entlang der Wände des Raumes 7 eine Strömung nach unten eintritt. Aus dem untersten Teil des Raumes 7 gelangen die Rauchgase unter Einwirkung des Zuges im Rohr 12 aufwärts steigend in den oberen Teil des Raumes 8, wo sich die Erscheinungen der Wärmeübergabe und der Strömungen ebenso wie in den Räumen 6 und 7 abspielen. Die in dreh Stufen abgekühlten Rauchgase ziehen aus dem unteren Teil dies Rauries 8 durch das Knierohr 13 aus dem Ofen ab. Der über der Platte 5c bzw. unter dem durchlochten Deckel 9 befindliche Luftraum steht mit der Luftdes zu heizenden Raumes in Verbindung.
  • Dadurch, daß der Strömungsquerschnitt der Rauchgase in den Räumen 6, 7, 8 nach dein Austreten aus den Rohren oder Kanälen plötzlich zunimmt, nimmt die Geschwindigkeit der Strömung ab, so daß sich der Ruß und die Flugasche im unteren Teil des Raumes 6 bzw. über der Platte 5a ablagern, während die Rohre rein bleiben.
  • Die Platten 5a, 5b, 5c können mit einem oberen Griff versehen und nacheinander aus dem Ofenkörper i gehoben werden. In den Platten 5a, 5b sind für die Rohre 1i, 12 Öffnungen vorgesehen, so daß nach Abnahme des Deckels 9 die Rohre und die wagerechten Platten oder Scheidewände ausgebaut werden können. Der leere Ofenkörper und die ausgebauten Einzelteile können mit einem Staubsauger oder in beliebiger anderer Weise gereinigt wenden.
  • Die Ausführungsform gemäß Abb. 3 weicht insofern von der ersten Ausführungsform ab, als der untere Raum 6 durch die senkrechte Wand 2c- -des Feuerraumes :2 in drei Kammern, zwei Seitenkammern 6a und eine rückwärtige Kammer 6b geteilt wird. Die Rauchgase gelangen aus dem Feuerraum 2 durch die Öffnungen 2a bzw. 2b in die Seitenkammern 6a und durch die am tiefsten Punkt der Seitenkammern in die Öffnungen 2d eingepaßten Rohre i ix, in den oberen Raum der hinter dem Feuerraum befindlichen Kammer 6b, wo sie, sich abkühlend, langsam sinken, in :das Rohr iiy eintreten und in den oberen Teil des Raumes 7 gelangen. Die Rauchgase sinken im Raum 7 und treten durch die untere Öffnung des Rohres 12x in dieses Rohr und steigen in den oberen Teil des Raumes B. Die Rohre i2x, 13x sind aus einem Stück als Doppelrohre oder Doppelkanäle ausgeführt.
  • Der obere Knieteil 13" ist zwecks Erleichterung der Montage. drehbar auf das obere Ende des Doppelrohres 13x, 12x gesetzt. Die Rohre i ix, i iy können gleichfalls in Form von Doppelrohren oder Doppelkanälen aus einem Stück hergestellt werden. Der gegen die äußere Seite nies Ofens offene, an und für sich bekannte Wärmeraum 17 ragt finden Raum 7.
  • Bei der dritten Ausführungsform gemäß Abb. 4 führt ein einziges Rohr 14 vom tiefsten Punkt des unteren Raumes bis zum oberen Teil des obersten Raumes. Dieses Rohr 14 ist durch schiefgestellte, auswechselbare Wände 15, 16 in drei voneinander abgesonderte Abschnitte geteilt. Die Länge uni Breite der Wände 15, 16 ist derart gew ählt, a daß die Rauchgase nicht unmittelbar in den nächsten, höherliegenden Abschnitt treten können, sondern gezwungen sind, in jedem Stockwerk die regelmäßige, kreisende Bahn zu beschreiben. Nach Herausziehen der Wände 15, 16 kann das Rohr 14 von oben aus dem Ofen gezogen und leicht gereinigt werden.
  • Der linksseitige Ofen A dies Zwergzwillingsofens gemäß Abb.5 weicht von den bekannten Zwergkachelöfen nicht ab. Die Rauchgase gelangen aus dem unteren Teil des Ofens A durch das Rohr 18 in den oberen Teil des rechtsseitigen Ofens B, geben ihre Wärme an die Platte 517 und die Seitenwände des Ofenkörpers i ab, sinken entlang der äußeren Wände und ziehen, durch die untere Öffnung in das Rohr i9 tretend, durch den Rauchfang ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Führung der Rauchgase bei Kachelöfen, .dadurch gekennzeichnet, daß der Ofenkörper (i) mittels wagerechter Scheidewände (5a, 5b) in übereinanderliegende, die Wärme abgebende Räume, Stockwerke (6, 7, 8) ge- teilt ist und der untere Teil eines jeden Stockwerkes mit dem oberen Teil des darüber befindlichen Stockwerkes mittels eines die wagerechten Scheidewände durchsetzenden Rohres oder Kanals (i i, i?,) verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Wärme abgebende Raum durch senkrechte Wände (2c) in mehrere in gleicher Höhe liegende Kammern (6a, 6b) unterteilt ist, welche mittels Rohre oder Kanäle (i ix) derart miteinander verbunden sind, daß die Rauchbase aus dem unteren Teil der einen Kammer (6a) in den oberen Teil der benachbarten Kammer (6b) treten.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in gleicher Höhe liegenden Kammern (6a, 6b) durch die verlängerte Rückwand. des Feuerraumes, welche das untere Stockwerk des Ofens in zwei rechts und links vom Feuerramm liegende Seitenkammern (6a) und eine hinter dem. Feuerraum fiegende rückwärtige Kammer (6b) teilt, gebildet werden, wobei die Rauchgase vom Feuerraum in die Seitenleammern (6a) gelangen und aus dem unteren Teil derselben durch Rohre (iix) in den oberen Teil der rückwärtigen Kammer (6b) treten. Einrichtung -nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß in der Bodenplatte des unteren Stockwerks eine Vertiefung (io) vorgesehen und das untere Ende des zum nächsten Stockwerk führenden Rohres. (m) in dieser Vertiefung angeordnet ist. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinander befindlichen Stockwerke durch zusammengebaute Doppelrohre oder Doppelkanäle (i2x, i3x) miteinander verbunden sind. 6. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein zum Aufwärtsleiter der Rauchgase dienendes, die übereinanderliegenden Stockwerke durchsetzendes Rohr (14), welches im unteren Teil eines jeden Stockwerkes mit zwei einander gegenüberliegenden Öffnungen und mit einer diese Öffnungen voneinander scheidenden, lösbar befestigten, schief angeordneten Lenkplatte (15, 16) versehen ist. 7. Einrichtung nach Anspruch i für Zwergzwillängsöfen, gekennzeichnet durch ein im Innenraum des Sekundärofens (B) angeordnetes, zum Aufwärtsleiten der Rauch-se dienendes Doppelrohr (r8, r9), .dessen einer Zweig (i8) unten mit dem Primärofen (A) verbunden ist und in den oberen Raun des Sekundärofens (B) mündet, während der andere Rohrzweig (z9) im unteren Teil des Sekundärofens offen ist und in den R.auchfung mündet.
DEK107961D 1927-02-17 1928-02-14 Einrichtung zur Fuehrung der Rauchgase bei Kacheloefen Expired DE478223C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU478223X 1927-02-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE478223C true DE478223C (de) 1929-06-19

Family

ID=10979293

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK107961D Expired DE478223C (de) 1927-02-17 1928-02-14 Einrichtung zur Fuehrung der Rauchgase bei Kacheloefen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE478223C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE478223C (de) Einrichtung zur Fuehrung der Rauchgase bei Kacheloefen
DE2606154C3 (de) Heizlufteinsatz für einen offenen Kamin
DE168269C (de)
DE836195C (de) Wasserrohrkessel
DE450876C (de) Kachelofen
DE12525C (de) Ringofen zum Brennen von Töpferwaaren
DE2743959C2 (de)
DE814645C (de) Heizofen, insbesondere fuer Haushaltszwecke
DE934647C (de) Rekuperativ-Koksofen fuer die Beheizung mittels Stark- oder Schwachgas
DE367377C (de) Zimmerherd mit mehreren Feuerungen
AT224858B (de) Kachelofen
DE913581C (de) Ofen oder Herd zum Heizen, Kochen und Backen
DE55135C (de) Stubenofen
DE684304C (de) Kochherd
DE191338C (de)
DE854252C (de) Rauchheizkoerper
DE94585C (de)
DE3416115C2 (de) Wasser/Luft-Heizkessel
DE820490C (de) Ofen zum Heizen
DE74240C (de) Ofen zum Veraschen und Glühen mit Vorrichtung zum schnellen Anheizen
AT201211B (de) Schmelzkammerfeuerung
DE410330C (de) Ofen mit schlangenfoermig verlaufenden, sich kreuzenden Zuegen
AT33554B (de) Verbundofen zum Brennen von Portlandzement u. dgl.
DE620090C (de) Muffelofen
DE504870C (de) Backofen mit unmittelbarer Beheizung