DE478133C - Spule zur gleichzeitigen induktiven Belastung von Stamm und Vierer von Fernsprechviererleitungen - Google Patents
Spule zur gleichzeitigen induktiven Belastung von Stamm und Vierer von FernsprechviererleitungenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F17/00—Fixed inductances of the signal type
- H01F17/04—Fixed inductances of the signal type with magnetic core
- H01F17/06—Fixed inductances of the signal type with magnetic core with core substantially closed in itself, e.g. toroid
- H01F17/08—Loading coils for telecommunication circuits
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Description
- Spule zur gleichzeitigen induktiven Belastung von Stamm und Vierer von Fernsprechviererleitungen Bei der in Deutschland üblichen Pupinisierung von Fernsprechviererleitungen sind für jeden vollständigen Vierer im Spulenpunkt zwei Stamm- und zwei Viererspulen erforderlich. Im Gebrauch sind einmal die Windungen der Viererspulen und das andere Mal die der Stammspulen unwirksam, je nachdem der Stamm oder der Vierer spricht. Bei der gleichzeitig zur Stamm- und Viererbelastung dienenden Pleijelspule, bei 'der zwar unwirksame Windungen vermieden werden, ist zur Regelung der verschiedenen Kraftflüsse ein verwickelter Aufbau erforderlich.
- Die Aufgabe der Erfindung ist, tote oder unwirksame Windungen auf ein Minimum zu beschränken, dabei aber den Kern so zu gestalten, daß ein verwickelter Aufbau vermieden wird.
- Gemäß der Erfindung werden zur Herstellung der Spulen geschlossene, aus Eisenpulver gepreßte Ringkerne verwendet, derart, daß die Ringkerne jedes Stammzweiges paarweise zu einem gemeinsamen Eisenkörper in Gestalt einer 8 verbunden werden.
- Die Erfindung wird im folgenden an Hand der schematischen Zeichnungen erläutert. Abb. i veranschaulicht die übliche Anordnung der Pupinspulen in einer Viererschaltung, Abb. 2 einen Kern einer Einzelspule, Abb. 3 einen gemäß der Erfindung zusammen gesetzten Kern.
- Abb. q. und 5 zeigen den Kraftlinienverlauf und die Abb. 6 und 7 die Schaltungen der Wicklungen und die Richtung der von ihnen hervorgerufenen Kraftflüsse.
- Die Kerne für die in den Leitern i bis q. (Abb. i) angeordneten Spulen A, B, C, D bestehen aus vorzugsweise aus Eisenpulver gepreßten Ringen R, die in der durch Abb. 2 wiedergegebenen Weise zweckmäßig an einer Stelle bei T abgeflacht sind. Die Ringe der beiden Spulen jedes Stammes werden gemäß Abb. 3 zusammengesetzt. Die abgeflachte Stelle dient zur Zusammensetzung der Ringe durch beliebig bekannte Mittel (Verkleben, Verschrauben o. dgl.).
- Bei der Belastung der Stammspulen ergibt sich in dem $-förmigen Eisenkern ein magnetischer Fluß, wie er in Abb. q. durch Pfeile angedeutet ist. Bei der Belastung des Vierersprechkreises werden dieselben Wicklungen benutzt. Da dabei in dem einen Leitungszweige gegenüber der Benutzung als Stammleitung eine Umkehrung der Stromrichtung eintritt, so ergibt sich jetzt ein Verlauf des magnetischen Flusses, wie er durch die Pfeile in Abb. 5 angedeutet ist. Die Abb. 6 und 7 zeigen das Schaltschema der Wicklungen. Jede Spulenhälfte hat eine Hauptwicklung H und eine Nebenwicklung N. Die Hauptwicklung der einen Spulenhälfte ist mit der Nebenwicklung der anderen Spulenhälfte hintereinandergeschaltet, so daß in der Stammschaltung (Abb.6) beide Haupt- und Nebenwicklungen gleichsinnige magnetische Kraftlinienflüsse hervorrufen, während die einzelnen Wicklungen in der Viererschaltung (Abb.7) derart wirken, daß die Flüsse der Haupt- und Nebenwicklungen entgegengesetzt gerichtet sind.
- Die wesentliche Ersparnis an Windungen z. B. im Vergleich zur üblichen Pupinisierung ergibt sich aus Folgendem: Üblicherweise sind zur Pupinisierung eines Vierersprechkreises zwei Stamm- und zwei Viererspulen erforderlich, deren Windungen ns für die Stammspule und n" für die Viererspule sein mögen.. Für einen Spulenpunkt sind demnach N= 2n,+ 2n" Windungen notwendig.
- Bei der Anordnung nich der Erfindung sei die Windungszahl für die Starrimspule ebenfalls n", vorausgesetzt, daß bei den zum Vergleich stehenden Spulen der magnetische Kraftlinienfluß im Kern bei gleichen magnetischen Eigenschaften in bezug auf Länge denselben Kraftlinienweg hat. Da nun die Stammwicklungen gleichzeitig als Wicklungen der Viererspule bei entsprechender Schaltung in Anwendung kommen, so sind im vorliegenden Falle für einen Spulenpunkt nur N= 2m, Windungen erforderlich.
- Die bekannten Einrichtungen benötigen also 2n,-Windungen mehr als Spulen gemäß der Erfindung, was im allgemeinen einem Mehraufwand an Windungen von 8o Prozent entspricht. Eine neue Spule benötigt daher nur 100 Windungen einer alten, d. h. 55 Prozent, so daß, Spulen gemäß der Erfindung eine Ersparnis von roo - 55 = 45 Prozent ergeben.
- Die Schwächung des Kraftlinienflusses, die er in der Stammschaltung beim Übergang von einer Kernhälfte zur anderen erleidet, kann hierbei vernachlässigt werden, da sich durch Versuche sowohl mit zusammengepreßten als auch mit durch Schellack zusammengeklebten Kernhälften erwiesen hat, daß diese Schwächung nur Bruchteile eines Prozentes beträgt. Auch der Einfluß der Streuung, die bei der Viererschaltung auftritt, fällt bei geeigneter Anordnung der Wicklungen praktisch nicht ins Gewicht.
- Durch die erzielte Ersparnis an Windungen wird zugleich eine wesentliche Verminderung .des Ohmschen Widerstandes erreicht, wodurch ein zweiter Vorteil von erheblichem Wert entsteht. Unter der Voraussetzung, daß für die in beiden Fällen angeführten Spulensysteme der Ohmsche Widerstand gleich sein soll, kann nämlich wesentlich dünnerer Draht zur Herstellung der Wicklungen verwendet werden, zu deren Unterbringung ein kleinerer Kern genügt.
- Bemerkt sei, daß mittels an sich bekannter Schaltungen der Halbwicklungen bzw. Teile der Halbwicklungen bestimmte Verhältnisse von Stamm- und Viererinduktivität erzielt werden können, wie sie in der Regel verlangt werden, weil im allgemeinen Stamm- und Viererleitungen möglichst genau dieselbe spezifische Dämpfung haben sollen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spule zur gleichzeitigen induktiven Belastung von Stamm und Vierer von Fernsprechviererleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenringkerne jedes Stammzweiges paarweise zu einem gemeinsamen Eisenkörper in Gestalt einer 8 verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED47666D DE478133C (de) | 1925-04-01 | 1925-04-01 | Spule zur gleichzeitigen induktiven Belastung von Stamm und Vierer von Fernsprechviererleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DED47666D DE478133C (de) | 1925-04-01 | 1925-04-01 | Spule zur gleichzeitigen induktiven Belastung von Stamm und Vierer von Fernsprechviererleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE478133C true DE478133C (de) | 1929-06-21 |
Family
ID=7050582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED47666D Expired DE478133C (de) | 1925-04-01 | 1925-04-01 | Spule zur gleichzeitigen induktiven Belastung von Stamm und Vierer von Fernsprechviererleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE478133C (de) |
-
1925
- 1925-04-01 DE DED47666D patent/DE478133C/de not_active Expired
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