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DE477315C - Verfahren zur Herstellung einer Grundierungsschicht fuer Lack- oder OElfarbauftrag - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Grundierungsschicht fuer Lack- oder OElfarbauftrag

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Publication number
DE477315C
DE477315C DEH106819D DEH0106819D DE477315C DE 477315 C DE477315 C DE 477315C DE H106819 D DEH106819 D DE H106819D DE H0106819 D DEH0106819 D DE H0106819D DE 477315 C DE477315 C DE 477315C
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DE
Germany
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paint
primer layer
producing
oil
casein
Prior art date
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Expired
Application number
DEH106819D
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English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/002Priming paints
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/38Paints containing free metal not provided for above in groups C09D5/00 - C09D5/36

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Grundierungsschicht für Lack- oder Ölfarbauftrag Um die leichte Zerstörbarkeit und Loslösung eines Lack- oder Ölfarbanstrichs auf einer beliebigen Fläche möglichst zu vermeiden, wird die Fläche vor dem Anstrich mit einer auf ihr gut haftenden Grundierungsschicht versehen und erst auf diese der Lack- oder Ölfarbanstrich aufgebracht.
  • Die bisher für diesen Zweck als Grundierungsschicht benutzten Spachtehnassen lösen diese Aufgabe jedoch nicht vollständig, vielmehr kommt es sehr häufig vor, daß entweder der Anstrich sich von der Spachtelmasse löst, oder daß die Spachtelmasse mit dem Anstrich von der Fläche abblättert oder wenigstens Risse bekommt, welche eine weitere Zerstörung, insbesondere durch äußere Einflüsse, begünstigen.
  • Diese Übelstände sollen mit dem Verfahren nach der Erfindung beseitigt werden, d. h. es wird mit diesem Verfahren eine Grundierungsschicht geschaffen, welche sowohl auf der anzustreichenden Fläche gut haftet, als auch die aufgebrachte Farbe gut festhält und keine Risse bildet. Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß ein eiweißartiger Stoff, beispielsweise Kasein, in geeigneten Mengenverhältnissen mit einer Lösung eines leicht im Überschuß vorhandenen basischen Alkalisalzes und eines hierin löslichen Metallpulvers, z. B. Aluminium, vermischt wird, bis eine flüssige Masse sirapartiger Beschaffenheit entsteht, die auf die zu überziehende Fläche aufgebracht wird. Die Beschaffenheit der Masse ermöglicht es auch, die Grundierungsschicht mit dem Pinsel aufzustreichen oder mit einem Spritzverfahren aufzubringen, so daß das umständliche Bestreichen mit der Spachtel, wie es bei den bekannten Massen nötig ist, in Fortfall kommt.
  • Diese Grundierungsmasse eignet sich für alle Flächen, welche mit Lack- oder Ölfarbanstrich versehen werden sollen, da sie sich innig mit der Unterlage verbindet und auch geschmeidig ist, so daß selbst Leder, Pappe oder Papier mit dieser Grundierungsmasse versehen werden können, ohne daß die Gefahr des Abblätterns oder der Bildung von Rissen entsteht. Die Grundierungsmasse ist ferner wasser-, öl- und benzindicht sowie entsprechend der Beschaffenheit des auf die Unterschicht aufgetragenen Lackes bis zu einem Druck von etwa 4 Atm. dampffest.
  • Die Herstellung der Grundierungsmasse wird in folgender Weise vorgenommen: Ein eiweißartiger Stoff, z. B. Kasein, wird in einer Lösung eines leicht im Überschuß vorhandenen basischen Alkalisalzes bis zur Erreichung einer sirupartigen Beschaffenheit aufgelöst. Als Alkalisalze kommen nur Kahum-und Natriumsalze mit alkalischer Reaktion in Frage, welche Kasein lösen. Dieser Lösung fügt man dann eine geeignete Menge eines Metallpulvers, wie z. B. Aluminium, hinzu, welches durch den Überschuß eines alkalischen Salzes gelöst wird. Es besteht dann beispielsweise folgende Reaktion: Das Metall wird durch -den Überschuß an Alkahsalz unter Entwicklung von Wasserstoff und Bildung einer Kaseimnetallverbindung auf kaltem Wege zersetzt. Dieser Vorgang kann etwa folgendermaßen angegeben werden: Kasein + Atznatron + Aluminium= Kaseinnatron + Aluminium, Kaseinnatron + Aluminium = Natron+ Kaseo-Aluminat+ Wasserstoff.
  • Dieser Stoff, welcher sich unter Ausscheidung von Wasserstoff bildet, ist die Grundierungsmasse und kann infolge seiner flüssigen sirupartigen Beschaffenheit mit dem Pinsel oder einer Spritzvorrichtung auf die Unterlage aufgebracht werden. Es ist auch möglich, dieser Masse noch einen Füllstoff, z. B. Sägemehl, zuzusetzen. Beispiel Wasser ioo Gewichtsteile, eiweißartiger Stoff und Alkalisalz, zusammengemischt, ungefähr 4o Gewichtsteile. Nachdem man diesen Stoff in Wasser bis zur Erhaltung einer passenden sirupartigen Beschaffenheit aufgelöst hat, fügt man in der obenerwähnten Weise und zu dem oben angegebenen Zweck ungefähr 4 Gramm Metallpulver hinzu.
  • Selbstverständlich ist man an die gegebenen Mengenverhältnisse nicht gebunden, die nach Belieben entsprechend der Beschaffenheit des zu überziehenden Gegenstandes geändert werden können.
  • Diese Masse kann auch in Pulver- oder Körnerform verwendet werden, um beispielsweise Risse in Holz oder anderen Stoffen auszubessern oder auszufüllen. Wenn die ausgebesserten Stellen abgebimst und poliert werden, ergibt sich eine glatte Fläche von großer Härte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH-Verfahren zur Herstellung einer Grundierungsschicht für Lack- oder Ölfarbauftrag auf beliebige Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß ein eiweißartiger Stoff, z. B. Kasein, mit einer Lösung eines im Überschuß vorhandenen basischen Alkalisalzes und einem in ihr löslichen Metallpulver, z. B. Aluminium, vermischt wird, bis eine sirupartige Masse entsteht.
DEH106819D 1925-06-16 1926-06-08 Verfahren zur Herstellung einer Grundierungsschicht fuer Lack- oder OElfarbauftrag Expired DE477315C (de)

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FR477315X 1925-06-16

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DE477315C true DE477315C (de) 1929-06-05

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