DE47724C - Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen - Google Patents
Seitenkuppelung für EisenbahnwagenInfo
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- DE47724C DE47724C DENDAT47724D DE47724DA DE47724C DE 47724 C DE47724 C DE 47724C DE NDAT47724 D DENDAT47724 D DE NDAT47724D DE 47724D A DE47724D A DE 47724DA DE 47724 C DE47724 C DE 47724C
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- coupling
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/22—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having screws incorporated in the links for lengthening or shortening the couplings
- B61G1/24—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die vorliegende, seitlich von den Wagen handhabbare Eisenbahnwagenkuppelung hat
wesentlich alle die Theile, welche den gewöhnlichen Eisenbahnwagenkuppelungen eigenthümlich
sind. Deshalb liefsen sich durch die aus folgendem ersichtlichen Hinzufügungen die
alten Kuppelungen leicht in die hier beschriebene umbauen.
An die Hängeschienen aa, welche an dem
Kuppelungshaken jedes Wagens hängen, ist zunächst am Ende oben je ein Vorsprung a1
nach aufsen angebracht. Wenn irgend etwas in dem Gelenk an dem Kreuzkopf dl eine Durchbiegung
nach oben veranlassen möchte, so stöfst der Rahmen c c, dessen beide Hälften
über die verlängerten Zapfen der Kreuzköpfe Cl1Cl2 geschoben sind} gegen diese Vorsprünge
a1 al. Die Kuppelungsgliederung ist deshalb
in dem genannten Gelenk schon, nicht nach oben hin durchbiegbar.
Unten ist an beide Gehängeschienen α α zugleich eine Platte b fest angesetzt. Unter dieser
sitzt die Lagerung für eine kurze Welle, die ein konisches Zahnrad e auf ihrem einen Ende
und ein breites Stirnzahnrad f am anderen Ende trägt. In das letztere greifen die Zähne
eines Stirnzahnrades g ein, welches mitten auf der Doppelschraube sitzt, die zum Gegeneinanderspannen
der gekuppelten Wagen dient und in den beiden Kreuzköpfen d1 und d2
ihre Muttern hat. Einer Durchbiegung der Kuppelungsgliederung nach oben in dem Gelenk
des Kreuzkopfes d2 sind die Anschläge c1
am Rahmen cc hinderlich, so dafs, wenn an den Hängeschienen a a die ganze Gliederung
gehoben wird, diese gerade gestreckt und starr sich anhebt, Fig. 5.
Eine solche Hebung wird besorgt durch den Kopf einer unter dem Wagen in der Mittellinie
prismatisch geführten Zahnstange h. Die breiten Gehängeschienen α haben unten nahe
bei ihrem Aufhängepunkt eine Verjüngung, Fig. ι, 2 und 5, welche sie ähnlich wie ein
Keil gegen den Zahnstangenkopf stellt. Wird die Zahnstange mit ihrem unter dem Wagenende fest gelagerten Trieb k mittelst einer der
Kurbeln kl gegen die Gehängeschienen geschoben, so schwingt die Gelenkverbindung
zuerst aufwärts und hebt sich dann mehr und mehr, je nachdem der Zahnstangenkopf sich
weiter unter die erwähnte Keilfläche der Gehängeschienen schiebt, bis die Gelenkverbindung
schräg aufwärts gerichtet steht, Fig. 5.
Wird bei solcher Stellung der lang ausgestreckten Gelenkverbindung ein anderer Wagen
gegen den ersten geschoben und kommt jener dabei mit seinem Kuppelungshaken unter die
Einhängeöse t der gehobenen Gelenkverbindung, so bedarf es nur eines geringen Zurückbewegens
der Zahnstange, um die Oese in den Haken fallen zu lassen.
Unter der Platte b ist normal zu der Achse der Räder e und f eine Welle / gelagert, die
ein konisches Zahnrad trägt, das mit dem Rad e kämmt. Die Welle reicht bis gegen die Seitenflächen
des Wagens beiderseits vor und trägt dort Handkurbeln Ϊ1. Wird an diesen gedreht,
so treibt das Rad f mit dem Rad g die Doppelschraube um. Diese zieht die Muttern
d1 d2 gegen einander, und die Gelenkgliederung
verkürzt sich, d. h. die Wagenkuppelung wird angespannt.
Man kann die am zweiten Wagen befindliche Gelenkgliederung auch bequem in den
Nothhaken am ersten Wagen einhängen, ohne dazu zwischen die Wagen treten zu brauchen.
Es sind für diesen Zweck noch zwei besondere Mechanismen angebracht.
Der erste derselben ist eine Hebevorrichtung für die Nothhaken. Er besteht aus dem Querhebel
p, der unter der Kopf bohle jedes Wagenendes zweimal auf seinem festen Drehzapfen ν
vorhanden ist, Fig. 3 und 4. Seitlich an der Bohle sitzt ein Handhebel q, der mittelst eines
Stabes r mit dem Hebel ρ verbunden ist. Es sind dazu Oesen an den Enden des Stabes r
angebogen, die durch Löcher in den Enden der Hebel ρ und q fassen und so Universalgelenke
bilden, Fig. 5. Wird einer der Hebel q am Handgriff niedergedrückt (im Sinne
des in Fig. 5 eingezeichneten Pfeiles), so preist man damit den Hebel ρ gegen die Gabel, mit
welcher der Nothhaken den Küppelungshaken. umfafst, und damit wird der Nothhaken in
seinem Aufhängegelenk gedreht und somit, wie links in Fig. 2 erkennbar, gehoben.
Der zweite Mechanismus enthält zunächst eine Welle s, die parallel der Welle / an der
Platte b in den Augen b1 b1, Fig. 3 und 4, gelagert
ist. Sie trägt an ihren bis gegen die Wagenseitenwände vorragenden Enden kurbelartige
Handgriffe sl. Die Welle s trägt sodann einen Hebelarm w, der mit einem Stift
in einen Schlitz des Hebels ν einfafst. Dieser Hebel ist drehbar auf einen am Rahmenstück
c befestigten Stift i gesetzt, Fig. 2 und 4. Er hat in seinem anderen Arm .auch einen
Schlitz, in den ein Stift einfafst, der an einem von der Einhängeöse t winklig abstehenden
Arm u sitzt. Dreht man an einem der Handgriffe s1, so kann man die Einhängeöse t etwas
nach oben schwingen, Fig. 1. Wenn durch das Zahnstangenwerk h k die Kuppelungsgliederung,
wie es in Fig. 2 zu sehen ist, ein wenig angehoben ist, so kommt durch ihr
Emporschwingen die Einhä'ngeöse ungefähr in horizontale Lage, und läfst man bei gekuppelten
Wagen am anderen Wagen den erst gehobenen Nothhaken durch Freigeben des betreffenden
Hebels q jetzt fallen, so fällt er direct in die Einhängeöse hinein, und damit ist dann auch
eine Nothkuppelung zwischen den Wagen geschlossen. Nach Zurückdrehen der Zahnstange
h wird die Gelenkgliederung als Nothkuppelung hängen und wird sich dabei in
ihrem Gelenk d1 etwas nach unten durchgebogen
haben, Fig. 2.
Claims (2)
1. Eine seitlich von den Wagen handhabbare Eisenbahnwagenkuppelung, bei welcher die
nach oben hin nicht durchbiegbare Kuppelungsgliederung act durch Schub mittelst
des Zahnstangenwerkes h k gegen die Keilfläche an den Gehängeschienen α α gehoben werden kann und dabei das
Triebwerk I efg zum Spannen der Kuppelung an den Gehängeschienen sitzt und mit
diesen gehoben und gesenkt wird.
2. An einer Kuppelung nach Anspruch 1. die Hebelverbindung q r ρ zum Heben des
Nothhakens und der Mechanismus s ν u zum Heben der Einhängeöse t, um mit
diesen beiden und mit Hülfe des Zahnstangenwerkes h k auch den Nothhaken seitlich von den Wagen her einhängen zu
können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47724C true DE47724C (de) |
Family
ID=322748
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47724D Expired - Lifetime DE47724C (de) | Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47724C (de) |
-
0
- DE DENDAT47724D patent/DE47724C/de not_active Expired - Lifetime
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