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DE477181C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlern, insbesondere Leitungswaehlern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlern, insbesondere Leitungswaehlern

Info

Publication number
DE477181C
DE477181C DEL66353D DEL0066353D DE477181C DE 477181 C DE477181 C DE 477181C DE L66353 D DEL66353 D DE L66353D DE L0066353 D DEL0066353 D DE L0066353D DE 477181 C DE477181 C DE 477181C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contacts
voter
series
arms
upstream
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL66353D
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Korthaeuser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG, C Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL66353D priority Critical patent/DE477181C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE477181C publication Critical patent/DE477181C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählern, insbesondere Leitungswählern Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechanlagen und bezweckt, bei Verwendung einfacher Schrittschaltwerke, Wähler mit größerer Kapazität zu schaffen. Insbesondere ist es hierdurch ermöglicht, die Leitungswähler nur aus kleinen einfachen Schrittschaltwerken (Drehwählern) aufzubauen. Die Erfindung besteht darin, daß, nachdem ein vorgeordneter kleiner Wähler (Untergruppenwahlschalter) durch eine zuerst entsendete Stromstoßreihe in bekannter Weise derart eingestellt worden ist, daß aus dem Wählersatz einer der verschiedenen kleinen Schalter oder einer der verschiedenen synchron bewegten Kontaktarmsätze eines Schalters bestimmt worden ist, die Fortschaltung der Arme des ausgesuchten Wählers oder Kontaktarmsatzes bis vor die gewünschte Dekade der Untergruppe bewirkt wird, worauf erst durch die Entsendung der nächsten Stromstoßreihe die Einstellung der Wählerarme auf die Einerkontakte und auf die Kontakte der Anschlußleitung erfolgt.
  • In der nachfolgenden Beschreibung und in den Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. r zeigt einen Leitungswähler für eine in drei Untergruppen geteilteTeilnehmergruppe. Die Untergruppen verteilen sich auf Kontaktbahnen und Kontaktbahnsätze, die zu7 dreijübereinander an einem Wähler untergebracht sind und von je einem besonderen Kontaktarmsatz belaufen werden. Die Kontaktbahn jeder Untergruppe ist wiederum in drei hintereinanderfolgende Abschnitte von Kontakten (Dekaden) eingeteilt. Im gewählten Beispiel nach Abb. z ist somit der Wähler W selbst dreißigteilig und besitzt drei synchron laufende Kontaktarmsätze B1, B2, B3 zu je drei für die a-, b-, c-Leitungen, also neun Arme, entsprechend den 3 X 3 Kontaktbahnen.
  • Abb. a zeigt einen Leitungswähler, dessen zugehörige Teilnehmergruppe in fünf Untergruppen geteilt ist, von denen drei Untergruppen auf einen Wähler W1-3 mit drei übereinander angeordneten Kontaktbahnen (und Kontaktarmsätzen) B', B 2 B 3 und die übrigen zwei Untergruppen auf einen zweiten Wähler W4-5 mit zwei übereinander angeordneten Kontaktbahnen (oder Kontaktarmsätzen) B4, B5 gelegt sind. Jede der Kontaktbahnen enthält in diesem Ausführungsbeispiel jedoch je zwei aufeinanderfolgende Abschnitte von Kontakten, also z. B. zweiDekadenhintereinander. DieWählersindin diesem Fall zwanzigteilig, besitzen jedoch einmal drei und einmal zwei synchron laufendeKontaktarme oder Kontaktarmsätze, also für die a-, b-, c-Leitungen einen zwanzigteiligen Wähler mit 3 X 3 Bahnen und ebenso vielen Bürsten sowie ferner einen zweiten zwanzigteiligen Wähler mit a X 3 Bahnen und ebenso vielenKontaktarmen.
  • Die Auswahl derUntergruppen geschieht durch den vorgeordneten kleinen Wähler (Untergruppenwahlschalter) BW. Dieser Wähler empfängt die erste der beiden den Leitungswähler steuernden Stromstoßreihen. Jeder einzelne Kontakt des Wählers BW entspricht nun sowohl je einer Untergruppe B1, B' oder B3 als auch einem Abschnitt innerhalb derselben, z. B. 11-1o, 41-4o, 71-7o usw. Die Verteilung ist beispielsweise wie nach Abb. r derart getroffen, daß die ersten drei Ausgänge an dem vorgeordneten Wähler den ersten Abschnitten der drei Untergruppen entsprechen, die nächster' drei Kontakte den zweiten Abschnitten der Untergruppen usw. Nach der Abb. 2 ist die Verteilung derart, daß die ersten fünf Ausgänge an dem vorgeordneten Wähler den ersten Abschnitten der fünf Untergruppen, die nächsten fünf Kontakte den zweiten Abschnitten der Untergruppen usw. entsprechen.
  • Wird eine dem ersten Abschnitt einer Untergruppe entsprechende Ziffer gewählt, beispielsweise i, 2, 3 (nach Abb. i) oder i, 2, 3, 4, 5 (nach Abb. 2), so bleiben die vor dem ersten Abschnitt vorbereitend stehenden Wählerarme B1, B2, B3 auf dem ersten Kontakt des ersten Abschnittes stehen. Wird jedoch eine dem folgenden Abschnitte der Untergruppe entsprechende Ziffer gewählt, z. B. 4, 5, 6 (nach Abb. i) oder 6, 7, 8, 9, o (nach Abb. 2), so wird der Leitungswähler W veranlaßt, die Kontakte des ersten Abschnittes zu durchlaufen und sich auf den ersten Kontakt des zweiten Abschnittes einzustellen. Es findet somit infolge,der Wahl der ersten Ziffer eine doppelte Wirkungsweise, und zwar sowohl die an sich bekannte Bürstenwahl als auch die Dekadenwahl, innerhalb der Bahn eines mehrereDekaden enthaltenden Drehwählers statt.
  • Die nächstfolgende Stromstoßreihe stellt dann den einzelnen Wähler auf den gewünschten Kontakt innerhalb des Abschnittes oder innerhalb der Dekade der Untergruppe ein.
  • Zur vollen Ausnutzung der Wahlmöglichkeit des vorgeordneten Wählers dient nach der Erfindung die in Abb. 3 dargestellte Anordnung, nach welcher eine nicht zur Entsendung der ersten Stromstoßreihe ausgenutzte Wahlziffer, insbesondere die Ziffer o, eine derartige Umsteuerung des Wählers BW bewirkt, daß er bei der darauffolgenden Einerwahl nunmehr in seiner eigenen Kontaktbahn die einzelnen Kontakte aus der Dekade aussucht. In Abb. 3 hat der Untergruppenwahlschalter BW zu diesem Zweck hinter den neun Kontakten, die je eine Untergruppe und einen Abschnitt bei dem Leitungswähler bezeichnen, noch eine Raststellung o und anschließend an diese noch eine Reihe von zehn Kontakten. Zieht der Teilnehmer die Ziffer o auf der Nummernscheibe, so läuft der Untergruppenwahlschalter BW in die Raststellung o. Die zweite Nummernstromstoßreihe wirkt jetzt nicht mehr auf die nachgeordneten Wähler W oder W1-3, W4-5, sondern auf den Untergruppenwahlschalter selbst und stellt ihn auf die Kontakte oi-oo ein, an welche die übrigen zehn Teilnehmer unmittelbar angeschlossen sind.
  • Die Anordnung der Abb. 3 kann sowohl zur Ergänzung des 9o er - Systems nach Abb: i zu einem ioo er - System als . überhaupt zur Vergrößerung der Kapazität und Anschlußfähigkeit für gemischte Anlagen sowohl nach Abb. i als auch nach Abb. 2 dienen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählern, insbesondere Leitungswählern, die aus einem vorgeordneten kleinen, im Sprechweg liegenden Wahlschalter mit verschiedenen nachgeordneten, gleichfalls zum Sprechweg gehörenden kleinen Schaltern oder mehreren synchron bewegten Kontaktannsätzen bestehen, deren Bankkontaktzahl der Anzahl der Leitungen der Teilnehmergruppe gleich ist, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem der vorgeordnete Wähler (Untergruppenwahlschalter) durch eine zuerst entsendete Stromstoßreihe in an sich bekannter Weise derart eingestellt worden ist, daß aus dem nachgeordneten Wählersatze einer der verschiedenen kleinen Schalter oder einer der .verschiedenen synchron bewegten Kontaktarmsätze eines Schalters bestimmt worden ist, die FortschaltungderArme desausgesuchtenWählers oderKontaktarmsatzesb1s vor die gewünschte Dekade derUntergruppe bewirktwird, worauf erst durch die Entsendung der nächsten Stromstoßreihe in bekannter Weise die Einstellung der Wählerarme auf die Einerkontakte und auf die Kontakte der Anschlußleitung erfolgt.
  2. 2. Leitungswähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks weiterer Erhöhung der Kapazität des Leitungswählers der vorgeordnete Wähler durch eine bestimmte Ziffernwahl (z. B. durch die letzte Ziffer) unmittelbar auf eine Raststellung gebracht wird, und daß sich an diese eine Reihe von unmittelbar zu Anschlußleitungen führenden Kontakten (z. B. eine besondere Dekade) anschließt, auf die im einzelnen der Wähler unmittelbar durch die* nachfolgende Stromstoßreihe eingestellt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge (Kontakte) des Untergruppenwahlschalters (BürstenwählerBW) derart umschichtig vielfach geschaltet - sind (z. B. die Kontakte i mit 4 und 7, 2 mit 5 und 8, 3 mit 6 und 9 in Abb. i oder i mit 6, 2 mit 7, 3 mit 8, 4 mit 9, 5 mit o in Abb. 2), daß nach der Einstellung des vorgeordneten Wählers durch die erste Wahlziffer auf der ersten Schicht entsprechende Kontakte (z. B. r, 2, 3 in Abb, z oder i, 2, 3, 4, 5 in Abb. 2) die verschiedenen kleinen Schalter oder Kontaktarmsätze durch Fortschaltung bis vor die erste Dekade in ihre Arbeitslage gebracht werden, während, sobald der Untergruppenwahlschalter durch die erste Wahlziffer auf den folgenden Schichten entsprechende Kontakte (z. B. 4, 5, 6 oder 7, 8, 9 in Abb. z oder 6, 7, 8, 9, o in Abb. 2) eingestellt worden ist, die selbsttätige Fortschaltung der Arme des ausgesuchten Schalters bis zur zweiten Dekade der Untergrüppe vor derEinstellung durch die zweite Stromstoßreihe erfolgt.
DEL66353D 1926-07-21 1926-07-21 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlern, insbesondere Leitungswaehlern Expired DE477181C (de)

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DEL66353D DE477181C (de) 1926-07-21 1926-07-21 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlern, insbesondere Leitungswaehlern

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DE477181C true DE477181C (de) 1929-06-21

Family

ID=7281563

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DEL66353D Expired DE477181C (de) 1926-07-21 1926-07-21 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlern, insbesondere Leitungswaehlern

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DE (1) DE477181C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083405B (de) * 1958-12-12 1960-06-15 Siemens Ag Anordnung fuer die Auswahl eines vorzugsweise elektrisch gesteuerten Betriebsorgans aus einer grossen Anzahl solcher Organe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083405B (de) * 1958-12-12 1960-06-15 Siemens Ag Anordnung fuer die Auswahl eines vorzugsweise elektrisch gesteuerten Betriebsorgans aus einer grossen Anzahl solcher Organe

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