DE476345C - Trennschalter - Google Patents
TrennschalterInfo
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- DE476345C DE476345C DES74269D DES0074269D DE476345C DE 476345 C DE476345 C DE 476345C DE S74269 D DES74269 D DE S74269D DE S0074269 D DES0074269 D DE S0074269D DE 476345 C DE476345 C DE 476345C
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- switch
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- contacts
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H31/00—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H31/34—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact adapted to engage an overhead transmission line, e.g. for branching
- H01H31/36—Contact moved by pantograph
Landscapes
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
- Trennschalter Die bekannten Trennschalter für höhere Spannungen bestehen aus zwei Stützisolatoren mit Kontakten, an welche die zu trennenden bzw. zu verbindenden Leitungen angeschlossen werden. Die Verbindung zwischen den Kontakten wird hierbei häufig durch ein Trennmesser auf einem drehbaren Isolator; welcher zwischen dien beiden Leitungsstützisolatoren steht, hergestellt. Das Trennmesser bewegt sich in einer Ebene, welche senkrecht auf den Achsen der Stützisolatoren steht und durch die beiden Kontakte geht. Bei dieser Ausführung haben sich manche Übelstände herausgestellt, die durch die Konstruktion bedingt sind. Um den Trennschalter nicht übermäßig lang werden zu lassen, müßte man die trennenden Luftstrecken verkürzen. Sie liegen jeweilig zwischen den äußeren Kontaktstützisolatoren und dem in der Mitte liegenden, Drehstutzer. Obwohl die Luftstrecke dadurch zweimal entsteht, hat sie nicht größeren Wert als die einfache Luftstrecke. So ist es vorgekommen, daß bei auftretenden Überspannungen die Luftstrecke überschlagen wurde und Betriebsstörungen entstanden.
- Ferner hat bei solchen Tremischaltern, die im Freien aufgestellt werden, das sich seitlich aus den Kontakten bewegende Messer im Winter bei Vereisung einen großen Widerstand zu überwinden, und es sind besondere Vorrichtungen notwendig, um die Vereisung vor öffnen des Trennschalters zu beseitigen.
- Um diese Übelstände zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, das Trennmesser mit seinem Tragisolator parallel zur Verbindungslinie der festen Kontakte in der Ebene der Stützisolatorachsen zu bewegen. Man erreicht dadurch, daß die Leitungsanschlüsse bei offenem Schalter sowohl völlig frei einander gegenüberstehen und keinerlei Metall- oder Isolationsteile in der trennenden Luftstrecke liegen, als auch daß bei senkrecht stehendem Trennschalter die Eisbildung das öffnen des Messers weniger behindert. Doch wird hierbei der Nachteil in Kauf genommen, daß ein etwa entstehender Lichtbogen nicht von den festen Kontakten abgezogen wird.
- Durch die vorliegende Erfindung wird auch dieser Übelstand vermieden, indem das Trenntnesser außer der geschilderten Bewegung gleich nach dem Heraustreten aus .den Kontakten noch eine Drehbewegung in der zu der Isolatorachse senkrechten Ebene erhält. Hierdurch wird :ein etwa entstehender Lichtbogen von den Stützisolatoren abgezogen. Daneben bleibt der Vorteil der Vergrößerung der wirksamen Luftstrecke und des leichteren öffnens des Schalters bei Eisbildung bestehen.
- Die Kontakte, welche zweckmäßig durch eine Kappe in Kugelform geschützt werden, liegen nach unten offen, so daß sich das von unten nach oben und umgekehrt bewegende Kontaktmesser mit -den umgebogenen Kopfenden vollkommen parallel zu sich verschiebt. Bei eventueller Vereisung treten demgemäß leine Kräfte beim Herausziehen auf, weil. die Bewegung in dem rohrförmigen Hohlraum der Eisbildung vor Die Bewegung des Kontaktmessers wird durch eine Lenkvorrichtung erreicht.
- Die beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform dar, in welcher a die Stützisolatoren mit den Kontakten b und- den Leitungsanschlüssen c sind. Das Kontaktmesserd wird von dem Lenker e aus isoliertem Material durch die Achse f mit den Hebeln g auf und ab bewegt.
- Die Abb. i und 2 zeigen den Trennschalter nach dem Einlegen bzw. nach dem öffnen mit,der Querstellung des Messers. Das Trennmesser geht beim Ausschalten, obwohl es zunächst in der Ebene, welche durch die Achsen der kontakttragenden Stützisolatoren bestimmt ist, herausgezogen wird, m eine Stellung über, wie sie jetzt bei den Trennschaltern niit drehbarem Mittelstück üblich ist, wobei aber zwischen den Zu- und Ableitungskontakten ein freier Luftraum besteht. Durch die Verdrehung werden etwa entstehende Lichtbögen vom Stützisolator weggezogen.
- Erfindungsgemäß erreicht man diesen Effekt, wenn man zur Steuerung des Kontaktmessers etwa eine Einrichtung wie in dem Ausführungsbeispiel nach Abb.3 der Zeichnung wählt. Die zusätzlichen Bezeichnungen sind darin wie folgt gewählt: h Geradführung; i drehbar gelagerte, den Kontakten b zugeordrlete Haken; k Führtungsstange mit schraubenförmiger Nut hl; l .oberer Führungsbolzen und Führungsloch (im Gehäuse o); m oberer Gelenkbolzen für Gestänge e und zugleich Träger für o; n Führung für k mit federnd gelagerten Führungsstiften zum Eingriff in k1; o Gehäuse, zugleich Behälter für die Feder o, (Wendedruck£eder) 'und o2 (Spiraldmehfed-er) und ferner Kupplungshälfte (innerer Zylinder) zum Eingriff mit p; p Zahnkranz am T-Stück, welches d und k trägt.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung beim öffnen des Schalters aus der Stellung nach der Abb. i ist nun die folgende: Bei Betätigung der Kurbelg wird durch Gestänge e das Gehäuse o nach unten gezogen, wähnend d zufolge der Reibung in b noch in Ruhe bleibt, bis die obere Kante der Aussparung in o das Trennmesser d mitnimmt. Dieser Weg mußte so groß sein, daß der Zahnkranz p des inneren Zylinders von o so weit abgehoben wurde, daß die Kupplung zwis.chen den beiden Teilen aufgehoben ist. k und d .sind nunmehr der Kraftwirkung der Drehfeder o2 ausgesetzt, werden aber zunächst noch durch die Kontakte b festgehalten. d wird nun weiter nach unten bewegt, bis es sich auf die Haken! aufsetzt und zugleich die Kontakte b verläßt. o2 tritt in Wirkung und schwenkt d, k augenblicklich um 9o°. k sinkt weiter herab und drängt sich rnpt seinem keilfönnig:en Ende zwischen die Stifte der Führung n :und drückt jene unter Überwindung ihrer Federung seitlich heraus. Hat k seine untere Endstellung erreicht, so schnappen die Stifte der Führungn im. k1 ein, und k und n sind im Eingriff.
- Nunmehr kann wieder durch .entgegengesetzte Betätigung von g eingeschaltet werden. Beim Anheben des Kontaktmessers mittels des Gestänges e wird k durch die Schraubenführung k1, iz und damit auch das Messer d zunächst um 9o° gedreht. Hierbei wird gleichzeitig die Drehfedexo2 gespannt und festgehalten, da unterstützt durch o1, p in die entsprechenden Zähne am inneren Zylinder von o eingreift. Das Kontaktmesser wird nunmehr nur noch parallel zu sich selbst bis in die Einschaltstellung geführt, wobei es unterwegs die Haken i beiseite schiebt.
Claims (2)
- PATPNTANSPitÜC13P i. Trennschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der bekannten Schaltbewegung des Trennmessers parallel zur Verbindungslinie der festen Kontakte des Trennschalters noch eine Drehbewegung Überlagert ist, die das Messer in der Ausschaltstellung quer zur Bewegungselsene -einstellt.
- 2. Trennschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. der Träger des Kontaktmessers bei der Einschaltbewegung zunächst durch eine Sclimubenführung; mit welcher er, durch die Ausschaltbewegung in Eingriff kam, zugleich mit dem Anheben unter Spannen einer Drehfeder (02) in die Bewegungsebene, aus der er beim Ausschalten unter voräbergehen@dex Entkupplung vom Antriebsgestänge durch die gespannte Drehfeder wieder herausgedreht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES74269D DE476345C (de) | 1926-04-21 | 1926-04-21 | Trennschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES74269D DE476345C (de) | 1926-04-21 | 1926-04-21 | Trennschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE476345C true DE476345C (de) | 1929-05-16 |
Family
ID=7504533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES74269D Expired DE476345C (de) | 1926-04-21 | 1926-04-21 | Trennschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE476345C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003830B (de) * | 1954-06-10 | 1957-03-07 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einsaeulenscherentrennschalter fuer Hochspannungsanlagen |
| DE1038151B (de) * | 1952-09-11 | 1958-09-04 | Siemens Ag | Einsaeulen-Scherentrennschalter |
| DE970663C (de) * | 1942-09-09 | 1958-10-16 | Aeg | Trennschalter fuer Hoch- und Hoechstspannungsanlagen, insbesondere Freiluftanlagen |
| DE971626C (de) * | 1942-10-22 | 1959-03-05 | Aeg | Scherentrenner |
-
1926
- 1926-04-21 DE DES74269D patent/DE476345C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970663C (de) * | 1942-09-09 | 1958-10-16 | Aeg | Trennschalter fuer Hoch- und Hoechstspannungsanlagen, insbesondere Freiluftanlagen |
| DE971626C (de) * | 1942-10-22 | 1959-03-05 | Aeg | Scherentrenner |
| DE1038151B (de) * | 1952-09-11 | 1958-09-04 | Siemens Ag | Einsaeulen-Scherentrennschalter |
| DE1003830B (de) * | 1954-06-10 | 1957-03-07 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einsaeulenscherentrennschalter fuer Hochspannungsanlagen |
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