Schriftkasten mit muldenförmigen Fächern Die bisher gebräuchlichen
Setzkasten sind so ausgeführt, daß ihre einzelnen Fächer entweder wagerechte und
senkrechte, scharfkantige Begrenzungsflächen haben Moder auch so, daß ihre wagerechten
und senkrechten Begrenzungsflächen mit einer Abrundung an dem Boden ineinander übergehen.
Ferner ist bereits vorgeschlagen worden, die Setzkasten an dem Boden mit einer Abschrägung
zu versehen, wobei die Flächen sonst aber senkrecht stehen.Lettering box with trough-shaped compartments The previously common ones
Type cases are designed so that their individual compartments are either horizontal and
vertical, sharp-edged boundary surfaces also have mold in such a way that their horizontal ones
and vertical boundary surfaces merge into one another with a rounding on the bottom.
Furthermore, it has already been proposed that the type case on the floor with a bevel
to be provided, whereby the surfaces are otherwise vertical.
Auch diese Schriftkästen haben jedoch immer noch :einige nachteilige
Eigenschaften. Zunächst gehört dazu das sogenannte Leersetzen, worunter das bei
dem Arbeiten sich allmählich glatte und feste Nebeneinanderlegen der Lettern verstanden
wird. Dieser Übelstand erfordert das sogenannte Aufschütteln der Lettern, welches
durch Klopfen mit der Hand unter dem Boden des Schriftkastens bewerkstelligt wird.
Ferner sind, da der Setzkasten unter einem gewissen Winkel auf dem Arbeitstisch
vor den Augen des Setzers steht, die in den unteren Ecken der Fächer liegenden Lettern,
je weiter die Fächer denn. Auge des Setzers entfernt sind, um so weniger von ihm
wahrzunehmen, da sie durch die Brettkanten dem Auge verdeckt werden, so daß, obwohl
in den Fächern zum Teil noch eine genügende Anzahl von Lettern vorhanden sind, diese
jedoch von dein Setzer nicht gesehen, sondern nur durch Tasten. wahrgenommen werden
können.However, these font boxes also still have: some disadvantageous ones
Properties. First of all, this includes the so-called empty setting, which includes
As he worked, he gradually understood the smooth and firm juxtaposition of the letters
will. This disadvantage requires the so-called shaking of the letters, which
is accomplished by tapping with your hand under the bottom of the writing case.
Furthermore, because the type case is at a certain angle on the work table
stands before the eyes of the typesetter, the letters lying in the lower corners of the fans,
the wider the subjects than. The eyes of the composer, the less so from him
perceivable, as they are hidden from the eye by the board edges, so that, although
There are still a sufficient number of letters in some of the subjects, these
but not seen by your typesetter, but only by touching it. be perceived
can.
Diese genannten Übelstände sollen durch den Gegenstand derErfindung
beseitigt werden. Auf der Zeichnung ist .eine AusführuigsfoTm der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt Abb. i .einen Schnitt durch den Kasten nach der Linie A-B der Abb.
2, Abb.2 eine Draufsicht auf den Kasten, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D
der Abb. 2 und Abb. q. ,einen der Abb. 3 entsprechenden Schnitt mit den Sehstrahlen.These abuses mentioned are intended by the subject matter of the invention
be eliminated. In the drawing, an embodiment of the invention is shown,
Fig. 1 shows a section through the box along the line A-B of Fig.
2, Fig.2 a plan view of the box, Fig. 3 a section along the line C-D
of Fig. 2 and Fig. q. , a section corresponding to Fig. 3 with the rays of vision.
Die Wände des Kastens gehen zunächst in im wesentlichen bekannter
Weise bogenförmig in den Boden über. Die Wände der Muldena sind aber nicht mehr
senkrecht auf der Bodenwand b, sondern. je'nach Lage der einzelnen wagerechten
Reihen -verschieden schräg angeordnet, wie Abb. 4. in einem Schnitt zeigt. Die Schräge
ist eine solche, daß sie bei der üblichen Sehentfernung den Sehstrahlen entspricht.
Somit gibt es für das Auge des Setzers keine toten Winkel.The walls of the box initially merge into the ground in an arcuate manner in an essentially known manner. The walls of the Muldena are no longer perpendicular to the bottom wall b, but. Depending on the position of the individual horizontal rows, they are arranged at different angles, as shown in a section in Fig. 4. The slope is such that it corresponds to the lines of sight at the usual visual distance. This means that there are no blind spots for the setter's eye.