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DE4755C - Maschine zur Herstellung von gifthaltigen Pillen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von gifthaltigen Pillen

Info

Publication number
DE4755C
DE4755C DENDAT4755D DE4755DA DE4755C DE 4755 C DE4755 C DE 4755C DE NDAT4755 D DENDAT4755 D DE NDAT4755D DE 4755D A DE4755D A DE 4755DA DE 4755 C DE4755 C DE 4755C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pills
machine
toxic
production
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT4755D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. TESCHNER, Apotheker, in Peterswaldau i"n Schi
Publication of DE4755C publication Critical patent/DE4755C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/22Extrusion presses; Dies therefor
    • B30B11/24Extrusion presses; Dies therefor using screws or worms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1878.
Klasse SO.
E. TESCHNER in PETERSWALDAU (Schlesien). Maschine zur Herstellung von gifthaltigen Pillen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I. October 1878 ab.
Die auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Maschine hat den Zweck, Phosphorpillen und andere gifthaltige Pillen herzustellen, ohne dafs die menschliche Hand mit der teigigen Pillenmasse in Berührung kommt.
Die Maschine besteht aus einem gufseisernen horizontalen Cylinder A, welcher an seinem hinteren Ende mit dem angegossenen Trichter t zur Einfüllung der fertigen Pillenmasse versehen ist. Das Vorderende des Cylinders ist zu einem trichterförmigen Mundstück B erweitert und durch eine schmiedeiserne Platte C mit 3 mm weiten runden Oeffnungen, welche nach innen erweitert sind, geschlossen.
Der hintere Deckel des Cylinders ist durch eine starke gufseiserne Scheibe gebildet, welche in ihrem Centrum die Nabe m trägt, die zur Lagerung der Spindel / bestimmt ist.
An den Cylinder A sind gufseiserne Füfse angegossen, so dafs der ganze Apparat auf eine Tischplatte geschraubt werden kann.
In dem Cylinder befindet sich die gufseiserne Schnecke D, welche auf der Welle / aufgegossen ist und mittelst der Räderübersetzung Rr und der Handkurbel K in drehende Bewegung versetzt werden kann.
Während die Pillenmasse durch den Trichter t der Maschine portionsweise aufgegeben wird, befördert die Schnecke JD dieselbe bis in den trichterförmig erweiterten Raum B und vor die siebförmig durchlöcherte Platte C.
Die Schnecke endet genau an der Stelle, wo der Cylinder sich trichterförmig erweitert, und schliefst mit einer an der Schnecke festen Scheibe E, welche genau den cylindrischen Theil des Gehäuses abschliefst. Die Scheibe selbst ist, wo die Schraubenfläche der Schnecke endet, mit einer kreissectorförmigen Oeffnung versehen, welche der Pillenmasse gestattet, in die trichterförmige Erweiterung B einzutreten. Die Schnecke selbst mufs mit ihrem äufsersten Umfang genau an die Cylinderwandung anschliefsen.
Die Pillenmasse wird durch die kleinen Oeffnungen der Scheibe C in Strängen herausgedrückt und von den auf dem Ende der Spindel aufgesteckten Messern M in kurzen Cylindern abgeschnitten, welche in einen untergestellten Trog fallen. Der Kern der Schnecke kann auch konisch, nach der Siebplatte hin im Durchmesser zunehmend, gemacht werden, um eine recht dichte Masse zu erzielen.
Die Messer, welche mit ihrer Schneide die Platte C dicht bestreichen müssen, sind so einzurichten, das immer das nächst aufzusetzende entsprechend an der Nabe angebogen ist, damit die richtige Berührung der Schneide und Platte stattfindet. Je nach Gebrauch von ein, zwei, drei, vier Messern müssen Ringe auf das vierkantige Ende der Welle f gesteckt werden, welche das jeweils fehlende Messer ersetzen und durch die Schraubenmutter befestigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Der durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesene Apparat zum Zweck der Fabrikation von Phosphor- und anderen gifthaltigen Pillen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4755D Maschine zur Herstellung von gifthaltigen Pillen Active DE4755C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4755C true DE4755C (de)

Family

ID=283407

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT4755D Active DE4755C (de) Maschine zur Herstellung von gifthaltigen Pillen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4755C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081218B (de) * 1958-11-22 1960-05-05 Basf Ag Verwendung von Gleitmitteln in spanlos zu verformenden Polyamiden, Polyurethanen oder Polyharnstoffen
DE1098710B (de) * 1958-06-12 1961-02-02 Onderzoekings Inst Res Verfahren zur Herstellung von Formmassen aus Polyamiden unter Zusatz einer hoeheren Fettsaeure als Formtrennmittel
DE1114634B (de) * 1959-02-23 1961-10-05 Onderzoekings Inst Res Gleitmittel fuer Polyamid-Pressmassen
FR2316884A1 (fr) * 1975-07-11 1977-02-04 Jolly Paul Appareil permettant de conformer en grande quantite des boulettes ou boudins de pate alimentaire molle
WO1999048675A1 (de) * 1998-03-25 1999-09-30 Karl Schedlbauer Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines strangpressprofiles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1081218B (de) * 1958-11-22 1960-05-05 Basf Ag Verwendung von Gleitmitteln in spanlos zu verformenden Polyamiden, Polyurethanen oder Polyharnstoffen
DE1114634B (de) * 1959-02-23 1961-10-05 Onderzoekings Inst Res Gleitmittel fuer Polyamid-Pressmassen
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