DE475150C - Sichtvorrichtung mit Fliehkraft- und Freifallwirkung - Google Patents
Sichtvorrichtung mit Fliehkraft- und FreifallwirkungInfo
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- DE475150C DE475150C DEP53470D DEP0053470D DE475150C DE 475150 C DE475150 C DE 475150C DE P53470 D DEP53470 D DE P53470D DE P0053470 D DEP0053470 D DE P0053470D DE 475150 C DE475150 C DE 475150C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B7/00—Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
- B07B7/08—Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force
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- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
- Sichtvorrichtung mit Fliehkraft- und Freifallwirkung Die Erfindung betrifft eine Sichtvorrichtung mit Fliehkraft und Freifallwirkung, bei der in bekannter Weise das Mahlgut gemeinsam mit dem von einem Ventilator gelieferten Luftstrom in dem Sichtapparat zur Sichtung eingeführt wird. Die Erfolge der Erfindung gehen dahin, daß das Luftgutgemisch in einen besonderen Einführu.ngs- und Verteilungsraum gelangt und von hier aus unter ständiger Schraubenbewegung nach einer Richtung hin bei allmählicher Abnahme des Gemischstromes durch den ganzen Sichter durchgeführt wird, wobei den gegenüber der Luft relativ schweren, freien Teilchen Gelegenheit gegeben wird, unter der Einwirkung ihrer Schwere eine Abwärtsbewegung durchzuführen. Daraus folgt, daß das zur Sichtung kommende Gut gut aufwärts gezogen und eine vollständige Trennung des Feingutes von den Grießen erzielt wird.
- Die erfolgbegründenden Mittel bestehen darin, daß das mit dem Sichtstrom gemeinsam eingeführte Gut in einen zylindrischen, in Richtung der Längsachse des Sichters angeordneten, nach unten geschlossenen Einführungs- und Verteilungsraum mit schraubenförmig ansteigendem Boden tangential eingeführt wird und von hier aus ohne Trennung des Luftstromes nach oben durch den sich konzentrisch erweiternden Grießraum und anschließend in den sich wiederum er-«-eiternden Querschnitt des Staubabscheideraumes geleitet wird, während die aus dem Staubabscheideraum austretende Luft durch eine zentrale Rohrleitung die Sichtvorrichtung verläßt.
- Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt diese einen senkrechten axialen Schnitt durch den Sichter. Durch die dem Zuführungsrohr a entsprechende Öffnung i des Ringraumes 2 wird der mit Gut beladene Luftstrom tangential in den Ringraum 2 eingeführt und durch den schraubenförmig ansteigenden Boden 3 in gleichmäßig nach oben kreisende Bewegung gebracht. Durch eine Querschnittserweiterung des Ringraumes bei q. und durch Stauung am oberen ringförmigen Deckels wird das Gut im Luftstrom genau verteilt. Im darüberbefindlichen, wiederum auf den Querschnitt 2 verringerten Teil 6 wird dem Gutluftstrom durch Verengung . wieder seine beim Eintritt gehabte anfängliche Geschwindigkeit erteilt. Der den Staub und die Grieße mitführende Luftstrom wird nun in den nach und nach im Ouerschnitt größer werdenden Ringraum 7, den ersten Grießabscheideraum, geführt. Dieser Raum 7 -wird nach oben vom unteren Teil des Doppelkegels 23 abgeschlossen und dient einesteils dazu, dem aufwärts kreisenden Luftstrom eine andere Bewegungsrichtung aufzuzwingen, und andererseits dem Körnergut die Bewegungsenergie zu entziehen. Der Luftstrom verlangsamt sich hier entsprechend der Querschnittsvergrößerung, bleibt aber in kreisender Schraubenbewegung. In diesem Ringraum 7 bepinnt bereits die Ausscheidung der gröbsten Grieße. Nach und nach werden diese Grieße entsprechend ihrer Schwere und Größe aus dem Luftstrom ausfallen und durch die Ringschlitze 811, 8b, 8c, und 8d hindurchgleiten und in den Grießtrichter g gelangen, aus dem sie beim Stutzen io aus dem Sichter austreten.
- Die Grieße werden in der Weise ausgeschieden, daß die gröberen und schwereren Grieße bereits beim Ringschlitz 811, die feineren und leichteren der Reihe nach bei 8b, 8c aus dem kreisenden Luftstrom ausfallen. Der aufwärts strebende Luftstrom kann dieser rückwärts laufenden Bewegung der Grieße selbstverständlich nicht folgen, sondern strebt in gerader Richtung nach oben.
- Sobald der Windstrom den Raum des Ringrostes z i durchflossen hat, tritt er, mit dem Staub und mit den allerfeinsten Grießen beschwert, in den zweiten Grießabscheideraum 12 ein, in dem infolge der bedeutenden Ouerschnittserweiterung bei 12 die feinsten Grieße aus dem immer noch kreisenden Luft-Strom ausfallen und durch den letzten Ringschlitz 13 in den Grießtrichter g gelangen.
- Im Beruhigungsraum 1q. sind bereits keine Grieße mehr enthalten. Der immer noch kreisende, wenn auch nach und nach schwächere Luftstrom, der jetzt allen Staub mit sich führt, tritt nun in den Staubabscheideraum 15 ein. In diesem Raum 15 erleidet der Luftstrom infolge einer ganz bedeutenden Ouerschnittsvergrößerung noch einmal eine ganz bedeutende Verminderung seiner Strömungsgeschwindigkeit. Das mitgeführte Feingut tritt in diesem Raum aus dem Windstrom aus und fällt in den Feinguttrichter 16, aus dem es durch den Stutzen 17 aus dem Sichter austritt und gewonnen wird.
- Der von Staub und Feingut fast entblößte Luftstrom tritt nun in einen Zwischenmantel nz, n, der mit einem den Grießtrichter g umschließenden Mantelkörper 9l den Ringkanal ig für den Übergang der Luft aus dem Staubabscheideraum 15 bildet und zu den vier Rücklaufstutzen 2o führende COffnungen besitzt, durch die die Luft in einen den ganzen Apparat in der Mitte durchziehenden Ringzylinder 2 1 eintritt und dann zum Ventilator durch das Rohr b zurückkehrt. Etwa beim Ringkanal ig noch mitgeführter Staub findet Gelegenheit, im Staubabsatzraum 22 durch einen am unteren Ende dieses Trichterraumes liegenden Stutzen in den Feingutstaubraum 16 zu gelangen. Ein geringer Teil des allerfeinsten Staubes wird zum Ventilator zurückgeführt. Ein Staubverlust kann hierbei nicht stattfinden, weil immer dieselbe Luft zur Sichtung benutzt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sichtvorrichtung mit Fliehkraft- und Freifallwirkung, in die das Gut mit dem Sichtstrom gemeinsam eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zentral im Sichter ein zylindrischer, in Richtung der Längsachse des Sichters verlaufender, nach unten geschlossener Einführungs-und Verteilungsraum (2) mit tangentialer Einlaßöffnung (i) angeordnet ist, an den sich nach oben ein sich konzentrisch erweiternder erster Grießabscheideraum (7) und an diesen ei'n, sich wiederum erweiternder zweiter Grießabscheideraum (i2) anschließt, während für die Abführung der aus dem Staubabscheideraum austretenden Luft eine zentrale Rohrleitung (2i) vorgesehen ist.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zentralen- Abführungsrohr (2i) ein Doppelkegel (23) befestigt ist, der die allmähliche O_uerschnittserweiterung von dem Raum (2) zu den Grießabscheideräumen (7 und 12) vermittelt.
- 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen Zwischenmantel (m, n), der mit einem den Grießtrichter (9) umschließenden Mantelkörper (g1) einen Zwischenraum (ig) für den Übergang der Luft aus dem Staubabscheideraum (i5) nach den Rückführungskanälen (2o) bildet, die in das zentrale Luftableitungsrohr (2i) münden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53470D DE475150C (de) | 1926-08-28 | 1926-08-28 | Sichtvorrichtung mit Fliehkraft- und Freifallwirkung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53470D DE475150C (de) | 1926-08-28 | 1926-08-28 | Sichtvorrichtung mit Fliehkraft- und Freifallwirkung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE475150C true DE475150C (de) | 1929-04-18 |
Family
ID=7386455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP53470D Expired DE475150C (de) | 1926-08-28 | 1926-08-28 | Sichtvorrichtung mit Fliehkraft- und Freifallwirkung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE475150C (de) |
-
1926
- 1926-08-28 DE DEP53470D patent/DE475150C/de not_active Expired
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