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DE474608C - Vorrichtung zur Wiedergabe von Schallschwingungen - Google Patents

Vorrichtung zur Wiedergabe von Schallschwingungen

Info

Publication number
DE474608C
DE474608C DEO15727D DEO0015727D DE474608C DE 474608 C DE474608 C DE 474608C DE O15727 D DEO15727 D DE O15727D DE O0015727 D DEO0015727 D DE O0015727D DE 474608 C DE474608 C DE 474608C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
gemstones
vibrations
loudspeaker
anchor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO15727D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PATRICK SHAUGHNESSY O DONNELL
Original Assignee
PATRICK SHAUGHNESSY O DONNELL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PATRICK SHAUGHNESSY O DONNELL filed Critical PATRICK SHAUGHNESSY O DONNELL
Application granted granted Critical
Publication of DE474608C publication Critical patent/DE474608C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/02Loudspeakers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Wiedergabe von Schallschwingungen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Wiedergabe von Schallschwingungen.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen in einer Anordnung, bei der eine Übertragung von Schwingungen eines primären schwingenden Teils auf einen sekundären schwingenden Teil mit Hilfe eines einfachen oder freien Kontakts zwischen zwei harten Stoffen, beispielsweise Diamanten, erfolgt.
  • Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung als Lautsprecher, insbesondere für radiotechnische Zwecke, und zwar ist Abb. i eine Seitenansicht des . Lautsprechers, wobei das Gehäuse und einige andere Teile im Schnitt dargestellt sind.
  • Abb. z zeigt eine Endansicht von -der linken Seite des in Abb. i dargestellten Lautsprechers.
  • Abb.3 ist eine entsprechende Ansicht der in Abb. i rechts von der Linie x-x gelegenen Teile, in Pfeilrichtung gesehen, wobei einige Teile in gestrichelten Linien dargestellt sind. Abb. q. zeigt eine Einzelheit.
  • Der in den Zeichnungen dargestellte Lautsprecher umfaßt einen Elektromagneten i, dessen Anker entsprechend den wiederzugebenden Schallschwingungen in Schwingung versetzt wird. Die Schwingungen des Elektromagneten werden durch eine übertragungsvorrichtung auf eine konische, trichterförmige Membran 3 übertragen. Die übertragungsvorrichtung enthält zwei Diamanten ¢ und 5, die miteinander in einfacher Berührung stehen und von denen der eine mit dem Anker a und der andere mit der Membran 3 in starret Verbindung steht (Abb. q.).
  • Die Membran 3 ist in ihrer Mitte mit einem Stift 6 fest verbunden, der an seinem der Spitze der Membran abgekehrten Ende den Diamanten 5 trägt. Der Anker z trägt einen tassenförmigen Teil 7, in dem der Diamant q. angeordnet ist. Der Stift 6 ist in seiner Achsrichtung beweglich in einer Hülse 8 angeordnet, die von einem Ständer 9 derart getragen wird, daß die Achse des Stiftes 6 mit dem Diamanten q. und der Mitte des Ankers z in einer Richtung liegt. Eine Feder 6a, die sich mit einem Ende gegen die Hülse 8 legt, hält den Stift 6 in der richtigen Lage und preßt den Diamanten 5 gegen den Diamanten q..
  • Die Schwingungen des Ankers z verlaufen. rechtwinklig zum Stift 6, und infolgedessen haben die Diamanten 4 und 5 das Bestreben, sich in einer zum Anpressungsdruck rechtwinkligen Richtung aneinander zu reiben. Dabei hat die unregelmäßige Form der beiden Diamanteneine Schwingung des Stiftes 6 und damit auch der Membran 3 in der Achsrichtung zur Folge, so daß von der Membran 3 Schallwellen :erzeugt werden.
  • Der Ständer 9 und der Elektromagnet i sind auf einer gemeinsamen Grundplatte io angeordnet, die aus einer Glasscheibe besteht, die von vier an ihrem Umfang angeordneten Füßen I a getragen und in .einem bestimmten Abstand von der. Rückseite i i des Lautsprechergehäuses ;gehalten wird. Der Elektromagnet i ist in der Nähe der Mitte der Scheibe io befestigt. Der Ständer 9 ist in Form einer über den Elektromagneten i hinwegragenden Brücke ausgeführt, deren Stützen auf der Scheibe io befestigt sind, während das obere Verbindungsstück die Hülse 8 trägt.
  • Das Gehäuse des Lautsprechers ist in Form eines Zylinders ausgeführt, dessen hinteres Ende durch einen Boden i i abgeschlossen ist. An der offenen Vorderseite sind am Umfang des Gehäuses in bestimmten Abständen voneinander eine Anzahl von abgestimmten Tonkörpern 13 angeordnet, von denen' jeder auf einen bestimmten Ton abgestimmt ist. Diese Tonkörper 13 sind in Form von Spiralen ausgeführt, die in radialen Ebenen des zylindrischen Gehäuses angeordnet und mit ihren Enden in der Nähe des offenen Gehäuseendes an einem im Gehäuse befindlichen Ring 14 befestigt sind. Die Tonkcirper i J sind durch Dämpfungswände 15, die in radialen Ebenen angeordnet sind, zum Teil gegeneinander isoliert. Die Wände 15 liegen zwischen den äußeren, nach der offenen Gehäuseseite zu gelegenen Hälften je zweier Tonkörper 13 und sind so geformt, daß sie nach der Mitte des Gehäuses zu, in deren. Nähe sie enden, schmaler werden. Sie tragen an ihren inneren Enden einen Ring I 5a.
  • Auf einer Verlängerung der Hülse 8 sind zwischen der Membran 3 und dem Ständer 9 eine Anzahl - im vorliegenden Fall vier -Hilfsmembranen 16 fest angeordnet. Diese Hilfsmembranen haben verschiedene Durchmesser und stehen in einem bestimmten Abstand voneinander, wobei die größte Membran neben der Membran 3 und die kleinste neben dem Ständer 9 liegt. Zwischen dem tassenförmigen Teil 7 und dem Anker z befindet sich :eine Glasscheibe- 17, die mit der Tasse 7 und dem Anker fest verbunden ist.
  • Die scheibenförmige Platte io ist mit dem Ring 14 durch vier hölzerne Stangen 18 verbunden, die an der Scheibe io durch vier angekittete, über den Rand der Scheibe hinausragende Leisten 18a befestigt und mit dem Ring 14 durch Verschraubung verbunden sind.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Schwingungen werden, wie oben beschrieben, durch die sich berührenden Diamanten vom Anker z auf die Membran 3 übertragen. Die Membran 3 sendet infolgedessen Schallwellen aus, die sich durch das Gehäuse fortpflanzen und am offenen Ende hinter den Tonkörpern 13 austreten. Die Reinheit der wiedergegebenen Töne wird sowohl durch die Diamantenübertragungsvorrichtung als auch die Tonkörper 13 erhöht. Die Tonkörper 13 'dienen dazu, falsche Töne und Echowirkungen auszuschalten und die richtigen Töne zu verstärken. jeder Tonkörper spricht nur auf den ihm eigenen Ton an und hat das Bestreben, falsche Töne zu unterdrücken. Die Hilfsmembranen 16 und die Scheibe 17 bewirken eine weitere Verstärkung der Klangfülle und Reinheit des wiedergeg.ebenen Tones. Eine ausreichende wissenschaftliche Erklärung läßt sich allerdings nicht geben. Die Verbindung :der Scheibe io mit dem Ring 14 durch die Stangen 18 hat den Zweck, die Empfindlichkeit der Tonkörper zu steigern. Es werden nämlich von der Scheibe io sehr schwache Schwingungen auf den Ring 14 und die Tonkörper 13 übertragen und dadurch die Tonkörper m einem schwach vibrierenden Zustand gehalten, in dem sie für eine Resonanz auf die ihnen ;eigenen Töne empfänglicher sind als im Ruhezustand.
  • Im folgenden sollen noch einzelne Teile der Vorrichtung genauer beschrieben werden. Der Elektromagnet i besitzt einen Kern ia und magnetisch zu erregende Polstücke ib, die zu beiden Seiten des Ankers a angeordnet sind und diesen abwechselnd anziehen bzw. abstoßen. Der Anker z ist an einer etwas federnden Brücke 2a angeordnet, deren eines Ende fest mit der Grundplatte ic verbunden ist, an der auch der Kern ia befestikt ist, während das andere Ende der Brücke 2a derart mit der Grundplatte ic verbunden ist, daß eine Einstellbarkeit in senkrechter Richtung der Grundplatte vorhanden ist. Die Einstellung hrfolgt durch einen Knopf ab, dessen Stehbolzen durch ein Loch der Platte io hindurchgeführt ist. Die Grundplatte ia ist auf der Platte i o durch einen geeigneten Kitt befestigt.
  • Der tassenförmige Teil 7 steht mit der Scheibe 17 in fester Verbindung und ist durch eine geeignete Schraube i9 an dem Anker a befestigt. Eine beispielsweise aus Ebenholz bestehende 'Scheibe 2o ist zwischen der Schraube i 9 und dem Anker z angeordnet.
  • Die Membran 3 sowie die Hilfsmembranen 16 sind aus Seide hergestellt. Die Seide kann entweder an einem leichten Rahmenwerk befestigt und mit einer sehr dünnen Celluloidlösung überzogen werden, die von einer dünnen Schicht von Firnis bedeckt wird; oder sie kann auch durch Tränken mit einer geeigneten steifmachenden Lösung selbsttragend gemacht werden. In diesem Falle wird die Membran 3 in eine gefaltete Form gepreßt. In der Zeichnung ist die erstgenannte Ausführungsform dargestellt; die Anordnung des Rahmenwerks 3b ist in Abb. 2 ersichtlich. Um Mißverständnissen vorzubeugen, sei bemerkt, daß die Lage der Zwischenwände 15 über den radialen Rahmenteilen 3b eine rein zufällige ist. An der Membran 3 ist eine mit dem Ende des Stiftes 6 verschraubte Büchse 3a angeordnet; ferner ist die Membran 3 durch Fäden 3e am inneren Umfang des Gehäuses befestigt. Die Membranen 16 besitzen Bunde 16a, durch die sie in einem bestimmten Abstand voneinander gehalten werden. Die vier Stützfüße 12 sind mit Einschnitten versehen, in denen die Kanten der Scheibe io gelagert sind. In denEinschnitten sind oberhalb und unterhalb der Scheibe i o Polster aus Gummi o. dgl. angeordnet.
  • Es ist selbstverständlich, daß die in der Zeichnung dargestellte Anordnung und Ausführungsform in verschiedenster Weise abgeändert werden kann, ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung Überschritten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Wiedergabe von Schallschwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung von Schwingungen eines primären schwingenden Teils auf einen sekundären schwingenden Teil mit Hilfe eines einfachen oder freien Kontaktes zwischen zwei Diamanten oderanderen Edelsteinen erfolgt.
  2. 2. Anwendung einer Vorrichtung nach Anspruch i für einen Lautsprecher, insbesondere für radiotechnische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die übertragung der zunächst in dem Anker hervorgerufenen Schwingungen auf eine entsprechende Schallwellen aussendende Membran o. dgl. mit Hilfe seines einfachen oder freien Kontaktes zwischen zwei Diamanten oder anderen Edelsteinen erfolgt.
  3. 3. Lautsprecher nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß@die Edelsteine gegeneinandergepreßt werden und die Richtung der Ankerschwingungen eine derartige ist, daß eine Reibung der Edelsteine in einer zum Anpressungsdruck senkrechten Richtung stattfindet. - q.: Lautsprecher nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Membran mit frei schwingenden Kanten. 5. Lautsprecher nach Anspruch 2, 3 und ,l, dadurch gekennzeichnet; daß die Achse der Membran durch die Kontaktstelle der Diamanten in der Richtung des Anpressungsdruckes geht. 6. Lautsprecher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran an einem axial angeordneten Stift befestigt ist, der an seinem anderen Ende den leinen der Edelsteine trägt und in einem Träger verschiebbar angeordnet ist, der zusammen mit dem Elektromagneten, dessen Anker in Schwingungen versetzt wird, auf einer in einem gewissen Abstand vom Lautsprechergehäuse angeordneten Glasplatte befestigt ist. 7. Lautsprecher nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Glasscheibe zwischen dem Anker und dem benachbarten Edelstein und in starrer Verbindung damit.
DEO15727D 1925-09-30 1926-05-27 Vorrichtung zur Wiedergabe von Schallschwingungen Expired DE474608C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB474608X 1925-09-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE474608C true DE474608C (de) 1929-04-15

Family

ID=10445052

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO15727D Expired DE474608C (de) 1925-09-30 1926-05-27 Vorrichtung zur Wiedergabe von Schallschwingungen

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DE (1) DE474608C (de)

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