DE474223C - Grubenlokomotive - Google Patents
GrubenlokomotiveInfo
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- DE474223C DE474223C DED56254D DED0056254D DE474223C DE 474223 C DE474223 C DE 474223C DE D56254 D DED56254 D DE D56254D DE D0056254 D DED0056254 D DE D0056254D DE 474223 C DE474223 C DE 474223C
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- Germany
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- locomotive
- driver
- seat
- trolley
- frame
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C7/00—Other locomotives or motor railcars characterised by the type of motive power plant used; Locomotives or motor railcars with two or more different kinds or types of motive power
- B61C7/02—Locomotives or motor railcars with pneumatic accumulators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung erstreckt sich auf Grubenlokomotiven, insbesondere Druckluftlokomotiven
solcher Bauart, bei denen an jeder Stirnseite ein Führersitz angebracht ist. S Bei derartigen Lokomotiven wird es als ein
. großer Übelstand empfunden, daß der Abstand zwischen der hinteren Lokomotivachse
und der vorderen Achse des hinter der Lokomotive hängenden Förderwagens durch den
ίο zwischengeschobenen Führersitz recht groß
wird. Da der Führersitz stets in sehr tiefer Lage angebaut sein muß und darum selbst
an seinem äußersten Ende den Kuppelhaken für die anzuhängenden Förderwagen aufzunehmen
hat, wird hierdurch der Kuppelhaken beim Durchfahren einer Kurve zu stark aus
der Fahrtrichtung bzw. der Gleismitte nach außen gedrängt. An dieser übermäßigen Seitenbewegung
des am Führersitz der Lokomotive sitzenden Kuppelhakens muß der Kuppelhaken des nachfolgenden Förderwagens gezwungenermaßen
teilnehmen, was zur Folge hat, daß recht oft die ersten der hinter der Lokomotive angehängten Förderwagen mit
ihrem Inhalt zur Entgleisung gebracht werden. Der vorerwähnte Übelstand wird erfindungsgemäß
nun dadurch behoben, daß jeder der beiden Führersitze der Lokomotive für
die Nichtgebrauchslage hochklappbar oder abnehmbar oder auch in das Maschinengestell
einschiebbar eingerichtet ist. Während des Fahrdienstes wird dann der zwischen Lokomotive und Förderwagen befindliche Führersitz
(siehe beiliegende Zeichnung) hochgeklappt, wodurch der Abstand χ zwischen hinterer
Lokomotiv- und vorderer Förderwagenachse um das Längenmaß y des Führersitzes
verkleinert wird.
Während der Fahrt bei Benutzung einer Grubenlokomotive gemäß der Erfindung nimmt
der Führer stets in dem an der Spitze des Zuges bzw. der Lokomotive befindlichen Führersitz
Platz, so daß er in der Fahrtrichtung einen ungehinderten Ausblick hat.
Ein weiterer Vorzug der neuen Bauart besteht darin, daß der Zughaken nicht mehr,
wie bisher, am Führersitz, sondern am Lokomotivrahmen selbst angebracht werden kann.
Hierdurch wird der Führersitz nicht mehr auf Zug beansprucht und kann infolgedessen
weniger kräftig gehalten werden als bei den bekannten Ausführungen.
An sich ist zwar bei Grubenlokomotiven mit nur einem einzigen Führersitz die Maßnahme
bekannt, den Führersitz zum Zwecke des Transports im Förderschacht von der Maschine
lösbar zu machen und ihn in der Grube dann wieder mit der Maschine zu vereinigen.
Ebenso ist es bei solchen einsitzigen Maschinen schon bekannt, den Führerstand in das
Wagengestell nach dem Motor hin einschiebbar oder an das Gestell anklappbar zu machen. Jedoch ist es bei diesen nur mit
einem Führerstand ausgerüsteten Grubenlokomotiven auf jeden Fall nicht möglich, daß der
Führer sich in beiden Fahrtrichtungen an die Spitze des Zuges setzen kann, weil aus
betriebstechnischen Gründen im Hinblick auf
das Vortreiben der Strecke Drehscheiben und erweiterte Grubenräume für Wendestellen
nicht vorhanden sind.
Mit dem Erfindungsgegenstand1, bestehend in einer Lokomotive, die an jeder Stirnseite
einen zur Verkürzung ihrer Länge entsprechend ausgebildeten Führersitz besitzt, wird
es ermöglicht, daß der Führer in beiden Fahrtrichtungen an der Spitze des Zuges
ίο sitzen kann und die Kupplungs elemente zwischen
Lokomotive und Förderwagen auch in den Kurven in der Fahrtrichtung bzw. innerhalb
der Gleise verbleiben und so Entgleisungen verhüten.
Die Zeichnung zeigt dein Erfindungsgegenstand in den Abb. 1 und 2 in einem Ausführungsbeispiel;
α ist das eigentliche Maschinengestell, b sind die an. den Stirnseiten;
angebrachten, hier hoch- und abklappbaren Führersitze und c der zum Anhängen der
Förderwagen d dienende Kupplungshaken, hier am Lokomotivrahmen α angebracht. In Fahrdienststellung
ist, wie oben erwähnt, der Achsenabstand λ: um die Länge y des einen Führersitzes
δ kleiner.
Claims (1)
- Patentanspruch:Grubenlokomotive, insbesondere Druckluftlokomotive mit klappbarem oder abnehmbarem oder in das Maschinengestell einschiebbarem Führersitz, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Führersitze (&) an beiden Stirnseiten der Lokomotive angeordnet sind, damit der Zughaken (c) der Lokomotive zum Anhängen der Förderwagen (d) am Lokomotivrahmen (ß) selbst anbringbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED56254D DE474223C (de) | 1928-07-27 | 1928-07-27 | Grubenlokomotive |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED56254D DE474223C (de) | 1928-07-27 | 1928-07-27 | Grubenlokomotive |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474223C true DE474223C (de) | 1929-03-28 |
Family
ID=7056827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED56254D Expired DE474223C (de) | 1928-07-27 | 1928-07-27 | Grubenlokomotive |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE474223C (de) |
-
1928
- 1928-07-27 DE DED56254D patent/DE474223C/de not_active Expired
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