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DE46158C - Badeofen mit Gasfeuerung - Google Patents

Badeofen mit Gasfeuerung

Info

Publication number
DE46158C
DE46158C DENDAT46158D DE46158DA DE46158C DE 46158 C DE46158 C DE 46158C DE NDAT46158 D DENDAT46158 D DE NDAT46158D DE 46158D A DE46158D A DE 46158DA DE 46158 C DE46158 C DE 46158C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
cylinder
gas
pipe
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46158D
Other languages
English (en)
Original Assignee
JOS. BLANK in Heidelberg
Publication of DE46158C publication Critical patent/DE46158C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/10Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
    • F24H1/107Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium using fluid fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Fluid Heaters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85: Wasserleitung.
JOS. BLANK in HEIDELBERG. Badeofen mit Gasfeuerung.
Beiliegende Zeichnung zeigt den Gasbadeofen in Ansicht, im Längenschnitt sowie in verschiedenen Querschnitten.
Derselbe besteht im wesentlichen aus dem Untersatz A, dem auf diesem sich erhebenden, oben geschlossenen Cylinder B, einem zweiten in diesem angeordneten Cylinder E und der Ventilgarnitur J, durch welche der Wasserzufiufs regulirt wird.
Der oben durch die Haube K geschlossene Cylinder B ist nach unten hin nicht vollständig geschlossen; seinen Boden bildet vielmehr ein abgeschnittener und umgestülpter Trichter C, auf welchem der Cylinder E mit den kugelförmigen und an seinem unteren Rande ausgezackten Theile D steht.
Unmittelbar über der Bodenöffnung des Cylinders B1 diese aber nicht schliefsend, ist die nach unten spitz zulaufende Schüssel H angebracht, welche mit den Abflufsrohren α versehen ist.
Der Cylinder E ist oben durch den Deckel L geschlossen, dessen Rand, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ausgezackt ist.
Letzteres hat den Zweck, eine bessere Vertheilung des gegen den Deckel anspritzenden und hierauf wieder von diesem ablaufenden Wassers herbeizuführen.
In seiner Mitte hat der Deckel L eine Oeffnung, welche von unten her die gewölbte Scheibe Q derart überdeckt, dafs wohl den gasförmigen Verbrennungsproducten freier Abzug durch die Deckelöffnung gestattet, ein Ausspritzen von Wasser aber verhindert ist.
Die durch die centrale Oeffnung des Deckels L in die Haube K tretenden gasförmigen Verbrennungsproducte finden ihren weiteren Abzug durch den Rohrstutzen M.
In dem Untersatze A ist auf einem gemeinsamen Körper Feine gewisse Anzahl Bunsen'scher Brenner angeordnet, von welchen jeder oben, um beim Anzünden ein Zurückschlagen der Flamme zu verhindern, mit einem Drahtsiebe überdeckt ist. Durch Durchbrechung des Untersatzes A ist dafür Sorge getragen, dafs den Brennern atmosphärische Luft in genügender Weise zuströmt, infolge dessen die Verbrennung des Gases eine vollständige ist.
Um das den Brennern zuströmende Gas von aufsen her entzünden zu können, ist auf dem Küken des in das Gaszuführungsrohr eingeschalteten Hahnes N ein kleines, durch einen Hahn O abschliefsbares Rohr P angebracht.
Das Küken des Hahnes N ist inwendig hohl und von drei Seiten so durchbohrt, dafs auch bei geschlossenem Hahn dennoch Gas in das Röhrchen P tritt.
Ist der letzteres schliefsende Hahn O geöffnet, so tritt das Gas vorn aus dem Röhrchen P aus und kann hier entzündet werden.
Will man nun zum Zwecke der Benutzung des Badeofens das Wasser erwärmen, so öffnet man durch Umdrehung des Hahnes N das Rohr R, durch welches dem Sammelkörper F bezw. den Brennern G das Gas zugeführt wird.
Diese Drehung des Hahnes N macht aber das Röhrchen P mit und geht hierbei letzteres in die in Fig. 4 durch punktirte Linien angegebene Stellung über; hat man nun das der Spitze des Rohres P entströmende Gas entzündet, so wird durch diese Flamme das den Bunsen'sehen Brennern entströmende Gas,
sobald erstere den letzteren in der eben erklärten Weise nahegebracht ist, ebenfalls entzündet und schlägt die Flamme der Brenner in den trichterförmigen Boden C, sowie unter die die Oeffnung in demselben überdeckende Schüssel H, während die gasförmigen Verbrennungsproducte durch den von der SchüsselüT und dem Boden C gebildeten Zwischenraum in den kugelförmigen Theil -D des Cylinders E und hierauf in letzteren selbst treten, um dann schliefslich, wie schon erwähnt, durch den Rohrstutzen M den Apparat zu verlassen.
Der Auslauf U mündet am unteren Ende direct in den Cylinder B.
Das Rohr S der Ventilgarnitur wird durch eine Verschraubung mit der Wasserleitung in Verbindung gebracht und tritt das Wasser aus derselben in den um den Auslauf U angeordneten Ring T.
Von letzterem zweigen sich drei Leitungen ab, welche sich durch die Ventile V W und X absperren lassen (Fig. i, 2, 3, 6 und 9).
Hier ist noch zu bemerken, dafs der besseren Deutlichkeit halber die Fig. 6, 7 und 8 den übrigen Figuren der Zeichnung gegenüber im vergröfserten Mafsstabe dargestellt sind.
Oeffhet man nun das links liegende, mit »Warm« bezeichnete Ventil V, so tritt das Wasser aus dem Ringe T durch ersteres in das in die Mitte des Cylinders E mündende Rohr g.
Auf die Mündung des letzteren ist ein sich nach oben und unten hin verjüngender Hohlkörper aufgesetzt, welcher durch die Fig. 10 und 11 der Zeichnung in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt ist. Derselbe besteht aus den beiden trichterförmigen Stücken q und q1, welche in der aus Fig. 10 ersichtlichen Weise auf einander gesetzt und durch an entsprechender Stelle angebrachte Schraubengewinde mit einander verbunden sind. Der durch diese Stücke gebildete Hohlraum wird durch die einen Kegel bildende Scheidewand b in zwei Abtheilungen getheilt. In der Scheidewand b ist eine der Gröfse des Apparates entsprechende Anzahl Röhrchen c angebracht, welche sich mit halbem Drall um den kegelförmigen Theil derselben legen. Die Röhrchen laufen vorn in eine Spitze aus und tritt das Wasser durch dieselben aus der unteren in die obere Abtheilung des Hohlkörpers. Infolge der dem Wasser durch die gewundene Form der Röhrchen gegebenen Richtung einestheils, anderentheils aber auch dadurch, dafs das Wasser mit Heftigkeit gegen die Wandung des oberen Stückes ^1 gespritzt wird, wird dieses fein zertheilt und tritt in Staubform bei d aus dem Hohlkörper heraus, in den Cylinder E, welchen es als feiner Staubregen anfüllt, um dann entweder wieder an der inneren Wandung derselben herunterzulaufen oder auf die Schüssel H zurückzufallen.
Das an der Wandung des Cylinders E herunterlaufende Wasser sammelt sich, nachdem es den kugelförmigen Theil D des Cylinders E passirt hat und von hier aus auf den trichterförmigen Boden C des Cylinders B getreten ist, in dem von letzterem und der Cylinderwandung gebildeten ringförmigen Raum.
In letzteren läuft auch das Wasser aus der Schüssel H ab, sobald das Wasser in dieser bis zu den Ablaufröhren α gestiegen ist.
Hat sich der von dem Boden C und der Cylinderwandung B gebildete Raum bis zu dem Auslauf U mit Wasser gefüllt, so kommt das Wasser durch den Auslauf U in die unterstellte Wanne zum Abflufs, welcher dann so lange anhält, als das Ventil V geöffnet bleibt.
Hat man nun das Gas in dem Untersatz A (in der erwähnten Weise) entzündet, so wird zunächst das in dem Cylinder D als feiner Staubregen tretende Wasser durch die abgehenden heifsen, gasförmigen Verbrennungsproducte erhitzt; dann tritt es weiter mit den durch die Gasflamme direct erhitzten Flächen sowohl der Schüssel D als des Bodens C in Berührung, wo es dann noch höher erwärmt wird, so dafs es mit einer Temperatur von 57 bis 6o° durch den Auslauf U in die untergestellte Wanne zum Abflufs kommt.
Etwa fünf Minuten nach Inbetriebsetzung des Ofens haben sich etwa 130 1 heifses Wasser in der Badewanne gesammelt und wird nun das Ventil V abgestellt bezw. geschlossen, sowie auch die Gasflamme gelöscht und das Ventil X geöffnet.
Durch letzteres fliefst Wasser aus dem Ring T ebenfalls in den von der Cylinderwandung B und dem Boden C gebildeten Raum, aus welchem alsdann in gleicher Weise wie eben das warme Wasser durch den Auslauf U in die Wanne zum Abflufs kommt.
Hat das Wasser in der Wanne infolge des Zulaufes von kaltem Wasser die gewünschte Temperatur erreicht, so schliefst man auch das Ventil X und kann nun das Bad nehmen.
Will man eine warme Douche nehmen, so erhitzt man durch Anzünden der Gasflamme das nach Oeffnung des Ventils V diesem entströmende Wasser in der eben besprochenen Weise.
In dem untersten Theile des von dem Boden C und der Cylinderwandung B gebildeten Raumes liegt ein siebförmig durchlöcherter Behälter h, Fig. 3, 6 und 8, in welchen auf der einen Seite das zur Brause führende Rohr Z, auf der anderen Seite aber das mit dem ringförmigen Behälter T in Verbindung stehende und mittelst des Ventils W absperrbare Rohr e münden.
Der siebförmige Behälter h liegt also stets in heifsem Wasser und tritt letzteres infolge der durchlöcherten Wandungen in ersteren.
Oeffnet man nun das Ventil W, so wird durch den aus der sich verengenden Oeffnung des Rohres e in den Behälter h tretenden Wasserstrahl das in dem letzteren befindliche und sich stets erneuernde warme Wasser mitgerissen und durch das Rohr Z zur Brause in die Höhe gedrückt, aus welcher es dann als warmer Sprühregen herunterfällt.
Will man kalt douchen, so öffnet man anstatt des Ventils V das Ventil X und hierauf, nachdem sich der wiederholt erwähnte, von dem Boden C und dem Cylinder B gebildete Raum mit Wasser gefüllt hat, auch das Ventil W.
Anstatt warmes wird jetzt kaltes Wasser von dem aus dem Rohre e entströmenden Wasserstrahle mitgerissen; die Douche ist infolge dessen eine kalte.
Wie aus Vorstehendem hervorgeht, kann man sich also mittelst dieses Ofens in der kürzesten Zeit ohne jede weiteren Umstände sowohl ein warmes als kaltes Bad nebst Douche bereiten und sind als Hauptvorzüge dieses Badeofens in Kürze noch nachstehende anzuführen :
a) einfache Bedienung desselben;
b) bei höchstmöglich rascher Erwärmung des Wassers der geringe Brennmaterialverbrauch, also mit nur geringen Kosten verbundener Betrieb;
c) bequeme und einfache Regulirung des Wasserzuflusses, wodurch es ermöglicht ist, in kurzer Zeit sowohl warm als kalt zu baden und zu douchen, und
d) leichte Transportfähigkeit.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein aus den in einander gesetzten Cylindern B und E, der mit den Auslassen a versehenen Schüssel H und dem Untersatze A bestehender Gasbadeofen in Verbindung mit dem um den Auslauf angeordneten ringförmigen Räume T, welcher auf der unteren Seite mit der Wasserleitung in Verbindung steht und auf der oberen Seite drei durch die Ventile V W und X absperrbare Zweigrohre besitzt, durch welche das Wasser entweder durch das Rohr g in den Cylinder E, oder durch das Rohr Z zur Douche, oder direct in den von dem trichterförmigen Boden C und dem Cylinder B gebildeten Raum geleitet wird, aus welchem es durch den Auslauf U in die Wanne abfliefst.
  2. 2. An einem derartigen Badeofen die Anordnung eines Mundstückes q, dessen kegelförmiger Hohlraum durch die mit den Röhrchen c versehene Scheidewand b in zwei Abtheilungen getheilt wird und das Wasser in Staubform in den Cylinder E entläfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46158D Badeofen mit Gasfeuerung Expired - Lifetime DE46158C (de)

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DENDAT46158D Expired - Lifetime DE46158C (de) Badeofen mit Gasfeuerung

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DE (1) DE46158C (de)

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