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DE469805C - Herstellung von Gegenstaenden aus pulverigen oder bildsamen Stoffen durch Zusammenpressen - Google Patents

Herstellung von Gegenstaenden aus pulverigen oder bildsamen Stoffen durch Zusammenpressen

Info

Publication number
DE469805C
DE469805C DEB127249D DEB0127249D DE469805C DE 469805 C DE469805 C DE 469805C DE B127249 D DEB127249 D DE B127249D DE B0127249 D DEB0127249 D DE B0127249D DE 469805 C DE469805 C DE 469805C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
core
mold
filling
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB127249D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bound Brook Oil Less Bearing Co
Original Assignee
Bound Brook Oil Less Bearing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bound Brook Oil Less Bearing Co filed Critical Bound Brook Oil Less Bearing Co
Priority to DEB127249D priority Critical patent/DE469805C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE469805C publication Critical patent/DE469805C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/04Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with a fixed mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Herstellung von Gegenständen aus pulverigen oder bildsamen Stoffen durch Zusammenpressen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen ans pulverigen oder bildsamen Stoffen durch Zusammenpressen einer mit solchen Stoffen gefüllten Form in der Längsrichtung von beiden Enden aus. Vor allen Dingen soll die Erfindung dienen zur Herstellung poriger Lagerfutter, die fähig sind. Schmiermittel einzusaugen, wobei als Werkstoff Metallpulver und schmierende Stoffe oder Gemische von beiden verwendet werden.
  • Die Erfindung besteht darin, ciaß zwecks Herstellung von Werkstücken mit in der Preßrichtung verschieden dicken Teilen der auf "feile von geringerer Dicke als die Werkstücklänge wirkende Preßdruck nachgiebig ausgeübt wird, um eine gleichmäßige Dichte der Werkstücke zu erzielen. Es kann dabei der Preßdruck auf die in der Preßrichtung dünneren Teile des herzustellenden Werkstückes entweder durch nachgiebige Stempel oder durch einen zwangläufig bewegten und einen nachgiebigen Stempel ausgeübt werden. Wird zur Ausübung des Verfahrens eine Vorrichtung verwendet, bei der der Werkstoff in bekannter Weise in eine kernlose Form eingefüllt, durch einen hierauf in die Füllung gedrückten Kern ringförmig verlagert und dann durch Stempel zusammengepreßt wird, sog wird das Verfahren vorzugsweise so ausgeübt, daß zwecks Herstellung von Hohlkörpern mit äußeren, in der Preßrichtung dünneren, beispielsweise flanschartigen Ansätzen die Stempel, welche auf die Stirnflächen dieser Ansätze wirken, einen nachgiebigen Druck ausüben. Mit der gleichen Vorrichtung können Hohlkörper mit ganz oder teilweise geschlossener einer Stirnseite dadurch hergestellt werden, daß durch einen nur teilweise in die Form hineinbewegten Kern ein nachgiebiger Druck ausgeübt wird oder dieser Kern ein nachgiebiges Widerlager für den entgegengesetzt wirkenden, zwangläufig bewegten Stempel bildet.
  • Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele für zur Ausübung der Verfahren dienende Vorrichtungen und mit der Erfindung herstellbare Werkstücke.
  • Abb. i zeigt in senkrechtem Schnitt eine die Erfindung verkörpernde Maschine, deren Teile sich in derjenigen Lage befinden, die sie einnehmen, wenn die Form vor dem Preßvorgang mit dem Werkstoff gefüllt ist.
  • Abb. 2 zeigt den oberen Stempel in seiner tiefsten Lage, in welcher er die Formfüllung zusammengepreßt hat.
  • Abb.3 entspricht der Abb.2 und zeigt den oberen Stempel angehoben und den unteren Formteil nach aufwärts bewegt, um den zusammengepreßten Körper auszuwerfen. Abb. .1 bis y und Abb. i i zeigen verschiedene Formen von gemäß der Erfindung herstellbaren Körpern.
  • Abb. io ist ein Teilschnitt durch Stempel, die so ausgebildet sind, daß sie den in Abb. i i in vergrößertem Maßstabe dargestellten Gegenstand zu erzeugen gestatten.
  • Abb. 12 ist eine der Abb. i ähnliche Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform der Maschine.
  • Abb. 13 ist der Abb. 12 ähnlich, wobei aber der obere Stempel bis in seine unterste Lage niedergedrückt ist.
  • Abb. 14 ist eine der Abb. 13 ähnliche Ansicht und zeigt den oberen- Stempel angehoben und den unteren Stempel zum Zwecke des Auswerfens des gepreßten Körpers nach aufwärts bewegt.
  • Abb. 15 ist ein senkrechter Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform der, Maschine, deren .Teile sich in derjenigen Lage befinden, die sie nach Füllung der Form zu Beginn des Preßvorganges einnehmen.
  • Die Abb. 16 und 17 sind senkrechteSchnitte durch Teile dieser abgeänderten Ausführungsform der Maschine und veranschaulichen die verschiedenen Stufen des Preßvorganges und die Auswerfung des gepreßten Körpers.
  • Die Abb. i8 bis 25 zeigen in größerem Maßstabe verschiedene Formen von Gegenständen, die mit der in Abb. 15 bis 17 dargestellten Ausführungsform der Maschine zu erzeugen sind.
  • Abb. 26 endlich ist ein senkrechter Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der Maschine.
  • Was zunächst die Abb. i bis- i i betrifft, so besitzt die Maschine einen Formkörper io finit zylindrischer, durchgehender Formkammer 1 i. In letztere kann von oben ein am Querhaupt 16 befestigter Ringstempel 12 und von unten ein Ringstempel 13 eingedrückt werden. In dem Stempel 13 gleitet ein Kern oder Dorn 1:1, dessen unteres Ende in dem Formkörper io derart befestigt ist, daß sein oberes Ende ungefähr gerade mit der Oberfläche des Formkörpers abschneidet. Der .Hohlstempel 13 gleitet in einem Hilfsstempel oder einer Hülse 35, und diese gleitet in der zylindrischen Kammer ii der Form io. Eine Schraubenfeder 36 ruht mit ihrem unteren Ende auf einem festen Teil 37 des Formkörpers io, während ihr oberes Ende sich gegen einen ringförmigen Anschlag 38 am unteren Ende des Hilfsstempels 35 derart legt, claß die Feder diesen bis zur oberen Grenze seiner Bewegungsmöglichkeit angehoben hält. 11in unterhalb des Anschlagringes 38 an dein Formkörper i.o befestigter Ringanschlag 39 begrenzt die Abwärtsbewegung des HilfsstenTels 35. In gewissen Fällen macht das verwendete Werkstoffgemisch die Benutzung dieses Anschlages unnötig. Die Feder 36 umgibt das untere Ende des senkrecht beweglichen Hohlstempels 13, welcher an seinem äußersten Ende einen festen Flansch 40 trägt, an dem Stangen 41 befestigt sind. Letztere gehen durch öffnungen in dein Formkörper io hindurch und tragen an ihren Enden einen Kopf 4.2, an den bei 44 ein Fußhebel 43 angelenkt ist. Bei Bedienung des Hebels .13 wird der Hohlstempel 13 nach aufwärts durch den Hilfsstempel 35 hindurch in diejenige Lage gedrückt, in welcher er <las gepreßte Werkstück 30 auswirft.
  • Wird der Stempel 12 gesenkt, so dringt er in das obere Ende der Kammer i i ein und preßt die Formfüllung von oben her gegen den unteren Stempel 13. Letzterer kann feststehen oder seinerseits entgegengesetzt zum oberen Stempel, gegebenenfalls mit Hilfe des gleichen Kraftantriebes, nach aufwärts gedrückt werden.
  • Wenn sich die Teile in der Lage der Abb. i befinden, wird das Werkstoffgemisch 15 in die Form so eingeführt, daß der Ringraum zwischen dem Kern oder Dorn 14 und dem Hilfsstempel 35 vollkommen gefüllt ist. Das untere Ende dieses Ringraumes ist dann abgeschlossen durch das obere Ende des unteren Stempels 13. Der überschüssige Werkstoff wird alsdann mit der Oberfläche d des Formkörpers io glattgestrichen. Wenn der obere Stempel 12, wie Abb. 2 zeigt, nach abwärts geht, wird die Formfüllung gegen den unteren Stempel gepreßt, und gleichzeitig übt der obere Stempel seinen Druck auf den zwischen sich und dem oberen Ende des Hilfsstempels 35 befindlichen Teil des Werkstoffgemisches aus und veranlaßt dadurch ein Nachgeben des letzteren auf seiner federnden Lagerung, wodurch in gleichem Maße der Druck auf den Werkstoff verringert wird, während auf den übrigen Teil der -Formfüllung, also den in der Preßrichtung dickeren Teil, ein nicht federnder, also höherer Druck ausgeübt wird. Auf diese Weise und mit Hilfe der federnden Lagerung wird ein veränderlicher Druck auf die in der Preßrichtung verschieden dicken Werkstoffmengen erzeugt. Sobald die -Wirkung der Stempel beendet und der Hilfsstempel bis in seine unterste Lage niedergedrückt ist, wird der obere Stempel bis in seine oberste Lage (Abb. 3) bewegt und der fertiggestellte Formkörper 30 durch Aufwärtsbewegung des unteren Stempels 13, aus der Form ausgeworfen. "Hierbei wird der Hilfsstempel 35 selbsttätig in seine Ursprungslage durch seine Feder zurückgeführt.-Der in Abb. 4 in größerem Maßstabe dargestellte Formkörper 13 besitzt einen äußeren Flansch 47 und hat die einfache Gestalt eines aus körnigem oder pulverigem Werkstoffe gepreßten Futters, dessen in Richtung des Preßdruckes dickerer oder Hauptteil einem größeren Drucke unterworfen worden ist als der dünnere oder Flanschteil, so daß letzterer im wesentlichen die gleiche Dichte und dasselbe Gefüge wie der dickere Hauptteil besitzt.
  • Gemäß der Erfindung können die verschiedenartigsten Formen und Gestalten von Gegenständen erzeugt werden. Die Abb. 5 und 6 zeigen in senkrechtem und wagerechtem Schnitt einen Rohrkörper 5o mit einem Flansch 51 und mit Zähnen 52. In Abb. 6a ist ein senkrechter Schnitt durch einen hohlzylindrischen Körper 53 dargestellt, der einen sich rund um seine Mitte erstreckenden Bund 5.4 besitzt. Abb.7 zeigt im Aufriß -einen zylindrischen Körper 55 mit einer äußeren schräg oder schraubenförmig verlaufenden Rippe 56. In Abb. 8 ist ein hohlzylindrischer Körper 57 dargestellt mit einem sich nach auswärts erweiternden Flansch 58. Abb.9 zeigt einen hohlzylindrischen Körper 59 mit einem äußeren Flansch 6o. der mit einem ringförmigen Ansatz 61 versehen ist und an seiner äußeren Stirnfläche eine Nut 62 besitzt.
  • In Abb. io ist der Kern oder Dorn i.4a derart gelagert, daß er federnd nachgibt, wenn sein oberes Ende niedergedrückt wird. Es wird dies auf dieselbe Weise erreicht wie bei dein Hilfsstempel 3:5, und die Formfülhing bedeckt (las obere Ende des Dornes, so daß der obere Stempel die Formfüllung in die in Abb. i i dargestellte napfförmige Form bringt. Dadurch, daß das obere Ende des nachgiebigen Dornes eine kegelig gestaltete Vertiefung und die Fläche des oberen Stemp">ls einen in diese Vertiefung einpassenden kegeligen Ansatz 64 besitzt, wird erreicht, (laß der Boden 65 des Formkörpers eine nach einwärts herausgehobene Mitte 66 bekommt. während das Ende des Hauptteiles 67 mit dein Flansch 68 versehen ist.
  • Bei der in den Abb.12 bis r7 und in _-\bb.26 dargestellten Ausführungsform der Maschine ist die Bauweise und Anordnung der Teile derart, daß napfartige Körper erzeugt werden können, wie sie in den Abb. 18 bis 25 dargestellt sind, wobei der Boden oder geschlossene Teil- jedes dieser napfförmigen Körper einen geringeren Druck als die in der Preßrichtung dickeren Hauptteile erfährt.
  • Bei dieser Bauweise enthält der Formkörper i i o eine Formkammer i r i, welche an ihren Enden den Ringstempel 113 und den Vollstempel 112 aufnimmt. Letzterer wird nach abwärts in die Form gedrückt, und rrsterer erhält eine Aufwärtsbewegung zum Zwecke der Pressung und zum Auswerfen des fertigen Werkstückes, Ein zylindrischer Kern oder Dorn 114 ist im Sterngel 113 gleitend angeordnet. Das abgesetzte untere Ende des Kernes gleitet in einer Öffnung 136 im Formkörper i io und trägt an seinem unteren Ende einen Anschlag 137, welcher zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung des Kernes dient. Eine mit ihrem unteren Ende auf einem festen Teil des Formkörpers iio aufruhende Schraubenfeder 138 legt sich bei 139 gegen den Kern und drückt diesen normalerweise in seine höchste Lage.
  • Der untere Stempel 113 ist an seinem unteren Ende mit einem Flansch iq.o versehen, an dem in Bohrungen des Formkörper, i io auf und nieder bewegliche Stangen 1.41 befestigt-sind, die an ihren unteren Enden durch einen Kopf 142 verbunden sind. Ein bei 1.4.4 am Kopf 142 angelenkter Fußhebel 1,43 dient dazu, den unteren Stempel nach aufwärts durch die Formkammer i i i hindurchzudrücken, um auf diese Weise einen gegen den oberen Stempel gerichteten Druck auszuüben und das Fertigerzeugnis auszuwerfen.
  • Der auf und nieder gehende Stempelträger 116 bewegt den Stempel i i2 in das obere Ende der Formkammer t i i, und dieser preßt die Formfüllung von oben her gegen den unteren Stempel 113.
  • In Abb. 15 ist eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Maschine dargestellt, bei welcher eine Feder 145 rund um die unmittelbar mit den beiden Dornen 114 verbundene Hülse 122 angeordnet ist. Das eine Ende der Feder legt sich gegen die Platte 12o, das andere Ende gegen einen Ringflansch 125 ander Hülse. Auf diese Weise werden die Dorne normalerweise in ihre obere Bewegungsgrenze gedrückt.
  • Eine senkrecht bewegliche Stange 117 verbindet den auf und nieder gehenden Kopf 116 mit dem einen Arm eines Schwinghebels ii8. welcher am anderen Ende eine Rolle r 19 trägt, die sich gegen die einander zugekehrten Flächen eines Paares von im Abstand voneinander liegenden Platten 120, r21 legt. Die untere Platte 121 ist starr mit der Hülse 122 verbunden, die die Dorne 114 trägt, und die obere Platte i 2o vermag eine begrenzte Gleitbewegung auf der Hülse auszuführen. Die Entfernung des gepreßten Formkörpers 130 aus der Form geschieht wiederum durch Bedienung eines Fußhebels 43, der in gelenkiger Verbindung mit einer Stange 132 steht. Letztere ist gleitend in der Hülse 122 gelagert und an ihrem oberen Ende mit einer Platte 129 verbunden, in welcher die unteren Stempel 113 sitzen. Durch den Hebel 143 werden die Stange 132 und die Platte 129 angehoben, um auf diese Weise die Stempel 113 in ihre Auswerflage zu bringen. Es gibt viele verschiedene Formen von Gegenständen mit Hohlräumen oder Vertiefungen, deren Herstellung gemäß der Erfindung derart möglich ist, daß in verschieden dicken Teilen des gleichen Gegenstandes praktisch die gleiche Dichte erzeugt wird. In den Abb. 13 bis 18 ist ein gewöhnlicher, napfförmiger Körper dargestellt, dessen Hauptteil die Gestalt eines Rohres besitzt, das seinerseits am einen Ende durch einen Boden abgeschlossen ist. In Abb. i9 ist ein ähnlicher Formkörper dargestellt, nur mit dem Unterschiede, daß er eine mittlere Öffnung i5o im Boden besitzt. Dieser wird dadurch erzeugt, daß der obere Stempel und der Dorn mit den in Abb. 26 dargestellten zusammenwirkenden Teilen versehen werden. Die Abb.2o zeigt einen Hohlkörper 151 mit einer mittleren Scheidewand 152. Die Abb. 21 zeigt einen Körper 153 von zylindrischer Form mit einer inneren Ringnut 154 und einer mittleren vertieften Öffnung am entgegengesetzten Ende. Abb. 22 zeigt einen napfförmigen Körper 156, dessen innerer Teil 157 mit Wulsten 158 versehen ist. Abb. 23 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Körpers nach Abb. 22 . Der in den Abb. 24 und 25 dargestellte napfförmige Körper 159 besitzt einen inneren Zahnkranz 16o. In Abb. 26 ist eine abgeänderte Ausführungsform derjenigen Einrichtung dargestellt, die bewirkt, daß der Dorn 11q.4 allmählich unter der Wirkung des Preßdruckes nachgibt. Anstatt einer Feder ist hier eine Reibungsvorrichtung verwendet, bestehend aus einem Block 170, der in einem 1tinge 172 angeordnet ist und dessen Druck durch eine Klemmschraube 171 derart geregelt wird, daß sich der Block mit mehr oder weniger Druck gegen die Stange 136a legt. Letztere verjüngt sich etwas nach abwärts. Auf diese Weise kann der auf die Teile ausgeübte Druck dazu benutzt werden, die Nachgiebigkeit des Kernes zu dem angegebenen Zweck zu regeln.
  • Selbstverständlich sind für jede verschiedene Gestalt des zu erzeugenden Gegenstandes besondere Stempel usw. vorgesehen, damit die besondere Gestalt des zu erzeugenden Gegenstandes erzielt werden kann. Die Form der Stempel ist daher den verschiedenartigsten Änderungen unterworfen. Besonders erfolgreiche Anwendung findet die Erfindung bei der Herstellung sogenannter ölloser Lager, bestehend aus Gemischen gepulverter Stoffe, wie z. B. Kupfer, Zink und Zinn mit oder ohne Graphit, gegebenenfalls unter Zusatz von Blei, welche Gemische nach der Pressung einer Wärmebehandlung unterworfen werden, um den gewünschten Zusammenhang der Teilchen zu erreichen und eine dichte, gleichmäßige Masse der erforderlichen Festigkeit zu liefern. Nach der Wärmebehandlung können die Formkörper in ü1 getaucht werden, das dann durch die Porigkeit der Wandung aufgenommen wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: T. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus pulverigen oder bildsamen Stoffen durch Zusammenpressen der letzteren in einer mit solchen Stoffen gefüllten Form in der Längsrichtung von beiden Enden aus, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herstellung von Werkstücken mit in der Preßrichtung verschieden dicken Teilen der auf Teile von geringerer Dicke als die Werkstücklänge wirkende Preßdruck nachgiebig ausgeübt wird, um eine gleichmäßige Dichte der Werkstücke zu erzielen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßdruck auf die in der Preßrichtung dünneren Teile des herzustellenden Werkstückes entweder durch nachgiebige Stempel oder durch einen zwangläufig bewegten und einen nachgiebigen Stempel ausgeübt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, wobei der Werkstoff in eine kernlose Form eingefüllt, durch einen hierauf in die Füllung gedrückten Kern ringförmig verlagert und dann durch Stempel zusammengepr eßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herstellung von Hohlkörpern mit äußeren, in der Preßrichtung dünneren, beispielsweise flanschartigen Ansätzen die Stempel, welche auf die Stirnflächen dieser Ansätze wirken, einen nachgiebigen Druck ausüben. q..
  4. Verfahren nach Anspruch i und 2. bei dem der Werkstoff in eine kernlose Form eingefüllt, -hierauf durch einen eingedrückten Kern ringförmig verlagert und dann durch Stempel zusammengepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herstellung von Hohlkörpern mit ganz oder teilweise geschlossener einer Stirnseite durch einen nur teilweise in die Form hineinbewegten Kern ein nachgiebiger Druck ausgeübt wird oder dieser Kern ein nachgiebiges Widerlager für den entgegengesetzt wirkenden, zwangläufig bewegten Stempel bildet.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegengesetzt zueinander beweglichen Stempel (12, 13) so angeordnet sind, daß der in der Preßrichtung dickere Teil der Formfüllung zusammengepreßt wird, während ein nachgiebig gelagerter und mit einem der ersteren Stempel zusammenarbeitender Hilfsstempel (35) zum Zusammenpressen des in der Preßrichtung dünneren Teiles der Fortnfüllung dient.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, insbesondere zur Ausübung des Verfahren, nach Anspruch 3, mit einem zwecks F iillung der Form aus dieser zurückziehbaren und zwecks ringförmiger Verlagerung des Werkstoffes wieder in die Form hineinbewegbaren Kern, einem den letzteren umgebenden Ringstempel und einem weiteren die Formfüllung von der entgegengesetzten Seite her zusammenpressenden Ringstempel, dadurch gekennzeichnet, daß ein nachgiebig gelagerter, mit dem einen Ringstempel (t2) zusammenarbeitender weiterer Stempel (35) den in der Preßrichtung dünneren Teil der Werkstofffüllung zusammenpreßt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6. dadurch gekennzeichnet, daß der beispielsweise durch Lagerung auf einer Feder (36 oder 36a) unter Druck nachgiebige Hilfsstempel (35 oder 35a) in den Ringraum zwischen einer Formkammer und einem Kern (1q.) unter Belassung eines Ringraumes zwischen sich und dem Kern eintritt und die zwei gegeneinander beweglichen Stempel (r2, 13) derart angeordnet sind, daß der eine Stempel (121 von einem Ende der Formkammer her in diese hinein und aus ihr heraus bewegbar ist, während der zweite Stempel (r3) voll' anderen Ende der Formkammer her in dem Ringraum zwischen dem Kern (r4) und dem Hilfsstempel beweglich ist. B. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 4 mit aus der Formkammer herausziehbarem und in sie hineinbewegbarem Kern, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (1i4) nachgiebig gelagert und von einem Ringstempel (113) umgeben ist, gegen den sowohl als auch gegen die Stirnseite des Kernes ein in das offene Ende der Formkammer eindrin-U U nder Vollstempel f i 12) die Formfüllun', - preßt.
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