DE468816C - Verfahren zur Fernpruefung und UEberwachung von Eisenbahnschienenstraengen - Google Patents
Verfahren zur Fernpruefung und UEberwachung von EisenbahnschienenstraengenInfo
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Description
Die Überwachung der Eisenbahnschienenstränge, wie sie mit den heute bekannten
Mitteln ausgeführt wird, bietet, wie die häufigen Unglücksfalle und Anschläge zeigen, keine
befriedigende Sicherheit. Es sind elektromagnetische Einrichtungen gebaut worden, deren
Magnetpole unmittelbar unter der Eisenbahnschiene angebracht wurden und beim Überfahren
eines Zuges in bekaninter Weise einen
ίο Wechselstrom erzeugten, der, fortgeleitet, Aufschluß
über die Tatsache des Überfahrens gab, keineswegs aber darüber, ob ein paar hundert Meter weiter entfernt der Schienenstrang in Ordnung bzw. nicht schon unter -
brechen ist. Weiterhin ist versucht worden', vom Zug aus elektrische Energie durch die
Schienen zu senden und auf diese Weise auf größere Entfernung eine Bestätigung zu erhalten, daß der betreffende Schienenstrang
nicht vollkommen unterbrochen ist. Es ist jedoch bekannt, daß beispielsweise
die Verlaschung zweier Schienen so weit beschädigt oder zerstört sein kann, daß ein diese Stelle überfahrender Zug ver-Unglücken
muß, ohne daß die elektrische, also rein metallische Verbindung deswegen unterbrochen zu sein braucht, d.h. also, auch
mit diesen Mitteln kann one wirksame Überwachung über den Befund des dazwischenliegenden
Schienenstranges nicht ausgeübt werden. So verbleibt als einziges Überwachungsmittel das heute noch übliche Abschreiten des
Schienenstranges durch hierzu beauftragte Personen, dessen allgemein beikannte Mängel
nicht besonders angeführt zu werden brauchen. Die Aufgabe, die durch die vorliegende
Erfindung gelöst werden soll, besteht in einer Überwachung der Schienenstränge in bezug auf die Festigkeit und Innigkeit
der einzelnen Verlaschungan. Sie beruht auf der neuen Erkenntnis, daß die Dämpfung der
Verlaschung mit der Güte der Verbindung ab- und mit ihrer Lösung zunimmt. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft
dementsprechend ein Fernprüfverfahren für Schienenstränge, d. h. eine Prüfung der
gesamten, durch Verlaschung hervorgerufenen Dämpfung des Schienenstranges in bezug auf
die Durchlässigkeit mechanischer (akustischer) Schwingungen. Die gute Ausbreitung
akustischer Schwingungen in Eisenbahnschienensträngen ist durch die Tatsache bekannt,
daß man durch Ohranlegen an einen Schienenstrang das Geräusch eines herannahenden
Eisenbahnzuges aufzunehmen vermag. Schon die Lösung oder Verschlechterung einer einzigen
Laschenverbindung erhöht die Dämpfung so außerordentlich, daß bereits die Einleitung
eines solchen Vorganges bei der Prüfung deutlich erkannt werden muß. Der Schienenstrang selbst, der in allen Fällen vom
schwingungstechnischen Standpunkt aus elastische und Masseneigenschaft in so hohem
Maße aufweist, daß er für Schwingungen jeder Größenordnung als vorzüglicher Leiter
angesehen werden kann, bildet im vorliegenden Fall den Schwingungsträger. Erregt man
infolgedessen einen Schienenstrang etwa mit
3o ooo Schwingungen in der Minute durch ein in dieser Frequenz schwingendes mechanisches
System, am besten durch Longitudinalwellen, so überträgt der betreffende
'Schienenstrang diese Schwingung, die bekanntlich in die Tonskala fällt, je nach der
ausgewendeten Energie auf eine größere oder geringere Entfernung, wobei jeder verlaschte
Stoß ^eine gewisse dämpfende Wirkung auf ίο die sich ausbreitende Schwingung ausübt.
Man kann daher annehmen;, daß von der
Energie des genannten erregenden Systems bei Schienensträngen von ordnungsgemäßer
Beschaffenheit für jedes Kilometer bzw. für ι ο km ein ganz bestimmter Betrag durch
Dämpfung vernichtet wird. Hat man diesen Betrag durch mehrfache, leicht durchführbare
Messungen einmal bestimmt, so kann man natürlich bei neuerlichen Versuchen, bei denen
etwa eine Messung wesentlich größere Verluste ergeben würde, den Schluß ziehen, daß
die Verlaschung des zwischenliegemden Schienenstranges ganz allgemein oder an einer einzelnen
Stelle eine entsprechende Verschlechterung
erfahren hat, bzw. man kann bei völligem Ausbleiben der abgesandten Schwingungen
auf eine Unterbrechung des Schienenstranges schließen.
Nach dieser neuen, der vorliegenden Erfindung zugrunde liegenden Erkenntnis ist
es somit nur nötig, einen Schienenstrang an einer beliebigen Stelle durch an sich bekannte
Mittel zu mechanischen Schwingungen anzuregen, die in den Bereich der Tonskala fallen,
und an einer weit entfernten Stelle ebenfalls durch an sich bekannte Mittel, Telephon,
Mikrophon, Relais oder aufzeichnende Instrumente, diese Schwingungen aufzunehmen, um
aus der mit der Dämpfung wechselnden Lautstärke bzw. den aufgenommenen Energiemengen
auf den mechanischen Zustand, des zwischenliegenden Schienenstranges schließen zu
können. .Die Feinfühligkeit der angewendeten Empfangsmittel, die mit Lautverstärkern bekannter
Art ausgerüstet sein können, einerseits und die Möglichkeit andrerseits, ein Kilowatt und -mehr Energie ohne Gefahr zur
Schwingungserregung verwenden zu können, gestatten, den Bereich der Entfernungen so
zu wählen, wie es vom betriebstechnischen Standpunkt aus erwünscht sein kann. Daß ein
solches Überwachungsverfahren
i. ein dauernd klares Bild über den Zustand der Verlaschung der zwischenliegenden
Strecke und
2. eine auffällige Aufzeichnung an der Ernpfangsstelle
im Gefolge haben muß, wenn etwa durch Beseitigung auch nur eimer Lasche
eine Unterbrechung des Gesamtstranges ein-tritt, die in bekannter Wejisie durch Signale
angezeigt werden kann, dürfte ohne weiteres verständlich sein. Denn die Erregerenergpe
als auch die Empfindlichkeit der Empfangsanordnung kann in jedem Fall gleichbleibend
gehalten werden, und die verhältnismäßig geringe Dämpfung des einzelnen Stoßes wächst
bis unendlich, wenn die Lasche gelöst wird.
Es ist sogar anzunehmen und kann bei den A
üblichen Entfernungen von Laschen genügend oft ausgeprobt werden, daß das immerhin
einige Minuten dauernde Abnehmen einer Lasche sich deutlich als solches im akustischen
"Empfänger verfolgen und erkennen läßt, daß also im Gefahrfalle sofort entsprechende
Maßnahmen ergriffen; werden können.
Auf verhältnismäßig kleine Entfernung können die akustischen Signale mit entsprechend
einfacheren Hilfsmitteln und selbst durch Ohranlegen in an sich bekannter Weise wahrgenommen
werden. Es dürfte vorteilhaft sein, einen sich zwischen den Stationen .<4 und B
ausdehnenden Strang so zu überwachen, daß man von A aus beispielsweise mit 30 000,
von B aus mit 40 000 Schwingungen erregt. ' Beide Schwingungen lassein sich zeitlich durch
Zeichengebung oder akustisch durch Tonfilter, Monotelephone oder andere bekannte Mittel
voneinander scheiden.
Da ■ die vorliegende Anordnung auf' akustische
Erregung des ■ Sclüenenstranges an- go
spricht; so muß auch das Geräusch -eines über den betreffenden; Schienenstrang fahrenden
Eisenbahnzuges in der Aufiiiahmeeinrichtung
feststellbar sein, und zwar wird sich das auf diese Weise hervorgerufene Geräusch dem
verhältnismäßig hohen und reinen Sinuston überlagern. Man kann also auch den fahrenden
Zug gewissermaßen von der Ferne her Überwachen und auf Grund der von ihm herrührenden;Lautstärke
seine augenblicklichiei Stellung auf der Strecke bestimmen.
Die Erregung der mechanischen Schwingungen kann sowohl elektrisch unter Verwendung
einer magnetischen losen Kopplung als auch mechanisch unter Verwendung 10g
der bekannten vier mechanischen Koppelarten (elastische Kopplung, Massenkopplung,
Widerstandskopplung und Zeitkopplung) ^erfolgen.
Der Bereich der anwendbaren Schwingungen erstreckt sich, soweit akustisch wirkende
Empfänger benutzt werden sollen, über die gesamte Tonskala. Es ist aber auch möglich,
noch mit Schwingungen zu arbeiten, für die das Ohr nicht unmittelbar empfänglich ist. ng
Bei Ausführung von Streckenarbeiten kann
die durch den Schienenstrang dauernd übertragene mechanische Schwingung zur unmittelbaren
Überwachung der ausgeführten Arbeiten, insbesondere der Güte der Stoßverbindüngen,
ausgenutzt werden;. Femer kann auch in diesem Falle .ein herannahender Zug schon
auf größere Entfernung überwacht und hiernach die vorzunehmenden Arbeiten, eingerichtet
werden.
Abb. ι zeigt die beispielsweise Ausführung eines Generators zur Erregung mechanischer
Schwingungen auf mechanischem Wege.
Abb. 2 und 3 zeigen Beispiele für die Ausbildung des erregendem Teiles eines derartigen
Generators.
Abb. 4 zeigt die beispielsweise Ausführung eines Generators zur Erzeugung mechanischer
Schwingungen auf elektromagnetischem Wege.
Abb. 5 zeigt eine Empfangsanordnung zur
Aufnahme mechanischer, durch einen· Schienenstrang weitergeleiteter Schwingungen.
In Abb. ι bedeutet 1 eine Eisenbahnschiene,
die mit ihrer Nachbarschiene durch Laschen 2 verbunden ist. Die Erregung des Schienenstranges erfolgt erßndungsgemäßi da-
ao durch, daß ein Schwingungserreger 6 in an sich bekannter Weise ein schwingungsfähiges,
aus Masse 5 und einem elastischen Mittel 4 bestehendes Gebilde in Schwingungen von
hoher Frequenz und kleiner Amplitude versetzt, die durch die Masse 3 auf den Schienenstrang
übertragen werden. Die Frequenz kann so gewählt werden, daß sie in die durch das
menschliche Ohr wahrnehmende Tonskala fällt, sie kann aber auch höher liegen als die
Tonskala, so daß sie nur durch entsprechende Empfangseinrichtungen in bekannter Weise
aufgenommen bzw. aufgezeichnet wird.
Abb. 2 stellt eine beispielsweise Ausführung für den Schwingungserreger dar. Rotierende
Unbalancen 6 werden durch einen Motor 14 unter Anwendung eines Übersetzungsgetriebes
11, 12 und 13 und unter Zwischenschaltung
eines nachgiebigem Mittels 8 in eine der Eigenperiode des schwingungsfähigen Systems
4, 5 entsprechende Umlauf zahl gesetzt. Abb. 3 zeigt .eine andere der vielen möglichen
mechanischen Erregungsvorrichtungen. Die Masse 3 des schwingungsfähigen Systems wird von den an der in,· der Pfeilrichtung
angetriebenen Scheibe 21 sitzenden beweglichen Hebeln 22 angeschlagen, wodurch eine
sogenannte Stoßerregung zustande kommt.
In Abb. 4 ist die Erregung des Schienenstranges unter Benutzung des ebenfalls an
sich bekannten elektromagnetischen Erregungsverfahrens zur Darstellung gebracht. Die
zwei Massen 3 und 5 sind hier durch ein ineinandergestecktes, als elastisches Mittel dienendes
Röhrensystem 4 miteinander verbunden. Die Masse 5, welche auf diese Weise in die Nähe der Masse 3 zu liegen kommt,
trägt ein Elektrosystem 23, welches, mit Wechselstrom von entsprechender Periode beschickt,
das schwingungsfähige Gebilde 4, S in mechanische Schwingungen versetzt. Hierbei
macht die größere Masse 3 die kleinere Schwingungsamplitude, die infolge der Verbindung
dieser Masse mit der Schiene 1 bei dem Schienenstrang auf diese übertragen,
wird.
Abb. 5 zeigt eine beispielsweise Anordnung zur Aufnahme der Schwingungen an
entfernter Stelle.
Die auf die Schiene 1 übertragenen mechanischen
Schwingungen werden durch Vermittlung der Laschen 2 auf die Nachbarschiene, von dieser auf die nächste usw. fortgeleitet
und erfahren durch die Dämpfung jedem einzelnen Laschenpaares eine gewisse Abschwächung,
die um so größer wird, je schlechter die Verlaschung ausgeführt ist. Immerhin·
kann bei der Empfindlichkeit der Empfangseinrichtung
in einem Mikrophon 16, welches mittels eines Winkels 15 am Schienenstrang
befestigt ist und durch eine Masse 17 noch belastet werden kann, ein Prozentsatz , der
Schwingungsenergie durch einen durch Leitungen 18 damit verbundenen Empfänger 20
unter etwaiger Verwendung einer örtlichen Verstärkeranordnung 19 in bekannter Weise
aufgenommen werden.
Die Einrichtung kann, so getroffen sein, daß beim Überschreiten einer bestimmten zulässigen
Dämpfung der Laschen besondere akustische oder optische Signale abgegeben
werden, die das überwachende Personal zur Außerbetriebsetzung der Strecke veranlassen,
oder es kann auch durch Relais in. diesem Fall die betreffende Strecke selbsttätig abgeschaltet
werden.
Claims (6)
1. Verfahren zur Fernprüfung und Überwachung von Eisenbahmschienensträngen,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Schienensträngeru von einzelnen Punkten
aus mechanische Schwingungen vorzugsweise von hoher Frequenz und kleiner Amplitude angeregt und an entfernten
Stellen durch Empfangseinrichtungen (Telephon, Relais und aufzeichnende Instrumente) zum Zwecke der Fernüberwachung
aufgenommen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von zwei benachharten
Punkten abgegebenen Signale zum Zwecke ihrer Unterscheidung durch entsprechende Unterbrechung der Schwingungserregung
in zeitlichen kennzeichnenden Abständen, etwa nach dem Morseaiphabet,
abgegeben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von zwei
benachbarten Punkten ausgehende Schwingungserregung zum Zwecke einer Unterscheidung
der Empfangsrichtungen in verschiedener Tonfrequenz (Tonhöhe) er-
folgt und dementsprechend gleichzeitig in beiden Richtungen aufnehmbar ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Messung
feststellbare dämpfende Wirkung, die die einzelne Schienenverbindung oder der einzelne Schienenstoß auf die durchfließenden
bzw. durchgeleiteten mechanischen Schwingungen ausübt, dazu benutzt wird, Güte und Zustand der mechanischein' Ver-
' bindung (Verschraubung) des Einzelstoßes oder vieler oder aller hintereinanidergeschalteter
Stöße dauernd von fernher zu überwachen und zu prüfen.
5. Einrichtung zur Ausübung der Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die mechanischen bzw. akustischen Geräusche, die der fahrende
Zug den erzeugten mechanischeini Longictudinalwellen'
überlagert, im Verein, mit diesen LongitudinälweUen durch Instrumente,
die für beide akustische Vorgänge getrennt eingestellt sind, auf der Überwachungsstelle
aufgenommen werden, so daß gleichzeitig mit der Prüfung des betreffenden
Schienielnstranges auch der Standort des fahrenden, Zuges herstellbar
ist.
6. Verfahren mach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Schienenstränge
von fernher auf maschinellem Wege nach Bedarf mit einer Frequenz
erregt werden, die in den Bereich der Tonskala fällt und dementsprechend beim Streckenbau durch einfaches Abhören dieser
akustischen, durch den ScMenenstrang übertragenen mechanischen Schwingungen
an beliebiger Stelle der Strecke eine Überprüfung der Güte der vorgenommenen Ausbesserungsarbeit, insbesondere der
Güte der Stoßstellen unmittelbar durch die ausführenden Arbeiter, gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH79866D DE468816C (de) | 1926-08-21 | 1926-08-21 | Verfahren zur Fernpruefung und UEberwachung von Eisenbahnschienenstraengen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH79866D DE468816C (de) | 1926-08-21 | 1926-08-21 | Verfahren zur Fernpruefung und UEberwachung von Eisenbahnschienenstraengen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE468816C true DE468816C (de) | 1928-11-23 |
Family
ID=7441956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH79866D Expired DE468816C (de) | 1926-08-21 | 1926-08-21 | Verfahren zur Fernpruefung und UEberwachung von Eisenbahnschienenstraengen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE468816C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1039417B (de) * | 1955-06-29 | 1958-09-18 | Siemens Ag | Unterwasserverstaerker fuer Nachrichten uebertragende Seekabel |
-
1926
- 1926-08-21 DE DESCH79866D patent/DE468816C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE1039417B (de) * | 1955-06-29 | 1958-09-18 | Siemens Ag | Unterwasserverstaerker fuer Nachrichten uebertragende Seekabel |
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