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DE468167C - Milchschleuder, bei welcher die Rahm- und Milchablaufkanten durch einen Zwischenraum zwischen den Auffangbehaeltern mit der Aussenluft in Verbindung stehen - Google Patents

Milchschleuder, bei welcher die Rahm- und Milchablaufkanten durch einen Zwischenraum zwischen den Auffangbehaeltern mit der Aussenluft in Verbindung stehen

Info

Publication number
DE468167C
DE468167C DEM88423D DEM0088423D DE468167C DE 468167 C DE468167 C DE 468167C DE M88423 D DEM88423 D DE M88423D DE M0088423 D DEM0088423 D DE M0088423D DE 468167 C DE468167 C DE 468167C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milk
cream
space
edges
spinner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM88423D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASKIN OCH BROBYGGNADS AB
Original Assignee
MASKIN OCH BROBYGGNADS AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MASKIN OCH BROBYGGNADS AB filed Critical MASKIN OCH BROBYGGNADS AB
Priority to DEM88423D priority Critical patent/DE468167C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE468167C publication Critical patent/DE468167C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • External Artificial Organs (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

  • W(ilchschleuder, bei welcher die Rahm- und milchablaufkanten durch einen Zwischenraum zwischen den Auffangbehältern mit der Außenluft in Verbindung stehen Es sind bereits Milchschleudern bekannt, bei denen am oberen Ende der Trommel das Ausspritzen der Milch und des Rahms in besondere Behälter stattfindet. Die ausspritzende Milch und der Rahm wirken bei solchen Einrichtungen ähnlich wie Injektoren, so daß Luftströmungen entstehen, deren Stärke von der Ausflußmenge, dem Ausflußdruck und der Art der ausfließenden Flüssigkeit abhängig ist. Es kommt hierbei vor, daß die in feiner Verteilung ausspritzenden Milch-und Rahmteile teilweise wieder untereinandergemischt und auf diese Weise entweder der Rahm durch Milchbeimengung verschlechtert wird oder aber ein Teil des Rahms durch Zurückfließen in die Magermilch verlorengeht.
  • Man hat daher zur Beseitigung dieses Übelstandes schon vorgeschlagen, die Anordnung so zu treffen, daß der Zwischenraum zwischen Rahm- und Milchablaufkante der Schleuder mit der atmosphärischen Luft in Verbindung steht, so daß der Unterdruck durch die zuströmende Luft wieder ausgeglichen Nv ird und ein Vermischen der beiden gesonderten Flüssigkeiten vermieden wird.
  • Die Erfindung bezweckt nun eine einfache Verstellbarkeit der zwischen den Rahm- und Milchablaufkanten vorgesehenen Luftöffnungen und besteht im wesentlichen darin, daß die an dem aufsetzbaren Rahmbehälter vorgesehene zylindrische Führungswand sowie der dazu parallelliegende Teil des Tragstutzens des Milchauffangbehälters mit korrespondierenden Bohrungen versehen sind, so daß die Lufteinlaßöffnungen rundschieberartig einstellbar sind.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform in einem schematischen Schnitt durch eine Milchschleuder.
  • In der Zeichnung ist a der Trichter oder der Deckel, durch den die Vollmilch zugeführt wird. Die Milch fließt durch das Rohr a1 in die eigentliche Schleudertrommel. Zum Auffangen des Rahms dient ein ringförmiger Behälter b, welcher mit einem Abflußrohr b1 versehen ist. Der Behälter b ist relativ zu dem Zwischenstück c drehbar angeordnet, welches gleichzeitig zur Verbindung des Rahmbehälters b mit dem darunter angeordneten, zum Auffangen der Magermilch dienenden, ebenfalls ringförmigen Behälter f dient. Der Behälter f besitzt ein Abflußrohr f l. Er liegt oberhalb des Schleudergestelles g, in welchem die Schleudertrommel e in der üblichen NN 'eise umläuft.
  • In dem senkrechten, die Trommel zvlindrisch umgebendenTeil des Zwischenstückes c sowie an einer parallel dazu liegenden, an dem Behälter b angeordneten zylinderförmigen Wand h sind nun Löcher oder Bohrungen d vorgesehen, und zwar so, daß man durch Drehen des Teiles c gegenüber dem Behälter b oder umgekehrt diese Lacher mehr oder weniger zur Deckung bringen kann, um den Durchgang zu vergrößern oder zu verkleinern. In der Zeichnung ist angedeutet, wie während des Betriebes der Schleuder die Milch bzw. der Rahm in den Behälter b und f ausströmt. Die austretenden Flüssigkeitsstrahlen wirken nun nach Art eines Injektors, so daß in ihrer Nähe ein Unterdruck entsteht. Je nachdem nun mehr oder weniger Rahm oder Magermilch ausfließt und je nachdem die Ausflußöffnung mehr oder weniger von der Drehachse entfernt ist, wird der sich bildende Unterdruck ein verschiedener sein. Es kann leicht vorkommen, daß beispielsweise die Saugwirkung des ausfließenden Rahms so stark ist, daß von dem angesaugten Luftstrom Milchteile in erheblichem Maße mitgerissen werden, so daß der Rahm verschlechtert wird, auch kann umgekehrt, wenn der Milchausfluß gerade stärker ist, von der Milch Rahm angesaugt werden, der dann verlorengeht. Durch die Öffnungen d wird dies nun verhindert, weil die durch die Bohrungen d einströmende atmosphärische Luft das Entstehen eines Unterdruckes in dem Raum zwischen der Milch- und der Rahmabströmung verhindert. Durch die Drehung der Teile b und c kann nun die zuströmende Luftmenge vergrößert oder verkleinert werden, und dadurch kann man den Unterdruck den jeweiligen Verhältnissen entsprechend regeln.
  • Vatürlich kann man die Einrichtung konstruktiv auch anders ausführen, ebenso wie natürlich die Ausbildung der Schleuder sowie der Auffangbehälter und des Schleuderantriebes ganz beliebig sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Milchschleuder, bei welcher die Ralun-und Milchablaufkanten durch einen Zwischenraum zwischen den Auffangbehältern mit der Außenluft in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem aufsetzbaren Rahmbehälter vorgesehene zylindrische Führungswand (h) sowie der dazu parallelliegende Teil des Tragstutzens des Milehauffangbehälters mit korrespondierenden Bohrungen versehen ist, so daß die Lufteinlaßöffnungen rundschieberartig einstellbar sind.
DEM88423D 1925-02-15 1925-02-15 Milchschleuder, bei welcher die Rahm- und Milchablaufkanten durch einen Zwischenraum zwischen den Auffangbehaeltern mit der Aussenluft in Verbindung stehen Expired DE468167C (de)

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Publications (1)

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DE468167C true DE468167C (de) 1928-11-07

Family

ID=7321014

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DEM88423D Expired DE468167C (de) 1925-02-15 1925-02-15 Milchschleuder, bei welcher die Rahm- und Milchablaufkanten durch einen Zwischenraum zwischen den Auffangbehaeltern mit der Aussenluft in Verbindung stehen

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