DE468067C - Vorrichtung zum gleichmaessigen Einsetzen mehrerer Schallstifte - Google Patents
Vorrichtung zum gleichmaessigen Einsetzen mehrerer SchallstifteInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/44—Styli, e.g. sapphire, diamond
Landscapes
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum gleichmäßigen Einsetzen mehrerer
hintereinander angeordneter Schallstifte einer oder mehrerer Schalldosen von Sprechmaschinen
in die gleiche Schallrille nach Patent 394812, welche nach dem Einsetzen
der Schallstifte während des Spielens von der Schallplatte abnehmbar sind. Es hat sich
das Bedürfnis herausgestellt, einzelne nicht am Anfange der Schallplatte gelegene Stellen
zu wiederholen, beide Schallstifte also gemeinsam in eine beliebige, zwischen dem Anfang
und dem Ende der Schallplatte gelegene Rille einzusetzen. Während die Vorrichtungen
des Hauptpatentes nur ein Einführen in die Anfangsrille der Schallplatte zulassen, soll
nunmehr durch die Erfindung das Einsetzen an irgendeiner beliebigen Stelle der Platte
ermöglicht werden. Zu diesem Zwecke wird
ao die Einsetzvorrichtung mit der Tellermitte oder mit einer Stelle des Tellerrandes verschiebbar
verbunden und mit einer oder mehreren an sich bekannten Einlaufrillen versehen, welche in das Material der Vorrichtung
as beispielsweise eingeformt, eingeätzt oder eingraviert
sein können. Der Auslauf der Führungsrille für die Schallstifte kann hierbei mit
einer kanülenartig ausgebildeten, sich in die Schallrille einsenkenden Spitze versehen sein.
Es kann aber auch eine gabelartige Führung der Schallstifte vorgesehen werden, die dadurch
gebildet wird, daß der Auslauf der Führungsrille innerhalb der Vorrichtung endet
und daß die Vorrichtung bis zu dieser Auslaufstelle eingeschlitzt ist, so daß die
Wandungen des Schlitzes eine Führung für die auslaufenden Nadeln bilden. Von der
besonderen Anbringung einer sich in die Schallrille einsenkenden Kanüle kann übrigens
ganz abgesehen werden, weil sich am Ende des Auslaufes mit der Zeit infolge von
Gratbildung eine solche Einsenkung von selbst ergibt.
Eine verschiebbar auf der Schallplatte angeordnete Führungsrille ist zwar bei Wiederholungsvorrichtungen
bekannt, diese bekannten Einrichtungen verbleiben aber während des Spielens auf der Platte. Durch einen beispielsweise
am Tonarm angebrachten Anschlag wird bei ihnen verhindert, daß sie sich mit der Platte mitdrehen. Sie wirken daher
bremsend auf das Laufwerk ein und verkürzen dadurch die Spieldauer, auch geben sie
meist zu schabenden Nebengeräuschen und zu Beschädigungen der Platten Veranlassung.
Demgegenüber hat der Erfindungsgegenstand
*) Früheres Zusatzpatent 402 887.
den Vorteil, daß er nach dem Einsetzen der
Schallstifte von der Schallplatte abgehoben wird.
Es sind ferner bereits Einsatzvorrichtungen bekannt, bei denen durch Einlegen einer
Schleiffläche in die Zuführungsrille der bei neuen Nadeln vorhandene Grat abgeschliffen
wird, ehe die Nadel mit der Schallplatte in Berührung tritt.
ίο Gemäß der Erfindung bestehen bei der vorgenannten
Einsatzvorrichtung für zwei Schallstifte die beiden zweckmäßig auswechselbaren Flanken der Führungsrille aus entsprechendem,
zum Abschleifen der Nadel geeignetem Werkstoff.
Die seitliche Begrenzung der Lage der Schallstifte kann unabhängig von der Führungsrille
z. B. durch nachgiebige Blattfedern erfolgen, welche die Nadeln, auch wenn sie zo anfänglich nicht in der Führungsrille aufruhen,
mit Sicherheit dem engen Auslauf der Einführungsrille zuführen. Nötigenfalls kann
die Rille auch nach rückwärts erweitert sein. Die Einsetzvorrichtung kann auch mit mehreren
Einführungsrillen versehen sein, so daß das Einführen in mittlere Schallrillen auch
ohne jedesmalige Neueinstellung der Vorrichtung möglich ist.
Schließlich bezweckt die Erfindung noch eine solche Vereinfachung der Einsetzvorrichtung,
daß ihre Verbindung mit dem Plattenteller fortfallen kann und ein Aufsetzen der Vorrichtung auf eine beliebige
Stelle der Platte von Hand möglich ist. Zu diesem Zwecke wird die Vorrichtung auf
ihrer Unterseite mit einem Material versehen, welches auf der Schallplatte gut haftet, so
daß die Vorrichtung bei nur geringem Auflagedruck mit der Platte unverschiebbar verbunden
ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen:
Abb. ι das erste Ausführungsbeispiel in der Draufsicht,
Abb. 2 den auf eine Schallplatte aufgesetzten Auslauf der Einführungsvorrichtung in
vergrößertem Maßstabe,
Abb. 3 die Seitenansicht des zweiten Ausführungsbeispieles,
Abb. 4 den Gegenstand der Abb. 3 von oben gesehen und
. Abb. 5 einen Schnitt durch den Gegenstand der Abb. 3 von links gesehen.
Beim ersten Ausführungsbeispiel (Abb. 1) ist auf der über die Schallplatte c hinausragenden
Achse b des Plattentellers α einer nicht mitgezeichneten Sprechmaschine eine
nötigenfalls federnde Hülse festgeklemmt, auf welcher ein Steg e in einem Schlitze f
verschiebbar und mittels einer Mutter g festklemmbar ist. Der Steg e trägt eine Schaufel
h, die ihrerseits mit einer oder mehreren Einlaufrillen i, i', i" versehen ist. Die letzteren
können derartig angeordnet und bemessen sein, daß sie dem Anfange großer, mittlerer
oder kleiner Schallplatten entsprechen und somit eine weitere Einstellung auf die
Anfangsrille überflüssig machen. Der Auslauf der Führungsrillen endet innerhalb der
Schaufel h, die bis zu dieser Stelle derart eingeschlitzt ist, daß die Wandungen des Schlitzes
eine Führung für die auslaufenden Schallstifte bilden. In den mittleren Teil der
Schaufel h ist für jede Einlaufrille eine Platte ι (Abb. 5) eingelassen, die aus Schleifmaterial
oder z. B. aus der gleichen Masse wie die Schallplatte c hergestellt sein kann und in
welcher sich die Einführungsrillen i, V, i" fortsetzen. Die Kreise k und ¥ stellen die
beiden Schallstifte dar. Die Krümmung der Einführungsrille i entspricht etwa einem
Mittelwerte zwischen der äußersten und der innersten Schallrille. Das dem Steg e abgewendete
Ende der Schaufel trägt beispielsweise eine als Auslauf der Einführungsrille dienende feine Spitze, die kanülenartig ausgebildet
und der Form der Schallrille angepaßt ist, in welche sie von oben hineinragt (Abb. 2). ·
Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 3, 4 und 5 unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiele
nur dadurch, daß der Steg e des ersten Ausführungsbeispieles fortgelassen
ist und daß dafür die Schaufel 0 auf ihrer Unterseite mit Haftflächen m und m' aus
Weichgummi oder einem anderen geeigneten Werkstoff versehen ist. Außerdem hat das
dem Auslauf abgewendete Ende der Schaufel einen Handgriff n.
Bei beiden Ausführungsbeispielen tritt der Rand der Schaufel so weit über die auswechselbare
Schleifplatte 1 vor, daß ein Entgleisen der Schallstifte, selbst wenn sie die Rille i
verlassen sollten, nicht eintreten kann. Die seitliche Führung der Schallstifte kann beispielsweise
auch durch Federn p (Abb. 1) gebildet sein, welche die Schallstifte zu der Auslaufstelle
überleiten.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum gleichmäßigen Einsetzen mehrerer hintereinander angeordneter Schallstifte einer oder mehrerer Schalldosen von Sprechmaschinen in die gleiche Schallrille nach Patent 394812, welche nach dem Einsetzen der Schallstifte während des Spielens von der Schallplatte abnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer oder mehreren Führungsrillen für die Schallstifte(k und k') versehene Einsetzvorrichtung (e) über dem ganzen mit Aufzeichnungen versehenen Teil der Schallplatte (c) derart verschiebbar ist, daß ein Einführen der Schallstifte (k und h') in beliebige Schallrillen möglich ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der Führungsrille (i) in eine der Form der Nadelspitze angepaßte Rinne von spitzwinkligem Querschnitt auslaufen, welche dicht über oder in der Schallrille (Abb. 2) endet.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 mit Abschleifvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zweckmäßig auswechselbaren Flanken der Führungsrille (i) auf ihrer ganzen Länge oder auf einem Teil derselben aus einem zum Abschleifen des Nadelgrates geeigneten Werkstoff bestehen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 mit Leitfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfedern (p) zu beiden Seiten der Führungsrille (i) von spitzwinkligem Querschnitt (p) angebracht sind, zum Zwecke, den Schallstift bei etwaigem Entgleisen nach dem tiefsten Teil der Führungsrille (i1) zurückzuleiten.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Gestalt einer mit einem Handgriff (n) versehenen, auf die Schallplatte aufsetzbaren Leitschaufel hat, die, wie es bei Wiederholungsvorrichtungen bekannt ist, an den Auflagestellen mit Unterlagen (m und m', Abb. 3) von hohem Reibungskoeffizient beispielsweise aus Weichgummi versehen ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5' dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufrille innerhalb der Schaufel (h oder o) endet, die bis zu dieser Stelle derart eingeschlitzt ist, daß die Wandungen des Schlitzes eine Führung für die auslaufenden Schallstifte (k und k') bilden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK101326D DE468067C (de) | 1923-05-12 | 1926-10-29 | Vorrichtung zum gleichmaessigen Einsetzen mehrerer Schallstifte |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK85860D DE394812C (de) | 1923-05-12 | 1923-05-12 | Vorrichtung zum gleichmaessigen Einsetzen mehrerer hintereinander angeordneter Schallstifte einer oder mehrerer Schalldosen von Sprechmaschinen in die Schallrille |
| DEK101326D DE468067C (de) | 1923-05-12 | 1926-10-29 | Vorrichtung zum gleichmaessigen Einsetzen mehrerer Schallstifte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE468067C true DE468067C (de) | 1928-11-06 |
Family
ID=7239622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK101326D Expired DE468067C (de) | 1923-05-12 | 1926-10-29 | Vorrichtung zum gleichmaessigen Einsetzen mehrerer Schallstifte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE468067C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4368527A (en) * | 1979-11-23 | 1983-01-11 | Goldstein Michael J | Phonograph cartridge alignment |
| US4577303A (en) * | 1983-06-21 | 1986-03-18 | Heinrich Zimmermann | Test equipment for phono pickup needles |
-
1926
- 1926-10-29 DE DEK101326D patent/DE468067C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4368527A (en) * | 1979-11-23 | 1983-01-11 | Goldstein Michael J | Phonograph cartridge alignment |
| US4577303A (en) * | 1983-06-21 | 1986-03-18 | Heinrich Zimmermann | Test equipment for phono pickup needles |
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