DE467426C - In die Feuerraumwand rauchverzehrender Feuerungsanlagen einsetzbarer, aus aneinandergereihten ringfoermigen Platten bestehender Rohrkoerper zur Einleitung eines Dampfluftgemisches in den Feuerraum - Google Patents
In die Feuerraumwand rauchverzehrender Feuerungsanlagen einsetzbarer, aus aneinandergereihten ringfoermigen Platten bestehender Rohrkoerper zur Einleitung eines Dampfluftgemisches in den FeuerraumInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- In die Feuerraumwand rauchverzehrender Feuerungsanlagen einsetzbarer, aus aneinandergereihten ringförmigen Platten =- bestehender Rohrkörper zur Einleitung eines Dampfluftgemisches in den Feuerraum Die Erfindung erstreckt sich auf :n die Feuerraumwand rauchverzehrender Feuerungsanlagen einsetzbare, aus aneinandergereihten ringförmigen Platten bestehende Rohrkörper zur Einleitung eines Dampfluftgemisches in den Feuerrahm.
- Gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich der den Gegenstand der Erfindung bildende Rohrkörper dadurch, daß in der Außenwand jeder der ringförmigen Platten mehrere düsenförmige Austrittsöffnungen vorgesehen sind, von denen die mittleren in einer waagcrechten Ebene liegen, die anderen, symmetrisch hierzu angeordine-;en aber schräg zu ersteren gerichtet sind, und daß in Abständen zwischen einzelnen der Platten Stauplatten mit je einer zur Tiefe des Durchzugskanals abnehmenden Durchlaßöffnung eingesetzt sind, welche dasDampf: luftgemisch gleichmäßig verteilt den Austrittsöffnungen der von den Stauplatten begrenzten Plattenreihen zuführen.
- Die: Anordnung der zum Teil waagerechten, zum Teil schräg hierzu gerichteten Austrittsöffnungen in den Platten gewährt den Vorteil, daß die verschieden gerichteten Dampfluftgemischstrahlen ein kräftiges Durchwirbeln der Feuerbase herbeiführen. Durch, diese kräftige Durchwirbelung und Verinischun.g der Feuergase mit dein Dampf-Itiftgemisch werden die Rußteilchen zurückgehalten und verbrannt. Da das Gasluftgemisch durch die Stauplatten aus allen Öffnungen mit gleichmäßigem Druck austritt, ist ein guter Betrieb der Feuerungsanlage gewährleistet.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der rauchverzehrenden Feuerungsanlage geinäß der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb, z eine Seitenansicht des Rohrkörpers, Abb. 2 einen waagerechten Schnitt nach C-D der Abb. i, Abb. 3 eine Aufsicht auf einen durch die Feuerbrücke hindurchgeführten Rohrkörper und Abb.4 einen Schnitt nach Linie A,-B der Abb. i mit Einbau des Rohrkörpers in die Feuerraumwand.
- Der Rohrkörper, dem durch ein Mischrohr 3 mittels eines Dampfrohres i und einer durchbrochenen Scheibe 2 ein Dampfluftgemisch zugeführt wird, besteht aus aneinandergelegten ringförmigen Platten .I aus Gußeisen oder anderer feuerbeständigen :Jasse, die je eine Durchgangsöffnung -.a besitzen. Auf der dem Feuerraum zugekehrten Seite ist jede Platte mit einer oder mehreren konischen Bohrungen 40 versehen, zu denen die Innenwand mit einer schrägen Fläche 4b (A.bb. 2) abfällt. Während die in der Mittelebene des Rohrkörpers liegenden Bohrungen 4c waagerecht verlaufen, sind die äußeren Bohrungen nach den Linien EF der Abb. 4 nach aufwärts oder abwärts geneigt, um ein kräftigesDurchwirbeln der Gase im Feuerraum durch die austretenden Strahlen des Gasluftgemisch.es herbeizuführen. An einzelnen Stellen sind zwischen die Platten ¢ Stauplatten 5 aus Metall mit allmählich abnehmenden Durchgangsöffnungen 5a eingesetzt. Sämtliche Platten .4 des Rohrkörpers sind durch Zugstangen 7, die in Aussparungen 46 (s. Abb. 4) der Platte liegen, fest miteinander zu einem einheitlichen Ganzen vereinigt. Soll der Rohrkörper auch in der Wand der Feuerbrücke angeordnet sein, so ist,. wie Abb. 3 zeigt, zwischen dem Ende des einen Rohrkörpers und dem Kopfende des senkrecht sich an ihn anschließenden Rohres ein Übergangskasten 6 eingesetzt.
- Der einzelne Rohrkörper kann, wie Abb. 4 zeigt, in einen Mantel 8 aus Metall oder feuerfester Masse eingesetzt, in die Feuerraumwand eingemauert sein, wobei er etwas zurückspringen oder mit der Wand glatt abschneiden und an den Stirnkanten durch feuerfeste Ziegel verkleidet sein kann. Bei großen Feuerungsanlagen können auch mehrereRohrkörper übereinanderliegend in den Feuerraumwänden eingebaut -sein.
- Wird den in die Feterungsandage eingebauten. Rohrkörpern durch die Düse r und die Regelscheibe 2 ein Dampfluftgemisch zugeführt, so wird dieses in dem Rohrkörper innig gemischt und durch die im Winkel zueinander gerichteten Bohrungen 4c hindurch in den Feuerraum geblasen. Dadurch werden die freien Kohlenstoffteilchen verbrannt und die Nutzleistung der Reuerungsanlage erhöht.
- Der Druck der aus den Bohrungen austretenden, Dampfluftgemischstrahlen wird durch die zwischen die Ringplatten geschalteten Stauplatten 5 verschiedenen Durchmessers geregelt. Die Rohrkörper können in ihrem hinteren Teile durch die Feuerbrücke und vorn durch die Brust- oder Vorderwand des Feuerraumes oder der Feuerbüchse gestützt werden.
- Selbstverständlich kann dem Rohrkörper an Stelle des Dampfluftgemisches auch nur Luft zugeführt werden. In diesem Falle wird man die Luft mittels eines Gebläses in den Rohrkörper einblasen. Die Luft kann durch Brenngase oder durch die Verbrennung begünstigendes Sauerstoffgas ersetzt werden. Auch können solche Gase derLuft zugemischt «=erden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: In die Feuerraum-wand rauchverzehrender Feuerungsanlagen einsetzbarer, aus aneinandergereihten ringförmigen Platten bestehender Rohrkörper zur Einleitung eines Dampfluftgemisches in den Feuerraum, dadurch gekennzeichnet, daß in der Außenwand jeder der ringförmigen Platten (4) mehrere düsenförmige Austrittsöffnungen (4c) vorgesehen sind, von denen die mittleren in einer waagerechtenEbene liegen, die anderen, symmetrisch hierzu angeordneten aber schräg zu den ersteren gerichtet sind, und daß in Abständen zwischen einzelnen der Platten' Stauplatten (5) mit je .einer zur Tiefe des Durchgangskanals abnehmenden Durchlaßöffnung (5a) eingesetzt sind, welche das Dampfluftgemisch gleichmäßig verteilt den Austrittsöffnungen der von den Stauplatten begrenztenPlattenre:ihen zuführen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR467426X | 1924-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE467426C true DE467426C (de) | 1928-10-25 |
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ID=8902254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW68016D Expired DE467426C (de) | 1924-08-26 | 1924-12-25 | In die Feuerraumwand rauchverzehrender Feuerungsanlagen einsetzbarer, aus aneinandergereihten ringfoermigen Platten bestehender Rohrkoerper zur Einleitung eines Dampfluftgemisches in den Feuerraum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE467426C (de) |
-
1924
- 1924-12-25 DE DEW68016D patent/DE467426C/de not_active Expired
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