DE467126C - Unstarre Aufhaengung fuer Freileitungen, Luft-Kabel u. dgl. - Google Patents
Unstarre Aufhaengung fuer Freileitungen, Luft-Kabel u. dgl.Info
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- DE467126C DE467126C DEW70655D DEW0070655D DE467126C DE 467126 C DE467126 C DE 467126C DE W70655 D DEW70655 D DE W70655D DE W0070655 D DEW0070655 D DE W0070655D DE 467126 C DE467126 C DE 467126C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G7/00—Overhead installations of electric lines or cables
- H02G7/14—Arrangements or devices for damping mechanical oscillations of lines, e.g. for reducing production of sound
Landscapes
- Electric Cable Installation (AREA)
Description
Freileitungen, Luft-Kabel u. dgl., wurden bisher an der Tragstelle mit Klammern oder
Spannvorrichtungen versehen, die ihrerseits an der Tragstelle gefaßt und aufgehängt wurden.
Bei diesen Vorrichtungen ist der Aufhängepunkt in der Leitungsrichtung starr festgelegt. Durch die Durchhänge in den beiden
benachbarten Spannfeldern wirken auf das in der Tragstelle liegende Leitungsstück
zwei entgegengesetzt gerichtete und je nach Größe des Durchhanges im Winkel zueinander
gestellte Kräfte, die durch diemechanische Leitungsspannung vergrößert oder verkleinert
werden. Infolge der Pendelbewegungen einer frei im Räume zwischen zwei Tragpunkten
aufgehängten Leitung ist es unvermeidlich, daß an der Einspannstelle die Leitung bei
jeder Pendelbewegung außerdem noch auf Biegung beansprucht wird. Das Spannfeld biegt das eingespannte oder fest eingeklemmte
Leitungsstück unmittelbar vor der Spannstelle fortgesetzt hin und her, so daß das Leitungsmaterial
an dieser Stelle dauernd »arbeitet«. Man hat die Spannldauen deshalb an
»5 den Leitungsaustrittsstellen auch bereits posaunenförmig
erweitert, um die Biegungserscheinungen der Pendelbewegung auf einen möglichst langen Teilabschnitt des Leitungs-
- querschnittes zu verteilen, also mehr Leitungsmaterial
an der »Materialarbeit« teilnehmen zu lassen. Auch hat man bereits vorgeschlagen,
die Leitung gänzlich von der Tragstelle zu entfernen und durch ein Hilfsseil
zu ersetzen, welches, nachdem es über Rollen geführt, mit beiden Enden an der Tragstelle festgeklemmt ist. Damit wurde
aber nur eine Verlegung der »Materialarbeit« vom Leiterquerschnitt auf den Hilfsseilquerschnitt
erreicht; der Mißstand blieb. Bei all diesen Bauarten ist nicht zu vermeiden, daß
durch die ununterbrochene Beanspruchung eine Strukturveränderung des Materials eintritt,
was schließlich einen Leitungsbruch zur Folge hat. Dieser Vorgang wird bei Vollquerschnitten
auf einen längeren Zeitraum verteilt als bei Hohlquerschnitten, die aber bei Hochspannungsanlagen immer mehr zur
Anwendung kommen. Namentlich Hohlseile in Höchstspannungsanlagen sind mit größter
Sorgfalt an den Tragstellen zu halten, da infolge des hohlen Querschnittes an und für
sich die Stabilitätsgrenze niedriger liegt. Brechen aber die Leitungen an den Tragstellen,
so ist der Betrieb gefährdet.
Die Erfindung beseitigt diese Mißstände. Sie besteht darin, daß die zu tragende Leitung
von der Tragstelle entfernt ist und daß die Aufhängung des abgebogenen Leitungsstükkes
durch ein Rollensystem erfolgt, dessen Rollen durch, ein endloses, frei bewegliches
Seil miteinander verbunden sind.
Die Zeichnungen stellen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens
dar, und zwar zeigt:
Abb. ι einen Aufriß der Tragstelle, Abb. 2 den Grundriß dazu,
Abb. 3 die schematische Darstellung eines
Traggurtes im Rollensystem,
Abb. 4 den Aufriß einer andern Ausführungsform,
Abb. 5 den Grundriß gemäß Abb. 4 und
Abb. 5 den Grundriß gemäß Abb. 4 und
Abb. 6 die schematische Darstellung gemäß Abb! 4.
Die Leitung α ist von der eigentlichen Tragstelle f entfernt und wird durch ein oder
mehrere Traggurte c, beispielsweise ein mit einem Spannschloß b zusammengefügtes
Drahtseil, ersetzt. Die beiden Enden der Leitung α werden mittels geeigneter Endklemmen
d an je eineRolle e1 und e2 befestigt. Der
eigentliche Leitungsträger f trägt vier neben- und untereinander angeordnete Rollen g1, gz,
gs und g·4, so daß ein System von beispielsweise
sechs Rollen, also ig·1, e2, g1, g2, £3 und g4,
entsteht. Über das Rollensystem wird nun der zu einer endlosen Schleife zusammengefügte
Traggurt c derart in Schleifen gelegt, daß er sich zwanglos in dem Rollensystem abrollen
kann. Die Zeichnungen zeigen ein Beispiel mit einem Rollensystem; es können natürlich
eine beliebige Anzahl solcher nebeneinander angeordnet werden, auch mehrere Traggurte oder Seile über ein Rollensystem.
In der Ausführungsform gemäß Abb. 4, 5 und 6 sind die Rollen gs und g* seitlich auseinandergedrückt
und jede für sich in Schlitzen k gelagert. Beide Rollen gs und g* werden
durch entsprechend angeordnete Federn I auseinandergedrückt,
so daß ungleiche, auf die Seilenden α wirkende oder stoßweise auftretende
Züge durch die Federn I ausgeglichen werden.
Während des Arbeitsganges drehen sich die Rollen; es können also die Enden des Seiles a
an den Endklemmen niemals auf Biegung, sondern immer nur auf Zug beansprucht werden.
Treten die bekannten Pendelbewegungen der Leitung α in den Spannfeldern auf,
so werden diese nicht von der Leitung an der Befestigungsstelle d aufgenommen, sondern
auf das Rollensystem e1, g2, gl, e2, g1 und g3
weitergeleitet, was die Pendelwelle durch den oder die Traggurte c in sich ausrollen und zur
Ruhe kommen läßt.
Zwischen Klemme d und Rolle e1 bzw. er
kann zur Stromlosmachung desRollensystems eine Isolierung h geschaltet werden. Zur "Verbindung
der elektrischen Leitungsenden ist dann eine lose, ohne mechanische Spannung aufgehängte Verbindung i zwischen beiden
Klemmen d erforderlich.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι . Unstarre Aufhängung 'für Freileitungen, Luft-Kabel u.dgl., wobei die zu tragende Leitung von der Tragstelle entfernt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung des abgebogenen Leitungsstückes durch ein Rollensystem erfolgt, dessen Rollen durch ein endloses, frei bewegliches Seil miteinander verbunden sind.
- 2. Unstarre Aufhängung nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß die im Leitungszug gelagerten Rollen (g3, g*) durch. Federn
werden.(/) auseinandergehaltenHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW70655D DE467126C (de) | 1925-10-07 | 1925-10-07 | Unstarre Aufhaengung fuer Freileitungen, Luft-Kabel u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW70655D DE467126C (de) | 1925-10-07 | 1925-10-07 | Unstarre Aufhaengung fuer Freileitungen, Luft-Kabel u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE467126C true DE467126C (de) | 1928-10-20 |
Family
ID=7608687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW70655D Expired DE467126C (de) | 1925-10-07 | 1925-10-07 | Unstarre Aufhaengung fuer Freileitungen, Luft-Kabel u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE467126C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2852595A (en) * | 1954-02-26 | 1958-09-16 | Bell Telephone Labor Inc | Apparatus for eliminating mechanical vibrations in aerial cables |
-
1925
- 1925-10-07 DE DEW70655D patent/DE467126C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2852595A (en) * | 1954-02-26 | 1958-09-16 | Bell Telephone Labor Inc | Apparatus for eliminating mechanical vibrations in aerial cables |
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