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DE466996C - Verbesserung an Verkokungsapparaten - Google Patents

Verbesserung an Verkokungsapparaten

Info

Publication number
DE466996C
DE466996C DEH102381D DEH0102381D DE466996C DE 466996 C DE466996 C DE 466996C DE H102381 D DEH102381 D DE H102381D DE H0102381 D DEH0102381 D DE H0102381D DE 466996 C DE466996 C DE 466996C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
burner
retort
coking
tube
coking apparatus
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH102381D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO HALZENBACH HERTEL
Original Assignee
OTTO HALZENBACH HERTEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO HALZENBACH HERTEL filed Critical OTTO HALZENBACH HERTEL
Priority to DEH102381D priority Critical patent/DE466996C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE466996C publication Critical patent/DE466996C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B7/00Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven
    • C10B7/10Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven with conveyor-screws

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Verbesserung an Verkokungsapparaten Die Erfindung bezieht sich auf Verkokungsapparate, insbesondere auf einen Apparat mit innerer und äußerer Heizung. Derartige Apparate sind für schichtenweises oder ununterbrochenes Arbeiten bestimmt. Bei beiden Arten dieser Apparate kann es wünschenswert sein, die innere Heizung so zu regulieren, daß man den Grad der Erwärmung verschiedener äußerer Teile der Retorte beeinflussen kann. Eine solche Kontrolle ist besonders erstrebenswert, um die an den einzelnen Stellen der innenenund äußeren Wände erzeugten Temperaturen gleichmäßig zu gestalten. Bei schichtenweiser Arbeit kann nur eine Zone, bei ununterbrochener Arbeit können dagegen mehrere Zonen vorhanden sein. Wird im letzteren Falle in der Retorte eine Förderschnecke verwendet, so kann die innere Heizung von der Inneinsehe der Förderschnecke in der Weise bewirkt werden, daß die Kohle beim Durchgehen durch die Retorte gleichmäßig an den beiden benachbarten Wänden verkokt wird. Ist eine derartige Gleichmäßigkeit der Heizung nicht genügend gesichert, so wird die Heizung zweckmäßig so reguliert, daß die Kohle nur an der äußeren Wandung anhaftet. Die Förderschnecke wird dann nicht in ihrer Bewegung behindert werden, wie dies durch Anbacken der weichen Kohle an den Schnekkengängen der Fall sein würde. Es ist bereits bekannt, Verkokungsapparate zu verwenden, bei denen eine von außen beheizte Retorte ein hohles Glied, beispielsweise eine Förderschnecke, enthält, das von innen abgestuft beheizt ist.
  • Die Erfindung verfolgt nun den Zweck, eine- verhältnismäßig lange Retorte mit einer entsprechenden inneren Heizvorrichtung auszurüsten, bei welcher die der Retorte über ihre ganze zugeführte Wärme zonenweise reguliert wird.
  • Ein besonderer Zweck besteht darin, eine solche Heizvorrichtung in einer für dauernden Betrieb bestimmten Retorte mit Förderschnecke anzubringen, um eine erfolgreiche Wirkung zu sichern und die Güte und Gleichförmigkeit des Produktes zu verbessern.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, in einem inneren Heizkanal -eines Verkokungsapparates mehrere .über die Länge der Retorte verteilte und getrennt regulierba- e Heizvorrichtungen vorzusehen.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigen: Abb. i einen Längsschnitt eines vertikalen Verkckungsapparates mit einer Förderschneckie in einer rohrförmigen RetorrP, Abb. z in vergrößertem Maßstahe einen Längsschnitt durch den in Abb. i gezeigten Brenner und eine beispielsweise Form einer zum besonderen Zusammenwirken mit dem vorerwähnten Brenner bestimmten hohlen Förderschnecke, Abb.3 einen Horizontalschnitt durch den Apparat nach der Linie 3-3 der Abb. i, Abb. 4 einen Schnitt i durch den unteren Bzenner der Abb. i nach der Linie 4-4 der Abb. 6, Abb. 5 einen. Schnitt durch den mittleren Brenner der abweichenden Konstruktion gemäß Abb. 2 nach der Linie 5-5 der Abb. 7, Abb. 6 einen teilweisen Horizontalschnitt durch die Förderschnecke und den Brenner nach der Linie 6-6 der Abb. i.
  • Abb.7 zeigt den Brenner gemäß Abb.5 teilweise in Ansicht von oben, teilweise im Querschnitt nach der Linie 7-7 der Abb. 8, Abb.8 einen Längsschnitt eines Brenners, welcher mit Hilfe einer die Brennstoffzuflußrohre umgebenden, evakuierten Kammer gekühlt werden kann, Abb. 9 einen Schnitt durch den Brenner gemäß Abb.8 nach der Linie 9-9 dieser Abbildung, Abb. io eine Brennerkonstruktion ähnlich derjenigen nach Abb.2 mit der gleichen Vakuumkammer, wie sie in Abb. 8 gezeigt ist, Abb. i i einen Querschnitt durch den Brenner gemäß Abb, i o nach der Linie i i- i i dieser Abbildung.
  • In der Zeichnung wird eine Retorte io einer für ununterbrochenen Verkokungsbetrieb geeigneten Art dargestellt. Für die Heizung der äußeren Wandung dieser Retorte io ist ein Feuerraum vorgesehen, welcher zur Kontrolle der Temperatur in den einzelnen Abschnittteen der Retortenwandung in verschiedene Feuerungszflnen unterteilt ist. Eine andere, in Zonen unterteilte Heizvorrichtung heizt die innere Wandung der Retorte in L'bereinstimmung mit der äußeren Heizung.
  • Der Apparat besteht im wesentlichen aus einer unilaufenden Retorte i o mit kreisringförmigem Querschnitt, welche nach dem einen Ende hin leicht konisch verläuft. Ein stärker konisch gestalteter Ring i z am anderen Ende dieser Retorte paßt fest meine entsprechende Öffnung des Rahmengestells 12, so daß die Retorte io am oberen Ende frei aufgehängt ist. Unmittelbar unterhalb der Retorte i o befindet sich ein Sockel i3, auf den sich ein ringförmiges Gehäuse auflegt. Das untere Ende 15 der Retorte i o ist genau zylindrisch geformt und paßt in das Gehäuse 14 hinein. Zwischen beiden ist eine entsprechende Takkung 16 angeordnet, damit die Retorte io bei einer während des Überganges des Apparates vom warmen in den kalten Zustand möglichen Lageänderung zu den festen Trägern 12 und 13 in dem Gehäuse 14 gleiten kann. Getragen von dem Sockel 13 im Innerze des Giehäuses 14, ist innerhalb der Retorte io ein Drehrohr 17 mit schraubenförmig von einem Ende zum anderen Ende verlaufenden Vorsprüngen 18 vorgesehen, welche sich dicht gegen die innere Wandung der Retorte io legen. Entsprechende Lagerungsmittel, wie Kreisringplatten i9, welche zwischen dem Drebrohr 17 und dem Sockel 13 gelagert sind, gestatten die Drehung des Rohres 17 durch entsprechende, in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel.
  • Um die Kohle durch die Retorte i o hindurclizufördern, besitzt das Gehäuse 14 einen Boden 2o, oberhalb dessen eine Zuführungsleitung 2 i in das Gehäuse 14 einmündet. Das Zuleitungsrohr 2 i enthält eine Förderschnecke 22. Beide sind genügend lang ausgeführt, so daß die darin befindliche Kohle einen wirksamen Abschluß des unteren. Teiles der Retorte io bildet. Der untere Teil der Retorte io endet oberhalb des Bodens 2o und ist mit einer über seinen Umfang verteilten Anzahl dreieckiger Einkerbungen 23 versehen, welche gegebenenfalls das Entweichen von Gasen aus dem Innern der Retorte io gestatten. Das Gehäuse 14 ist so konstruier, daß es oberhalb des unteren Endes der Retorte io eine Kammer 24 bildet, in welche zur Ableitung der evtl. entstehenden Gase ein Rohr 25 einmündet. Nachdem die Kohle den Verkokungsprozeß durchgemacht hat, kann sie am Kopf des Apparates über einen Boden 26 und einer nach unten geneigten Führung 27 o. dgl. weitergeleitet werden. Der obere Teil der Retorte io hat einen entsprechenden Wasserabschluß 28 und ist für die Ansammlung von Gasen ausreichend bemessen. Letztere entweichen aus dem oberen. Raum des Apparates in der durch Pfeil 2c9 angegebenen Richtung. Die besonderen Vorrichtungen zur Aufnahme des Gases bilden keinen Teil der Erfindung.
  • Die Heizvorrichtung für die Außenseite der Retorte io besteht aus einem von I-Trägern 3o getragenen Bau aus Ziegelmauerwerk. Letzterer ist in einer die Retorte io umgebenden Kammer durch feste und bewegliche Platten 33 und 34 aus feuerfestem Baustoff in .eine Anzahl horizontaler Zonen zerlegt. Eine derartige Anordnung zeigen b:eispizlsweise die Abb. i und 3. Das Ziegelnauierwerk ist im wesentlichen rechtwinklig und besitzt Feuerungswände 3 i, welche eine Ringkammer 32 bilden. Um die Retorte io herum sind in verschiedenen Höhen feste Platten aus feuerfestem Baustoff in der Weise angeordnet, daß in den einzelnen Höhenlagen jedesmal vier um 9o° zueinander versetzte Platten vorgesehen sind. Jede dieser Platten 33 reicht von der Feuerungswand 3 i bis nahe an die Retorte i o heran. Die Platten 33 sind von der Retortenwand getrennt, um eine durch die direkte Berührung zwischen beiden hervorgerufene Kühlwirkung zu vermeiden. Zu beiden Seiten eines Paares von festen Platten 33 sind vier bewegliche horizontale Platten 34 vorgesehen, welche durch entsprechende Schlitze ,in der Vorder- oder Rückseite der Feu:e:rungswände 31 in die Ringkammer 32 hineingeschoben oder aus derselben herausgezogen werden können. Abb. 3 zeigt diese Platten 34. in ausgezogener Lage, in welcher zwei benachbarte horizontale Heizzonen im wesentlif-hen zu einer vereinigt sind. Die gestrichelten Linien der gleichen Abbildung geben die gescniossene Lage der Platten 34 an, in welcher sie zusammen mit den festen Platten 33 eine Trennwand zwischen zwei benachbarten Zonen bilden. Außerdem sind in vertikaler Übereinanderfolge auf zwei Seiten der Retorte io Reihen von Öffnungen 35 und 36 angeordnet, von denen jede der Öffnungen zwiscnen je zwei vertikalen benachbarten Platten 33 gelegen ist. Auf der einen Seite führen die Öffnungen 35 in eine in der Zeichnung nur teilweise dargestellte Verbrennungskammer 37, während auf der anderen Seite die entsprechenden Öffnungen 36 die Verbindung mit einer nur teilweise gezeigten großen Gaskammer 38 herstellen. Vertikal gerichtete, in Spalten oder Schlitzen 4o angeordnete bewegliche Platten 39 aus feuerfestem Baustoff werden zur jeweilig gewünschten Veränderung der Öffnungen 35 und 36 benutzt. Von der Vorder- oder Rückseite des Ziegelsteinbaues können alle beweglichen Platten beliebig verstellt werden, um die Wärmeentwicklung in den einzelnen Zonen wirksam zu beeinflussen.
  • Im Innern des Drehrohres oder der hohlen Förderschnecke 17 ist eine Heizvorrichtung angebracht, welche ebenfalls eine Veränderung der Wärme in den einzelnen über die Länge des Drehrohres -verteilten Zonen gestattet. In diesem .Drehrohr 17 sind vertikal verlaufende Heizmittel vorgesehen, welche in übereinstimmung mit der kreisförmigen Wandung des Drehrohres 17 ringförmig ausgebildet sind. Jeder der Brenner 41 hat eine ringförmige Hülse 42 mit über dem Umfang verteilten Brennerlöchern 43. In den Abb. 4 und 6 wird der untere Brenner gemäß der Abb. i mit vier solchen Brennerlöchern 43 gezeigt. Die Hülse 42 besitzt einen äußeren Flansch 44, welcher zum Tragen eines nach oben über die Mündung der Brennerlöcher 43 hinausragenden feuerfesten Ringes 45 dient. Von dem Boden des Brenners nach unten hervorstehende Haken 46 werden dazu benutzt, an der Unterseite des Brenners einen Ring 47 aus feuerfestem Ton o. dgl. zu tragen. Die ringförmige Brennerhülse 42 wird durch einen Kanal in einer Stützhülse 48 mit Brennstoff gespeist. Die Hülse 48 verbindet die Hülse 42 fest mit einer konzentrisch zum Brenner verlaufenden Düsenkonstruktion. Die Düsenkonstruktion umfaßt ein. zylindrisches Glied 49 mit Gewinden 5o und 51 an seinen Enden. Die Stützhülse 48 geht durch das zylindrische Glied 49 hindurch und wird auf der Innenseite dieses Gliedes mit 52 bezeichnet. Es ist zu beachten, daß die Hülse 48-5z nicht radial zu den konzentrischen Gliedern verläuft. Innerhalb des -zylindrischen Gliedes 49 ist die Hülse 48-5z mittels Gewinde mit einem Zuleitungsrohr 53 verbunden, um durch die Hülsen :18-5a und 42 den Brennstoff in die Brennerlöcher 43 gelangen zu lassen. In. dem gezeichneten Ausführungsbeispiel durchschneidet die Querhülse die Düsenkonstruktion und ist in der Mitte zum Anschluß an das Zuleitungsrohr 53 mit Gewinde versehen. Die seitliche Lage der Hülse im Innern der Düse gestattet es, eine Reihe anderer Brennstoffzuleitungsrohre in versetzter Anordnung durch den Brenner hindurchzuführen. jeder der Brenner oberhalb des beschriebenen Brenners ist von gleicher Konstruktion, wobei die Teile so bemessen sind, daß sie die Unterbringung der Zuleitungsrohre innerhalb des Brennerumfanges gestatten. Bei dem Ausführungsbeispiel gelangen drei derartige Brenner zur Verwendung. Die drei Brennstoffzuleitungsrohre 53, 54, 55 sind so angeordnet, daß die Verbindungslinien ihrer Mittelpunkte ein Dreieck bilden.
  • Um eine Überhitzung des zugeführten Brennstoffes in dem Zuflußrohr vor dem Eintritt in die Brenner zu verhüten, ist eine Kühlvorrichtung vorgesehen, welche im wesentlichen aus einem die Zuflußrohre umgebenden Kühlrohr besteht. Auf dem Flansch 51 des unteren Brenners 41 (Abb. 4) ist eine Hülse 56 aufgeschraubt, durch welche die Brennstoffzuleitungsrohre hindurchgehen. in die Hülse 56 mündet ein Kühhnittelzuflußrohr 57 ein, welches .entsprechend den jeweiligen Wünschen der Zuleitung von Luft, Dampf oder Wasser dient. Auf dem oberen Flanszh 5o des Brenners ist ein Rohr 58 aufgeschraubt, welches mit seinem anderen Ende auf dem unteren Flansch des nächsten Brenners aufgeschraubt ist. Dieses setzt sich dann in der Weise fort, daß jedes Rohr 58 fortlaufend benachbarte Brenner gegeneinander abstützt und das Ganze in ein festes System von in gerader Linie angeordneten Brennern mit gekühlten Zuflußrohrleitungen verwandelt. Am Kopf des geradlinigen Brennersystems ragt ein Rohr 59 durch das Drehrohr 17 hindurch, um ein Umlaufen des Kühlmittels zu ermöglichen. Das Brennersystem kann entweder am Kopf oder am Fuß abgestützt werden und wird zweckmäßig in vertikaler Richtung verstellbar befestigt, um es gegebenenfalls richtig einstellen zu können.
  • An Stelle der versetzten Anordnung der Brennstoffzuleitungsrohre gemäß Abb. 1, 4 und 6 wird in Abb. 2, 5 und 7 eine andere Ausführungsform gezeigt. Hierbei (Abb.7) ist die Querhülse 6o eines jeden Brenners radial zu demselben angeordnet und in der Mitte des Systems durch Gewinde mit einem Zuflußrohr-61 verbunden. Jeder :der anderen Brenner ist in gleicher Weise konstruiert. Bei dieser Anordnung werden konzentrisch zueinander verlaufende 'Zuflußrohre 62, 6 x, 63 entsprechend dem unteren, mittleren und oberen Teil des Systems benötigt. Bei jedem Brenner ist das äußere Zuflußrohr in die Hülse 6o :eingeschraubt, während das nächstinnere Rohr in entsprechender Weise durch die Düse hindurchgeht. Hierbei wird jedes Zuflußrohr teilweise durch das dasselbe umgebende Zuleitungsrohr gekühlt. Je nach den Bedingungen, unter denen der Brenner zur Verwendung gelangt, kann das oben beschriebene Kühlrohr vorgesehen oder fortgelassen werden. Zum Zwecke der anschaulichen Darstellung weist jeder Brenner die gleiche Diisenkonstruktion auf und ist mit dem gleichen Kühlrohr versehen wie bei der ersten Ausführungsform. Die unteren Enden der konzentrischen Brennstoffzuleitungsrohre sind in entsprechender Weise abgeschlossen, um die voneinander unabhängigen. Zuflußrohre 64, 65, 66 mit Regulierventilen auszurüsten.
  • Im Innern des Drehrohres oder der Förderschnecke 17 (Abb. i und 6) sind längs derselben bogenförmige Hülsen 7o aufgeschweißt, welche Taschen bilden. Am unteren Ende dieser Taschen 70 ist ein entsprechender Verschluß 71 vorgesehen. Diese Hülsen bilden Hohlräume, welche sich bis zum oberen Ende des Drehrohres 17 erstrecken und mit einem wärmeleitenden Stoff, wie beispielsweise gewöhnlichem Salz oder leicht flüssig werdender Substanz, wie z. B. Blei (in der Zeichnung mit 72 bezeichnet), ausgefülit sind. Diese Hohlräume dienen außerdem zur Aufnahme entsprechender wärmeempfindlicher Mittel, wie solche für Pyromeber Verwendung finden. Die Verlängerungen dieser wärmeempfindlichen Drähte 74 o. dgl. reichen über den Kopf des Drehrohres 17 hinaus und führen zu irgendwelchen (nicht dargestellten) Anzeigevorrichtungen. Andere, allgemein mit 75 bezeichnete Pyrometermittel werden in den auswärtigen Heizzonen' zur Feststellung der dort herrschenden Temperaturen. verwendet.
  • Eine andere Ausführungsform einer Brennerkühlvorrichtung wird in den Abb.8 und i i im Zusammenbang mit den beiden beschriebenen. Brennerkonstruktiane;n gezeigt. Der Zweck eines Kühlstromes besteht in erster Linie darin, die Übertragung der Hitze von den Brennern nach den Zuflußrohren zu verhindern. Der Kühlstrom leitet die durch die Wände des äußeren Rohres hindurchgehende `Hitze ab. Es ist indessen möglich, durch richtige Bemessung der Menge des dazwischenliegenden Mediums für die übertragung der Hitze den Brennstoffstrom selbst als Kühlmittel zu verwenden. Dies vermittelt einen Ausgleich zwischen der nach innen geführten und der durch den Brennstoffstrom abgeführten Wärme. Der richtige Ausgleich wird durch größere Verdünnung .der Zwischenluft erlangt. Zu diesem Zweck ist das äußere Rohr 76 durch eine Kappe 77 versrIdc.ssen und an die so geschlossene Kammer ein Entlüftungsrohr 78 angeschlossen. Gegebenenfalls wird konzentrisch zu dem Rohr 76 ein inneres Rohr 79 angeordnet, so daß zwischen beiden eine ringförmige Kammer 8o gebildet wird, welsche die Brennstoffzuleitungsrohre umgibt. Das innere Rohr 79 ist in entsprechender Weise durch Gewinde an den Innenseiten der Flausche 8 i und 82 der Düsenkonstruktion befestigt. Das innere Rohr 79 ist an seinem oberen Ende offen und reicht bis in die Nähe der Kappe 77, so daß der Ringraum 8o und das Innere des Rohres 79 an dieser Stelle miteinander in Verbindung stehen. Das Entlüftungsrohr 78 mündet in den Ringraum 8o und entlüftet natürlich den Raum innerhalb des Rohres 79, in dem die Zuflußrohre liegen. Das konzentrische Rohrsystem besitzt die Rippen 83, 84 zwischen dem äußeren und inneren Rohr, so daß der Ringraum 8o in zwei halbringförmige Kammern geteilt ist. Die Anordnung dieser beiden Kammern und der inneren Kammer des Rohres 79 sichert für durch defekte Stellen in die Kammer gelangende Luft oder Gas über die ganze Länge des Apparates einen ununterbrochen nen Weg. Der, so durch Undichtheiten des Apparates hervorgerufene Strom von Gas oder Luft nach dem Entlüftungsrohr 78 wird die Kühlwirkung eher steigern als sie herabsetzen, wie es vielleicht bei einer einfacheren Konstruktion der Fall wäre.
  • Abb. 8 zeigt insbesondere die Brennerkonstruktion mit versetzt angeordneten Brennstoffzuleitungsrohren 85, 86 und 87 in Übereinstimmung mit Ahb. i. Abb. io zeigt die Anordnung nach Abb.2 mit konzentrischen Zuleitungsrohren 88, 89, 9o. Ein inneres Rohr 9i ist konzentrisch zu dem äußeren Rohr 76 angeoidnet. Die den Brenner tragende Düse ist zur Aufnahme der vorerwähnten Rohre und zur Fortsetzung der aus den Rohren 79 und 76 sowie den Rippen 92 und 93 gebildeten Kammern entsprechend ausgebildet.
  • In Abb.2 wird eine abweichende Form des Drehrohres oder der Förderschnecke 17 gezeigt. Das Drehrohr setzt sich hier aus dem zylindrischen Teil 95 und den beiden Schrauben- oder Schneckengängen c6 und 97 zusammen. Die hohlen Gecvändegänge sind vorzugsweise mit dem zylindrischen Teil Q5 des Drehrohres 17 aus einem Stück gebildet und stehen in offener Verbindung mit dessen Innern. Bei dieser Konstruktion werden die Schneckengänge 96, 97 direkt vom Brenner und gleichmäßiger geheizt als die Schnekkengängei 8 des Drehrohres 17 nach Abb. i, in welchem Fall dieselben nur durch 'Wärmeleitung geheizt werden. Zur Verbesserung der Heizung der hohlen S.clineckengänge 96, 97 sind im lniiern des Drehrohres 17 Platten oder-Züge angeordnet, um die brennender. Gase vom Brenner in die hohlen S.chnekkengänge zu leiten. Die Platten köifi#.en, abgesehen von der in der Zeichnung dargestellten spiralförmigen, dem Lauf der Srhnekkengänge folgenden Form, auch irgendeine andere Gestalt erhalten. Diese Platten oder Züge bestehen aus einem an der Drehrohr,-wandung 95 befestigten Teil 98, einem nach innen gerichteten Teil99 und einem nach abwärts gerichteten Teil i oo. Die von den längs des Drehrohres angeordneten Heizbrenl:ern kommenden, das Drehrohr nach aben hin durchströmenden Heizgase werden durch die Züge abgefangen und den hohlen Schn@kkengängen zur direkten Heizung ders°lben zugeführt.
  • Im Betrieb des oben beschriebenen Verkokungsapparates geht die Verbrennung des Brennstoffes zum Heizen der äußeren Wandung der Retorte in der Kammer 37 vor sich. Die beweglichen vertikalen Platten 39 werden so eingestellt, daß sie den Durrhgang der Hei7g-ase von der Kammer durch die einzelnen Zonen des Feu:erungsraam:s in die Auslaßkammer 38 gestatten. Die Gase treten durch die Öffnungen 35 in den Feuerungaraum ein, spalten sich beiderseits der Retorte io und vereinigen sich hinter derselben wieder, um durch die Öffnung 36 zu entweichen. Die beweglichen Horizontalplatten werden so eingestellt, daß sie gegzbenenfalls irgendeine der Zonen vergröß--rn: Durch die Anordnung der Platten -kann der Feueru,ngsraum in allen seinen Teilen gleichmäßig boheizt oder in einen Feuerungsraum mit einem Zug nach unten bzw. nach oben verwandelt werden. Ebenso kann durch eine Unterteilung desselben jede gewünschte Zusammenstellung aller möglichen Arten von Feuerungsräumen hergestellt werden. Durch die Pyrometerteile 75 wird die Hitze in den einzelnen Zonen kontrolliert. Ist die äußere Heizung in den einzelnen Zonen für den jeweiligen Verkokungsvorgang ausgeglichen, si werden die inneren Brenner in gleicher Vv';:isc2 reguliert, um die Hitze im Innern dies Dr:hrohres 17 in Übereinstimmung mit den jeweils auf der Außenseite des Dr,-hrohres _enüberliegenden Stellen auszugleichen. Als , geg Kühlmittel der inneren Brenner wird zw: %kmäßig Luft verwendet, welche gegebenenfalls in den Brennern oder in dem Feuerungsraum vorerwärint wird. Bei jedem Brenner wird die direkte Richtung der Flammen gegen die Wandung des Drehrohres 17 durch das feuerfeste Rohr q.5 verhindert. Jeder Brenner ist gegen die Hitze des darunter befindlichen Brenners durch den Ring 4.7 aus feuerfestem Stoff geschützt. Auf diese Weise kann den Brennern eine Mischung von Gas und Luft zugeführt werden, ohne daß die Gefahr des Zurückschlagens der Flamme infolge Überhitzung der Brenner vorhanden ist.
  • Dem in den Zeichnungen dargestellten Apparat wird die Kohle in körnigem Zustand am unteren Ende der Förderschnecke 17 zugeführt. Da die Förderschnecke langsam umläuft, gelangt die Kohle in die Retorte, wird erhitzt und beginnt bald, plastisch zu werden. Der untere Brenner wird zweckmäßig so innerhalb der Förderschnecke 17 angeordnet, daß die Kohle in plastischem Zustand durch einen Retortenhohlraum mit .gleichen Temperaturen an den gegenüberlieg.ende!n Wänden hindurchgeht. Die Temperatur kann ansteigen, wenn die Kohle in der Retorte Weiterbefördert wird und in einzelnen Zonen der Retorte eine Zersetzung der Kohle beginnt. Es wird ferner angestrebt, die Verkokung als natürliche exothermische Zersetzung vor sich gehen zu lassen, ohne dieselbe durch Erzeugung höherer Temp:°raturen in den Zonen der Retorte zu beschleunigen. Demzufolge ist es zweckmäP#ig, daP# in einer bestimmten Zone von -einer gewissen geite längs der Retorte :ein-- möglichst gleichmäßige Temperatur herrscht, bis infolge Erzeugung einer etwas höheren Temperatur die exothermische Zersetzung des Kokses aufhört. Sowohl die innere als auch die äußere Heizvorrichtung werden reguliert, um die richtige Heizung der Retorte io entsprechend der Zersetzung der Kohle zu bewirken. Nach dem Verlassen des plastischen Zustandes wird die Kohle zu Koks. Es ist anzustreben, die Umwandlung in Koks gleichmäßig und gleichzeitig an beiden Wänden des Retortenraumes vor sich gehen zu lassen, um ein Backen der Kohle, welche in der Nähe- einer kälter ren Wand noch plastisch bleiben würde, zu verhindern und eine gleichmäßige Verkokung an gegenüberliegenden Stellen der beiden Wände zu sichern. In dem Augenblick, wo der Koks seine selbständige Struktur erreicht hat, ist die Gefahr des Backens an der Förderschnecke vorüber, obgleich die Verkokung noch nicht vollständig zu sein' braucht und flüchtige Stoffe noch in der Kohle enthalten sein können. In dieser Hinsicht kann die durch die Retorte geschickte Kohle, nachdem sie den umlaufenden Teil der Retorte und den Apparat überhaupt verlassen hat, in beliebiger Weise weiterbehandelt werden, um weitere flüchtige Stoffe daraus zu entfernen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verkokungsapparat mit außenbeheizter Retorte, in der ein hohles Glied, beispielsweise eine Förderschnecke, angeordnet ist, das von innen abgestuft beheizt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die innere abgestufte Heizung durch eine Anzahl einzelner voneinander unabhängiger Gruppen vor Brennerdüsen (41) bewirkt wird, die in Abständen auf die Länge des Rotors (io, 95) verteilt und mit getrennten Regelvorrichtungen (67, 68, 69) versehen sind.
  2. 2. Verkokungsapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Brenneröffnungen (43) und der Wandung des hohlen Gliedes (17) ein feuerfester Ring (45) angeordnet ist, um die direkte Richtung der Brennerflammen gegen die Wandung des Gliedes (17) zu verhindern.
  3. 3. Verkokungsapparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner mit Abständen in vertikaler, geradliniger Anordnung angebracht und an ihrer Unterseite mit feuerfestem Stoff (47) versehen sind, um ein Zurückschlagen der Brennerflarmnen infolge überheizung der Brenner zu vermeiden.
  4. 4. Verkokungsapparat nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß getrennte Zuführungsvorrichtungen für die in Abständen voneinander angeordneten Brenner innerhalb .eines Rohres (79) vorgesehen sind, durch das die Kühlung vermittelt wird, die die Zuflußvorrichtungen vor der Hitze der Brenner schützt.
  5. 5. Verkokungsapparat nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ringförmig -gestaltete Brenner um das Kühlrohr herum angeordnet sind, welche durch das Kühlrohr hindurchgehende Verbindungskanäle (48-52) mit ihren jeweiligen Zufiußrohren (53, 54, 55) besitzen.
  6. 6. Verkokungsapparat nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Förderschnecke (17) ein Zug oder eine Platte (98, 9.9, ioo) angeordnet ist, um die heißen Brennergase in die in den Verkokungsraum zwischen dem hohlen Glied (17) und der Retorte (io) hineinragenden Vorsprünge (96, 97) zu leiten.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0621331A1 (de) * 1993-04-23 1994-10-26 Reinhard Nagel Verfahren zur Verkokung von Altreifengranulat, insbesondere zur Herstellung eines aktiven Filtermateriales

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0621331A1 (de) * 1993-04-23 1994-10-26 Reinhard Nagel Verfahren zur Verkokung von Altreifengranulat, insbesondere zur Herstellung eines aktiven Filtermateriales

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