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DE466611C - Vorrichtung zum Messen von Stroemungsrichtungen in verschiedenen Tiefen mittels Fluegel - Google Patents

Vorrichtung zum Messen von Stroemungsrichtungen in verschiedenen Tiefen mittels Fluegel

Info

Publication number
DE466611C
DE466611C DEH106570D DEH0106570D DE466611C DE 466611 C DE466611 C DE 466611C DE H106570 D DEH106570 D DE H106570D DE H0106570 D DEH0106570 D DE H0106570D DE 466611 C DE466611 C DE 466611C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
wings
wing
different depths
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH106570D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH106570D priority Critical patent/DE466611C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE466611C publication Critical patent/DE466611C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M10/00Hydrodynamic testing; Arrangements in or on ship-testing tanks or water tunnels

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indicating Or Recording The Presence, Absence, Or Direction Of Movement (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum 1Vlessen von Strömungsrichtungen in verschiedenen Tiefen mittels Flügel Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Messen von Strömungsrichtungen in verschiedenen Tiefen mittels Flügel.
  • Die Erfindung besteht darin, daß mehrere Flügel übereinander und einzeln drehbar auf einer gemeinsamen Spindel angeordnet sind. Die Feststellung der Flügel kann durch Abwärtsbewegung einer auf der gemeinsamen Spindel angeordneten Röhre erfolgen, wodurch die Flügel zwischen einem Ring und einem Fußlager festgeklemmt werden.
  • Die Erfindung ermöglicht es, die Stromrichtungswinkel eines bewegten Mediums (z. B. Luft oder Wasser) über eine größere Strecke, beispielsweise vom Ansatz bis zur äußersten Spitze eines Schraubenflügels, ;gleichzeitig zu messen. Besondere Bedeutung hat die Erfindung zur Ermittlung der besten Form der Gegenschraube bei Schiffen.
  • Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • In Abb. i ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Abb. z ist eine Sonderansicht dazu. Abb. 3 zeigt eine Ausführungsform für Luftfahrzeuge. Abb..f ist die Ansicht einer Regelvorrichtung hierfür. Abb. 5 ist eine Vorrichtung mit durch Federwirkung bewirkter Feststellung der Stromrichtungsflügel. Abb. 6 zeigt einen Apparat mit elektromagnetischer Feststellung. Abb. 7 zeigt einen der Flügel, während die Abb. 8, 9 und io eine mit Druckluft arbeitende Vorrichtung veranschaulichen.
  • Bei der Ausführungsform- nach den Abb. i und a ist eine Anzahl Flügel 5o auf einer Stange, :einem Rohr o. dgl. 51 angeordnet. Die Flügel 5o können .auf der Stange 5 i frei hin und her schwingen. Die Stange 51 wird in geeigneter Weise, beispielsweise durch eine Haltevorrichtung 52, hinter der Schraube gehalten.
  • Ringe 53 o. dgl. sind zwischen die einzelnen Flügel gelegt. Zwischen die Flügelnaben und die Stange können Hülsen gebracht werden. Sobald sich die Schiffsschraube dreht, werden sieh die einzelnen Flügel den Stromrichtungswinkeln entsprechend einstellen.
  • Als Beispiel einer mechanischen Feststellvorrichtung der Flügel ist in den Abb. i und 2 ein Schraubenrad gewählt. Auf die Stange 51 ist eine Röhre 54. mit einer Kappe 55, die auf ihr unteres Ende aufgeschraubt ist, aufgebracht. Von der Kappe 55 wird ein Ring 56 mit einem Keil 57 getragen, der meinen Längsschlitz 58 in der Stange 51 eingreift. Die Röhre 54 kann sich mittels eines Ringes 59 auf den Ring 56 auflegen.
  • Das obere Ende der festen Stange 51 trägt ein Schraubengewinde und geht durch einen mutterähnlichen Tei16o, der an der Röhre 54 befestigt ist, hindurch. An dieser Röhre sind außerdem noch Handgriffe 61 befestigt.
  • Sobald sich die Flügel in den wirklichen Strömungswinkeln eingestellt haben, werden sie in diesen Stellungen festgeklemmt durch Abwärtsbewegung der Röhre 54, wodurch der Ring 56 auf den obersten der Flügel- 5o gepreßt Wird oder auf den zu oberst gelegenen Ring 53.- Die Flügel werden auf diese Weise zwischen dem Ring 53 und einem starren ringförmigen Fußlager 62 an der Stange 51 festgeklemmt.
  • Die Abb. 3 und q. zeigen eine ähnliche Vorrichtung für das Luftfahrzeugwesen. Bei dieser Ausführungsform ist die Stange 51 an dem Flugzeugkörper 63 dicht hinter dem üblichen Propeller befestigt. Das Schraubenrad 64 wird durch .eine Drahtübertragung 65 o. dgl. von einem Rad 66. aus betätigt. Die Enden des Kupplungsdrahtes sind an Armen 67 befestigt, die an -dem Schraubenrad 64 angebracht sind.
  • In Abb. 4 ist in gestrichelten Linien die nicht arretierende und in voll ausgezogenen Linien die arretierende Stellung der Feststellvorrichtung gezeichnet. -68 ist ein durch das Schraubenrad 64 verschobener Ring, der auf die Spindel 51 verschiebbar aufgekeilt ist.
  • Abb. 5 veranschaulicht :eine Vorrichtung, bei welcher das Festklemmen der Flügel mit Hilfeeiner Feder erfolgt. Am oberen Ende .der Stange 51 befindet sich ein Gehäuse 69. Das obere Ende der Röhre 54 trägt einen Teil 7o, der durch eine Kupplun,g- 71 an- dem Gehäuse 69 befestigt ist. Zwischen dem Teil 70 und einem Ring 72, der von der Stange 51 getragen. wird, befindet sich eine Feder 73. Die Feder 73 wird in gespannter Stellung zusammengehalten durch einen Zapfen 74, der durch die Stange 5 i hindurchgeht. Die Röhre 54 wird durch Lager 75 bei ihrer Bewegung geführt. Durch Auslösen der Feder wird die Kupplung 71 unterbrochen oder getrennt, die Röhre 54 abwärts ,gedrückt und sämtliche Flügel festgeklemmt.
  • -Ein Ausführungsbeispiel, bei welchem das Festklemmen der Flügel auf elektrischem bzw. elektromagnetischem Wege geschieht, ist in Abb. 6 veranschaulicht. Der Kern 77 eines Elektromagneten 76 ist an einem Ende eines --Hebels 78 befestigt, dessen anderes Ende 79 : -so- ausgebildet ist,_ daß es : die Hülse 54. abwärts drücken und dadurch die Flügel 5o festklemmen kann. Die Röhre 54 ist an Fäden 8o aufgehängt, die die Röhre 54 in ihre ,gewöhnliche Lage zurückziehen, sobald das Hebelende 79 wieder nach oben be. wiegt wird. Der Stromkreis ist mit $1, die Batterie mit 82 und der Unterbrecher mit 83 bezeichnet.
  • Abb. 7 zeigt die Form eines Flügels 5o. Die Abb. 8, 9 und io zeigen eine Ausführungsform, die mit Hilfe eines Druckmediums, z. B. Druckluft, arbeitet. Abb.8 zeigt die Anordnung der Vorrichtung an einem Doppelschraubendampfer. 84 ist ein Rohr zur Zuführung von Druckluft. 85 äst ein Ventil dafür, 86 sind Befestigungsvorrichtungen. An dem Ende der Röhre 84 ist durch eine Schraubverbindung ein Halter 87 befestigt, der bei 88a (Abb. io) geschlitzt ist. Auf diesem Halter 87 sind die Flügel 5o gelagert. Innerhalb des Halters 87 befindet sich eine dehnbare Röhre 88. Durch ein Mundstück 89 ist die Röhre 88 an einem Ende mit dem Röhr 84 luftdicht verbunden. Das andere Ende des Rohres 88 wird luftdicht durch eine Kappe 9o verschlossen, die auf den Halter 87 aufgeschraubt wird und einen nach innen vorspringenden Konus 9 i besitzt.
  • Wenn beispielsweise Druckluft in die Röhre 88 eingelassen wird, so dehnt sich !die Wand derselben aus, und Teile davon treten in die Schlitze 88a, erfassen die Flügel und hindern diese an weiterer Bewegung.
  • Mit jeder-dieser Vorrichtungen kann ein Hauptzeiger 92 verbunden "werden, wie er in den Abb. 3, 6 und 9 gezeichnet ist.
  • Gegenschraubenvorrichtungen u. dgl. gemäß vorliegender Erfindung können in bebeb?ger Form ausgeführt werden, =sofern die Schaufeln dieser Vorrichtung an. Hand der Ergebnisse der äorbeschriebenen Vorrichtungen hergestellt sind. 'Beispielsweise können die Schaufeln zu den bekannten Triebschrauben in der bekannten Weise angeordnet werden. Oder die Schaufeln werden mit dem Rudersteven in der bekannten Weise verbunden. Brei einer anderen Ausführungsform kann das- Ruder selbst die Gegen- ; schraube bilden, indem Ruder und Propeller aus einem Stück hergestellt sind.
  • Es können verschiedene Abänderungen in der Bauweise getroffen werden, ohne den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung i zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Vorrichtung zum Messen" von StrömuDgsrichtungen in verschiedenen Tiefen mittels -Flügel,: -dadurch gekennzeichnet,, daß -mehrere Flügel übereinander und einzeln drehbar auf einer gemeinsamen Spindel angeordnet sind. z. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung der Flügel (5o) durch Abwärtsbewegung einer auf der gemeinsamen Spindel (5 r ) angeordneten Röhre (54) erfolgt, wodurch die Flügel (5o) zwischen einem Ring (56) und einem Fußlager (6a) festgeklemmt werden.
DEH106570D 1926-05-12 1926-05-12 Vorrichtung zum Messen von Stroemungsrichtungen in verschiedenen Tiefen mittels Fluegel Expired DE466611C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH106570D DE466611C (de) 1926-05-12 1926-05-12 Vorrichtung zum Messen von Stroemungsrichtungen in verschiedenen Tiefen mittels Fluegel

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DEH106570D DE466611C (de) 1926-05-12 1926-05-12 Vorrichtung zum Messen von Stroemungsrichtungen in verschiedenen Tiefen mittels Fluegel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE466611C true DE466611C (de) 1928-10-09

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ID=7170076

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DEH106570D Expired DE466611C (de) 1926-05-12 1926-05-12 Vorrichtung zum Messen von Stroemungsrichtungen in verschiedenen Tiefen mittels Fluegel

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