DE466206C - Scheinwerfer mit Hohlspiegel und Prismenscheibe - Google Patents
Scheinwerfer mit Hohlspiegel und PrismenscheibeInfo
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- DE466206C DE466206C DEK98675D DEK0098675D DE466206C DE 466206 C DE466206 C DE 466206C DE K98675 D DEK98675 D DE K98675D DE K0098675 D DEK0098675 D DE K0098675D DE 466206 C DE466206 C DE 466206C
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- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21W—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
- F21W2131/00—Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
- F21W2131/40—Lighting for industrial, commercial, recreational or military use
- F21W2131/406—Lighting for industrial, commercial, recreational or military use for theatres, stages or film studios
Landscapes
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
- Scheinwerfer mit Hohlspiegel und Prismenscheibe Die Erfindung betrifft Scheinwerfer mit Hohlspiegel und Prisinenscheibe für Kraftfahrzeuge und insbesondere für photographische Aufnahmen. Gemäß der Erfindung werden Hohlspiegel und Prismenscheibe in bezug auf die Lichtquelle so angeordnet, daß ihre Strahlenbündel zwar unter verscl-äeden großem Winkel ausgehen, sich aber in der Beleuchtungs#ebene schneiden und auf diese Weise ;eine gleichmäßige Beleuchtung ohne Blendung, harte Schatten und farbige Ränderergeben.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist ein Axialschnitt eines Scheinwerfers gemäß der Erfindung.
- Abb. 2 zeigt seinen Strahlengang, Abb. 3, 4 und 5 veranschaulichen Prismenscheihen mit Durchbrechungen.
- Im Gehäuse i des Scheinwerfers ist ein Beleuchtungskörper 2 angebracht, dem auf der einen Seite ein Hohlspiegel 3, auf der anderen eine Prismenscheibe 4 gegenübersteht. Der Hohlspiegel ist durch eine Schraube 5 einstellbar, auch der Beleuchtungskörper 2 kann verstellbar sein.
- Der HGhlsp'egel 3 und die Prismenscheibe 4 werden so eingestellt, daß' der Beleuchtungskörper 2 sich außerhalb des Brennpunktes des Spiegels zwischen diesem und der Prismenscheibe befindet. Infolgedessen bilden die vom Beleuchtungskörper im steilen Winkel auf die Prismenscheibe fallenden Strahlen nach Verlassen der Scheibe ein Strahlenbündel D-D, das durch die ausgezogenen Linien in Abb. 2 dargestellt ist, während die Strahlen, die vom Beleuchtungskörper auf den Hohlspiegel 3 fallen, nach der Reflektion und Vereinigung im Punkt:F jenseits der Prismenlinse 4 ebenfalls einen divergierenden Strahlenkegel C-C bilden, dessen Spitzenwinkel größer ist als der des Strahlenke,gels D-D.
- Der Durchmesser des Beleuchtungsfelds und sein Abstand von dem Scheinwerfer i wird durch die Stellung des Beleuchtungskörpers 2 zur Prismenlinse 4 und durch deren Prismenformen bestimmt. Die Stellung des Beleuchtungskörpers zur Prismenlinse ergibt also den Winkel des Bündels D-D. die Stellung der Lichtquelle zum Spiegel und die Prismenformen den Winkel des Bündels C-C. Die beiden Lichtbündel schneiden sich in einer Ebene, dem Beleuchtungsfeld io.
- Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die Prismenscheibe konzentrisch zur optischen Achse angeordnete Prismenringe 6 hat, doch können die Prismen auch in anderer Weise ausgebildet und an geordnet sein. Es kommt nicht auf die Folm und Anordnung der Prismenringe, sondern darauf an, daß die Strahlenbündel des Hohlspiegels 3 und der Prismenringe 4 unter verschiedenem Winkel ausgehen. In dem gleichmäßig beleuchteten Feld io werfen die beleuchteten Gegenstände einen an den Rändern weich verlaufenden Schatten. Die gute Lichtausnutzung ermöglicht die Verwendung einer verhältnismäßig schwachen Lichtquelle. Diese ist zweckmäßig ein flacher Körper, der parallel zur Prismenscheibe 4 steht.
- Will nian die waagerechten Linien des Bil. des betonen, ordnet man mehrere Lampen in waagerechter Reihe an und erhält scharfe waagerechte un& verwischte senkrechte Schatten. Will man unigekehrt: die senkrechten Linien betonen, ordnet man die Lampen in senkrechter Reihe übereinander an. Durch Stellungen zwischen senkrecht und waagerecht erhält man beliebige Kombinationen der Schattenwirkungen.
- Für Bildnisaufiiahme sind die scharfen senkrechten und waagerechten Schatten, die der Scheinwerfer ergibt, zuweilen störend, namentlicli bei Bildnissen mit künstlerischer Wirkung, während beianderen, beispielsweise Profilaufnahmeri, scharfes Betonen des Profils die Wirkung erhöht. In solchem Falle kann man in der Prismenscheibe öffiiung gen oder glatte Flächen vorsehen, um das Licht ungehindert austreten zu lassen, und dadurch beliebige Teile des Feldes besonders beleuchten, beispielsweise die Gesiclitszüge weicher, das Profil schärfer erscheinen lassen. Auc#Ii bei Filmaufnahmen läßt sich diese Einrichtung verwenden, um einen Teil des Bildes durch besonders starke Beleuchtung hervorzuhehen.
- Ähnliche Wirkungen werden erreicht, wenn man bestimmte Prismen der Scheibe,4 anders ausbildet als die übrigen, im Beleuchtungskörper mehrere Lichtquellen in verschiedenen Ebenen vorsieht oder -endlich den Hohlspiege13 ungleichmäßig ausbildet. Ein Beispiel für leine Durchbrechung in der Mitte der Prismenhnse 4 zeigt Abb. 3. Die Durchbrechung hat hier die Form eines Sterns, sie kann aber in jeder anderen Form, rechteckig (Abb. 4, 11), dreieckig (Abb. 5, 12), oder als glatte Fläche ausgebildet sein.
- Der Scheinwerfer hat den weiteren Vorzug, daß, er sehr wenig blendet, denn man sieht,von der Seite nur die scharfen Kanten der Prismen 6. Diese starke Verringerung des Blendens ist besonders günstig bei Bildnis,-und Filmaufnahmen, da namentlich bei den letzteren die Augen der Darsteller oft durch das Blenden geschädigt werden, macht den Scheinwerfer aber auch besonders geeignet für Kraftfahrzeuge.
Claims (2)
- PA TrNTAINS PR Ü C llr: i. Scheinwerfer mit Hohlspiegel und Prismenscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlspiegel (3) und die Prismenscheibe (4) in bezug auf die Lichtquelle so angeordnet sind, daß ihre Strahlen-, bündel (C-C und D-D) unter verschieden großem Winkel ausgehen und sich im B#eleuchtungsfeld schneiden.
- 2. Scheinwerfer nach Anspruch i, ge- kennzeichnet durch eine Prismenscheibe mit konzentrisch zur optischen Achse angeordneten Prismenringen (14) in an sich bekannter Ausführung. 3. Scheinwerfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Prismenscheibe mit Durchbrechungen oder glatten Flächen (11, 12) versehen ist, die das Licht ungehindert austreten lassen. -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK98675D DE466206C (de) | 1926-04-11 | 1926-04-11 | Scheinwerfer mit Hohlspiegel und Prismenscheibe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK98675D DE466206C (de) | 1926-04-11 | 1926-04-11 | Scheinwerfer mit Hohlspiegel und Prismenscheibe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE466206C true DE466206C (de) | 1928-10-02 |
Family
ID=7238971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK98675D Expired DE466206C (de) | 1926-04-11 | 1926-04-11 | Scheinwerfer mit Hohlspiegel und Prismenscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE466206C (de) |
-
1926
- 1926-04-11 DE DEK98675D patent/DE466206C/de not_active Expired
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