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DE465877C - Verfahren zur Herstellung von an Weichen und in deren Naehe verwendbaren Schienenunterlagsplatten mit Stuetzleisten fuer den Schienenfuss - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von an Weichen und in deren Naehe verwendbaren Schienenunterlagsplatten mit Stuetzleisten fuer den Schienenfuss

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Publication number
DE465877C
DE465877C DED54129D DED0054129D DE465877C DE 465877 C DE465877 C DE 465877C DE D54129 D DED54129 D DE D54129D DE D0054129 D DED0054129 D DE D0054129D DE 465877 C DE465877 C DE 465877C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
iron
production
support strips
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED54129D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DOERKEN AKT GES GEB
Original Assignee
DOERKEN AKT GES GEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DOERKEN AKT GES GEB filed Critical DOERKEN AKT GES GEB
Priority to DED54129D priority Critical patent/DE465877C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE465877C publication Critical patent/DE465877C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/005Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons railway sleepers or chains

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von an Weichen und in deren Nähe verwendbaren Schienenunterlagsplatten mit Stützleisten für den Schienenfuß Es ist bereits bekannt, Schienenunterlagsplatten mit Stützleisten für den Schienenfuß aus einem flachen, auf einer Breitseite mit längsverlaufenden leistenförmigen Vorsprüngen versehenen Walzeisen in der Weise herzustellen, da$ das Walzeisen in einzelne, je ein Unterlagsplattenwerkstück ergebende Stützen zerschnitten wird. Die nach diesem bekannten Verfahren hergestellten Unterlagsplatten weisen sämtlich eine übereinstimmende Entfernung der Stützleisten auf, und ihre Stützleisten laufen stets genau parallel zur Achsenrichtung des Walzeisens. Sie sind infolgedessen an Weichen und in deren Nähe nicht verwendbar, denn hier ist einerseits die gegenseitige Entfernung der Anschlagleisten einem starken Wechsel unterworfen, anderseits müssen die Anschlagleisten vielfach einen mehr oder weniger schrägen Verlauf besitzen.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, das obenerwähnte Verfahren auch zur Herstellung von solchen Schienenunterlagsplatten mit Stützleisten geeignet zu machen, welche an Weichen und in deren Nähe verwendet werden sollen. Um hierbei den Stützleisten der Unterlagsplatten unabhängig von der Entfernung der Leisten am Walzeisen den jeweils erforderlichen größeren Abstand zu geben, wird gemäß der Erfindung das Walzeisen an einer zwischen je zwei benachbarten Leisten liegenden Stelle, aber auf der den Leisten entgegengesetzten Breitseite mit einer ebenfalls längsverlaufenden Wulst versehen, und der so verdickte Teil der durch Zerschneiden des Walzeisens gewonnenen Plattenwerkstücke wird dann in der Breitenrichtung der Platte ausgestreckt, und zwar je nach der gewünschten Entfernung der Stützleisten um einen mehr oder weniger großen Betrag. Der Betrag der vorzunehmenden Streckung kann dabei dem gewünschten Abstand der Stützleisten entsprechend in einfacher Weise dadurch genau geregelt werden, daß der jeweils überschüssige Teil der Wulst vor dem Ausstrecken entfernt wird. Das Ausstrecken der Unterlagsplattenwerkstücke geschieht zweckmäßig durch sektorförmig ausgebildete Walzen.
  • Um weiterhin den gewünschten mehr oder weniger schrägen Verlauf der Stützleisten zu erzielen, erhalten die längsverlaufenden Leisten am Walzeisen zunächst eine größere Breite als die gewünschten Stützleisten. An den Seiten der Leisten der durch Zerschneiden des Walzeisens gewonnenen Plattenwerkstücke wird dann durch Fräsen oder in ähnlicher Weise so viel Werkstoff entfernt, daß mehr oder weniger schrägverlaufende Stützleisten verbleiben. Das neue Verfahren ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Auf der Zeichnung zeigen die Abb. i und a je den Querschnitt eines zur Herstellung von Unterlagsplatten dienenden Walzeisens und Abb. 3 einen Grundriß von einem Abschnitt des Walzeisens nach Abb. z.
  • Das als Ausgangswerkstück für eine Unterlagsplatte mit zwei Stützleisten dienende Walzeisen a gemäß Abb. i besitzt an seiner Oberseite zwei längsdurchlaufende leistenförmige Vorsprünge b, deren gegenseitige Entfernung dem kleinsten vorkommenden Abstand der Anschlagleisten an den Unterlagsplatten entspricht. Das Walzeisen a weist weiterhin an seiner Unterseite und an einer zwischen den beiden Leisten b liegenden Stelle (zweckmäßig in der Mitte seiner Breite) eine ebenfalls längsdurchlaufende Wulst c auf. DieseWulst,welchevorteilhaft, wie gezeichnet, eine größere Breite als Höhe hat, besitzt einen solchen Querschnitt, daß ihr Werkstoff ausreicht, um das Walzeisen in der Breite so auszustrecken, wie es der größten vorkommenden Entfernung der Stützleisten an den Unterlagsplatten entspricht. Das Walzeisen a wird zunächst durch rechtwinklig zu seiner Längsachse verlaufende Schnitte in einzelne Stücke zerschnitten, die je ein Unterlagsplattenwerkstück ergeben. Soll nun die gegenseitige Entfernung der Stützleisten an den Unterlagsplatten größer sein als der Abstand der Leisten b am Walzeisen a, dann werden die durch die Wulst c verdickten Mittelteile der Plattenwerkstücke in der Breitenrichtung der Platten, d. h. quer zur Wulst, ausgestreckt, und zwar je nach Bedarf um einen kleineren oder größeren Betrag. Um den Betrag der vorzunehmenden Streckung genau zu regeln, wird vor dem Strecken eines jeden Walzeisenabschnittes von der Wulst c so viel Werkstoff entfernt, daß nur die jeweils erforderliche Werkstoffmenge übrigbleibt. Diese Werkstoffentfer-nung kann am besten durch Fräsen, aber auch in anderer geeigneter Weise erfolgen. Soll der Abstand der Stützleisten an den Unterlagsplatten nicht vergrößert werden, dann wird die Wulst c ganz weggefräst. Wie ersichtlich, ist es durch diese neue Arbeitsweise möglich, aus einem und demselben Walzeisen Schienenunterlagsplatten herzustellen, bei welchen die gegenseitige Entfernung der Stützleisten je nach Bedarf mehr oder weniger groß sein kann.
  • Das in Abb. z dargestellte, zur Herstellung von Schienenunterlagsplatten mit drei Stützleisten dienende Walzeisen weist auf der Oberseite außer zwei seitlichen Leisten b noch einen mittleren längsdurchlaufenden leistenförmigen Vorsprung b1 auf, der zweckmäßig einen größeren Querschnitt als die seitlichen Leisten b besitzt. Entsprechend der erhöhten Zahl von Leisten ist auch die Zahl der Wulste an der Unterseite des Walzeisens vergrößert, und zwar sind hier zwei längsdurchlaufende Wulste vorgesehen, die je in der Mitte zwischen zwei Leisten angeordnet sind. Hierbei kann durch entsprechendes Ausstrecken der einen oder beider Hälften der aus dem Walzeisen gewonnenen Abschnitte wahlweise der Abstand der einen oder anderen oder auch beider seitlichen Stützleisten b von der mittleren Stützleiste b' dem jeweiligen Bedürfnis entsprechend vergrößert werden. Die jeweils überschüssige Werkstoffmenge der Wulste c wird wiederum vor dem Strecken durch Fräsen weggefräst. Auf derjenigen Plattenhälfte, wo der Abstand der Leisten nicht vergrößert zu werden braucht, wird die Wulst c ganz entfernt.
  • Das Strecken der Plattenwerkstücke in der Breitenrichtung geschieht am besten durch Walzen. Hierbei gelangen an ihrem arbeitenden Teil sektorförmige Walzend (Abb. a) zur Anwendung, deren Bogenlänge gleich oder kleiner ist als der Abstand der Leisten an dem zwischen die Walzen einzuführenden Werkstück. Das Walzen kann dabei je nach Bedarf in mehreren Stufen erfolgen, zu welchem Zweck in einem gemeinsamen Walzengerüst eine geeignete Zahl von Walzensektorpaaren mit verschieden großer Bogenlänge nebeneinander angeordnet werden können. Das Werkstück wird dann je nach der erforderlichen Streckung durch ein, zwei oder mehr Walzenpaare bearbeitet.
  • Sollen die Stützleisten an den Unterlagsplatten schräg verlaufen, dann. erhalten die leistenförmigen Vorsprünge b, bi am Walzeisen a eine größere Breite als die gewünschten Stützleisten: Nach dem Zerschneiden des Walzeisens in einzelne Plattenwerkstücke wird dann von den Leisten b, b1 auf einer oder auch auf beiden Seiten so viel Werkstoff entfernt, daß die Leisten oder mindestens ihre den Schienenfüßen benachbarten Seitenflächen den gewünschten schrägen Verlauf besitzen. Ein Beispiel hierfür zeigt Abb. 3, wo die zu entfernenden Teile der Leisten b, bl durch Schraffur, die verbleibenden Stützleisten durch strichpunktierte Linien angedeutet sind.
  • Die Unterlagsplatten können, wie üblich, mit Löchern für den Durchtritt der Befestigungsschrauben für die Schienen versehen sein. Es können aber auch - z. B. bei auf eisernen Schwellen aufzuschweißenden Unterlagsplatten - in den Stützleisten geeignete Aussparungen zur Aufnahme der I#(-öpfe der Schienenschrauben angebracht werden.
  • Natürlich sind im Rahmen der Erfindung noch mancherlei andere Ausführungen mÖglich. So ist es z. B. möglich, Unterlagsplatten mit schrägverlaufenden Stützleisten auch in der Weise herzustellen, daß das Walzeisen durch geneigt zu seiner Längsachse geführte Schnitte in einzelne Plattenwerkstücke zerschnitten wird. In diesem Falle laufen aber sämtliche Stützleisten an der Unterlagsplatte parallel zueinander, wohingegen bei dem Verfahren nach Abb.3 die verschiedenen Stützleisten oder ihre Seitenflächen im Bedarfsfalle eine verschiedene Richtung besitzen können. Gegebenenfalls kann die Arbeitsweise nach Abb. 3 auch mit dem schrägen Zerschneiden der Walzeisen kombiniert werden.

Claims (3)

  1. PATEXTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von an Weichen und in deren Nähe verwendbaren Schienenunterlagsplatten mit Stützleisten für den Schienenfuß aus Walzeisen mit längsverlaufenden leistenförmigen Vorsprüngen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangswalzeisen (a) zwischen den oberseitig angeordneten benachbarten Leisten (b, b') auf der Unterseite mit einer längsverlaufendenWulst (c) versehen wird, die nach dem Zerteilen des Walzeisens in einzelne Stücke in der Breitenrichtung der Unterlagsplatte angestreckt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der gewünschten Entfernung der Stützleisten der jeweils überschüssige Teil der Wulst (c) vor dem Ausstrecken des Plattenwerkstücks entfernt wird.
  3. 3. Walzwerkzeuge zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen aus Sektoren bestehen, deren Bogenlänge gleich oder kleiner ist als der gegenseitige Abstand der Leisten (b, bi) an dem jeweils zu walzenden Werkstück. Verfahren nach Anspruch i mit schrägverlaufenden Stützleisten, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsleisten (b, bl) am Walzeisen (a) in größerer Breite hergestellt werden, als die Breite der Anschlagleisten an den Unterlagsplatten beträgt, und daß dann an den Seiten der Leisten der durch Zerschneiden des Walzeisens gewonnenen Plattenwerkstücke so viel Werkstoff entfernt wird, daß in der gewünschten schrägen Richtung verlaufende Stützleisten verbleiben.
DED54129D 1927-10-19 1927-10-19 Verfahren zur Herstellung von an Weichen und in deren Naehe verwendbaren Schienenunterlagsplatten mit Stuetzleisten fuer den Schienenfuss Expired DE465877C (de)

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