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DE465560C - Verfahren zum Sichtbarmachen von Mehrfarbenbildern in abgeaenderten Farben - Google Patents

Verfahren zum Sichtbarmachen von Mehrfarbenbildern in abgeaenderten Farben

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Publication number
DE465560C
DE465560C DED49111D DED0049111D DE465560C DE 465560 C DE465560 C DE 465560C DE D49111 D DED49111 D DE D49111D DE D0049111 D DED0049111 D DE D0049111D DE 465560 C DE465560 C DE 465560C
Authority
DE
Germany
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filter
color
projection
frame
filters
Prior art date
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Expired
Application number
DED49111D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
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Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE465560C publication Critical patent/DE465560C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Filters (AREA)

Description

Nach dem Patent 424 569 werden farbige Bilder von Mustern o. dgl. in den verschiedensten Farbenzusammenstellungen dadurch hergestellt, daß man die nach der photographisehen Mehrfarbenaufnahme hergestellten verschiedenfarbigen Teilbilder auf sogenanntem subtraktiven Wege durch Übereinanderbringen auf einem Bildträger, wie Glas, Papier o. dgl., dauernd beispielsweise durch Drucken vereinigt.
Die vorliegende Erfindung zeigt einen für gewisse Fälle vorteilhafteren Weg, mit Hilfe von Teilbildern eines Mehrfarbenbildes, auch wenn es nicht auf photographischem Wege gewonnen ist, einen schnellen und ausreichenden Überblick über die möglichen und wirksamsten Farbenzusammenstellungen zu erhalten. Dies wird dadurch ermöglicht, daß man auf additivem Wege durch Projektion übereinander auf einen Schirm oder durch Betrachten im additiven Betrachtungsapparat (Chromoskop) die verschiedensten Farbenzusammenstellungen und Schattierungen erhält, wenn man, anstatt für jedes der üblichen drei Objektive ein einziges Filter zu verwenden, eine Reihe von gegeneinander auswechselbaren Farbenfiltern anwendet. '
Besonders vorteilhaft ist die Aufstellung | wenigstens zweier Projektionsapparate und zu- j
gehöriger Schirme oder wenigstens zweier ad- !
ditiver Betrachtungsapparate derart, daß man dasselbe Muster oder Bild in wenigstens zwei verschiedenen Farbenzusammenstellungen oder Schattierungen direkt nebeneinander gleichzeitig projizieren bzw. sichtbar machen und auf diese Weise miteinander vergleichen kann.
Diese Zusammenstellungen können, dann noch gegebenenfalls gemäß Patent 424 569 als dauernd aufzubewahrende Bilder auf Glas, Papier o. dgl. Bildträger festgelegt wenden.
Zur praktischen Durchführung dieses Verfahrens mittels additiven Projektions- oder Betrachtungsapparates ist es erforderlich, Vorrichtungen zu treffen, welche die bei den verschiedenen Farbfiltern verschieden starke Brechung bzw. Beugung des Lichtes derart zu verändern gestatten, daß die gemäß Patent 356474 vorher erreichte Deckung der einzelnen Lichtstrahlenbündel auf dem Projektionsschirm nach Vorschaltung der Farbfilter wieder erreicht wird. Dabei ist nötig, daß die entsprechende Einstellung schnell und einfach vor sich geht, weil umständliche Handgriffe im Dunkeln kein fehlerfreies Arbeiten gewährleisten und bei langen Pausen zwischen den einzelnen Bildprojektionen der erwünschte Vergleich der einzelnen Farbenzusammenstellungen sehr behindert wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch eine Einrichtung, die nach einmaliger, sorg-
fältiger Einstellung der Farbfilter für die Sichtbarmachung beliebig vieler Mehrfarbenbilder in den verschiedensten Farbenzusammenstellungen geeignet und mittels eines einzigen Handgriffes ohne Nachstellung bedienbar ist.
Die Brechungs- und Beugungseinflüsse der verschiedenen Farbfilter werden hierbei durch besondere Anordnungen ausgeglichen. Die ίο Vergrößerung oder Verkleinerung der Teilbilder infolge der verschiedenen Lichtbrechungs;-einfiüsse der verschiedenen Farbfilter wird durch vorzugsweise selbsttätiges Einstellen der für diesen Zweck federnd angeordneten Objektive, also durch Verschiebung des Objektivs gegenüber der Lichtquelle bzw. dem Projektionsdiapositiv o. dgl., und die Verzerrung durch Lichtbeugungseinflüsse infolge Nichtplanparallelität der Filter,· die fast nie vollkommen planparallel gefertigt werden können, durch Drehen jedes Farbfilters um die Projektionsachse des betreffenden Objektivs unter Benutzung dieser Eigenschaft behoben, während die Restfehler dadurch beseitigt werden, daß man ein farbloses Glasfilter, das praktisch planparallel sein soll, aber in Wirklichkeit nicht vollkommen planparallel hergestellt werden kann, ebenfalls um die betreffende Projektionsachse drehbar, zwischenschaltet.
Die Brechungseinflüsse kann man auch durch Veränderung der Brennweite mittels einer oder mehrerer Zusatzlinsen ausgleichen, während man den störenden Einfluß der Lichtbeugung dadurch ganz oder zum Teil ausschalten kann, daß man natürlich oder künstlich polarisiertes Licht verwendet.
In beiliegender Zeichnung ist beispielsweise eine Vorrichtung dargestellt, die zur Anbringung an einen, additiven Dreifarbenprojektionsapparat geeignet ist.
Die Abb. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung in Vorder- bzw. Seitenansicht;
die Abb. 3 und 4 geben in vergrößertem Maßstäbe in der oberen bzw. unteren Bildhälfte je ein Ausführungsbeispiel für die Einstellvorrichtung eines einzelnen Farbfilters wieder, und zwar Abb. 3 in Ansicht, Abb. 4 in senkrechtem Mittelschnitt.
An der vorderen Stirnwand 1 eines additiven Dreifarbenprojektionsapparates sind Objektivträger 2 in Gehäusen 3 gegen Federn 4 verschiebbar und durch Stellschrauben 5 in bekannter Weise einstellbar angeordnet. Auf dem Projektionsapparat ist ein über die Stirnwand ι herausragender Träger 6 befestigt, an dem, um eine waagerechte Achse 8 schwenkbar, ein Rahmenhalter 7 angebracht ist. Von diesem wird waagerecht verschiebbar und abnehmbar ein Filterrahmen 9 gehalten, an dessen unterer Leiste mittels senkrecht zu ihr stehender Stützen ι ο eine Querleiste 11 derart starr verbunden ist, daß sie in der senkrechten Stellung des Filterrahmens 9 (in Abb. 2 punktiert [22] dargestellt) von einer am Projektionsapparat federnd befestigten Sperrung 12 gehalten wird.
Auf dem Füterträger 13 des Filterrahmens 9 sind Farbfilter 14 untereinander und nebeneinander derart angeordnet, daß nach Einschnappen eines Sperrhebels 15 in eine entsprechende Kerbe des Rahmens 9 drei zusammengehörige Farbfilter in der gewünschten Zusammenstellung sich bei senkrechter Stellung des Rahmens genau vor den drei Objektiven befinden.
An dem schwenkbaren Rahmenhalter 7 ist um einen Zapfen 17 schwenkbar eine Abdeckschiene 16 aus federndem Material angebracht, die sich für gewöhnlich vorn gegen die Farbfilterfassungen legt und durch Zähne 18 und Anschlag 19, die durch Abheben der Schiene nach vorn außer Eingriff gebracht werden, in der zur Abblendung eines beliebigen Farbfilters erforderlichen Stellung gehalten wird.
Die Einrichtung zur Einstellung eines jeden, einzelnen Farbfilters geht aus den Abb. 3 und 4 hervor. Eine Anschlagscheibe 20 läßt sich mittels eines durch den Träger 13 geführten Gewindebolzens 27 durch Drehen in einen größeren oder kleineren Abstand vom Filterrahmen bringen. Zur Drehung des Schaftes 27 dient- eine Mutter 21, die mittels Stiftes 25 in "einer entsprechenden Nut des Schaftes 27 längsverschiebbar geführt ist. Die Mutter hat einen mit gerippter Oberfläche versehenen Ansatz 23, der in eine innen entsprechend gerippte Aussparung 24 des Filterträgers 13 paßt. Eine Feder 26 in der Nut des Schaftes 27 zieht die Mutter in Richtung nach dem Füterträger, so daß die gerippten Zylinderflächen des Ansatzes 23 und der Aussparung 24 miteinander in Eingriff kommen und eine Drehung der Mutter und des Schaftes und damit eine Verstellung der Anschlagscheibe2o verhindern.
Das Farbfilter 29 wird von einer Fassung 30 getragen, die am Filter träger 13 um die Projektionsachse drehbar befestigt ist. Das farblose Glasfilter 28 sitzt in einer Fassung 14, die auf die Fassung 30 aufsteckbar und darauf ebenfalls um die Projektionsachse drehbar ist. Die beiden Filter sind also sowohl gegeneinander als auch gemeinsam um die Projektionsachse drehbar.
Die Festhaltung der Filter in der gefundenen besten Einstellung kann, beispielsweise durch eine Vorrichtung gemäß der oberen Hälfte der Abb. 3 und 4 erfolgen. An der Klarfilterfassung 14 befindet sich ein ringförmiger Ansatz 31, der von zwei· einander im
Durchmesser gegenüberliegenden Greifern 32 gehalten wird. Über den unteren Falz 23 dieser Greifer faßt ein Ring 34, der mittels Gewindes 3 5 am Filterträger 13 feststellbar ist. Eine andere Ausführungsform zeigt die untere Hälfte der Abb. 3 und 4. An der Klarfilterfassung 14 befindet sich ein ringförmiger Ansatz 36, dessen hintere Fläche gezahnt ist. In diese Zahnung greift ein Zahnrad 37 ein, das mittels einer auf ihr längsverschiebbar, aber unverdrehbar angeordneten Mutter 40 gedreht werden kann, wenn diese entgegen Federwirkung vorgezogen und dadurch ihr am Umfang gerippter Ansatz 39 aus der entsprechend innen gerippten Aussparung eines an der Farbfilterfassung 3 ο angebrachten Lagers 38 gelöst ist. Eine nicht gezeichnete federnde Klammer mit einem Stift und einer entsprechenden ringförmigen Nut in der Fassung 30 hält die Klarfilterfassung 14 in festem Sitz auf der Fassung 30. Diese ist in entsprechender Weise mit einem ringförmigen, auf der hinteren Seite gezahnten Ansatz 41 und einem mittels Mutter 42 drehbaren Zahnrade 43 ausgerüstet. Die Mutter 42 wird in oben für die Mutter 40 beschriebener Weise in der Ruhestellung in einem Lager 44 unverdrehbar gehalten, das an dem Filterträger 13 angebracht ist.
Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende: Zunächst werden die drei Teilbilder eines Mehrfarbenbildes auf einem Bildträger in der für die genaue Konturendeckung der Teilbilder in der Projektion erforderlichen Lage befestigt und der Projektionsapparat gegebenenfalls durch Einstellung der Objektive 2 mittels der Stellschrauben 5 in bekannter Weise derart vorbereitet, daß jedes entsprechend zusammengestellte Bild ohne Farbfilter auf dem Projektionsschirm ein scharfes Schwarzweißbild ergibt. Dann wird der Filterrahmen 9 in den dafür vorgeschwenkten Rahmenhalter 7 eingeschoben, beispielsweise so weit, daß die vorher entgegen Federwirkung ausgeklinkte Haltevorrichtung 15 nach dem Loslassen in die erste Kerbe des Filterrahmens 9 einschnappt. Dann schwenkt man den Filterrahmen gegen die Stirnwand 1 dies Projektionsapparates zurück, bis die Leiste 11 an die Stirnwand anschlägt und durch die federnde Sperrung 12 in dieser Stellung festgehalten wird. Die drei ersten Farbfilter, die senkrecht übereinanderstehen, haben sich dabei vor die drei Objektive gelegt, während diese gleichzeitig durch die Anschlagscheiben 20 entgegen Federwirkung etwas eingescho- j ben worden sind. Man deckt nun mittels der Schiene 16 ein Filter und damit ein Strah- ! lenbündel ab und bringt .die beiden anderem | Bildprojektionen durch Veränderung des Fokus mittels der Stellvorrichtung 20, 27,, 31 (nach Hervorziehen der Mutter 21 aus der Sperrung 23, 24) bzw. durch Drehung der Filter 29 und 28 mittels der Fassungen 30, 14 oder mittels der Stellvorrichtungen 40, 37, 36 S5 und 42, 43, 41 (nach entsprechender Lösung der Sperrung durch Hervorziehen der Muttern 40, 42) auf dem Projektionsschirm zur Deckung.
! Die Festhaltung erfolgt gemäß der dargestellten Ausführungsform bei der Anschlagscheibe 20 und bei der Filterfassung in der
; unteren Hälfte der Abb. 3 und 4 selbsttätig nach Loslassen der entsprechenden Muttern, die durch ihre Federn wieder in die Sperrstellung gebracht werden. Bei der zweiten, im oberen Teil der Abb. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform wird die Festhaltung
: nach erreichter Deckung durch Anziehen des Ringes 34 bewirkt.
Hat man auf diese Weise zwei Teilbilder zur Konturendeckung gebracht, so deckt man mittels der Schiene 16 eines dieser eingestellten Filter ab und bringt das noch nicht einge-
stellte dritte Filter mit dem freigelassenen andern, schon entsprechend behandeltem in gleicher Weise zur genauen Einstellung. Gibt
J man nun das dritte, bisher abgedeckte Filter
'■ noch frei, so wird durch alle drei Filter hindurch auf den Projektionsschirm ein scharfes Dreifarbenbild geworfen.
Nun löst man durch Herabdrücken der Sperrung 12 die Haltevorrichtung des Filterrahmens, schwenkt ihn um die Achse 8 von den Objektiven 2 weg, löst durch Drücken auf den Sperrhebel 15 die Sperrung und verschiebt den Filterrahmen ein Stück an dem Rahmenhalter 7, bis der Sperrhebel 15 in die nächste Kerbe des Rahmens 9 einschnappt. Danach wird die weitere Einstellung der zweiten Filterreihe in gleicher Waise vorgenommen.
Hat man auf diese Weise sämtliche Farbfilter eingestellt, so kann der Filterrahmen für jede Bildzusammenstellung verwendet werden, ohne daß eine weitere Einstellung erforderlich ist, vorausgesetzt, daß der Projektionsapparat selbst nicht irgendwie verändert wird. Da man auf dem Rahmen viele Farbfilterzusammenstellungen anbringen kann (in der Zeichnung sind nur drei verschiedene Zusammenstellungen von je drei verschiedenen Farbfiltern angenommen), so ist es möglich, in kürzester Zeit von jedem mehrfachen Mehrfarbenbild so viele Mehrfarbenprojektionen in immer veränderten Farbenumstellun,-gen ohne längere Pausen und Störung durch Einstellung u. dgl. sichtbar zu machen, wie sich Farbfilterzusammenstellungen in dem Filterrahmen befinden.
Es ist zweckmäßig, nicht nur Diapositive, sondern auch Negative zu verwenden und da-
durch die Zahl der mit ein und demselben Rahmen möglichen Farbenumstellungen zu erhöhen.
Weitere Farbenumstellungen werden dadurch erzielt, daß man die Teildiapositäve oder -negative in verschiedenen Dichten, d.h. mit verschiedenen Lichtdurchlässigkeiten, verwendet, gegebenenfalls auch durch Abblendung mit verschiedenen lichtdämpfenden Scheiben
ίο o. dgl. die einzelnen Teilprojektionen schwächer oder stärker gegenüber den anderen werden läßt, um so die verschiedenen Farben schwächer oder stärker auftreten zu lassen und entsprechende Farbenwirkung zu erzielen.
In sinngemäßer Weise wird die Einrichtung beim Chromoskop verwendet, um auch da die Farbenumstellungen und die genaue Konturendeckung durch Filterumwechseln schon richtig eingestellter Filter zu erreichen.

Claims (12)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Sichtbarmachen von Mehrfarbenbildern in abgeänderten Farben, dadurch gekennzeichnet, daß auf additivem Wege jedes Teilbild, das in beliebiger Lichtdurchlässigkeit gewählt werden kann, durch Filter beliebiger Färbung oder Farbdichte mit den übrigen Teilbildern, die ebenfalls jedes für sich in derselben Weise benutzt werden, mit den anderen zusammen auf eine Projektionsfläche projiziert oder im additiven Betrachtungsapparat (Chromoskop) sichtbar gemacht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe Bild in wenigstens zwei verschiedenen Farbenzusammenstellungen gleichzeitig nebeneinander additiv projiziert oder im additiven Betrachtungsapparat sichtbar gemacht wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtbrechungserscheinungen bei den verschiedenen Farbfiltern durch Verschiebung des Objektivs gegenüber der Lichtquelle bzw. des Projektionsdiapositivs oder durch wenigstens eine Zusatzlinse zum Objektiv ausgeglichen werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die störenden Einflüsse der bei den verschiedenen Farbfiltern auftretenden verschieden starken Lichtbeugungen durch Drehen der Farbfilter um ihre Projektiorisachse ausgeglichen werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Restfehler hinsichtlich der genauen Konturendeckung der verschiedenen Strahlenbündel durch Vorschalten und Einstellen von farblosen Glasfiltern ausgeglichen, werden.
  6. 6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbfilter in entsprechender Anordnung auf einem Träger (Rahmen 9) angebracht sind, der an dem Projektionsapparat beweglich und gegebenenfalls abnehmbar befestigt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterträger (Rahmen 9) beim Einstellen in der jeweils richtigen Stellung zu den Objektiven des Projektionsapparates selbsttätig (mittels Sperrhebels ι s, Sperrung 12) festgehalten wird.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,'daß an jedem einzelnen Farbfilter des Filterträgers (13) sich ein am Filterrahmen ein- und feststellbarer Anschlag (20) befindet, der in der Arbeitsstellung des Filterträgers (13) das zugehörige, federnd nach vorn gedrückte Objektiv (2) einstellt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Farbfilter (29) in einer besonderen Fassung (30) angeordnet ist,;die am Filterträger(i3) um die Projektionsachse drehbar angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 6, 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Fassung (30) eines jeden Farbfilters eine zweite Fassung (14) mit einem weiteren Filter (farbloses Glasfilter 28) um die Projektionsachse drehbar auf gesetzt ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis ι o, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbfilter ein- und feststellbar (mittels ringförmigen Ansatzes 31, Klammer 32, Ring 34 bzw. gezahnter ringförmiger Ansätze 36, 43, Zahnräder 37, 43, feststellbarer Stellmuttern 40, 42) angebracht sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmenträger (7) eine über den ganzen Filterrahmen (9) schwenkbare, durch beliebige Rasten (18, Anschlag 19) 1x0 in gewünschter Lage feststellbare und aus der Ruhestellung entgegen Federkraft vom Filterrahmen senkrecht abbiegbare Abdeckschiene (16) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED49111D 1924-11-07 1925-10-27 Verfahren zum Sichtbarmachen von Mehrfarbenbildern in abgeaenderten Farben Expired DE465560C (de)

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