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DE465502C - Verfahren zur Bestimmung der Neigung eines Luftfahrzeugs mittels elektrischer Wellen - Google Patents

Verfahren zur Bestimmung der Neigung eines Luftfahrzeugs mittels elektrischer Wellen

Info

Publication number
DE465502C
DE465502C DED52643D DED0052643D DE465502C DE 465502 C DE465502 C DE 465502C DE D52643 D DED52643 D DE D52643D DE D0052643 D DED0052643 D DE D0052643D DE 465502 C DE465502 C DE 465502C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inclination
aircraft
determining
dipole
antenna
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED52643D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAX DIECKMANN DR
RUDOLF HELL DIPL ING
Original Assignee
MAX DIECKMANN DR
RUDOLF HELL DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAX DIECKMANN DR, RUDOLF HELL DIPL ING filed Critical MAX DIECKMANN DR
Priority to DED52643D priority Critical patent/DE465502C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE465502C publication Critical patent/DE465502C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Bestimmung der Neigung eines Luftfahrzeugs mittels elektrischer Wellen Es sind eine Reihe von Verfahren bekannt, die unter Verwendung einer Rahmenaninenin..e oder unter Verwendung zweier Rahmenantennen bzw. einer Rahmenantenne und einer urgerichteten Antenne gestatten, die Richtung einer Sendestation zu bestimmen. Eine Reihe dieser Verfahren sind Nullmethodien, bei denen die Peilrichtung durch subjektive Methoden festgestellt wird, während andere die objektive Beurteilung der Peilrichtung zulassen und außerdem bei kleinen Abweichungen des Peilrahmens von der Peilrichtung die Lage des zu peilenden Senders .direkt anzeigen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, welches unter Anwendung eih;es der obererwähnten direkt zeigenden Peilverfahren gestattet, die Neigung eines Fahrzeugs und bevorzugt eines Luftfahrzeugs gegenüber der horizontalen Ebene zu erkennen.
  • Zur Erklärung des der Erfindung zugrunde liegenden Gedankens siel eine kurze Betrachtung über die Beschaffenheit des von einem Hochfrequenzsender ausgestrahlten elektromagnetischen Feldes gegeben. In größerer Entfernung vom Sender stehen der elektrische und der magnetische Feldvektor zueinander senkrecht, und zwar liegt der magnetische Vektor angenähert horizontal und der elektrische Vektor angenähert vertikal. Bei gut, leitender Oberfläche, wie über Seewasser, steht der elektrische Vektor vollkommen senkrecht auf der Bodenoberfläche, während dieser bei schlecht leitendem Boden etwas geneigt gegen die Vertikale ist, so daß das elektrische Feld in eine Vertikale und in eine bei mittleren Flughöhen nur sehr kleine horizontale Komponente zerlegt werden kann. Bringt man eine Dip:olantenne, die beispielsweise aus zwei in entgegengesetzter Richtung liegenden Linearantennen bestehen. kann, in das elektrische Feld, so wird bei Vernachlässigung der Horizontalkomponente des elektrischen Feldes .die im Dipol induzierte Spannung proportional ihrer Länge multipliziert mit dem Sinus des Neigungswinkels zwischen dem Dipol und einer Horizontalebene. Bringt man daher eine Dipolantenne parallel zu den Tragflächen eines Luftfahrzeugs an, so, wird in ihr keine Spannung induziert, wenn das Fahrzeug horizontal liegt, während bei Neigung des Fahrzeugs eine dem Sinus des Neigungswinkels des Dipols proportionale Spannung induziert wird. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob das Luftfahrzeug in der Richtung zum Sender oder in irgendeiner anderen Richtung fliegt.
  • Die Ausführung der Erfindung sei beispielsweise unter Verwendung eines direkt zeigenden Peilverfahrens gezeigt, welches zum Peilen die Kombination aus Rahmenantenne und einer urgerichteten Antenne verwendet, wobei der Ankopplungssinn beider periodisch wechselnd geändert wird und ein Dynamometer den Winkel zwischen Peilrahmen und Feldrichtung angibt. Zur Bestimmung des Neigungswinkels wird nach Abb. i an Stelle des Peilrahmens eine mit einem Schwingungskreis auf die zu empfangende Welle abgestimmte Dipolantenne angeschlossen. Als zur Peilung notwendige umgerichtete Antenne verwendet man die normale Flugzeugantenne, wobei der Körper des Flugzeugs als Gegengewicht oder Erde dienen kann: Hierbei gleicht die horizontale Lage des Dipols der Minimumslage des Rahmens, so daß 'der Richtungszeiger bei horizontalem Dipol Null zeigt. Wird die Dipolantenne aus der horizontalen Lage gedreht; so entspricht diese Drehung einer Drehung des PeilraUF mens, und der Richtungszeiger zeigt, j e nachdem, ob bei der Neigung die eine oderandere Seite des Dipols gehoben wurde, einen Ausschlag nach der einen oder anderen Seite, wodurch die Neigung des Dipols gegenüber der horizontalen Lage aus dem Dynamometer abgelesen werden kann.
  • Natürlich lassen sich an Stelle des hier erwähnten Peilverfahrens auch andere direkt zeigende Peilmethoden bei sinngemäßem Anschluß der Dipolantenne verwenden.
  • Der besondere Vorteil der Anwendung eines Dipöls liegt darin, daß die Neigung des Fahrzeugs in einer Richtung gemessen wird. Ordnet man die- Dipolantenne beispielsweise nach Abb. z parallel zu den Tragflächen des Flugzeugs an, so zeigt der Neigungsmesser nur die Seitenneigung des Flugzeugs an, während eine Neigung der Maschine in der Längsrichtung, wie diese beispiels-, weise bei Starten und Landen der Maschine auftritt, nicht angezeigt wird. Soll letztere gemessen werden, so ist die Dipolantenne nach Abb.3 längsschiff anzubringen. Würde man beispielsweise zur Ermittlung der Neigung einen liegenden Peilrahmen verwenden, so wäre wohl eine Erkennung einer Flugzeugneigung möglich, doch wäre es unmöglich, zu sagen, ob sich das Flugzeug längs;. oder querschiff neigt.
  • Ein weiterer Erfindungsgedanke betrifft die gleichzeitige Verwendung eines Dipols quer zur Fahrzeugrichtung und eines solchen in der Längsrichtung. Dabei werden diese, beispielsweise nach Abb. q., abwechselnd an die Peilapparatur angeschlossen, und im gleichen Rhythmus werden zwei Dynamometer angepolt. Ist die Umschaltperlode so hoch, daß die Dynamometer infolge der Trägheit ihrer Systeme gleichbleibenden Ausschlag zeigen, so, ,kann gleichzeitig die Neigung des Fahrzeugs in der Längs- und in, der Querrichtung erkannt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Bestimmung der Neigung eines Luftfahrzeugs mittels elektrischer Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß unter Ausnutzung der Tatsache, daß die Neigung des Luftfahrzeugs gegenüber der :elektrischen, nahezu vertikal zum Boden stehenden Komponente des elektromagnetischen Strahlungsfeldes mit Hilfe einer Dipölantenne und eives direkt zeigenden Peilverfahrens bestimmt wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zueinander senkrecht stehende Dipole abwechselnd zur Ermittlung der Neigung in der ihnen zugeordneten Richtung verwendet werden, um die Lage des Fahrzeugs sowohl in der Längs- als auch - in -der QuerTächtung zu erkennen.
DED52643D 1927-04-01 1927-04-01 Verfahren zur Bestimmung der Neigung eines Luftfahrzeugs mittels elektrischer Wellen Expired DE465502C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DED52643D DE465502C (de) 1927-04-01 1927-04-01 Verfahren zur Bestimmung der Neigung eines Luftfahrzeugs mittels elektrischer Wellen

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DED52643D DE465502C (de) 1927-04-01 1927-04-01 Verfahren zur Bestimmung der Neigung eines Luftfahrzeugs mittels elektrischer Wellen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE465502C true DE465502C (de) 1928-09-20

Family

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DED52643D Expired DE465502C (de) 1927-04-01 1927-04-01 Verfahren zur Bestimmung der Neigung eines Luftfahrzeugs mittels elektrischer Wellen

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DE (1) DE465502C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2925596A (en) * 1952-12-17 1960-02-16 Fr Sadir Carpentier Soc Circularly polarized aircraft guiding systems
DE1168513B (de) * 1958-12-16 1964-04-23 Boelkow Entwicklungen Kg Verfahren zur Stabilisierung und Lenkung eines Flugkoerpers mit Hilfe hochfrequenter elektrischer Schwingungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2925596A (en) * 1952-12-17 1960-02-16 Fr Sadir Carpentier Soc Circularly polarized aircraft guiding systems
DE1168513B (de) * 1958-12-16 1964-04-23 Boelkow Entwicklungen Kg Verfahren zur Stabilisierung und Lenkung eines Flugkoerpers mit Hilfe hochfrequenter elektrischer Schwingungen

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