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DE465232C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Federringen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Federringen

Info

Publication number
DE465232C
DE465232C DEK105027D DEK0105027D DE465232C DE 465232 C DE465232 C DE 465232C DE K105027 D DEK105027 D DE K105027D DE K0105027 D DEK0105027 D DE K0105027D DE 465232 C DE465232 C DE 465232C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
spring
spring ring
punch
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK105027D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kollmar & Jourdan A G Uhrkette
Original Assignee
Kollmar & Jourdan A G Uhrkette
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kollmar & Jourdan A G Uhrkette filed Critical Kollmar & Jourdan A G Uhrkette
Priority to DEK105027D priority Critical patent/DE465232C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE465232C publication Critical patent/DE465232C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F37/00Manufacture of rings from wire
    • B21F37/02Manufacture of rings from wire of resilient rings, e.g. key-rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Federringen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Federringen, insbesondere zum Anbringen eines Schlitzes am äußerer. Umfang derselben.
  • Diese Schlitze wurden bisher eingefräst, wobei, sich ein nach innen ragender Grat bildete, welcher später der Bewegung des im Federring geführten Verschlußstiftes und dessen Druckfeder sich hinderlich zeigte, was insbesondere bei kleinen Federringen mit schwachen Druckfedern zu Störungen in der Verschlußwirkung führte. Diesem Übelstand hilft die Erfindung ab.
  • Das neue Verfahren besteht darin, daß ein Messer zwischen zwei den Federring haltenden und als Gegenmesser dienenden Gesenkteilen mit einer Seitenkante tangential zur Innenwandung des Federringes vorgeschoben wird und mit seiner Schneidkante, die mit der die Innenwand tangierenden Seitenkante einen spitzen Winkel bildet, den Schnittspan von innen nach außen aufrollt. Weiter sind gemäß der Erfindung folgende Anordnungen getroffen In der Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens ist der Federring zwischen den Aussparungen eines Unterges.enkes und eines gegen eine Feder axial in einem Halter verschiebbaren Stempels gehalten, deren Stirnflächen in der Arbeitsstellung um Messerdicke voneinander entfernt sind, und parallel zum Stempel in dessen Halter ist ein Stößel befestigt, der nach Erreichung der Arbeitslage des Stempels allein vorgeht und mit Hilfeeiner Schrägfläche unter Vermittlung eines zum Messer parallel liegenden Bolzens und eines Hebels das Messer vortreibt. Durch einen zentrisch im Untergesenk eingesetzten Bolzen wird der Stempel beim Vorschub in Arbeitsstellung begrenzt. Eine Vorrichtung zum Anheben des Untergesenkes dient zum Ausheben der Federringe.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in sechs Abbildungen dargestellt. Abb. i zeigt in Vertikalschnitt und Abb. 2 in Aufsicht jeweils in vergrößertem Maßstabe das Verfahren.
  • Abb.3 bis 6 zeigen die Vorrichtung, und zwar Abb. 3 in Aufriß, Abb. q. im Querschnitt gemäß Linie A-A, Abb. 5 im Grundriß, Abb. 6 in Querschnitt gemäß Linie B-B.
  • Das neue Verfahren wird so ausgeübt, daß ein entsprechend der gewünschten Schlitzbreite dickes Messer 16 mit seiner dem Federring i zugekehrten Längskante 18 tangential an der Innenseite der Innenumfangswand ig des Federringes i entlang durch den zwischen Gelenk und Stempel eingespannten. Federring in dessen Mittelebene hindurchgeführt wird. Dabei wirkt die Schneidkante 20 des Messers 16 mit den Kanten 33 und 34 der Ober- bzw. Unterflächen von Gelenk 2 und Stempel 3, welche entsprechend der Schlitzbreite bzw. der Messerdicke voneinander in Abstand stehen, scherenartig zusammen. Vermöge der schräg nach außen gerichteten Messerkante wird der Schnittspan 35 von innen nach außen aus der Außenumfangswand 36 des Federringes i herausgeschnitten -und auf diese Weise ein auf der Innenseite völlig gratlaser Schlitz 6 gebildet.
  • Bei der Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens wird der hohlgepreßte Federring i in einem Gelenk 2 und durch einen Stempel3 gehalten. In der Mittelachse des Gelenks 2 ist ein Abstandsbolzen 4 reingesetzt, auf welchen sich der Stempel 3 mit deiner zurückgesetzten Unterfläche 5 aufsetzt und dadurch mit seiner unteren Endfläche von der Oberfläche des Ges enkes 2 in einem Abstand gelalten wird, dessen Höhe der Breite des am Federring i anzubringenden Schlitzes 6 entspricht.
  • Das Gelenk 2 ist in einem Stahlblock 7 versenkt befestigt und kann nach Lösen seiner Befestigung durch eine untergesetzte Druckfeder 8 oder durch Anheben des Druckfederlagers 9 mittels eines Doppelhebels io leicht aus dem Block 7 ausgehoben werden.
  • Der Stempel 3 ist in einer Führung i i an einem Stempelhalter 12 gelagert, durch eine über die Führung i i gestreifte Druckfeder 13, die zwischen Stempelhalter 12 und einem in Längsschlitzen 14 der Führung i i herausragendem Querstift i5 des Stempels 2 eingespannt ist, in seiner tiefsten Stellung -so gehalten, daß sich die Führung i i nasch Aufstoben des Stempels 3 auf dem Abstandsbolzen 4 unter Spannen der Druckfeder 13 über den Stempel 3 schieben kann.
  • Das Messer 16 hat eine Dicke, die der Breite des auszus=chneidenden Schlitzes entspricht, ist flachli=egend auf der Oberfläche von Block 7 und Gelenk 2 und unter einer auf dem Block 7 befestigten, entsprechend ausgefrästen Führungsplatte 17 von hinten nach vorn so geführt, daß seine linke, dem Federring i zugekehrte Lä bgsImnte 18 etwa die Innenseite der Innenumfangswand i9 des Federringes i tangiert; es besitzt an seinem vorderen Ende eine schräg vom Federring i abgewendete Schneidkante 2o.
  • Die Bewegung des Messers erfolgt durch einen Doppelhebel 21, mit dessen einem Hebelarm es durch ein Langloch 22 an seinem hinteren Ende gelerrldg verbunden ist. Der D=oppelhebel 21 ist durch eine an seinem anderen Hebelarm angreifende Zugfeder 23 in zurückgezogener Stellung gehalten und liegt ebenda mittels einer justierschraube 24 an einem Druckbolzen 25 an,. welcher in einer von hinten nach vorn gerichteten waagerechten Bohrung 26 im Block 7 geführt ist und sich mit einer Laufrolle 27 an die schräge Fläche 28 eines von hinfen her ausgeschnittenen Keilstückes 29 anlegt. Das Keilstück 29 ist in einer senkrechten zylindrischen Führung 3o im Block 7 gelagert, unter Druckeiner Feder 37 nach ob-en gehoben und in seiner obersten Stellung durch Anschlag seines vollen hakenartigen Endstückes 3 i vom Druckbolzen 25 gehalten. Am Stempelhalter 12 ist über dem Keilstück 29 ein Stößel 32 befestigt.
  • Durch die beschriebene Vorrichtung wird zunächst durch Abwärtsbewegung des Stempelhalters z2 der Federring i zwischen Gesenk 2 und Stempel 3 eingespannt. Dabei stützt sich der Stempel 3 auf den Abstandsbolzen 4 au@, um in der der Schlitzbreite entsprechenden Entfernung vom Gelenk 2 gehalten zu werden. Die -weitere Abwärtsbewegung des Stempelhalters iz wird durch die federnde Lagerung des Stempels 3 ermöglicht, und bei dieser weiteren Abwärtsbewegung stößt -der Stößel 32 auf das Keilstück 29; dieses schiebt den Druckbolzen 25 gegen den einen Hebelarm des Düppelhebels 21, wodurch der andere Hebelarm desselben und mit ihm das Messer 16 zur Wirkung gebracht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen des Schlitzes an Federringen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Messers (16), das zwischen den Federring haltenden und als Gegemnesser wirkenden Gelenkteilen mit einer Seitenkante (18) tangential zur Innenwandung des Federringes vorgeschoben wird und mit seiner Schneidkante (2 o), die mit der die Innenwandung tangierenden Seitenkante einen spitzen Winkel bildet, den Schnittspan von innen nach außen aufrollt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Federring zwischen Aussparungen eines Untergelenkes (2) und eines gegen eine Feder (13) axial in einem Halter (12) verschiebbar gelagerten Stempels (3) gehalten ist, deren Stirnflächen in der Arbeitsstellung um. Messerdicke voneinander entfernt sind, und daß parallel zum Stempel in dessen Halter ,ein Stößel (32) b=efestigt ist, der nach Erreichung der Arbeitslage des Stempels allein vorgeht und mit Hilfeeiner Schrägfläche (28) und unter Vermittlung eines parallel. zum Messer liegenden Bolzens (25) und eines Hebels (21) das Messer vortreibt. ,;. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen im Untergesenk (2) zentrisch zum Federring angeordneten Bolzen (4), der den Vorschub des St@empels (3) begrenzt. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Untergesenk (2) senkrecht verschiebbar ist, so daß das Anheben des Federringes über den Bolzen (4) erfolgen kann.
DEK105027D 1927-07-07 1927-07-07 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Federringen Expired DE465232C (de)

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DE465232C true DE465232C (de) 1928-09-11

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