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DE464826C - Vorrichtung an Torfsiebanlagen zur Gewinnung von Torfmull - Google Patents

Vorrichtung an Torfsiebanlagen zur Gewinnung von Torfmull

Info

Publication number
DE464826C
DE464826C DEO17097D DEO0017097D DE464826C DE 464826 C DE464826 C DE 464826C DE O17097 D DEO17097 D DE O17097D DE O0017097 D DEO0017097 D DE O0017097D DE 464826 C DE464826 C DE 464826C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
peat
litter
channel
extraction
waste
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO17097D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OLDENBURGER TORFSTREUWERK WITT
Original Assignee
OLDENBURGER TORFSTREUWERK WITT
Publication date
Priority to DEO17097D priority Critical patent/DE464826C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE464826C publication Critical patent/DE464826C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10FDRYING OR WORKING-UP OF PEAT
    • C10F7/00Working-up peat

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Torfsiebanlagen zur Gewinnung von Torfmull Zur Herstellung von Torfmull. in größeren Mengen waren bislang, wenn dieser außerhalb der gewöhnlichen Fabrikation hergestellt werden sollte, besondere Mullmühlen erforderlich, so daß also ziemlich teure 'Maschinen angeschafft werden mußten. Es war wohl bekannt, Torfmull bei der Torfstreufabrikation in kleinen Mengen mitzugewinnen. Hierbei erhält man ungefähr von einem bestimmten Quantum Torf 3 Teile Torfstreu und i Teil Torfmull. Die Gewinnung geschah dadurch, daß der Torf m einen Reißwolf geworfen, dort zerrissen und vom Reißwolf durch einen Elevator den Torfsieben zugeführt wurde, wo er in einen Trichter fiel und nun von drehbaren Sieben aufgenommen und die Torfstreu von dem Torfmull getrennt wurde. Die Torfstreu wurde hierbei von den Sieben Kanälen zugeführt und gelangte von -da zu den Torfstreupressen, während der Torfmull durch das Sieb meinen besonderen Kanal fiel und ebenfalls zu Ballen gepreßt wurde. Um eine größere Gewinnung von Torfmull zu erzielen, .ohne eine besondere Mullmühle anschaffen zu müssen, ist vorliegende Erfindung gedacht, deren Wesen darin besteht, daß die zu den Torfstreupressen führenden Kanäle derart abgesperrt werden können, daß der eine Kanal vollständig abgeschlossen und im andren Kanal ein endloses Band eingelegt wird, das die in - diesen einfallende Torfstreu nochmals dem Reißwolf zuführt, wo sie zu Torfmull verarbeitet wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zeigt Abb. i Seitenansicht mit Schnitt nach B-B der Abb. 2, Abb. 2 Schnitt nach A-A der Abb. i.
  • Der von dem Reißwolf zerrissene Torf wird dem Trichter a zugeführt und gelangt von diesem in das Sieb b. Hier sondert sich Torfmull von der Torfstreu und fällt der Torfmull in den Kanal c, während die Torfstreu in die Kanäle de (Abb. 2) einfällt. Zur Gewinnung von Torfmull wird nun der Kanald durch ein Verbindungsstück f abgeschlossen und durch besondere öffnung ein Transportband ,g geführt. Der Kanal. ie wird durch einen S chieber h und durch eine Klappei geschlossen. Die Torfstreu ist nun gezwungen, nur in den Kanal d einzufallen, wird nun durch das Transportband g dem Reißwolf wieder zugeführt, wo sie von neuem zerrissen und zu Torfmull verarbeitet wird. In dem Kanal d ist zweckmäßig eine besondere Rutsche h angebracht, die mit dem Transportband in gleicher Ebene läuft.
  • Durch die Erfindung wird es .ermöglicht, Torfmull auch ohne besondere Mullmühle in großen Mengen herzustellen, wobei die Anlage bei Umstellung auf Torfstreu nicht viel verändert zu werden braucht; der Schieber h wird zurückgezogen, die Klappe! hochgestellt und das Verbindungssfüclr f,ebenso das endlose Band g fortgenommen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Torfsiebanlagen zur Gewinnung von Torfmull, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Torfstreupressen führenden Kanäle derart abgesperrt werden, daß der eine Kanal vollständig am oberen Rand abgeschlossen, der andere Kanal dagegen an einer tieferen Stelle abgesperrt wird und daß ein endloses Band die an dieser Stelle einfallende Torfstreu nochmals dem Reißwolf zuführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Kanälen (d, ie) eine Absperrklappe (i) angeordnet ist, die beim Umlegen sich gegen einen besonderen Schieber (h) im Kanal (e) anlegt.
DEO17097D Vorrichtung an Torfsiebanlagen zur Gewinnung von Torfmull Expired DE464826C (de)

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DEO17097D DE464826C (de) Vorrichtung an Torfsiebanlagen zur Gewinnung von Torfmull

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DE464826C true DE464826C (de) 1928-08-28

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ID=7354352

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DEO17097D Expired DE464826C (de) Vorrichtung an Torfsiebanlagen zur Gewinnung von Torfmull

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DE (1) DE464826C (de)

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