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DE453567C - Vorrichtung zum Pruefen der Zahnflanken von Zahnraedern - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen der Zahnflanken von Zahnraedern

Info

Publication number
DE453567C
DE453567C DEA34198D DEA0034198D DE453567C DE 453567 C DE453567 C DE 453567C DE A34198 D DEA34198 D DE A34198D DE A0034198 D DEA0034198 D DE A0034198D DE 453567 C DE453567 C DE 453567C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
tooth
pitch circle
ruler
circle radius
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA34198D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saurer AG
Original Assignee
Adolph Saurer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adolph Saurer AG filed Critical Adolph Saurer AG
Application granted granted Critical
Publication of DE453567C publication Critical patent/DE453567C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures
    • G01B5/202Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures of gears
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern. Die Erfindung erstreckt sich auf solche Vorrichtungen zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern, bei denen die Flanken des zu prüfenden Zahnrades an einer Fläche abgewälzt werden, deren Bewegung sich bei Unregelmäßigkeiten der zu prüfenden Zahnflanke auf eine Anzeigevorrichtung überträgt.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die Anzeige von Unregelmäßigkeiten der Zahnflanken niemals unbedingt genau, und es lassen sich mit ihnen Bestimmungen, wie z. B. der Größe des Teilkreisradius des Rades bei bekannter Größe des Einlaufwinkels und umgekehrt der Größe des letzteren bei bekannter Größe des ersteren, wenn überhaupt, nur in verwickelter Weise vornehmen.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Abwälzung der Zahnflanke an einer geradlinig geführten Wälzfläche unter Zwischenschaltung einer der jeweiligen Größe des Teilkreisradius - des Zahnrades entsprechend einstellbaren Übersetzungsvorrichtung erfolgt.
  • Eine so eingerichtete Prüf@-orrichtung arbeitet zuverlässig, genau und ermöglicht nach entsprechender Einstellung ein unmittelbares Ablesen der oben angegebenen Größen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur Nachprüfung von Evolenten-Zahnrädern. In einem hin und her verschiebbaren Schlitten 3 ist eine Achse a fest angebracht, auf die das nachzuprüfende Zahnrad d gesteckt wird. Mit diesem Zahnrad wird ein Rollsegment i von bestimmtem Radius gleichachsig fest verbunden, so daß es sich zusammen mit dem Zahnrad auf der Achse 2 drehen kann. Ein Lineal q., das als Flanke einer Zahnstange gedacht ist, ist mit seinem Halter 5 in einem Support 7 verschiebbar und wird durch eine Feder 6 gegen die Zahnflanke des Zahnrades a vorgeschoben. Der Support 7 ist entsprechend dem Einlaufwinkel des nachzuprüfenden Zahnrades um einen Drehpunkt 8 einstellbar und mit dem Anzeigeapparat 9 versehen, an welchem etwaige Verschiebungen des Lineals q. und somit des Halters 5 sichtbar werden.
  • Das Einstellen des Lineals q. auf die Tiefe des Zahnes, dessen Flänke abgewälzt werden soll, geschieht durch Verschiebung eines Schlittens io mittels eines Handrades ii. Der Schlitten io trägt die Drehachse 8 des Supportes 7 sowie ferner eine mit Gradeinteilung versehene Platte 1a, auf der der Support entsprechend dem jeweiligen Einlaufwinkel eingestellt wird.
  • Das auf der Achse :2 sitzende und mit dem zu prüfenden Zahnrad a verbundene Rollsegment i liegt gegen ein Lineal i4., das in senkrechter Richtung federnd gelagert ist und mit Hilfe des Exzenters 15 von dem Segment i abgehoben werden kann, um das Anstellen der Zahnflanke des Rades a an das Lineal 4 zu erleichtern. Auf der rechten Seite der Vorrichtung ist im dargestellten Falle eine Balance 16 angeordnet, die die Verschie-@bung des Schlittens 3 auf das Lineal 14 überträgt und deren Drehpunkt 17 mittels zweier Einstellschrauben 18, i9 verschoben werden kann, um das Verhältnis der beiden Hebellängen I-II der Balance 16 je nach dem Verhältnis des Teilkreisradius des nachzuprüfenden Zahnrades zum Radius des Rollsegmentes i einzustellen. Auf der Balance 16 ist eine Skala vorgesehen und zweckmäßig so gewählt, daß von derselben jeweils der Teilkreisradius des auf die Vorrichtung aufgesetzten nachzuprüfenden Zahnrades abgelesen werden kann. Zwecks Nachprüfens der Zahnflanken eines Zahnrades, z. B. a, wird nach sachgemäßer Einstellung des Lineals 4 sowie der Balance 16 der Schlitten 3 mittels des Handrades 13 nach rechts verschoben. Diese Verschiebung bewirkt ein Ausschwingen der Balance 16 derart, daß das Lineal 14 nach links verschoben wird und hierbei das Rollsegment i mitnimmt, das so infolge seiner Verbindung mit dem zu prüfenden Zahnrad a dessen Drehung und damit die Abwälzung der Zahnflanke an dem Lineal 4 bewirkt. Etwaige Ungenauigkeiten der Zahnflanke werden hierbei an dem Anzeigeapparat 9 angezeigt. Auf diese Weise wird die Prüfung der Zahnflanken in einer Richtung nacheinander vorgenommen, wobei nach jedesmaliger Rückwärtsverschiebung des Schlittens 3 die Balance 16 sowie das Lineal 14 mittels der auf dem vorderen Ende des letzteren sitzenden Feder 2o wieder in die Anfangslage zurückgebracht werden. Zum Nachprüfen 'der in der anderen Richtung liegenden Zahnflanken wird das Rad a umgekehrt auf die Achse 2 gesteckt.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann in mehrfacher Weise verwendet werden, wie an nachfolgenden Beispielen erläutert werden soll. i. Anwendungsbeispiel. Es soll ein Zahnrad. von 6o mm Teilkreisradius nachgeprüft werden, der Einlaufwinkel beträgt 2o°: Das Zahnrad wird auf die Achse 2 gesteckt, der Support 7 auf der Platte 12 auf 2o° (- dem Einlaufwinkel) eingestellt und der Drehpunkt 17 der Balance 16 auf den Teilstrich 6o (- dem Teilkreisradius) der Skala von 16 verschoben. Hierauf wird das Zahnrad auf dem Lineal 4 abgewälzt, indem man den Schlitten 3 mittels des Handrades 13 verschiebt. Hat nun der Zeiger des Anzeigeapparates 9 keinen Ausschlag, so ist die Evolente des nachzuprüfenden Zahnrades fehlerlos. Zeigt sich dagegen ein Ausschlag, so kann die fehlerhafte Stelle an der Zahnflanke leicht ermittelt werden.
  • 2. Anwendungsbeispiel.
  • An einem Zahnrade von 6o mm Teilkreisradius soll der Einlaufwinkel gesucht werden: Das Zahnrad wird auf die Achse 2 gesteckt, der Drehpunkt 17 der Balance 16 auf dem Teilstrich 6o der Skala von 16 eingestellt und nun der Einlaufwinkel so lange gesucht, bis der Zeiger des Anzeigeapparates 9 nach entsprechender Verschiebung des Schlittens 3 keinen Ausschlag mehr zeigt. Sollte am nachzuprüfenden Zahnrad die Evolente zufällig schlecht sein, so müßten zur Festlegung des Einlaufswinkels die äußeren und inneren Teile der Zahnflanke benutzt werden, die mittleren Teile würden sich alsdann als fehlerhaft zeigen. 3. Anwendungsbeispiel. An einem Zahnrad mit einem Einlaufwinkel von i8° soll der Teilkreisradius gesucht werden: Das Zahnrad wird auf die Achse :2 gesteckt, Support 7 auf den Einlaufwinkel von i8° eingestellt und nun der Drehpunkt 17 der Balance 16 so lange verschoben, bis der Zeiger des Anzeigeapparates beim Abwälzen der Zahnflanke auf dem Lineal 4 keinen Ausschlag mehr angibt. Der alsdann auf der Balance 16 ablesbare Abstand des Drehpunktes 17 entspricht nun dem Teilkreisradius des Zahnrades. Anwendungsbeispiel. An einem Zahnrad sind Teilkreisradius und Einlaufwinkel unbekannt: Der Support 7 und damit der Einlaufwinkel werden schätzungsweise nach der Form des Zahnes eingestellt, worauf entsprechend dem vorangehenden Beispiel der zugehörige Teilkreisradius gesucht wird. Selbstverständlich kann auch umgekehrt verfahren werden, indem man an dem Zahnrad den Teilkreisradius ungefähr abmißt und dann den zugehörigen Einlaufwinkel sucht. Ist für den gefundenen Einlaufwinkel kein Werkzeug vorhanden, so kann zum nächstpassenden vorhandenen Werkzeug der zugehörige Teilkreisradius rechnerisch gefunden werden.
  • Die Prüfvorrichtung läßt selbstverständlich verschiedene Abweichungen in ihrer Konstruktion zu. So kann z. B. an Stelle der gezeichneten Hebelübersetzung (Balance 16) eine solche mit Zahnrädern, Reibrädern oder auch Konen treten. An Stelle des Segmentes i, mit welchem das nachzuprüfende Zahnrad in Bewegungsverbindung gebracht wird, kann z. B. eine Scheibe Verwendung finden. Der Anzeigeapparat könnte auch so gebaut sein, um festgestellte Ungenauigkeiten der Zahnflanke des nachgeprüften Zahnrades gleichzeitig mit dem Anzeigen auch aufzuzeichnen oder nur aufzuzeichnen.
  • Statt die Zahnflanke des nachzuprüfenden Zahnrades durch Bewegung desselben an dem mit dem Anzeigeapparat verbundenen Linea14 abzuwälzen, könnte man die Abwälzung auch durch Bewegung des Lineals selbst umgekehrt vornehmen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern, bei der die Flanken des zu prüfenden Zahnrades an einer Fläche abgewälzt werden, deren Bewegung sich bei Unregelmäßigkeiten der zu prüfenden Zahnflanke auf eine Anzeigevorrichtung überträgt, dadurch gekennzeichnet, _daß die Abwälzung der Zahnflanke an der geradlinig geführten Wälzfläche unter Zwischenschaltung einer der jeweiligen Größe des Teilkreisradius des Zahnrades entsprechend einstellbaren Übersetzungsvorrichtung erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung entsprechend dem jeweiligen Einlaufwinkel des nachzuprüfenden Zahnrades einstellbar ist.
DEA34198D 1920-08-17 1920-10-14 Vorrichtung zum Pruefen der Zahnflanken von Zahnraedern Expired DE453567C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH93004T 1920-08-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE453567C true DE453567C (de) 1927-12-13

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ID=4350490

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA34198D Expired DE453567C (de) 1920-08-17 1920-10-14 Vorrichtung zum Pruefen der Zahnflanken von Zahnraedern

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DE (1) DE453567C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131022B (de) * 1957-09-14 1962-06-07 Hoefler Willy Vorrichtung zum Kontrollieren der Evolventenform, des Zahnschraegungswinkels und der Zahnflanken-Oberflaechenguete an Zahnraedern
CN120926929B (zh) * 2025-10-14 2025-12-23 绵阳沃思测控技术有限公司 一种小管径管件的壁厚测量系统

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Publication number Publication date
CH93004A (de) 1922-02-16

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