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DE453507C - Filtervorrichtung - Google Patents

Filtervorrichtung

Info

Publication number
DE453507C
DE453507C DEH98909D DEH0098909D DE453507C DE 453507 C DE453507 C DE 453507C DE H98909 D DEH98909 D DE H98909D DE H0098909 D DEH0098909 D DE H0098909D DE 453507 C DE453507 C DE 453507C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
filter
stack
sheets
filter device
Prior art date
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Expired
Application number
DEH98909D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH98909D priority Critical patent/DE453507C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE453507C publication Critical patent/DE453507C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/08Rotary bowls
    • B04B7/18Rotary bowls formed or coated with sieving or filtering elements

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Filtervorrichtung. Zusatz zum Patent 42 492. Gegenstand des Hauptpatentes 418 492, ist eine Filtervorrichtung, deren Filterelemente aus einem Stapel zusammengepreßter, an sich undurchlässiger Blätter oder Platten mit unebener Oberfläche bestehen, und bei dem die Blätter oder Platten aus flüssigkeitsundurchlässigem Papier oder einem ähnlichen nachgiebigen Faserstoff bestehen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Filtervorrichtungen mit derartigen Filterkörpern, die als Trommelmantel einer Schleuder ausgebildet sind, wobei die einzelnen Blätter vorzugsweise Ring- oder Streifenform haben und so übereinandergelegt sind, daß die Filterflüssigkeit zwischen den einzelnen Blättern hindurchtritt. Bei streifenförmiger Ausbildung der Blätter liegen diese vorzugsweise parallel zur Trommelachse und sind zweckmäßig mit rechtwinklig zur Durchflußrichtung der Filterflüssigkeit liegenden Abflußkanälen für das Filtrat versehen.
  • Die Zeichnungen zeigen verschiedene Ausführungsformen und Einzelheiten der Erfindung, und zwar ist: Abb. 1 eine Seitenansicht und ein Grundriß eines Stapels von Filterblättern in der Form von ringförmigen Scheiben; Abb. 2 zeigt eine ähnliche Darstellung eines Stapels ringförmiger Filterscheiben, die jedoch durchlocht sind; Abb.3 ist ein Grundriß eines rechtwinkligen Blattes, von denen eine gewisse Anzahl zusammengefügt werden, um eine Filtereinheit zu bilden; Abb. ,4 ist ein Grundriß eines in ähnlicher Weise durchlochten Blattes wie Abb. 3, es ist jedoch gekrümmt, so daß es einen Teil eines hohlen zylindrischen Stapels bildet Abb.5 zeigt einen Aufriß und Grundriß eines kreisförmig gestalteten Filterstapels; Abb. 6 ist OOuerschnitt und Grundriß eines umlaufenden Elementes mit kreisförmigem Filterstapel, wie er in Abb. 5 dargestellt ist, wobei der kreisförmige Streifen an der Außenseite einer umlaufenden Trommel oder eines Rahmens liegt; Abb. 7 zeigt ein umlaufendes Element entsprechend der Abb. 6, jedoch ist hier der kreisförmige Filterstapel an der Innenseite einer umlaufenden Siebtrommel angeordnet; Abb. 8 zeigt ein umlaufendes Gehäuse mit einer Anzahl von Filtereinheiten, die aus Blättern nach Art der in Abb. 4 gezeigten hergestellt sind, während Abb.9 einen Querschnitt eines vollständigen Schleuderfilters mit einem Filterstapel gemäß Abb. i darstellt.
  • Der in Abb. i dargestellte hohlzylinderförinige Stapel von Blättern :2 wird vorzugsweise zwischen Preßköpfen angeordnet, welche drehbar auf einer senkrechten Welle liegen und den Hohlzylinder am unteren oder an beiden Enden so abschließen, daß die Flüssigkeit durch eine geeignete Einlaßöffnung in den Hohlraum eintritt und unter der Wirkung der Zentrifugalkraft beim Umlauf der Vorrichtung gegen die innere Wandung des Hohlraumes und von hier aus zwischen den einzelnen Blättern des Stapels hindurchgedrückt wird, wobei das Filtrat an der äußeren Fläche austritt und dann in einem äußeren Gehäuse gesammelt werden kann, während die abgesonderten Teile an der inneren Wand des Stapels zurückgehalten und von hier in geeigneter Weise entfernt werden. Die Filterblätter können gegebenenfalls, wie aus Abb. 2 ersichtlich . ist, auch mit- Bohrungen 3 versehen sein, so daß das Filtrat zwischen den Blättern hindurch in die Bohrungen 3 eintritt, von denen es nach geeigneten Auslaßöffnungen hin abgeleitet wird.
  • In Abb. 5 ist eine Anzahl von mit Bohrungen 3 versehenen Streifen 25, wie sie in Abb. 3 in vergrößertem Maßstabe dargestellt sind, auf gebogene oder biegsame Bolzen 4 aufgereiht, so daß die Blätter zwischen Endplatten 5 und 6 gehalten werden, wobei 5 ein geschlossenes Endstück ist, während 6 ein hohles Endstück ist, so daß es einen gemeinsamen Auslaß für alle Bohrungen 3 bildet.
  • In Abb. 6 ist der kreisförmige Blattstapel in zwei Teile 7 und 8 geteilt, welche beide mit besonderen gekrümmten oder biegsamen Bolzen 4 versehen sind und an dem äußeren Umfang einer Trommel gehalten werden. Die Trommel besteht aus einem oberen Teil 9 und einem unteren Teil io, welche in der gewünschten Entfernung voneinander durch Stangen i i gehalten werden. Die Endplatten 5 und 6 jedes Stapels 7 und 8 sind durch mit Kanälen versehene Teile 12 miteinander verbunden, durch welche die Bolzen 4 hindurchgehen. Das eine Ende eines jeden Bolzens 4. geht durch die eine Seite oder den einen Flansch des Teiles 12 hindurch und wird hier durch eine Stellmutter 13 gehalten, so daß die beiden Teile 7 und 8 des Stapels in oberen und unteren Kanälen 14 und 15 liegen, die an den entsprechenden oberen und unteren Teilen 9 und io der Trommel vorhanden sind.
  • Der obere Tei19 der Trommel ist umgebördelt und bildet einen Flansch 16 zum Zurückhalten der Flüssigkeit in der Trommel während des Umlaufes. Der Boden der Trommel wird durch einen mit einem Flansch versehenen Teil 17 geschlossen, in dessen stopfbüchsenartigen Teil die senkrechte Antriebswelle 18 mittels der Mutter i9 befestigt ist.
  • Die Trommel wird durch die Welle 18 mit der erforderlichen Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt, so daß der erforderliche Druck in der durch die Öffnung in der Oberseite der Trommel eingeführten Flüssigkeit entsteht. Der gewünschte Flüssigkeitsdruck ändert sich bei der Behandlung verschiedener Flüssigkeiten, er muß so hoch sein, daß das Filtrat zwischen den Blättern hindurch nach den Abzugsbohrungen 3 gelangen kann, von welchen es in irgendeinen geeigneten, unter der Trommel aufgestellten Behälter abfließt.
  • Bei der in Abb. 7 dargestellten abgeänderten Ausführungsform der Vorrichtung werden die beiden Teile 7 und 8 des kreisförmigen Blattstapels gegen die innere Umfläche einer Siebtrommel iga mit Hilfe von Endstücken 2o und 21 gehalten, welche nach entgegengesetzten Seiten abgeschrägte Flächen besitzen, die mit Keilen z2 in Eingriff gelangen. Die Keile 22 werden durch Bolzen 23 in radialer Richtung so bewegt, daß sie die Blätter der Stapel zusammenpressen und gleichzeitig die Stapel gegen die innere Fläche der Trommel i 9a halten.
  • Abb.8 zeigt eine Ausführungform unter Verwendung von in Abb. ¢ vergrößert dargestellten gebogenen Blättern 26, die mit ihren Enden aneinanderstoßen. Sie werden durch Preßköpfe und Bolzen 28 zusammengehalten und bilden einen Hohlzylinder, in welchen die zu behandelnde Flüssigkeit eingeführt wird.
  • Ein Schleuderfilter mit ringförmigen Streifenstapeln, wie sie in Abb. i gezeigt sind, ist in einem Schnitt in Abb. 9 dargestellt. Hier ist 3o der Ständer der Schleuder, auf welchem ein Gehäuse 31 angeordnet ist. Aus letzterem ragt ein rohrförmiger Teil 32 nach unten, der die Rollenlager 33 und 34 und auch das Enddrucklager 35 der Welle i8 aufnimmt. Die Welle 18 trägt an ihrem oberen Ende die Trommel 24 und an ihrem unteren Ende eine Antriebsscheibe 36.
  • Die zu filtrierende Flüssigkeit wird von einem Behälter 37 durch ein mittleres Rohr 38 geführt und nach abwärts in den mittleren Raum des Stapels von ringförmigen Blättern 2 eingeführt, welcher zwischen dem Boden der Trommel 24 und einem Preßkopf 39 mit Hilfe einer stopfbüchsenartigen Schraube 40 zusammengepreßt wird. Letztere ist in eine ringförmige Mutter 41 eingesetzt, die dicht in den Deckel der Trommel 24 eingeschraubt ist.
  • Während der Drehung der Trommel 24 geht das Filtrat in radialer Richtung zwischen den Blättern des Stapels 2 hindurch in den ringförmigen Raum zwischen dem Stapel und der Trommel24 und alsdann aufwärts durch die Löcher 42 in der ringförmigen Mutter 41 und durch die Löcher 43 in einem konischen Deckel44, der auf dem Trommel- $eckel 24 aufgeschraubt ist, und gelangt schließlich an der Außenseite des konischen Deckels 4.j. entlang nach abwärts nach dem Auslaß 45. Das mittlere Einlaßrohr ist an der ringförmigen Mutter 39 mit Hilfe einer stopfbüchsenartigen Mutter 46 befestigt, welche in ein Rohr oder eine Hülse 47 eingeschraubt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCIiE: i. Filtervorrichtung nach Patent 418492, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem Stapel zusammengrepreßter, an sich undurchlässiger Blätter bestehende Filterkörper als Trommelmantel einer Schleuder ausgebildet ist.
  2. 2. Filtervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleudermantel aus streifenförmigen Blättern (25) besteht, die parallel zur Trommelachse (18) liegen.
  3. 3. Filtervorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Trommelmantel bildenden Blätter (2, 25) mit Abzugskanälen (3) für das Filtrat versehen sind, die rechtwinklig zur Durchflußrichtung der Filterflüssigkeit liegen.
DEH98909D 1924-10-21 1924-10-21 Filtervorrichtung Expired DE453507C (de)

Priority Applications (1)

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DEH98909D DE453507C (de) 1924-10-21 1924-10-21 Filtervorrichtung

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DEH98909D DE453507C (de) 1924-10-21 1924-10-21 Filtervorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE453507C true DE453507C (de) 1927-12-10

Family

ID=7168188

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DEH98909D Expired DE453507C (de) 1924-10-21 1924-10-21 Filtervorrichtung

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DE (1) DE453507C (de)

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