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DE453227C - Vorrichtung zur zwanglaeufigen Einstellung der Bildschaerfe mittels eines Winkelhebels und zur gleichzeitigen Entzerrung stuerzender Linien - Google Patents

Vorrichtung zur zwanglaeufigen Einstellung der Bildschaerfe mittels eines Winkelhebels und zur gleichzeitigen Entzerrung stuerzender Linien

Info

Publication number
DE453227C
DE453227C DED48796D DED0048796D DE453227C DE 453227 C DE453227 C DE 453227C DE D48796 D DED48796 D DE D48796D DE D0048796 D DED0048796 D DE D0048796D DE 453227 C DE453227 C DE 453227C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
angle lever
lever
slide
focus
automatic adjustment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED48796D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED48796D priority Critical patent/DE453227C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE453227C publication Critical patent/DE453227C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/34Means for automatic focusing therefor
    • G03B27/36Means for automatic focusing therefor by mechanical connections, e.g. by cam, by linkage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. DEZEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a GRUPPE
Wilhelm Daumann in Hamburg.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. September 1925 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur zwangläufigen Einstellung der Bildschärfe und zur gleichzeitigen Entzerrung »stürzender Linien« bei Wiedergabevorrichtungen.
Die zwangläufige Scharfeinstellung zwischen Ding (Negativ) und Bild erfolgt bekanntlich durch einen rechtwinkligen Winkelhebel 9 (Abb. 1), dessen Dreh- oder Scheitelpunkt im Abstand/ von einer Bezugsachse A-B angebracht ist. Die Schenkel des Winkels schneiden auf A-B bis zu der durch den Drehpunkt gehenden Senkrechten C-D die Stücke c und d ab, zwischen denen, wie die Abbildung zeigt, die Proportion besteht.
oder
nennt man
c:f = f:d
(c + f):f=(f + d):d
c -f f = a d + f=b,
so ergibt sich
a of
f=b-r*
a b · f
die bekannte Linsengleichung.
Wenn man im Schnittpunkt E der Achsen A-B und C-D den optischen Mittelpunkt eines Objektivs mit der Brennweite/ anbringt, so sind durch die Punkte G und F Ding- und Bildweite jeweils bestimmt.
Um die »stürzenden Linien« auszurichten, müssen bekanntlich sowohl Negativ als auch Bildschirm gegen die optische Achse geneigt werden. Das Bild wird scharf, wenn Negativebene, Schirmebene und Objektivebene eine gemeinsame Schnittlinie haben. Diese Bedingung ist durch folgende Vorrichtung zu erreichen.
In den Schnittpunkten 5 und N (Abb. 2) der optischen Achse mit der Ding- und Bildebene seien Normale errichtet. Diese schneiden sich im Punkte G auf der Linie J-H, die senkrecht auf C-D steht und vom Punkte5 den Abstand« hat. Daß sich die beiden Normalen tatsächlich in einem Punkte auf J-H schneiden, ergibt sich aus Folgendem:
Jt1 = α cotg Ct1 = b cotg ,S1.
Nun ist
Ct1 = et, P1 = ß,
weil die Schenkel dieser Winkel jeweils senkrecht aufeinander stehen; folglich ist
cotg β — —, cotg α.= γ, h h
folglich ist
a-b b·a
h '
d. h. der Punkt G ist der gemeinsame Schnittpunkt beider Normalen.
Es ist also nötig, im Abstand«, der Dingweite, vor dem Bildschirm eine Senkrechte J-H zur optischen Achse zu errichten und dafür zu sorgen, daß- die Senkrechten auf Bild- bzw. Dingebene sich auf dieser Senkrechten J-H schneiden. Die Gegenstandsweite ist also vor dem Bildschirm zu wiederholen. Man erreicht dies mit Hilfe einer in Abb. 3 schematisch im Grundriß dargestellten Ein-ο Stellvorrichtung.
Auf einem Grundbrett sind in Führungen 2,3 Schlitten 4, 5 verschiebbar, welche das wiederzugebende Negativ 7 bzw. eine Fläche 8 zur Befestigung des lichtempfindliehen Schicht- (Bild) Trägers gegenüber'einem auf einem Halter angebrachten Objektiv 6 einzustellen, gestatten. Zur zwangläufigen Einstellung der beiden Flächen 7 und 8 greift an den beiden Schlitten 4, 5 ein rechtwinkliger Winkelhebel 9 an, der seinen Drehpunkt im Abstand/ von der optischen Achse des Objektivs auf dem Grundbrett hat. Im Abstand / vom Negativ 7 und Bildschirm 8 sind auf den Schlitten 4, 5 drehbare Führungen 10, 11 für die Schenkel des Winkelhebels 9 befestigt. Die auf dem Schlitten 5 befestigte Führung 11 trägt einen senkrechten Hebel 12, der in eine Führung 14 eingreift und einen im Schlitten 5 gleitenden Schlitten 13 bewegt.
Dieser trägt vorn eine Stange 15, die an dem der optischen Achse zugewendeten Ende eine doppelte, drehbare Schlittenführung 16 für die senkrecht auf dem Negativträger 7 bzw. Bildschirm 7 angebrachten Führungshebel 17, 18 trägt. Durch die Führung 11, den Hebel 12, den Schlitten 13 und die Führung 14 wird, wie ohne weiteres ersichtlich, die Gegenstandsweite zwischen Bildschirm und Stange 15 wiederholt, durch seitliche Verschiebung
4,1 der Stange 15 werden Bildschirm und Negativ mehr oder weniger schräg gegen die optische Achse gestellt, aber stets so, daß ihre Ebenen mit der Objektivebene eine gemeinsame Schnittlinie haben. Steht der Schlitten in der Projektion der optischen Achse, so sind Negativ- und Bildträger parallel, und die Vergrößerung erfolgt verzerrungsfrei. Die Einstellung der Vorrichtung erfolgt durch einen am Bildschlitten 5 angebrachten Zahntrieb und eine am Grundbrett 1 befestigte Zahnstange. Die Beleuchtungsvorrichtung für das Negativ ist, weil ohne Bedeutung, in der Abb. 3 fortgelassen, sie kann beliebig sein. Die einzelnen Hebel und Schlittenführungen liegen in verschiedenen Ebenen, damit sie sich gegenseitig nicht stören. Damit man die Ausrichtung in einer beliebigen Achse des Negativs ausführen kann, sind Negativ und Bildträger in ihrer Ebene drehbar.
-D

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur zwangläufigen Einstellung der Bildschärfe mittels eines Win-' kelhebels und zur gleichzeitigen Entzerrung stürzender Linien bei Wiedergabevorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem einen Arm des Winkelhebels (9) in seinem Angriffspunkt (11) an einem Schlitten (5) parallel zu dem andern Arm des Winkelhebels ein Schenkel (12) verschiebbar angebracht ist, welcher in einer der Brennweite (/) des Objektivs entsprechenden Entfernung an einem auf dem Schlitten (5) angebrachten Schieber (13) hi eine Führung (14) eingreift, durch welche senkrecht zur optischen Achse eine Stange (15) geführt ist, die eine doppelt drehbare Führung (16) für die beiden Entzerrungshebel (17, 18) so beeinflußt, daß die Ding- und Bildebene und eine durch die Mitte des Objektivs gelegte Ebene eine gemeinsame Schnittlinie haben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED48796D 1925-09-16 1925-09-16 Vorrichtung zur zwanglaeufigen Einstellung der Bildschaerfe mittels eines Winkelhebels und zur gleichzeitigen Entzerrung stuerzender Linien Expired DE453227C (de)

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