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DE452896C - Vorrichtung zum Steuern der Zufuhr von selbsttaetigen Waagen mit Krafteinschaltung - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern der Zufuhr von selbsttaetigen Waagen mit Krafteinschaltung

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Publication number
DE452896C
DE452896C DEL66125D DEL0066125D DE452896C DE 452896 C DE452896 C DE 452896C DE L66125 D DEL66125 D DE L66125D DE L0066125 D DEL0066125 D DE L0066125D DE 452896 C DE452896 C DE 452896C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
balance beam
pawl
lever
balance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL66125D
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE452896C publication Critical patent/DE452896C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Steuern der Zufuhr von selbsttätigen Waagen mit Krafteinschaltung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Steuern der Zufuhr einer selbsttätigen Waage mit Krafteinschaltung, mit der insbesondere spezifisch leichtes Material, z. B. Wolle, gewogen werden soll und die dementsprechend sehr- empfindlich sein muß. Der Grundgedanke der Erfindung ist der, daß die zum Abschluß der Wägung erforderlichen Bewegungsvorgänge eingeleitet werden durch ein von der Antriebsvorrichtung hin und her bewegtes und bis zum Einspielen der Waage ins Gleichgewicht frei spielendes Glied, das beim Einspielen mit einem zu bewegenden anderen Glied durch einen in diesem Augenblick sich zwischen die beiden Glieder einschaltenden Körper, der mit dem Waagebalken verbunden ist, kraftschlüssig gekuppelt wird. Hierbei ist die Anordnung so getroffen, daß bei dem Kraftschluß -kein Drehmoment auf den Waagebalken ausgeübt und somit das Spiel der Waage nicht beeinflußt wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in den Abbildungen in dem Ausführungsbeispiel einer Wollwaage dargestellt.
  • Abb. x bringt. eine Seitenansicht des Speiseapparates und der damit verbundenen Waage einer Krempel. Lastschale und Waagebalken sind in einer Lage kurz vor dem Einspielen dargestellt; die Sperre befindet sich noch in der Offenstellung. Abb. 2 stellt einen Teil der Auslösevorrichtung dar; der hin und her schwingende Teil befindet sich hier in seiner .höchsten Lage.
  • .Abb.3 bringt eine Seitenansicht derselben Waage, bei der Speisetuch und Hacker nicht mit dargestellt sind. Die Lastschale hat sich noch etwas weiter gesenkt, wodurch die Auslösevorrichtung in Tätigkeit gesetzt ist und der Riemen auf die lose Scheibe geschoben worden ist, zugleich aber auch die Sperrung der Materialzufuhr zur Lastschale bewirkt worden ist.
  • Abb, q. stellt einen Teil des Riemenantriebes mit dem Riemenrücker dar.
  • Abb. 5 stellt den Riemen und Riemenrücker in einem wagerecht nach Linie 5-5 der Abb. q. geführten Schnitte dar.
  • Das Speisetuch z, welches in Form eines endlosen Förderbandes gegeben ist, läuft über die untere Walze 2 und über die obere Walze 3. Letztere sitzt auf der Walze q. und wird über diese Welle durch ein besonderes Zahnradvorgelege angetrieben.
  • Der zum Abnehmen der Wolle vom Speisetuch dienende Hacker 5 wird dauernd innerhalb der in Abb. = angedeuteten Endstellungen hin und her bewegt., Der Putzapparat 6 streift die am Hacker hängenbleibende Wolle beim Rückgang des Hackers ab. Mit 7 ist die schon wiederholt erwähnte Sperre bezeichnet, welche um den mit 8 bezeichneten Drehzapfen aus einer mit Abb. i gegebenen Stellung in eine mit Abb. 3 gegebene Stellung geschwungen werden kann. Unterhalb der Sperre 7 befindet sich die Lastschale g. Diese Lastschale ist mit einem Klappboden =o versehen, welcher die selbsttätige Entleerung ermöglicht, sobald sich die Lastschale senkt. Der Inhalt der Last chale wird an ein endloses Förderband abgegeben, wrlches ebenso wie die Vorrichtung zum Bewegen des Klappbodens, als nicht zur Erfindung gehörig, nicht dargestellt ist. Die Lastschale hängt an dem einen Ende des bei 12 drehbaren Waagebalkens i i. Am anderen Ende des Waagebalkens befindet sich ein Gewicht 13, welches den Balken in der Waage hält, nachdem die jeweils in Frage kommende Wollmenge in der Lastschale aufgenommen ist. Ganz in Nähe des Gewichtes 13 sind zwei Anschläge 14, einer oben und einer unten, vorgesehen, um die Bewegung des Waagebalkens nach beiden Richtungen zu begrenzen.
  • Das Vorgelege zum Antrieb der Welle 4 und des Speisetuches bestellt aus der dauernd angetriebenen Riemenscheibe 15 und den beiden Riemenscheiben 16 und =g, von denen die letztere lose und die erstere fest auf der Welle 18 sitzt; der Riemen 17 ist gekreuzt. Ein Zahnrad 2o auf der Welle 18 greift in ein Zahnrad 21 auf der Welle 4 ein.
  • Es bezeichnet 22 einen Arm, der vom Waagebalken =i, und zwar in dessen Drehpunkt, nach oben abgezweigt und mit seinem Ende 23 nach der Seite der Lastschale zu etwas gekröpft ist. Am vorderen Ende dieses Armes ist eine Blattfeder 24 befestigt, die am vorderen Ende mit einer Verdickung oder einem Kopfe 25 versehen ist. 26 bezeichnet die eine senkrechte und glätte . Fläche dieses Kopfes 25, der genau so über dem Drehpunkte des Waagebalkens gelegen ist, daß ein auf ihn ausgeübter, senkrecht nach unten gerichteter Druck kein Drehmoment für den Waagebalken ergibt.
  • Bei 28 ist eine Klinke 27 drehbar gelagert, und zwar ungefähr horizontal, so daß ihr mit 29 bezeichneter Kopf (der ähnlich- dem mit 25 bezeichneten Kopfe der Blattfeder 24 gestaltet, jedoch in umgekehrter Lage angeordnet ist) mit seiner glatten, senkrechten Fläche 50 bei noch nicht einspielendem Waagebalken vor der Fläche 26 des Kopfes 25 liegt. Durch das Zusammenarbeiten der umlaufenden, mit den Nocken 34 versehenen Scheibe 33 mit dem Nokken 35 der Klinke 27 und der an ihrem Arm 31 angreifenden Feder 32 wird die Klinke 27 auf und ab bewegt.
  • 36 bezeichnet einen zweiarmigen, drehbar gelagerten Hebel, der mit seinem einen Ende-37 unter dem Kopfe 25 der Feder 24 liegt, während das andere Ende 38 gleich einem Haken geformt ist.
  • Ein auf einem Drehzapfen 40 sitzender Hebel 39 ist am freien. Ende mit: einer- -verhältnismäßig breiten, kreisbogenförmigenFläche4rverl sehen. Die eine Kante dieser Fläche greift bei nicht einspielendem Waagebalken hinter den Haken 38 und verhindert, däß sich der Hebel 39 im Sinne des Uhrzeigers bewegt. Ein mit dem Hebel 39 starr verbundener, abwärts gerichteter Arm 42 ist durch eine verhältnismäßig starke Zugfeder 43 belastet, welche den Arm 42 und mit ihm den Hebel 39 in der durch den Haken 38 des Hebels 36 gesperrten Richtung zu bewegen sucht. Ein fester Anschlag 44, der unterhalb des Armes 42 vorgesehen wird, begrenzt die Bewegung des Hebels 39.
  • 45 bezeichnet den Arm des Riemenrückers; er ist auf der Nabe des Hebels 39 befestigt, so daß er sich mit dem Hebel 39 also gemeinsam um den Zapfen 4o drehen wird. Das freie Ende dieses Armes 45 trägt den eigentlichen Riemenrücker 46, welcher den Riemen r7 vollständig umschließt. Dabei sind die Seitenteile 47 des Riemenrückers schräg zum Riemen gestellt (hierzu siehe insbesondere Abb.5), so daß sich die eine oder die andere Seite 47 gegen die Riemenkante legt und den Riemen in der.einen oder der anderen Richtung verschiebt, sobald der Arm 45 um den Drehzapfen 40 geschwenkt wird. In Abb. 5 sind beide Stellungen des Riemens und Riemenrückers dargestellt. Die eine Stellung ist mit voll ausgezogenen Linien und die zweite Stellung mit punktierten Linien angedeutet.
  • Zum Steuern der Sperre 7 für die Materialzufuhr dient eine Stange 48, welche einerseits mit dem oberen Ende des Armes 39 und andererseits mit der Sperre 7 verbunden ist, s0 daß letztere zugleich mit der Umsteuerung des Riementriebes verstellt wird.
  • 49 bezeichnet einen auf einer Welle 5o befestigten Daumen, dessen mit 51 bezeichnetes i Ende mit dem Arme 42 in Berührung kommt und diesen Arm sowie den Hebel 39 zur gegebenen Zeit entgegen der Feder 43 so weit drehen wird, daß die eine Kante der am Arm 39 sitzenden kreisbogenförmigen Fläche 41: wieder mit dem Haken 38 in Eingriff kommen kann. Die Welle 50 wird auf irgendeine Weise von dem zum Antriebe des die abgewogene Wollmenge weiterführenden Förderbandes dienenden Vorgelege angetrieben. Dieser Antrieb und auch das eben erwähnte Förderband sind nicht dargestellt, da beides nicht zur vorliegenden Erfindung gehört. Erwähnt sei noch, daß der Daumen 49 mit weit geringerer Geschwindigkeit getrieben wird als das dem Antriebe des eben erwähnten Förderbandes dienende Vorgelege und die Anordnung so getroffen ist, daß das mit 5i bezeichnete Ende jenes Daumens zu einer bestimmten Zeit mit dem Arme 42 in Berührung.gebracht wird.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Triebscheibe =g treibt die feste Riemenscheibe 16 mittels des gekreuzten Riemens 17 an, so daß über die Zahnräder 2o und 2i auch ein Antrieb der Trommel 3 und damit des Speisetuches i stattfindet. Die Wolle wird auf der einen Seite vom Speisetuch mit in die Höhe genommen und auf der anderen Seite beim Abwärtsgangdes Speisetuches durch den H icker5 abgenommen und in die Lastschale 9 gefördert. Sobald in der Lastschale eine genügende Wollmenge aufgenommen ist und der Balken ii sich der Gleichgewichtslage nähert, wird eine ganz geringe weitere Drehung zur Folge haben., daß der mit 25 bezeichnete Kopf der Feder 24 in die Bahn des auf und ab gehenden, am Hebel 27 sitzenden Kopfes 29 kommt. Sollte bei jener letzten geringen Drehung die Klinke 27 sich gerade in der unteren Lage befinden, so werden sich die mit 26 und 3o bezeichneten Flächen beider Köpfe berühren, jedoch wird diese Berührung nur momentan sein, da infolge der Drehung des Rades 33 der Klinke sofort wieder Gelegenheit gegeben ist, sich zu heben., so daß der Kopf 25 sich dann unter den zur Klinke gehörigen Kopf 29 bewegen kann. Der nächste Abwärtsgang der Klinke wird die Feder 24 nunmehr nach unten drücken, wobei das obere, mit 37 bezeichnete Ende des Sperrklinkenhebels 36 ebenfalls nach unten gedrückt und in die mit- Ab b.3 gegebene Lage gebracht wird, derart, daß die am anderen Ende des Hebels 36 sitzende Sperrklinke 38 in die Höhe geht und den Teil 41 freigibt. Die Feder 43 wird dann den Hebel 39 sofort in der freigegebenen Richtung verschwenken.
  • Da der Riemenrücken 46 mit Hebel 39 verbunden ist, wird er zur gleichen Zeit und im gleichen Sinne bewegt, so daß der Riemen T7 auf die lose Scheibe i9 geschoben und die Bewegung des Speisetuches unterbrochen wird. Zugleich mit der Umsteuerung des Riemens wird die Sperre 7 vermittels der Stange 48 geschlossen. Abb. 3 stellt die Ausrückvorrichtung und den Riemenrücken in der nach der Auslösung gegebenen Lage dar. Der Arm 42 legt sich hierbei gegen den Anschlag 44, während die kreisbogenförmige Fläche 41 den mit 38 bezeichneten Haken des Hebels 36 unterstützt.
  • Währenddessen ist der Daumen 49 in eine derartige Stellung gelangt, daß er bei seiner weiteren Drehung im Sinne des Pfeiles den Arm 42 entgegen der Feder 43 bewegt und damit den Hebel 39 so weit verstellt, bis die eine Kante der kreisbogenförmigen Fläche 41 wieder durch den Haken des Hebels 36 verriegelt wird, sobald die Lastschale nach der Entleerung gehoben wird, um wieder neues Material aufzunehmen.
  • 0! gleich die Erfindung hier in Anwendung bei einer Krempel beschrieben wurde, bleibt es selbstverständlich, daß die Anwendung gleich gut auch bei anderen Maschinen möglich ist, um z. B. Garn oder anderes ähnliches Material abzuwiegen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Steuern der Zufuhr von selbsttätigen Waagen mit Krafteinschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Abschluß =der Wäguna erforderlichen Bewegungsvorgänge eingeleitet werden durch ein von der Antriebsvorrichtung hin imd her bewegtes Glied (27) unter Vermittlung eines mit dem Waagebalken verbundenen Körpers (25), der beim Einspielen der Waage ins Gleichgewicht zwischen das Glied (27) und ein anderes Glied (36) so eingeschaltet wird, daß die beiden Glieder kraftschlüssig verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Glied (27) eine unter der Wirkung einer Feder (32) stehende Klinke ist, die einen mit einem Nockenrad (33) zusammenarbeitenden Nocken (35) hat.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kraftschluß vermittelnde Körper (25) so über der Hauptschneide des Waagebalkens federnd an einem mit dem Waagebalken verbundenen gekröpften Arm (23) angeordnet ist, daß beim Kraftschluß kein Drehmoment auf den Balken ausgeübt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das beim Kraftschluß mitgenommene Glied (36) eine Schaltklinke (38) ist, welche in an sich bekannter Weise die unter Wirkung einer beliebigen Kraft stehende Ausrückvorrichtung freigibt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein voneinerbesonderen i Welle angetriebener Daumen (49) die Ausrückvorrichtung (39) usw. wieder spannt.
DEL66125D 1925-07-04 1926-06-24 Vorrichtung zum Steuern der Zufuhr von selbsttaetigen Waagen mit Krafteinschaltung Expired DE452896C (de)

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DE452896C true DE452896C (de) 1927-11-22

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DEL66125D Expired DE452896C (de) 1925-07-04 1926-06-24 Vorrichtung zum Steuern der Zufuhr von selbsttaetigen Waagen mit Krafteinschaltung

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