DE452864C - Elektrischer Strombegrenzer - Google Patents
Elektrischer StrombegrenzerInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/02—Details
- H01H37/32—Thermally-sensitive members
- H01H37/52—Thermally-sensitive members actuated due to deflection of bimetallic element
Landscapes
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- Thermal Sciences (AREA)
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Strombegrenzer mit einem vom Verbrauchsstrom
beheizten Thermostaten zum Schließen des Stromkreises eines die intermittierende
Abschaltung der Stromverbraucher bewirkenden Elektromagneten. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der
Thermostat aus einem einzelnen dünnen Metallbande hergestellt ist, dessen eine Seite auf
ίο elektrolytischem Wege mit einem dünnen Belag
eines anderen Metalls versehen ist. Eine solche Feder ist billiger in der Herstellung
und wird infolge ihrer Dünnheit schneller erhitzt werden als die bekannten, aus einzelnen
Lagern zusammengesetzten bimetallenen Federn. Hieraus ergibt sich wieder, daß die
Feder schneller zur Wirkung kommen wird, sobald der Verbrauchsstrom die bestimmte
Stärke übersteigt. Als solche bimetallische Feder hat sich z. B. ein an der einen Seite
vernickeltes silbernes Band bewährt.
Eine Ausführungsform eines Strombegrenzers nach der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt.
Abb. ι zeigt den ganzen Apparat schematisch.
Abb. 2 bis 4 zeigen in größerem Maßstabe eine Ausführungsform der zum Apparat gehörenden
Reguliervorrichtung mit der bimetallischen Feder im Querschnitt, Aufriß
und Grundriß.
Der Strom wird durch die Leitungen 1 und 2 zugeführt. Die Leitung 1 ist mit der
Klemmschraube 3 verbunden, die durch eine Leitungsschiene 4 mit der bei 6 und 7 befestigten
Reguliervorrichtung 5 verbunden ist. Bei 7 ist ferner eine Feder 8 befestigt, deren freies Ende einen eisernen Anker 9
trägt. Der Anker 9 wird durch die Feder 8 gegen einen feststehenden Kontakt 10 gepreßt,
der durch eine Leitungsschiene 11 mit einer Klemmschraube 12 verbunden ist, von
welcher die Verbrauchsleitung 13 ausgeht. Zwischen den Leitungen 2 und 13 sind die
Verbrauchsapparate 14 (z. B. Lampen) angeordnet. Die Reguliervorrichtung 5, deren
Ausführung und Wirkungsweise weiter unten naher beschrieben werden soll, ist mit einem
beweglichen Kontakt 15 und einem festen Kontakt 16 versehen. Der Kontakt 15 wird
von einer bimetallenen Feder gebildet. Der Kontakt 16 ist durch eine Leitung 17 mit
einem Elektromagneten 18 verbunden, welcher wieder durch die Leitungen 20, 21
und 22 mit der einen der Hauptleitungen 2 verbunden ist.
Normal sollen die Kontakte 15 und 16 einander
nicht berühren. Es ist dann der Strom geschlossen von .1 über 3, 4, 6, 5, 7, 8, 9, 10,
11, 12, 13 und 14 nach 2. Wenn der Strom
eine gewisse Stärke übersteigt, wird die Feder 15 erhitzt. Diese biegt sich nach unten
gegen den Kontakt 16 und schließt einen Strom durch den Elektromagneten 18, der dadurch
magnetisch wind und den Anker 9 vom Kontakt 10 wegzieht, wodurch der Strom
durch die Verbrauchsapparate unterbrochen wird. Wenn der Strom eine gewisse
Zeit unterbrochen gewesen ist, wird der Kontakt 15 wieder automatisch vom Kontakt
16 entfernt, wodurch der Strom durch den Elektromagneten 18 unterbrochen wird
und der Anker 9 gegen den Kontakt 10 zurückschwingt und den Strom durch die
Verbrauchsapparate wieder schließt. Solange der Strom die im voraus bestimmte maximale
Stärke übersteigt, wird dann die Feder 15 aufs neue erhitzt werden und nach einer gewissen
Zeit Strom durch den Elektromagneten 18 schließen, wodurch der Verbrauchsstrom
wieder unterbrochen wird. Dies abwechselnde Unterbrechen und Schließen des Stromes wird sich fortsetzen, bis so viele der
Verbrauchsapparate ausgeschaltet sind, daß die maximale Stromstärke nicht langer überschritten
wird. Um beim Unterbrechen des Stromes zwischen dem Kontakt 10 und dem
Anker 9 Funkenbildung zwischen denselben zu vermeiden, ist der Kontakt 10 zweckmäßigerweise
als ein permanenter, pferdeschuhförmiger Magnet ausgeführt, so daß das Unterbrechen des Stromes in einem magnetischen
Feld stattfindet, welches eine Funkenbildung verhindert. Die Stärke dieses Magneten
ist jedoch unbedeutend gegenüber der Stärke des Elektromagneten 18.
Die Reguliervorrichtung 5 ist als eine runde Scheibe aus isolierendem Material ausgebildet,
in deren oberer Seite eine durchgehende Nut vorgesehen ist, deren Boden mit einer durch eine Schraube 27 befestigten Metallplatte
26 bedeckt ist. Die oberen, segmentförmigen Flächen der Scheibe 5 sind mit
je einer Metallplatte 28 bzw. 29 bedeckt, welche durch einen Widerstandsdraht 30 miteinander
leitend verbunden und außerdem mit j e einem Zapfen 31 bzw. 32 verbunden sind,
die durch Schrauben 33 in den Haltern 6 und 7 festgeklemmt werden. Die Halter sind
an der isolierenden Bodenplatte 34 des Apparates befestigt und, wie bereits oben erwähnt,
mit der Leitungsschiene 4 bzw. der Feder 8 verbunden (Abb. 1). Der Kontakt 16 besteht
aus einer Metallfeder, welche zusammen mit einem pferdeschitliförmigen Magneten 35 und
der Platte 26 durch eine Schraube 36 an der Scheibe 5 befestigt ist. Das freie Ende der
Feder ist nach unten zwischen die Schenkel des Magneten gebogen und liegt gegen eine
Stellschraube 37. Die zweite bimetallene Kontaktfeder 15 ist als Schraubenfeder um
den Widerstandsdraht 30 gewickelt und an der Platte 29 befestigt. Das freie Ende der
Feder ist mit einem Querstück 38 aus magnetischem Material versehen. An der Bodenplatte
34 des Apparates ist eine mit der Leitung 17 (Abb. 1) verbundene winkelförmige
Kontaktfeder 39 befestigt, deren freies Ende gegen die Schraube 27 liegt und dadurch zwischen
der Kontaktfeder r6 und der Leitung 17 Kontakt bildet. .
Die Feder 15 ist zweckmäßigerweise aus
einem silbernen Bande hergestellt, dessen eine Seite vernickelt ist. Die Feder ist so gewickelt,
daß die Vernickelung an der äußeren Seite der Spiralwindungen zu liegen kommt. Wenn nun die Feder erhitzt wird, wird be-'
kanntlich das Silber sich stärker als der Nickelbelag ausdehnen, wodurch das freie
Ende der Feder nach unten gebogen wird. Der ganze Verbrauchsstrom geht durch den
Widerstandsdraht 30, und wenn der Strom eine gewisse Stärke übersteigt, wird der Draht
30 und dadurch auch die Feder 15 um so viel erhitzt, daß sich das freie Ende der Feder
nach unten biegt und mit der Kontaktfeder 16 Kontakt bildet, wodurch der Strom über den
Elektromagneten 18 geschlossen und der Verbrauchsstrom unterbrochen wird. Da der
durch, die Federn 15, 16 und den Elektromagneten
18 geschlossene Strom im Verhältnis zum Venbrauchsstrom ganz schwach ist, wird
schon eine äußerst schwache Biegung der Feder 15 genügenden Kontakt mit der Feder
16 bilden, ohne daß die Federn Beschädigungen durch Funkenbildung ausgesetzt sind.
Sobald der Verbrauchsstrom unterbrochen ist, werden der Draht 30 und die Feder 15
allmählich wieder abigekühlt werden, die Feder wird sich dabei aber nicht gleich nach
oben biegen. Beim Durchbiegen der Feder wurde nämlich das Querstück 38 in so nahe
Berührung mit dem Magneten 35 gebracht, daß dieser die Feder 15 in Kontakt mit der
Feder 16 weiter halten wird, bis die durch die Albkühlung hervorgerufene Spannkraft der
Feder 1.5 nach einer gewissen· Zeit genügend stark wird, um die Anziehung des Magneten
auf das Querstück 38 zu überwinden. Die Länge der Zeit, während welcher der Verbrauchsstrom
unterbrochen bleiben soll, wird mit Hilfe der Stellschraube 37 reguliert. Je nachdem dieselbe nach unten oder nach oben
geschraubt wird, wird die Feder 16 so eingestellt, daß das Quer stück 38 der Feder 15,
wenn dieselbe mit der Feder 16 Kontakt bildet, in mehr oder weniger nahe Berührung
mit dem Magneten 35 kommt und infolgedessen während längerer oder kürzerer Zeit
von demselben festgehalten wirdi
Der Draht 30 und die Feder 15 werden einer bestimmten Stromstärke angepaßt.
Wenn der Apparat für eine andere Stromstärke verwendet werden soll, wird die Reguliervorrichtung
5 mit einer anderen ausgewechselt, bei welcher der Draht 30 und die Feder 15 der erwünschten Stromstärke angepaßt
sind.
Claims (3)
- Pa ϊ ic ν τ ansx' κ ϋ c η κ:ι. Elektrischer Strombegrenzer mit einem vom Verbrauchsstrom beheizten Thermostaten zum Schließen des Stromkreises eines die intermittierende Abschaltung der Stromverbraucher bewirkenden Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermostat aus einem einzelnen, dünnen Metallbande hergestellt ist, dessen eine Seite auf elektrolytischem Wege mit einem dünnen Belag eines anderen Metalles versehen ist.
- 2. Elektrischer Strombegrenzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus einem an der einen Seite vernickelten silbernen Bande hergestellt ist.
- 3. Elektrischer Strombegrenzer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regulierung des Zeitintervalles zwischen dem Unterbrechen und dem darauffolgenden Schließen des Verbrauchsstromes die Bimetallfeder (15) mit ihrem freien Ende mittels eines Ankers (38) über den Polen eines permanenten Magneten (35) liegt und zwischen den Polen dieses Magneten der feste Gegenkontakt (16) einstellbar angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET30847D DE452864C (de) | 1925-09-26 | 1925-09-26 | Elektrischer Strombegrenzer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET30847D DE452864C (de) | 1925-09-26 | 1925-09-26 | Elektrischer Strombegrenzer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE452864C true DE452864C (de) | 1927-11-22 |
Family
ID=7555887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET30847D Expired DE452864C (de) | 1925-09-26 | 1925-09-26 | Elektrischer Strombegrenzer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE452864C (de) |
-
1925
- 1925-09-26 DE DET30847D patent/DE452864C/de not_active Expired
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