DE452526C - Hohlverbandzeug - Google Patents
HohlverbandzeugInfo
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- DE452526C DE452526C DES73719D DES0073719D DE452526C DE 452526 C DE452526 C DE 452526C DE S73719 D DES73719 D DE S73719D DE S0073719 D DES0073719 D DE S0073719D DE 452526 C DE452526 C DE 452526C
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Classifications
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- H01H71/16—Electrothermal mechanisms with bimetal element
-
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description
- Hohlverbandzeug. Die Erfindung betrifft ein Hohlverbandzeug mit Versteifungswerkstoff und Mitteln zum Einschließen der die Wunde bedeckenden Heilmittel. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Versteifungswerkstoff aus Filz auf einem mittleren Längsstreifen eines Verbandstreifens befestigt ist, dessen einer pflasterfreier Außenstreifen mit einer ein Zugband aufnehmenden Hohlnaht versehen ist und dessen anderer Außenstreifen in an sich bekannter Weise quer gerichtete Einschnitte besitzt und mit Pflastermasse bestrichen oder zur Aufnahme von Klebstoff, wie Mastix o. dgl., geeignet ist. Der Filzstreifen ist mit einem tiberzug aus Gummihaut versehen.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Stück des Hohlverbandzeuges im Grundriß, Abb.2 einen mit dem Verbandzeug gebildeten Hohlverband in einem senkrechten Schnitt: Ein vollständig pflasterfreier Verbandstreifen ist auf seinem mittleren Längsstreifen mit einem Versteifungswerkstoff a aus Filz bedeckt und vernäht. Der eine äußere Streifen b ist mit Einschnitten versehen, der andere Außenstreifen c ist am Rande mit einer Hohlnaht d versehen, in welche ein Zugband e eingeschlossen ist, das beim Nähen eingelegt wird. Von diesem Verbandzeug können beliebige Stücke abgeschnitten und zur Herstellung von Hohlverbänden verwendet werden. Das abgeschnittene Stück kann vor Gebrauch sterilisiert werden, da es völlig pflasterfrei ist. Nach dem Sterilisieren wird der eingeschÜittene Außenstreifen b mit Mastix oder einer sonst. geeigneten Klebmasse bestrichen, das Stück zu einem Ring geformt und mit den Lappen b in bekannter Weise auf die Haut g rings um die Wunde festgeklebt, wie es Abb.2 zeigt. Nachdem der die Wunde umschließende Hohlraum innerhalb des Filzringes mit Heilmitteln ausgefüllt ist, wird die Hohlnaht d des Ringes an den Zugbandenden e zusammengezogen und der Ring sackartig geschlossen. Der Filzstreifen a ist dabei ein sterilisierbares Mittel zur Herstellung einer Ringwandung, ist nicht zu steif und doch standfest und genügend nachgiebig, so daß er nicht an der Haut zerrt, wie dies bei den bisher vorgeschlagenen Versteifungsmitteln aus Celluloid oder Gummi der Fall ist. Der Verband kann unter den Kleidern an allen Körperstellen getragen werden, da er sich besser wie jedes andere Versteifungsmittel anschmiegt; Wundschmerzen durch Reibung und Druck sind infolge der weichen Nachgiebigkeit des Filzringes so gut als ausgeschlossen. Der gleiche Verband kann wiederholt verwendet werden, weil die eingelegten Heilmittel an dem pflasterfreien Verschlußteil nicht ankleben und daher leicht herausgenommen werden können; der Ring kann abgelöst, wieder sterilisiert und wieder mittels Mastix o. dgl. aufgeklebt werden. Der Filzstreifen kann durch einen dünnen überzug aus Gummi oder Gummistoff, z. B. durch einen entsprechenden Gummischlauch, wasserdicht gemacht sein und dadurch ein Ansaugen von Blut o. dgl. in den Filz verhindert werden. Eine weitere nicht besonders dargestellte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der Filzstreifen einen besonderen Teil des Verbandzeuges bildet und auf den Verbandstreifen aufklebbar ist. In diesem Falle ist der mittlere Längsstreifen des Verbandstreifens und der äußere, eingeschnittene Längsstreifen b mit Pflaster bestrichen, während nur der am Rande die Hohlnaht d aufweisende Außenstreifen c pflasterfrei ist. Der Filzstreifen a, dessen Breite dem mittleren Längsstreifen des Verbandstreifens entspricht, wird beim Gebrauch auf den mittleren Längsstreifen des Verbandstreifens aufgedrückt und haftet fest auf dem Pflaster. Der Filzstreifen, der mit einem Schlauch aus dünner Gummihaut überzogen sein kann, wird vor dem Aufkleben sterilisiert, für den Verbandstreifen selbst ist ein Sterilisieren nicht notwendig. '
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Hohlverbandzeug mit Versteifungswerkstoff und Mitteln zum Einschließen der die Wunde bedeckenden Heilmittel, dadurch gekennzeichnet, daß der Versteifungswerkstoff aus Filz (a) auf einem mittleren Längsstreifen eines Verbandstreifens befestigt ist, dessen einer pflasterfreier Außenstreifen (c) mit einer ein Zugband (e) aufnehmenden Hohlnaht (d) versehen ist und dessen anderer Außenstreifen (b) in an sich bekannter Weise quer gerichtete Einschnitte besitzt und mit Pflastermasse bestrichen oder zur Aufnahme von Klebstoff, wie Mastix o. dgl., geeignet ist. z. Hohlverbandzeug nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Filzstreifen mit einem Überzug aus Gummihaut versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73719D DE452526C (de) | 1925-03-11 | 1926-03-16 | Hohlverbandzeug |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US14829A US1692474A (en) | 1925-03-11 | 1925-03-11 | Electrothermal device |
| DES73719D DE452526C (de) | 1925-03-11 | 1926-03-16 | Hohlverbandzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE452526C true DE452526C (de) | 1927-11-12 |
Family
ID=25996430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES73719D Expired DE452526C (de) | 1925-03-11 | 1926-03-16 | Hohlverbandzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE452526C (de) |
-
1926
- 1926-03-16 DE DES73719D patent/DE452526C/de not_active Expired
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