DE451875C - Zangenartige Vorrichtung zum Einziehen bandfoermiger Ohrmarken - Google Patents
Zangenartige Vorrichtung zum Einziehen bandfoermiger OhrmarkenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K11/00—Marking of animals
- A01K11/001—Ear-tags
- A01K11/002—Pliers specially adapted for fixing ear-tags to ears
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einziehen von bügeiförmigen Ohrmarken für
die Tierkennzeichnung. Die neue Vorrichtung wirkt mittels eines durch Federkraft oder Schußwirkung
bewegten Schlagstempels oder Schlaggliedes, zum Unterschied von den für denselben
Zweck bisher angewendeten Zangen (vgl. Patent 390109) mit Griff hebeln o. dgl., die von
Hand jedesmal beim Einziehen der Ohrmarke bewegt werden mußten. Bei diesen bekannten
Zangen ist das Zangenmaul so eingerichtet, daß nach dem Schließen und Vernieten der Ohrmarke
ein sofortiges Zurückspringen der Preßbacke erfolgt. Auf diesem gleichen oder einem
ähnlichen Prinzip beruht auch die Ausbildung des Zangenmaules bei der Einrichtung gemäß
der Erfindung. Das einzige beim Einziehen der Ohrmarke von Hand zu bedienende Glied
ist beim Erfindungsgegenstand ein Fingerabzug, durch den der obenerwähnte Schlagbolzen
ausgelöst wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt die Seitenansicht teilweise im Schnitt.
Abb. ι a zeigt eine geschlossene Ohrmarke.
Abb. 2 ist eine Stirnansicht.
Abb. 3 ist eine Oberansicht mit Schnitt durch das Schlagbolzenrohr und den von der
Feder umgebenen Schlagbolzenschaft.
Die Vorrichtung hat im ganzen die Form einer Faustwaffe, wobei der Griff α mit der
Hand gefaßt und der Abzug i mit dem Finger bewegt werden kann. Mit / ist ein Sicherungs-
hebel für den Abzug i bezeichnet, der nach Abb. ι in der Sicherungsstellung ist. Das Maul,
in welches die bandförmige Ohrmarke einzulegen ist, besitzt unten eine feste Amboßbacke u
und oben die im Scharnier bewegliche, in die Offenlage strebende Preßbacke v, zwischen welchen
beiden Backen die vorerst offene Ohrmarke einzulegen ist. Der Schlagbolzen s ist
z. B. in einem Rohr r geführt. Der Kopfteil ίο ist besonders gestaltet, und zwar befindet sich
hinter seinem stirnseitigen Nocken c eine Kreisbogenaussparung b, in welche das Stirnende η
der Preßbacke ν rückwärts hineinschwingen kann, wenn der Schlagbolzenkopf c die in
Abb. ι punktiert gezeichnete Tiefstellung einnimmt.
Der zu dem Schlagbolzen s gehörige Schaft ist mit s1, die ihn beeinflussende Feder
mit f bezeichnet. Ein von außen mittels Griffknopfes w (Abb. 2) zu bewegendes Vorholexzenter
e ermöglicht, wenn es in Pfeilrichtung (um 900) gedreht wird, die Preßbacke ν vorbereitungsweise
in eine äußerste Tieflage zu bringen, bei der ihre Riickwärtsfederung ausgeschaltet
ist. Dann erst nämlich ist das Spannen des Schlagbolzens s aus seiner (punktiert gezeichneten)
Tieflage entgegen der Wirkung der Feder f möglich; dieses Spannen und Aufziehen
geschieht zweckmäßig mit einer Kurbel oder einem Knebelgriff A, der an dem Zahntriebschaft ζ
(Abb. 2) aufzustecken ist, und unter Vermittlung eines Zahnradgetriebes z1, z%, welches an einem
Zahnstangenteil s2 des Schlagbolzens s eingreift. In Verbindung mit dem Zahnrad zz ist in der
Art eines Uhrfedergesperresein Sperr zahnkranz fi
angebracht, in welchen der mit dem Abzug i bewegbare Sperrklinkenriegel q eingreift. Die
Feder f kann mittels einer Schraubvorrichtung am Oberende des Führungsrohrs r, das
den Schlagbolzen s einschließt, nachgespannt bzw. in ihrer Spannung geregelt werden.
Die Handhabung der Vorrichtung zum Zwecke des Einziehens einer Ohrmarke am Tierohr
ist folgende, wobei der Schlagbolzen s als in seiner Entspannungslage unten vorstehend angenommen
sei. Zunächst wird vorbereitungsweise das Vorholexzenter e am Knopf w nach
links gedreht, um den Nocken η der Preßbacke υ
nach vorn zu bringen und den Nocken c des Schlagbolzens s daran vorbeikommen zu lassen.
Danach wird durch Ansetzen des Knebels k die Feder f unter Aufholung des Schlagbolzens c
gespannt und hinterher mittels des Riegels j der Abzug i gesichert (Abb 1) Nunmehr wird
das Exzenter e in die Anfangslage zurückgedreht, so daß die Preßbacke υ ebenfalls
zurückgeht und sich mit ihrem Nocken η dem Kopf c des Schlagbolzens vorlagert. Erst jetzt
wird die offene Ohrmarke in die Maulöffnung eingelegt. In diesem Zustande ist die Vorrichtung
fertig zum Gebrauch.
Sobald der Abzug i angedrückt ist und der Sperrklinkenriegel q aus dem Sperrade/>
heraustritt, wird das Zahnrad z2 ebenfalls frei, und die
Kraft der Schlagbolzenfeder f kann sich entfalten, die vorher vermittels der Zahnung s2
gespannt gehalten wurde. Danach schlägt der Schlagbolzen gegen den Nocken η der Preßbacke
υ und schließt die eingelegte Marke. Ist der tiefste Stand der Preßbacke» erreicht, dann
gleitet Nocken c am Nocken η vorüber, und letzterer gleitet infolge Federzugs in die Aussparung
b des Schlagbolzenkopfes. Dadurch wird die Marke wieder freigegeben.
Die Anordnung des Schlaggliedes in Form eines Schlagbolzens mit Zahnstangenführung
ist für die Ausführung der Erfindung nicht unbedingt erforderlich; es kann auch ein schwingendes
Schlagglied oder ein solches in Kniegelenkverbindung nach Art eines Selbstladerverschlusses
angewendet werden.
Statt die beschriebene Vorrichtung durch Federkraft wirken zu lassen, kann auch eine
Schußwirküng mittels Pulververladung bzw. durch Entzündung von Patronen, ähnlich wie
in den zur Schlachtviehbetäubung dienlichen Vorrichtungen, angewendet werden.
Claims (4)
1. Zangenartige Vorrichtung zum Einziehen bandförmiger Ohrmarken, gekennzeichnet
durch ein mit Federspannkraft wirkendes oder durch Pulververladung vortreibbares
Schlagglied zum Schließen der beweglichen Preßbacke.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen (s),
dessen in der Endlage an dem Preßbackenscheitel vorbeitretender Kopf eine bogenförmige
Aussparung (δ) besitzt, in welche die unter Federwirkung stehende Preßbacke (υ) rückwärts einschwingen kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zangengehäuse mit
einem Pistolengriff und daran sitzendem, durch eine bekannte Sicherung sperrbarem
Fingerabzug versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Spannung
der den Schlagbolzen beeinflussenden Feder ein Zahnstangengetriebe mit Klinkgesperre
dient, wobei der Aufzug mittels eines aufsteckbaren Schlüssels, Knebels o. dgl. ermöglicht
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH109024D DE451875C (de) | 1926-11-30 | 1926-11-30 | Zangenartige Vorrichtung zum Einziehen bandfoermiger Ohrmarken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH109024D DE451875C (de) | 1926-11-30 | 1926-11-30 | Zangenartige Vorrichtung zum Einziehen bandfoermiger Ohrmarken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE451875C true DE451875C (de) | 1927-11-03 |
Family
ID=7170706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH109024D Expired DE451875C (de) | 1926-11-30 | 1926-11-30 | Zangenartige Vorrichtung zum Einziehen bandfoermiger Ohrmarken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE451875C (de) |
-
1926
- 1926-11-30 DE DEH109024D patent/DE451875C/de not_active Expired
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