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DE458866C - Maschine zum Fuellen und Kapseln von Flaschen - Google Patents

Maschine zum Fuellen und Kapseln von Flaschen

Info

Publication number
DE458866C
DE458866C DEM94233D DEM0094233D DE458866C DE 458866 C DE458866 C DE 458866C DE M94233 D DEM94233 D DE M94233D DE M0094233 D DEM0094233 D DE M0094233D DE 458866 C DE458866 C DE 458866C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottles
lever
turntable
arm
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM94233D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Miller Manufacturing Co
Original Assignee
Miller Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miller Manufacturing Co filed Critical Miller Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE458866C publication Critical patent/DE458866C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C7/00Concurrent cleaning, filling, and closing of bottles; Processes or devices for at least two of these operations
    • B67C7/0006Conveying; Synchronising
    • B67C7/004Conveying; Synchronising the containers travelling along a circular path
    • B67C7/0046Infeed and outfeed devices

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Maschine zum Füllen und Kapseln von Flaschen. Die Erfindung bezieht sich auf eine -_NIaschine ztun Füllen und Kapseln von Flaschen, die in bekannter Weise von einem endlosen Rand getragen t\-erden, um die Flaschen einem absatzweise bewegten Drehtisch zuzuführen und abzunehmen. Das Transportband läuft in der üblichen Weise tangential zum Tisch, und ist der Tisch selbst an seinem Umfang mit Taschen versehen, um die Flaschen während der Füllung und des Kapselvorganges aufzunehmen tind abzustützen. Es ist bereit: vorgeschlagen <<-orden, einen Schwinghebel zu Verwenden, uni die Flaschen von dem en(-I-losen Rand auf den Drehtisch zu führen. Derarti-e Transportelemente wurden bisher als einarnii"e Hebel ausgeführt. Gemäß (leg Ertindung ist (leg Schwinghebel doppelarmig ausgebildet. derart, (lab bei (leg Schwingliewc#gting einer (leg Hebelarme eine leere Flasche vom Transportband in eine der Taschen des Drehtische: sti3ßt, wiilirend (leg andere Hebelarm eine gefüllte und gekapselte Flasche von= Drehtisch auf (las Transporthand führt. Auf diese Weise ist der Hebel doppe-ltwirken d. Die Bewegung des Schwingliebels erfolgt unter Verwundung eines ver-#tellbaren Lenkers durch den Hebel, welcher die absatztveise Bewegung des Drehtisches hervorruft. Die I:rfin(luüg ist auf den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine Aufsicht eines Teils des Getriebes.
  • Abb. 2 ist eine Aufsicht der gesamten Anordnung, wobei gewisse Teile fortgelassen sind, tim die miteinander in Eingriff stehenden Getriebeoi,-ane zu erkennen.
  • Abb. 3 ist die schaubildliche Ansicht eines Einzelteil:.
  • Mit i ist (las Gestell bezeichnet, «-elches einen drehbaren Tisch trägt, der zur Aufnahme der Flaschen dient. Der Tisch ist mit 2 bezeichnet und auf einer senkrechten Welle 3 befestigt, die auf dem Gestell lagert. 4. ist ein rta(l. das gleichfalls auf der Welle 3 befestigt ist und an seinem Umfang im Abstand vcneinanderliegendeEinkerbungen 5 aufweist. Auf der einen Seite des Rades 4. befinden :ich zwei K=linken f= und ; , die durch eine Feder 8 miteinander verbunden sind, welche die Klinken in die Einkerbungen hineindrückt, um auf (l=ese Weise zu bestimmten 7eiteinheitcn jede Drehbewegung der Welle 3 und des die Flaschen tragenden Tisches 2 nach beiden Richtungen hin zu verhindern.
  • Der Tisch 2 wird intermittierend durch ein hesotideres Getriebe in Bewegung versetzt und wird dieses Getriebe weiter unten beschrieben. Auf dein einen Ende. des Gestelles t befindet sich eine Welle 9, die eine Nockenscheibe io trägt, welche einem Hebel ii eine Schwingbewegung erteilt. Dieser Hebel lagert auf einem Zapfen des Gestelles i. Das freie Ende des Hebels i i trägt einen gelenkig mit dem Hebel verbundenen Kopf 12, der auf einer Stange 13 gleiten kann. Eine Feder rd. hält in der Ruhelage den Kopf 12 gegen das eine Ende der Stange. Dieses Ende besitzt einen Anschlagkopf 15, der verhindert, daß der Kopf 12- von der Stange heruntergleiten kann.
  • Mit 16 ist ein Kniehebel bezeichnet, der frei auf der Welle 3 lagert und dessen Arm i7 mit der Stange 13 durch einen Lenker 18 verbunden ist. Das freie Ende des Armes 17 trägt eine gelenkig mit dem Arm verbundene Klinke 19, deren Feder 2o die Klinke nach dem Umfang des Rades .4 zu drückt. Wenn die Nockenscheibe io sich dreht, dann bewirkt die Drehung eine Schwingbewegung des Hebels i i, der durch eine Feder 21 gegen den Umfang der Nockenscheibe gedrückt wirrt. Die Feder 14 umgibt die Stange 13 und ist stark genug, um bei der gewöhnlichen Arbeitsweise den Kopf 12 gegen den Anschlagknopf 15 am Ende der Stange zu drücken. Die Stange wird durch den Hebel i i hin und her bewegt. Da nun der Kniehebel 16 mit der Stange verbunden ist, führt letzterer ebenfalls eine hin und her gehende Bewegung atis. Die Feder 14 auf der Stange 13 gewährleistet, (laß der Kopf 12 sich auf der Stange verschieben kann, ohne (laß letztere sich bewegt. Dieser Fall tritt ein, wenn beispielsweise ein Hin-. dernis den die Flaschen tragenden Tisch 2 abhält, seine Drehung auszuführen.
  • Der zweite Arm des Kniehebels 16 trägt einen einstellbaren Kopf 22. Dieser kommt in Berührung mit der Klinke 7, und zwar zti bestimmten Zeiten, derart, daß die Klinke aus einer Einkerbung des Radesel. herausgehoben wird, so (laß das Rad und infolgedessen der Tisch 2 sich nach links drehen können, d. h. iin Sinne des in den Zeichnungen veranschaulichten Pfeile, wobei diese Bewegung umgekehrt der Bewegungsrichtung des Uhrzeigers ist. Die Abb. i zeigt die Klinke 7 in ihrer herausgehobenen Stellung, während die andere Klinke 6 sich in einer Stellung befindet, um zu verhindern, daß (las Rad sich rückwärts drehen kann. In der Abb. i ist der Hebel i6 mit dem Kopf 22 in der äußersten rechten Grenzstellung dargestellt, eine Stellung, die er durch eine Rechtsdrehung, d. h. im Sinne des Uhrzeigers, erreicht hat. Die Klinke i9 am Ende des Armes 17 des Kniehebels 16 wird in eine Zahnlücke auf dem Rad :I vorgeschoben und befindet sich somit in einer Stellung, (laß (las Rad eine teilweise Drehbewegung ausführen kann, in dein Augenblick, wo der Hebel i i gegen die Stange 13 stößt, um den Hebel 16 nach links zu drehen. Die Klinke 7 ist außer Berührung mit dem Umfange des Rades el., und zwar lange genug, um zu gewährleisten, daß das Rad sich drehen kann und eine Stellung einnehmen kann, in welcher die Klinke dann in die nächstfolgende Zahnlücke eindringen kann. Die Drehbewegung' des Rades wird so lange fortgesetzt, bis zu dem Augenblick, wo die Klinke einrückt und auf diese Weise das Rad anhält. Die oben beschriebene Einrichtung ist kein Teil der Erfindung; sie arbeitet vielmehr mit einer besonderen Vorrichtung zusammen, die weiter unten beschrieben wird und die die Erfindung enthält.
  • Längs einer Seite des Drehtisches 2 ist eine endlose Transportkette 25 angeordnet, die ein Rahmengestell als Lager besitzt. Auf einer Welle 27, die zwischen dem Tisch 2 und der Kette 25 liegt, ist ein Hebel 28 angeordnet, der durch einen Lenker 29 mit dem Arm 17 des Kniehebels 16 verbunden ist, der auf der Welle 3 angeordnet ist. Die Verbindung des Lenkers 29 mit dem Hebel 28 erfolgt vorzugsweise mittels einer Hülse, die in einen Schlitz des Hebels eingreift, so daß, wenn notwendig, der Lauf des Hebels geändert werden kann. Die Abb. 3 zeigt diese besondere Anordnung. Der Arm 3o des Hebels 28 schwingt oberhalb der endlosen Kette 25. Der Zweck dieser Vorrichtung wird weiter unten beschrieben. Der Arm 31 des Hebels schwingt oberhalb des drehbaren Tisches 2 und oberhalb einer ortsfesten Platte 32, die als Träger der Flaschen B dient, wenn diese dem Drehtisch 2 in seinen Bewegungen folgen.
  • Der Drehtisch 2 ist mit Taschen 33 ausgerüstet, die nach außen zu offen sind, damit die Flaschen eingeführt werden. Dieser Tisch ist von einer Führung 34 umgeben, die bezüglich ihres Durchmessers eingestellt «-erden kann und die zum Festhalten der in den Taschen befindlichen Flaschen dient. Ein besonderer Austritt ist für die vollen Flaschen freigelassen. Die Platte 32, welche oberhalb der Kette 25 angeordnet ist, begrenzt einerseits den Eintrittskanal und anderseits den Austrittskanal für die Flaschen. Der Hebel 28 ist das Organ, durch «-elches die leeren Flaschen von der endlosen Kette auf den Tisch geführt werden und durch welches diese Flaschen von neuem den Tisch verlassend auf die Kette gelangen. Der Arm 3o des Hebels 28 besitzt einen senkrechten, bogenförmigen Rand 36, gegen welchen die Flaschen von der Transportkette 25 geführt werden, so daß sie sich nicht mehr mit der Kette bewegen können.
  • Die Abb. 2 zeigt den Hebel 28 in einer Stelhing, in welcher er die 1-,lasclie von der Transportkette25 in eine Tasche des Dt-elitlcClieS2 laufen läßt, während die Abb. i den Hebel an der Grenze -einer nach innen gerichteten Bewegung darstellt.
  • In der Abb. 2 nimmt der Arm 3 i des Hebels 28 seine Stellung oberhalb des Tisches z ein, wobei der Tisch selbst auf der Zeichnung fortgelassen ist, um die Hebelstellung besser erkennen zti können. Die Flasche, welche sich in der dem Arm des Hebels 31 benachbarten Tasche befindet, stößt gegen den Arm und wird allinälilich aus der Tasche herausgeführt, wobei der Hebel 28 sich nach links dreht. Unter dein Stoß des Armes 31 läuft die Flasche auf die endlose Kette 25 auf und verläßt so die Maschine.
  • Da die Nockenscheibe io auf der Welle 9 sieh ständig dreht, erhält der Kniehebel 16, der auf der Welle 3 lagert, eine durch das Zwischengetriebe erfolgende Schwingbewegung. Diese Bewegung wird durch den Hebel i i, welcher unter Beeinflussung der Nockenscheibe steht, übertragen. Wenn der Arin 17 des Hebels 16 die Grenze seiner Linksdrehbewegung erreicht hat, dann hat der Hebel 28 eine Rechtsdrelibewegung ausgeführt, die genügt, daß der Arm 3o des Hebels 28 sich oberhalb der endlosen TranspOrtkette 25 befindet. Die Klinken 6 und ; werden jetzt fest in die "Zahnlücken des Rades 4 gedrückt und verhindern dadurch (#ine Drehung des Tisches 2, während der Hebel 16 sich unter Wirkung der Feder 2i nach rechts dreht, die den Hebel r i gegen den flachen Teil der Nockenscheibe io zieht. Der Hebel 28 dreht sich nach links, und sein Arm 31 stößt gegen eine Flasche, die nun aus der Tasche des Tisches 2 herausgedrückt wird. Zur selben Zeit gelangt eine von der Kette 25 ablaufende Flasche in die unmittelbar vorliegende Tasche hinein. Die Abb. i zeigt die Stellung, die (las Getriebe am Ende (fieser Arbeitsvorgänge einnimmt. Nach dein Eintritt einer Flasche in diese Tasche setzt der Knieliebel i(; seine Drehbewegung nach rechts fort, derart, (laß der Kopf 22 gegen die Klinke 7 stößt und diese ans der Verzahnung des Rades d. Heraushebt. In diesem Augenblick hat sich die Nockenscheibe io so weit gedreht, daß der Kniehebel 16 nun eine Linksdrehung ausführt. Die Klinke i9 am Ende des Armes 17 des Hebels 16 tritt nun in eine Zahnlücke deb Rades ,4 hinein, wodurch eine weitere teilweise Drehbewegung des Tisches 2 erfolgen kann.
  • Während des Stillstandes des Tisches 2 erfolgt (las Füllen und Kapseln der Flaschen. Der Stillstand des Tisches wird noch dazu benutzt, um eine leere Flasche in eine Tasche des Tisches hineinzuschieben und um eine volle Flasche mittels des Hebels 28 aus dein Bereich des Tisches zu bringen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Füllen und Kapseln von Flaschen, die von einem endlosen Band getragen «-erden, um die Flaschen einem absatzweise bewegten Drehtisch zuzuführen und abzunehmen, wobei das Transportband tangential zum Tisch verläuft und der Tisch an seinem Umfang mit Taschen versehen ist, um die Flaschen während der Füllung und des Kapselvorganges aufzunehmen und abzustützen, unter Verwendung eines Schwinghebels, um die Flaschen von dem endlosen Band auf den Drehtisch zu führen, dadurch gekennzeichnet, (laß der Schwinghebel (28) doppelarmig ausgebildet ist und daß bei der Schwingbewegung einer seiner Arme 130, 30 eine leere Flasche vom Transportband (25) in eine der Taschen (33) des Drehtisches (2) stößt, während der andere Arm eine gefüllte und gekapselte Flasche vom Drehtisch auf das Transportband führt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Schwinghebels (28) unter Verwendung eines verstellbaren Lenker- (29) durch den Schwinghebel erfolgt, welcher die absatzweise Bewegung des Drehtisches (2) hervorruft.
DEM94233D 1926-01-12 1926-04-28 Maschine zum Fuellen und Kapseln von Flaschen Expired DE458866C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR458866X 1926-01-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE458866C true DE458866C (de) 1928-04-21

Family

ID=8901537

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM94233D Expired DE458866C (de) 1926-01-12 1926-04-28 Maschine zum Fuellen und Kapseln von Flaschen

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DE (1) DE458866C (de)

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