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Zusammenlegbarer Reisekleiderbügel. Die Erfindung bezieht sich auf
zusammenlegbare Kleiderbügel, sogenannte Reisekleiderbügel, die mit teleskopartig
ausziehbaren Verlängerungsstücken versehen sind. Bei diesen Bügeln ist es überaus
lästig, daß nach dem Einschieben und Zusammenklappen kein rechter Platz für die
Unterbringung des Aufhängehakens vorhanden ist. Dieser liegt vielmehr mehr oder
weniger frei und -kann empfindliche Kleidungsstücke beschädigen, nimmt auch beim
Verpacken Platz weg, und man hat sich bisher nicht anders helfen können, als daß
man auf die Anbringung eines Hakens überhaupt verzichtete und an seiner Stelle einen
Klappbügel oder eine Kette anbrachte, was den Machteil hat, daß man den Bügel nicht
über die Stange im Kleiderschrank hängen kann.
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Erfindungsgemäß sind * die erwähnten Schwierigkeiten dadurch vermieden,
daß sowohl die beiden an dem mit dem Haken versehenen-1littelstück angelenkten Schulterteile
des Kleiderbügels als auch die in diesen untergebrachten und teleskopartig herausziehbaren
Verlängerungsstücke an der Oberseite mit Schlitzen versehen sind, die beim Einschieben
der Verlängerungsstücke in die Schulterteile in Deckung kommen und dann Platz zur
Aufnahme des Hakens bieten, wenn der Bügel zusammengeklappt wird. Dieser ist dann
vollkommen verdeckt und nimmt weder Platz weg, noch kann er empfindliche Kleidungsstücke
beschädigen. Eine weitere Vervollkommnung besteht dann noch darin, daß am äußeren
Ende der äußersten Verlängerungsstücke seitliche Knöpfe angebracht sind, die einmal
zur Handhabung der Verlängerungsstücke beim Aus- und Einschieben dienen und sodann
zum Anhängen von Kleidungsstücken Verwendung finden können, ohne daß sie etwa sonst
hinderlich wären.
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In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Abb. i zeigt eine Seitenansicht, Abb.2 eine Oberansicht, und die Abb. 3 bis 6 stellen
Querschnitte in den Ebenen b-b, c-c, d-d und e-c dar.
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An das mittlere Aufhängestück i, das den Halsen 2 trägt, sind die
zusammenklappbaren Schulterteile io, io durch Zapfen i i, i i angelenkt. Diese sind,
wie Abb.3 und d. erkennen lassen, aus einem U-förmig gebogenen Blech 12 mit oberen,
seitlich nach innen abgebogenen Stangen r3 hergestellt. Diese Stege 13 erteilen
dem Bügel eine kastenartige Gestalt, so daß er sehr fest wird, obgleich er aus ganz
dünnem Blech hergestellt sein kann. Selbstverständlich ist diese kastenartige Ausbildung
des Querschnitts aber nicht Bedingung, es könnte beispielsweise auch ein runder
oder ovaler Querschnitt gewählt werden.
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Teleskopartig in diesem Kasten verschiebbar sind die Verlängerungsteile
1.4, 1d., die ebenfalls (vgl. Abb.5 und 6) aus U-förmig gebogenem Blech 15 hergestellt
sind, mit oben seitlich nach innen abgebogenen Stegen 16.
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Erfindungsgemäß sind die Stege 13 nach dem Aufhängeteil i zu eine
Strecke weit schmaler .gehalten als weiter nach außen zu.
So entsteht
hier ein Spalt 17 (Abb. 2 und 3) und ein ebensolcher Spalt i8 (Abb. 2 und 5) auch
an dem nach innen zu gelegenen Ende des Verlängerungsstückes 14. Diese Spalten oder
Schlitze kommen zur Deckung miteinander, wenn die Verlängerungsstücke 14 in die
Schulterteile io eingeschoben werden, und dadurch entsteht ein Raum, in den der
Aufhängehaken 2 sich einlegen kann, wenn die Schulterstücke io, um die Zapfen ii
schwingend, zusammengeklappt werden. Der Aufhängehaken liegt dann vollkommen verdeckt
im Innern der kastenförmigen Teile und verschwindet völlig.
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Ein Anschlag, der die Verlängerungsteile 14 nach dem Herausziehen
aus den Schulterteilen io festhält, läßt sich leicht herstellen durch Niete oder
Stifte i9, die in seitliche Schlitze 2o der Verlängerungsteile T4 eingreifen. Diese
Schlitze lassen sich leicht anbringen, ohne daß die Festigkeit geschädigt wird.
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Am äußeren Ende der Verlängerungsstücke 14 - und wenn deren mehrere
ineinandergeschobene vorhanden sind, am Ende des äußersten - sind seitliche Knöpfe
2 1 vorgesehen, die einmal als Handhabe beim Ausziehen und Zusammenschieben der
Verlängerungsstücke -dienen und über die weiter die Aufhänger von Kleidungsstücken
gehängt werden können. Diese Knöpfe sind zweckmäßiger als die sonst schon vorgeschlagenen
Ösen oder Haken, weil sie den vorerwähnten doppelten Zweck erfüllen und wegen ihrer
glatten Ausführungsform nicht hinderlich sind.